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Alle Inhalte von Alexander Grodzinski
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FRIDAY THE 13th PART 3 – THE ULTIMATE CUT LLLCD 1633 Music by Harry Manfredini Autographed by the composer RETAIL PRICE $16.98 STARTS SHIPPING OCTOBER 10th Order your CD starting October 3rd at 12noon pst at www.lalalandrecords.com and get your CD booklet autographed by composer Harry Manfredini at no additional charge. Autographs are available while supplies last and are NOT guaranteed. La-La Land Records presents an all-new restored, remixed, remastered and expanded “ULTIMATE” stereo presentation of renowned composer Harry Manfredini’s original motion picture score to the 1982 feature film FRIDAY THE 13TH PART 3, starring Dana Kimmell, Paul Kratka and Richard Brooker, and directed by Steve Miner. In 2021, the discovery of original FRIDAY score elements culminated in La-La Land’s “Ultimate” restoration of the first two films in the legendary franchise. The 3-D release of FRIDAY THE 13th PART 3 in 1982 launched Jason into a whole new dimension of terror! Now, in 2023, the film’s iconic score achieves an incredible new sonic dimension with FRIDAY THE 13th PART 3: THE ULTIMATE CUT, the newly restored, remixed and expanded presentation of composer Harry Manfredini’s (F13 PARTS 1,2,3,4,5,6, 9, 10, HOUSE, DEEPSTAR SIX), iconic score to the famed horror franchise’s second sequel. Engineer Jerry Lambert and album co-producer Brian Satterwhite, under supervision of Manfredini, have once again restored and remixed the music with results nothing short of astounding! The score is richer, bolder and as unstoppable as Jason himself! Included in this deluxe assembly is music NEVER before released! Produced by Dan Goldwasser and Brian Satterwhite, mixed by Jerry Lambert, meticulously assembled and edited by Satterwhite, and mastered by James Nelson, this special CD release features exclusive liner notes by Satterwhite that provide a detailed track-by-track breakdown along with an in-depth examination of the release’s restoration and remix process. The art direction is by Goldwasser and the original cover art is by Scott Saslow. A must-have for all FRIDAY fans and film score enthusiasts! TRACK LISTING: 1. FRIDAY THE 13th PART 2 Flashback 5:23 2. Theme from FRIDAY THE 13th PART 3 (performed by Hot Ice) 3:21 3. The General Store 1:57 4. Meat Cleaver and Knitting Needles 3:09 5. Shelly Fake Stabs Andy* 0:36 6. Arriving at Higgins Haven / Fake Axe 1:35 7. Let’s Go For a Swim 1:03 8. Who’s Up There? 2:02 9. In the Barn / The Pipe Wrench 2:35 10. In the Bedroom 1:33 11. Flashback to Meeting Jason 1:33 12. Chuck Walks to Outhouse 1:35 13. The Lake Dock 1:28 14. Shelly Goes to the Barn 1:18 15. Wallet in the Lake 1:09 16. Debbie Takes a Shower 0:48 17. Walking on Hands 1:10 18. Debbie’s Demise / The Fuse Box 2:17 19. Shelly is Really Dead 1:13 20. Where Is Everybody? 3:57 21. Chris Discovers the Bodies** 4:36 22. Chris Escapes Jason and Hides in the Barn 4:50 23. Jason Hung (film version) 1:42 24. Remember Me? 1:32 25. Canoe on the Lake**† 2:55 26. Hallucinating** 1:25 27. Jason Dead in the Barn** 1:02 28. End Title 2:48 BONUS TRACKS 29. Shelly and Vera Bug Out*† 1:34 30. Jason Hung (original version)** 1:41 31. Rock Bottom (performed by Hot Ice)* 5:09 TOTAL ALBUM TIME: 69:59 * previously unreleased ** contains previously unreleased material † not used in film
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John Williams - Indiana Jones and the Dial of Destiny
