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Die Vorankündigungs-Veröffentlichungs-und-Gerüchte-Küche (Teil 2)
Mephisto antwortete auf Marcus Stöhrs Thema in Scores & Veröffentlichungen
Also ich find's absolut logisch, denn genau DEN Score habe ich immer in die Ecke zwischen "Forever young" und "Nicht ohne meine Tochter" gepackt. War allerdings meine allererste Goldsmith-CD (eigentlich wollte ich das "Dies Irae" haben) und insofern schwingt hier auch ein bisschen Nostalgie mit. Kaufen werd ich's mir wahrscheinlich irgendwann, aber auspacken? Mal sehen -
Eure Errungenschaften im September 2011
Mephisto antwortete auf Ludwigs Thema in Filmmusik Diskussion
Noch gerade für 35,- gerettet, beovr er ganz weg ist. Remo Williams: The Adventure Begins (Intrada) - Craig Safan und dann noch (und darüber freue ich mich noch mehr, weil rar): Miklos Rozsa: Streichquartette 1&2 + Sonate für zwei Violinen sowie (mittlerweile vergriffen): Franz Waxman: Joshua (DGG) -
Größtes Werk des 20. Jahrhunderts (subjektiv)
Mephisto antwortete auf Markus Wippels Thema in Klassische Musik & Orchester
So habe ich das auch nicht gemeint. In diesem Fall bezog ich mich eher auf die Hiroshima-Geschichte und wenn so etwas erstmal im Raum steht, kommt immer etwas Skepsis bei mir auf, wenn ich Pendercki und Rligiösität im Zusammenhang lese. "Polymorphia" finde ich grandios. Ich liebe dieses Stück ohne Frage, besonders, es im Dunkeln zu hören aber mir kam der C-Dur-Akkord halt einfach viel zu plötzlich. Nachdem man sich Schritt für Schritt immer weiter Spieltechnik und Klang um Spieltechnik und Klang vorgewagt hat brettert plötzlich dieser grelle Klang rein, der auf das seit 10 Minuten auf experimentelle Klänge geeichte Ohr wie eine giftgrüne Neonfarbe wirkt. Würde sich dieser Akkord hier und da zeigen oder die Basis für etwas sein wäre ich dieser Interpretation nicht abgeneigt aber so erscheint es, als ob der Schöpfer aller Dinge - folglich auch der Natur - von dieser ganz losgesagt sein soll. Nicht Teil seiner eigenen Schöpfung?! Dafür erscheint er schlichtweg als greller Schlusspunkt. Das ist für mich doch mehr als unbefriedigend. -
Größtes Werk des 20. Jahrhunderts (subjektiv)
Mephisto antwortete auf Markus Wippels Thema in Klassische Musik & Orchester
Und was hat das mit Religiösität zu tun? Da scheint mir Penderecki manchmal etwas heuchlerisch zu sein. Gab's nicht auch mal die Diskussion, dass "Threnody for the victims of Hiroshima" der Titel für ein sogenanntes "Schubladenstück" war, den er einfach im Nachhinein raufgepappt hat, die Musik also schon lange vorher existierte und nicht für dieses Ereignis vorgesehen war? -
Größtes Werk des 20. Jahrhunderts (subjektiv)
Mephisto antwortete auf Markus Wippels Thema in Klassische Musik & Orchester
Ich für meinen Teil finde es wichtig, dass ein Werk in sich selbst ästhetisch konsequent und geschlossen ist, was besonders in der Postmoderne schwierig ist. Daher stößt mir der reine Dur-Akkord in Pendereckis "Polymorphia" beispielsweise immer etwas sauer auf, denn der kommt nach einer 10-minütigen atonalen Streichermaterialschlacht völlig aus dem Nichts - ohne Sinn und Verstand. Anton von Weberns Musik hingegen ist Konsequenz in Reinform: Es wird gesagt, was zu sagen ist und dann ist Schluss, auch wenn ein Stück nach einer halben Minute vorbei ist. Das muss nicht jedem gefallen und es gibt genug Leute, die seine Musik vom Klangbild nicht mögen, trotzdem hege ich einen großen Respekt vor diesem Mann, der Schönbergs Lehre noch einige Schritte weiter trug, während der Meister selbst vom Charakter und Ausdruck noch in der Spätromantik verhaftet war. Der angesprochene "Wozzeck" von Alban Berg vereint verchiedene Elemente gekonnt miteinander. Hier taucht der C-Dur-Akkord innerhalb des grötenteils atonal konzipierten Werks immer in Verbinung mit Geld auf - eine brillante Charakterisierung des Geldes als ein simpler und einfacher Gegenstand aus Metall oder Papier eingewoben in Bergs Mikrokosmos verschiedener verschmolzener Elemente und nicht stumpfe Provokation oder was auch immer bei Penderecki (dessen Werk ich übrigens sehr schätze). -
Veröffentlichung La-La-Land Records: James Horner - COMMANDO
Mephisto antwortete auf Beaverhausens Thema in Scores & Veröffentlichungen
Muss halt nur Schwarzenegger vorne drauf sein. -
Größtes Werk des 20. Jahrhunderts (subjektiv)
Mephisto antwortete auf Markus Wippels Thema in Klassische Musik & Orchester