Alexander Grodzinski antwortete auf Stempels Thema in Scores & Veröffentlichungen
So, CD ist da. Und auch komplett heile. Nachdem manche berichtet haben, dass bei ihnen das Case und/oder die Halterung der CD gebrochen war. Aber alles paletti. Die LP wurde allerdings noch nicht verschickt. -
John Williams - Indiana Jones and the Dial of Destiny
Alexander Grodzinski antwortete auf Stempels Thema in Scores & Veröffentlichungen
Mal sehen, die CD kam heute doch nicht. Laut Sendungsstatus ging sie heute Morgen in Zustellung, aber der nächste Status sagt, dass die Sendung heute nicht zugestellt werden kann und es morgen nochmal versucht wird. Die Post macht es spannend. -
John Williams - Indiana Jones and the Dial of Destiny
Alexander Grodzinski antwortete auf Stempels Thema in Scores & Veröffentlichungen
Ich weiß. Daher wundert es mich eben, dass die CD, die eigentlich erst im Oktober verschickt werden sollte, schon vorher da ist. Wohl ein weiteres Indiz dafür, dass Disney nichts hat nachpressen lassen, sondern scheinbar Restbestände zusammengekratzt hat, wo sie nur konnten. Vielleicht haben sie ja auch die Bestände in Disneyland, wo die CD auch verkauft wurde, reduziert. -
Snow Files of the Week: "El Lobo/Sling Blade" aus "The Lone Gunmen" (2001). Das kurzlebige X-Files-Spin-Off hat, auch durch seine drei Hauptdarsteller, einen humoristischen Ansatz. Die Folgen sind bei Weitem nicht so düster wie bei den X-Akten, obwohl David Duchovny in einer Episode einen Auftritt als Mulder hat und das Ganze natürlich im X-Files-Universum spielt. Die Serie endet mit einem Cliffhanger, der in der neunten Staffel der X-Akten, in der Folge "Jump the Shark", aufgelöst wird. Die "Lone Gunmen" (der Titel bezieht sich auf die Zeitung, die die drei publizieren und darin angebliche Regierungsverschwörungen aufdecken, gewählt wegen des angeblich "Einzigen Schützen" Lee Harvey Oswald, der Kennedy erschossen hat) helfen Mulder bei den X-Akten immer wieder mit ihren technischen Fähigkeiten. Mark Snows Musik ist ebenfalls weit weniger düster als die der Mutterserie. Er benutzt das schmissige Hauptthema in verschiedenen Variationen innerhalb seiner Musik und liefert hier und da sogar sehr James-Bond-mäßige Agentenmusik ab. La-La-Land Records veröffentlichte eine CD mit der Musik, limitiert auf 2000 Stück. Die CD enthält außerdem noch Musik der vierten Chris-Carter-Serie HARSH REALM. Das Album ist ausverkauft. Viel Spaß beim Hören!
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John Carpenter - Terror takes shape
Alexander Grodzinski antwortete auf Alexander Grodzinskis Thema in Komponisten Diskussion
Das hoffe ich auch. -
John Carpenter - Terror takes shape
Alexander Grodzinski antwortete auf Alexander Grodzinskis Thema in Komponisten Diskussion
John Carpenter hat bei einer neuen Serie, SUBURBAN SCREAMS, als Produzent fungiert. Er inszenierte auch eine Folge und schrieb die Musik dazu. Quelle -
Wie erwartet, kann man schon so sagen, bringt Varèse auch diese Deluxe Edition auf Vinyl. Expected to ship the week of November 10, 2023. April Fool's Day is a 1986 American black comedy mystery slasher film that follows a group of college students vacationing during April Fool's Day weekend on an island estate, which is infiltrated by an unknown assailant. This Deluxe Edition release marks the first availability of the album on vinyl in 35 years, and features the first-ever release of the film’s original orchestral score, as well as five unreleased bonus tracks from the composer Charles Bernstein’s vaults.
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John Williams - Indiana Jones and the Dial of Destiny
Alexander Grodzinski antwortete auf Stempels Thema in Scores & Veröffentlichungen
Meine Disc soll heute ankommen. Ich habe allerdings erst beim dritten Auftauchen der CD dort bestellt und eigentlich sollte die CD ja erst im Oktober verschickt werden. Dafür ist die LP, die ich vorher bestellt habe, noch nicht verschickt worden. -
Hildur Guđnadóttir - A Haunting in Venice
Alexander Grodzinski antwortete auf horner1980s Thema in Scores & Veröffentlichungen
Dafür, dass dir die Art von Filmen nicht gefällt, hast du dir aber alle drei brav angeschaut. Als Horrorfan war für mich die spukige Stimmung natürlich ein großes Plus im Film. Und es wirkt ja tatsächlich aus der Zeit gefallen, vor allem im Vergleich mit den ADHS-Blockbustern, die beispielsweise ein Michael Bay dreht. Von daher fand ich das mal ganz entspannend, einen „ruhigeren" Film zu sehen, in dem nicht ständig ein „lustiger" Sidekick die Stimmung auflockern will. Musikalisch bleibt bei A HAUNTING IN VENICE nichts hängen, schrieb ich ja auch und bei manchen Szenen wäre es gar nicht aufgefallen, wenn da keine Musik gewesen wäre. Die beste Wirkung erzielt die Musik für mich tatsächlich noch am Anfang, wenn Venedig eben nicht so als strahlender Touristenort gezeigt wird. Das erinnerte mich, auch mit dem knarzenden Cello, an Horrorfilme der 70er. Ansonsten ja, dramaturgisch trägt die Musik nicht wirklich was bei. Besonders im Mittelteil ist der Film ja auch eigentlich nur Leute, die sich geheimnisvoll in halbdunklen Räumen unterhalten. Das Gegenbeispiel hierzu wäre wohl OPPENHEIMER, in dem sich eigentlich auch nur Leute in Räumen unterhalten, der aber mit bombastischer Musik vollgescort ist. Ob das A HAUNTING IN VENICE auch geholfen hätte, vermag ich nicht zu sagen. Branagh zumindest schien es so getaugt zu haben, sonst hätte er den Film nicht so gemacht. -
Hildur Guđnadóttir - A Haunting in Venice
Alexander Grodzinski antwortete auf horner1980s Thema in Scores & Veröffentlichungen
Jon Broxton hat in seinem Review zur Musik nun auch aufgezeigt, dass die Wahl Guđnadóttirs kein Zufall oder Unfall war. Demnach hat Branagh bereits während der Dreharbeiten am Set ihre Musik laufen lassen, um für die entsprechende Stimmung zu sorgen. Ihre Musik war also sozusagen schon während der Dreharbeiten Temp Track. Und dann hat Branagh für mich auch genau das Richtige getan, nämlich die Komponistin dann auch zu engagieren und nicht einen anderen Komponisten, in diesem Fall Doyle, ihren Stil imitieren lassen. Das müssen Komponisten sowieso schon oft genug, wenn sie am Temp Track anderer Komponisten entlang komponieren müssen. Um auch hier noch mal Elfmans mittlerweile legendären Kommentar bei der Arbeit an SPIDER-MAN 2 zu bringen, als er Christopher Youngs Musik aus HELLRAISER adaptieren sollte: „If you want Christopher Young, then fucking hire Christopher Young!". Ich finde es eh problematisch, wenn man sagt „Das hätte Doyle auch noch hinbekommen oder sogar besser gemacht". Nicht nur auf diesen Film bezogen, sondern allgemein. Natürlich hätte Doyle auch drei oder vier Liegetöne für Cello und Oboe hinbekommen. Aber Guđnadóttir hat nun mal ihren eigenen Stil. Das mag man gut finden oder nicht, aber selbst solch scheinbar simple Kompositionen lassen sich meiner Meinung nach nur schwer imitieren. Man kann zwar den Stil imitieren und den Sound, aber die Person, die kreative Leistung eines anderen Komponisten, die Gedanken, die er sich dabei gemacht hat, kann man eben nicht imitieren, weil man nicht diese Person ist. Um auch hier den alten John noch mal rauszuholen: Wie oft hab ich gehört, dass die Musik, die Carpenter macht, lachhaft ist, eintönig, stumpfsinnig, das kann doch jeder. Und gerade im Zuge der Retro-Welle schossen einige Bands und Musikprojekte wie Pilze aus dem Boden, die „Synthie-Musik wie in den 80ern" machen. Oft werden dann eben Leute wie Carpenter oder Tangerine Dream als Vorbilder zitiert. Es gibt ja sogar eine Band, die sich „Carpenter Brut" nennt. Aber ich habe da noch nichts gehört, wo ich mir gesagt hätte „Ja, das hätte auch genau so von Carpenter sein können". Weil man zwar seinen Stil imitieren kann, aber die Person dahinter eben nicht. In einem Artikel hat es mal jemand schön ausgedrückt: „Carpenter kann ein mittelmäßiges Riff nehmen und es ‚badass‘ klingen lassen". Ein anderer spielt das gleiche Riff, die gleichen Noten und es klingt lahm. Sehr schön zu hören aktuell auf diesem kuriosen Sampler mit Carpenters Musik der Prager. Oder auch beispielsweise die Scores von Alan Howarth, der ja mit seinen Programmings maßgeblich am Sound von Carpenters Musik in den 80ern beteiligt war. Man erkennt dann auch tatsächlich Sounds aus den Carpenter-Scores, aber die Musik an sich ist eben nicht Carpenter und das merkt man eben auch. Oder auch aktuell die Musik zu STRANGER THINGS, die ja in den Himmel gelobt wurde, weil sie so sehr nach 80er klingt. Das finde ich allerdings gar nicht. Die Sounds aus den 80ern werden imitiert, aber die Komposition an sich orientiert sich ganz klar an heutigen Vertonungsmustern. Deshalb finde ich es eben schwierig zu sagen, dass ein anderer Komponist das genauso hinbekommen hätte. Branagh wollte in diesem Fall eben nicht nur die Kompositon, sondern auch das Gefühl, um es mal abstrakter zu formulieren, das Guđnadóttir mit ihrer Musik verbreitet. Und das kann auch ein Doyle nicht imitieren, auch wenn er vom handwerklichen Aspekt seiner Kompositionen ihr vielleicht weit voraus ist. -
Hildur Guđnadóttir - A Haunting in Venice
Alexander Grodzinski antwortete auf horner1980s Thema in Scores & Veröffentlichungen
Unterhaltsam sind alle drei Filme auf jeden Fall. Wobei es auch da Stimmen gibt, die das als selbstverliebte One-Man-Show Branaghs bezeichnen. Ich kann mich gut daran erinnern, dass das auch damals schon so war, als Branagh 1994 FRANKENSTEIN gemacht hat. Aber sowohl damals wie auch heute kann ich das zwar ansatzweise verstehen, aber mir ist es jetzt während des Schauens der Filme nicht negativ ins Auge gesprungen. Anders als das CGI -
Hildur Guđnadóttir - A Haunting in Venice
Alexander Grodzinski antwortete auf horner1980s Thema in Scores & Veröffentlichungen
Das gibt es ja zumindest ein wenig in so manchen Schockmomenten. Aber insgesamt war Brannagh sichtlich eher an einem „ruhigen" Film interessiert. Bei manchen Szenen verschwindet der Ton gar völlig für mehrere Sekunden und lässt nur das Bild wirken. Und was das CGI bei TOD AUF DEM NIL betrifft: Wem das nicht auffällt, der findet auch die SPY KIDS Filme optisch realistisch. Sorry, ist nicht böse gemeint. Als Entschuldigung kann man hier anführen, dass der Film während Corona entstanden ist und man deshalb schon keine großen Crew-Reisen machen konnte. Außerdem war dem Studio Ägypten als Drehort zu heikel. Daher hat man eben ein paar Kulissen gebaut und den Rest mit CGI. Und das fällt schon sehr ins Auge, wie künstlich alles aussieht, das Wasser, die Sonnenstahlen, die Landschaft, wenn das Schiff auf dem Nil fährt. Das sieht alles nach Zwischensequenz Computerspiel aus und das fand ich schade. Auch deshalb gefallen mir die alten Verfilmungen da besser, weil die einfach einen besseren und authentischeren Look haben. Doppelt schade ist es, weil Brannagh ja tatsächlich einen Dampfer in einem Wassertank hat bauen lassen, auf dem dann gedreht wurde. Aber alles außerhalb des Dampfers ist eben CGI und das sieht man einfach. Selbst die CGI-Landschaft, die man durch die Fenster des Dampfers vorbeiziehen sieht, wirkt eigenartig unnatürlich. Dabei wurden ja tatsächlich manche Bilder, wie die Pyramiden, von einer Second Unit in Ägypten gedreht. Aber dann hat man diese Aufnahmen eben durch den Rechner gejagt, mit CGI die Landschaft drumherum verändert und dem Ganzen dann eben auch noch diesen glatten, sterilen Look verpasst. Bei MORD IM ORIENT EXPRESS sieht man eben wieder, dass Dinge mit feinen Strukturen, die in fließender Bewegung sind, in CGI immer noch seltsam aussehen. Wie eben Wasser oder in diesem Fall der Dampf, der aus der Lok kommt. Das hat bisher eigentlich nur Cameron in seinen AVATAR-Filmen realistisch hinbekommen. Aber andere Filmemacher haben eben nicht auch zehn Jahre Zeit, um nur an den Special Effects zu arbeiten. -
Masterarbeit über Filmmusikkultur
Alexander Grodzinski antwortete auf Sebastian Schwittays Thema in Filmmusik Diskussion
Das sind aber Ausnahmen. Ebenso wie CDs, die über 80 Minuten laufen. Bei Vinyl kommt dazu, dass je mehr auf eine Seite gepresst wird, das Einfluss auf die Klangqualität hat. Diese Alben werden leiser gemastert, damit man das Plus an Musik noch in ansprechender Qualität pressen kann. Daher hat man das auch nicht so oft gemacht oder eben eine Doppel-LP daraus gemacht, die dann aber natürlich auch wieder teurer war. Ende der 80er war das Phänomen aber eben zu beobachten, dass CD- und/oder MC-Ausgaben mehr Tracks hatten als die LP. Sicherlich auch, um den Leuten den Umstieg auf CD schmackhafter zu machen. -
Hildur Guđnadóttir - A Haunting in Venice
Alexander Grodzinski antwortete auf horner1980s Thema in Scores & Veröffentlichungen
Ich habe den Film gestern gesehen. Von den drei Poirot-Filmen von Brannagh gefiel mir der hier am besten. Großer Pluspunkt des Films ist, dass er nicht mehr diesen artifiziellen Look hat wie seine beiden Vorgänger. Da springt einem das CGI ja nur so entgegen und macht, für mich zumindest, die Atmosphäre auch etwas kaputt, wenn ich beispielsweise in TOD AUF DEM NIL die Pyramiden sehe und denke, ich spiele ein Computerspiel. Für A HAUNTING IN VENICE wurde nun für die Außenaufnahmen tatsächlich vor Ort in Venedig gedreht, das Interieur sind Kulissen in den Pinewood Studios in London und sogar Miniaturbauten wurden für den Film angefertigt. Das ist der Stimmung des Films sehr zuträglich, da das Ganze nun eben „natürlich" aussieht. Überhaupt hat man Venedig sehr schön und auch mysteriös eingefangen. Guđnadóttirs Score ist tatsächlich sehr spröde und zurückhaltend minimalistisch. Oftmals hört man nur ein einsames Cello. Der Film hebt sich inszenatorisch auch von den beiden Vorgängern ab. Brannagh wollte scheinbar einen fast schon altmodischen Geisterfilm drehen und daher verzichtet er auch auf großes Brimborium, sowohl filmisch, wie auch musikalisch. Solche Szenen wie beispielsweise einen Sonnenaufgang über den majestätischen Pyramiden, gepaart mit Doyles Musik, gibt es hier nicht. Zu Beginn wird Venedig auch düster und entrückt inszeniert, verstärkt durch einige „ungerade" Kameraperspektiven. Dazu passt die minimalistische Cello-Musik tatsächlich sehr gut, verstärkt so das Gefühl eines dunklen Schattens, der über der Stadt liegt. Insgesamt hat der Film auch gar nicht so viel Score. Auch die Figur des Poirot kämpft in dem Film mit ihren eigenen Geistern der Vergangenheit und so kommt auch der verschmitze Charakter der Figur kaum zum Tragen. Es ist also schon eine merkliche Abkehr zu den beiden Vorgängerfilmen, alles ist düsterer und ernster und die karge Musik unterstützt das noch zusätzlich. Zugegebenermaßen bleibt von der Musik auch nicht wirklich was hängen. Ein Thema an sich gibt es nicht und viele Stücke bedienen auch eher funktional entsprechend gruselige Szenen im Film. Am Ende bei der Auflösung steigert sich die Musik dann etwas, aber bricht auch hier nicht in Orchesterbombast aus. Insofern kann man schon erkennen, dass Brannagh hier bewusst eine andere Musik haben wollte. Ob Doyle diese nicht auch so liefern hätte können oder wollen, werden wir wohl nie erfahren. Aber man kann festhalten, dass sich Brannagh bewusst für die triste und karge Musik Guđnadóttirs entschieden hat. Vielleicht hat er auch JOKER gesehen und sich gedacht, dass er genau so eine Musik haben will. -
Masterarbeit über Filmmusikkultur
Alexander Grodzinski antwortete auf Sebastian Schwittays Thema in Filmmusik Diskussion
Stimmt. Beispielsweise Carpenters ASSAULT ON PRECINCT 13 hatte eine isolierte Musikspur auf Laserdisc. Und das war dann sogar die Grundlage für die erste Veröffentlichung der Musik als Album überhaupt, da es die originalen Masterbänder davon nicht mehr gibt. Ähnlich wie bei DARK STAR oder auch THEY LIVE. Carpenter war selbst scheinbar nicht sonderlich daran interessiert, solche Sachen zu archivieren. Zumal damals ja auch niemand mit einer Veröffentlichung außerhalb des Films geplant hat. Erst als Alan Howarth Anfang der 80er dazu kam, änderte sich das zumindest in dem Sinne, dass Howarth Carpenters Archivar wurde sozusagen. Er stellte auch die Score-Alben von beispielsweise ESCAPE FROM NEW YORK oder HALLOWEEN und HALLOWEEN II zusammen, nachdem Carpenter auch daran kein Interesse hatte. Und auch die erweiterten Veröffentlichungen von PRINCE OF DARKNESS, THEY LIVE oder auch HALLOWEEN III sind Alan Howarth zu verdanken, der die kompletten Recording Sessions in seinem privaten Archiv aufbewahrt hat. Im Falle von THEY LIVE ist der Score nur „fast" komplett, da Howarth hier tatsächlich die Recording Sessions auch nicht mehr hat und wohl auch hier keine Masterbänder mehr existieren. Die zusätzlichen Tracks stammen zwar aus Howarths Privatarchiv, diese hatte er allerdings damals, als er das Score-Album zusammenstellte, noch als mögliche Kandidaten für das Album erstellt. Nachdem er sich aber eben noch an die Laufzeit einer LP halten musste, konnte er nicht alle Tracks verwenden und sie blieben in seinem Archiv. Aber auch nur deshalb konnten diese Tracks dann auf der erweiterten Version veröffentlicht werden, da es, wie gesagt, scheinbar keine Masterbänder mehr gibt und auch Carpenter selbst wohl so gut wie nie solche Masterbänder seiner Musik aufgehoben hat. Mit dem Aufkommen der CD gab es aber auch schon erweiterte Alben, wenn man so möchte, aufgrund der längeren Laufzeit einer CD. Das ist beispielsweise bei Elfmans BATMAN der Fall. Da sind bereits auf der damaligen CD (auf der MC übrigens auch) zwei Tracks mehr enthalten als auf der LP. Das kam damals eben in Mode, vor allem im Rock-Pop-Bereich. Um bei Elfman zu bleiben: Auf der CD- und MC-Ausgabe des Albums DARK AT THE END OF THE TUNNEL seiner Band Oingo Boingo von 1990 ist ebenfalls ein Song mehr enthalten als auf der LP. Und auch die CD- und MC-Ausgaben des alten Score-Albums zu Elfmans NIGHTBREED enthalten mit dem Song „Country Skin" (eine Country-Version des Elfman-Songs „Skin" von DARK AT THE END OF THE TUNNEL) einen Track mehr als die LP. -
Infos zur Vinyl-Version: SCARFACE – 40th ANNIVERSARY ORIGINAL SCORE: LIMITED EDITION (2XLP) LLLLP 2008 Music by Giorgio Moroder Limited Edition of 1500 Units (750 Units – “Chainsaw” Red Splatter Variant) (750 Units – “Yeyo” Pure White Variant) RETAIL PRICE: $39.98 PRE-ORDER starts SEPTEMBER 12 at www.lalalandrecords.com at 12noon pst. ANTICIPATED SHIPPING – JANUARY 2024 NOTE: SCARFACE LP PRE-ORDERS ARE FOR THE SCARFACE LP ONLY. THEY CAN NOT BE COMBINED WITH ANY OTHER ORDERS AND MAY NOT CONTAIN ANY ADDITIOANL ITEMS EXCEPT FOR THE SCARFACE LP. La-La Land Records and Universal Pictures proudly mark the 40th Anniversary of the legendary 1983 big-screen gangster drama SCARFACE, starring Al Pacino and directed by Brian De Palma, with a world premiere vinyl LP release of Academy Award-Winning composer Giorgio Moroder’s (MIDNIGHT EXPRESS, AMERICAN GIGOLO, CAT PEOPLE, FLASHDANCE) original motion picture score. SCARFACE – 40th ANNIVERSARY ORIGINAL SCORE is a limited edition 2XLP 33 rpm pressing on 180 gram colored vinyl that will be available in two exciting variants – “Chainsaw” Red Splatter and “Yeyo” Pure White! This deluxe release is the first time Maestro Moroder’s expanded film score is available on LP – a pitch perfect way to commemorate four decades of this landmark film. When legendary director Brian De Palma needed the perfect musicscape for his game-changing gangster opus, he called upon renowned composer and electronic and pop music pioneer Giorgio Moroder to deliver – and did Moroder ever deliver… with a groundbreaking and absolutely iconic and influential synth film score. Produced by Neil S. Bulk and Dan Goldwasser, and mastered in high-resolution by Chris Malone, this expanded LP unleashes Moroder’s classic film score across two records. Each vinyl color variant is limited to 750 units, and the gatefold jacket also houses an eight page insert with liner notes by writer Tim Greiving. The sharp art direction is by Dan Goldwasser. Finally… the world – and Moroder’s music of SCARFACE – is yours!!! TRACK LISTING: SIDE A 20:06 1. Main Title – Scarface 3:42 2. Rebenga 2:10 3. Chainsaw / Tony Rescued 3:54 4. I Got The Yeyo 0:45 5. Elvira 4:01 6. Night Drive 0:30 7. Gina 2:55 8. She’s Not For You 2:09 SIDE B 17:54 1. Bolivia 1:09 2. Sosa / Talk To Frank 2:33 3. Omar Out / Don’t Fuck Me 1:07 4. Proposal 2:45 5. Tony Spots Gina / Tony Slaps Gina / Tony Guilty / Shooters 2:48 6. What About You? / Open Fire / Tony Escapes 2:48 7. Just Paranoid 4:44 SIDE C 18:34 1. Lopez Begs 1:35 2. Bye Bernstein 1:56 3. The World Is Yours 2:06 4. Plant The Plastic 1:30 5. The Chase 4:05 6. 409 Citrus Drive 4:52 7. Paranoid Tony / Gina’s Grief 2:30 SIDE D 17:55 1. Back To The House 1:47 2. Tony’s Grief / Attack Begins / Crazy Gina / Attack Continues 4:09 3. Gina Dead / Chi-Chi Wasted 1:15 4. Finale (From The Motion Picture “Scarface”) 3:28 5. End Title – Scarface 6:36
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Snow Files of the Week: "Catalogued/Deny Everything/Blood on Paper" aus The X-Files, Episoden "Duane Barry" and "Ascension" (1994). Ein klassischer X-Files-Zweiteiler aus der zweiten Staffel der Serie. Und mit Duane Barry eine der markantesten Figures des X-Files-Universums, aufwühlend manisch gespielt von Steve Railsback. Barry wird seit langer Zeit in manchen Nächten von Aliens heimgesucht, die immer wieder Experimente an ihm durchführen. Als eine erneute Heimsuchung kurz bevor steht, dreht Barry durch und nimmt in einem Bürogebäude einige Geiseln. Die Polizeit hält ihn natürlich nur für einen gefährlichen Irren, aber Mulder ist an den Heimsuchungen interessiert. Mulder gelingt es, Barry zu überlisten und dieser wird angeschossen in ein Krankenhaus eingeliefert. Doch Barry spielt nur zum Schein mit, bricht aus dem Krankenhaus aus und entführt Scully, die er an seiner statt den Besuchern für ihre Experimente überlassen will. Er bringt sie nachts auf den Skyland Mountain, von wo aus er zum ersten Mal entführt wurde. Als Mulder eintrifft, bemerkt er nur noch ein helles Licht am Himmel und findet Barry alleine vor. Scully ist verschwunden. Mark Snow untermalt diese Doppelfolge mit sehr melancholisch-mystischen Klängen. Die kurzen Motive für den Raucher und die Verschwörer tauchen immer wieder auf, da diese natürlich auch ihre Finger im Spiel haben. Die Tracks stammen vom vierten Set X-Files-Musik von LLL. Das Set ist auf 2.000 Exemplare limitert. Viel Spaß beim Hören!
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Veröffentlichung Soundtracks auf Vinyl: Der LP-Sammelthread
Alexander Grodzinski antwortete auf Thomas Nofzs Thema in Scores & Veröffentlichungen
Der Vollständigkeit halber: Enjoy the Ride Records haben den X-Files-Sampler von 1996, „Songs in the Key of X", auf Vinyl veröffentlicht. -
THE WAR OF THE WORLDS 70th ANNIVERSARY / WHEN WORLDS COLLIDE: EXPANDED AND REMASTERED LIMITED EDITION LLLCD 1630 Music by Leith Stevens Limited Edition of 1000 Units RETAIL PRICE: $21.98 STARTS SHIPPING SEPT 5 Order yours at www.lalalandrecords.com starting Sept. 5 at 12noon (pst) La-La Land Records and Paramount Pictures proudly mark the 70th Anniversary of the landmark 1953 sci-fi thriller THE WAR OF THE WORLDS with an expanded and remastered CD re-issue of renowned composer Leith Stevens’ (DESTINATION MOON, TV’s VOYAGE TO THE BOTTOM OF THE SEA, LAND OF THE GIANTS) original THE WAR OF THE WORLDS motion picture score. This limited edition release also includes the composer’s score to the 1951 feature film WHEN WORLDS COLLIDE. Both films were produced by legendary fantasy film producer Geroge Pal. Leith Stevens’ powerful and notable orchestral scores for both big-screen spectacles were incredibly ground-breaking and influential - among the first to define the music sound of big-budget, color science fiction feature films. Now these important works sound better than ever before, as technological advancements made it possible for re-issue co-producer Chris Malone to revisit to the original acetate transfers and improve the sonic quality of the cues, as well as expanding the presentation with previously unreleased Bonus Tracks from both scores that were deemed unusable in the past. Produced by Dan Goldwasser and Chris Malone, and restored and mastered by Malone, this limited edition CD release of 1000 units includes exclusive, in-depth liner notes by writer John Takis and Goldwasser’s sharp art direction features an out-of-this world reversible cover! TRACK LISTING: THE WAR OF THE WORLDS (25:27) 1. Main Title / Introduction 3:16 2. The Thing 1:25 3. Radioactive 2:04 4. It’s Moving 1:53 5. Heat Ray Dispenser / Get The Military 1:48 6. Attempted Communication 3:12 7. Southwest Of Corona 1:26 8. The Scanning Eye 2:44 9. Clayton And Sylvia Arrive With Eye 1:17 10. Evacuation 3:02 11. Deserted 0:32 12. Martian Man Dies 1:20 13. Conclusion And End Title 1:05 WHEN WORLDS COLLIDE (40:48) 14. Main Title / Foreword 2:32 15. The Black Box 1:14 16. Uncertainty 1:34 17. Bellus, Zyra And The D.A. / There Is No Error 2:14 18. U.N. Headquarters / Nasty Headlines 1:14 19. Project Recruiting / Project Indoctrination / Project Categories 6:34 20. Martial Law / Evacuation Montage 1:37 21. Securing The Rocket 0:53 22. A Savage Outburst / Save The Ship 3:08 23. A Revengeful Night / Bellus Approaches / Doomsday Drawing 2:38 24. Calendar Montage 2:53 25. Tony’s Generosity 2:58 26. Ecstasy And Despair 1:00 27. Zero Hour 1:40 28. The Take Off 1:54 29. The Flight 2:34 30. The New World 3:53 “WHEN WORLDS COLLIDE” BONUS TRACKS 31. High On The List (Source, Comp. James Van Heusen) 2:00 32. Café Fox Trot (Source, Arr. Nelson Riddle) 1:17 33. The New World (Alternate) 2:47 34. Main Title (Rudimentary Stereo) 1:18 “THE WAR OF THE WORLDS” BONUS TRACKS 35. Main Title (Orchestra Only) 1:13 36. End Title (Orchestra Only) 1:05 37. Prologue And Main Title (Film Version) 1:48 38. Heat Ray Dispenser Sound Effect 1:04 TOTAL ALBUM TIME: 79:20 This is a CD format release