Ganz klar Havergal Brians Symphony Nr. 1: "The Gothic" Hier vereint Brian ein Orchester von 194 Musikern inklusive 48 Blechbläsern, 6 Paukisten und 20 Schlagzeugern, 7 Flöten etc. zu einem über 100 minuten langem Werk. Laut Guinnesbuch der Weltrekorde die größte bekannte Symphonie. Da ich aber auch verstanden habe, dass es um wichtige Schlüsselwerke gehen soll..."Sacre", "L'histoire d'un soldat" von Strawinsky, "Pierrot Lunaire" von Schönberg, "Wozzeck" und das Violinkonzert von Alban Berg, "Hyperprism" von Varèse, Symphonien Nr. 2-4 von Ives sowie seine beiden Orchestral Sets, "Die Soldaten" von Zimmermann, Vaughan Williams' Symphonien, Schostakowitschs "Nase"... es ist also schlichtweg unmöglich, EIN Werk herauszufiltern. Das könnte ich vor meinem Gewissen gar nicht verantworten, denn irgendeiner meiner Lieblingskomponisten würde sich dann auf den Schlips getreten fühlen, nicht genannt worden zu sein -
Sergej Prokofiev - Sinfonie 5
Mephisto antwortete auf Csongors Thema in Klassische Musik & Orchester
Außerdem werden ja seit rund 400 Jahren Opern komponiert, dass es da also auch sehr viele Unterschiede gibt, ist klar. Ich persönlich mag es auch lieber, wenn Musik und Gesang voneinander "getrenn" sind, also die orchestrale Musik keine bloße Untermalung der vom Gesang vorgetragenen Melodielinie darstellt, sondern wenn der Gesang wie das Sprechen über die durch Motivik geprägte kommentierende Musik gelegt wird. Das Paradebeispiel ist hier natürlich Richard Wagner, der den Gesang oft an der Rhythmik und Melodik des natürlichen Sprechens anlehnte während die Musik das Geschehen durch die Leitmotive kommentiert, vorhhersagt oder die Stimmung beeinflusst. Mein absoluter Opern-Favorit ist momentan allerdings immernoch "Wozzeck" von Alban Berg. Berg schaffte es hier, tonale, atonale und zwölftönige Elemente in einem symbiotischen Werk der Oper zu kombinieren. Einfach meisterhaft! Auch die Strauss'schen Opern - insbesondere "Salome" und "Elektra" - , die kurzen frühen Hindemith-Opern gehören ebenfalls zu favorisierten Werken dieser Gattung. -
Sergej Prokofiev - Sinfonie 5
Mephisto antwortete auf Csongors Thema in Klassische Musik & Orchester
Dann mal ein herzliches "Willkommen" an Anne in diesem für sie doch unbekanntem Gebiet - obwohl, so unbekannt ist es nun auch wieder nicht, denn die orchestrale Musik der letzten 150 Jahre und die Filmmusik der letzten 90 Jahre sind sehr sehr eng miteinander verknüpft. -
Veröffentlichung La-La-Land Records: James Horner - COMMANDO
Mephisto antwortete auf Beaverhausens Thema in Scores & Veröffentlichungen
Wahnsinn! Das hätte ich ja echt nicht gedacht, denn bei Lalaland ist der nun weg! Naja, ich hoffe, sie stecken den Gewinn trotzdem in Newman-2-CD-Sets und überlassen Perseverance die herrlich trashigen Sachen - oder umgekehrt! -
Veröffentlichung La-La-Land Records: James Horner - COMMANDO
Mephisto antwortete auf Beaverhausens Thema in Scores & Veröffentlichungen
Ich kann mir schon vorstellen, dass der besser weggeht als der Newman (was insgesamt ziemlich schade ist), aber schließlich gibt's einige 80er-Fans Horner-Freunde und Sammler, die die Varèse verpasst haben sowie Komplettisten, die wirklich jeden Schnipsel Musik haben wollen sowie Händler, die all die genannten Leute auch bedienen wollen. Trotzdem erscheinen mir 2500 innerhalb eines Tages etwas übertrieben. Ich hätte mit 1000 vielleicht gerechnet. -
Finde ich auch etwas hart, denn ich halte die Musik für Gregson-Williams beste Arbeit bisher und außerdem versuchte er hier, sich dem Ritter-Jargon von einer anderen Seite zu nähern. Statt des völlig breiigen Synthchorgebrummels wie in "King Arthur" und ähnlich gelagerten Zimmer-Werken schrieb Gregson-Williams doch tolle Chorpassagen, die stets mit der alten Musiktradition von Kirchenliedern verhaftet blieb. Komplett ohne nerviges Gejammer und Gejaule gelang ihm durch den Einsatz elektrischer Streichinstrumente ein schön rauhe aber auch wehmütige Klangfarbe für den Orient. Außerdem beweisen Titel wie "Ibelin" oder die Musik für den König, dass Gregson-Williams viel authentischer in Sachen orientalischem Ambiente gearbeitet hat als meinethalben sogar Goldsmith in "Die Mumie" oder seinem "13ten Krieger". Der eher feinfühlige und intime Ansatz bei der Vertonung eines so opulenten Films ist heute leider viel zu selten, aber schon interessant, dass in Sachen RCP hier keine Abstriche gemacht werden. "Fluch der Karibik 3" hat nämlich auch nichts in der Schameshalle verloren, da Zimmer (und seine Kollegen) hier ausnahmsweise einmal orchestral und thematisch vielschichtiger arbeiteten als in den letzten zehn Jahren überhaupt.
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Sergej Prokofiev - Sinfonie 5
Mephisto antwortete auf Csongors Thema in Klassische Musik & Orchester
Unter Gergiev habe ich letztes Jahr Mahlers Neunte gehört und das war wirklich ein Vergnügen. Allerdings kann der Mann auch mal ziemlich daneben liegen, denn irgendwo hat er das a la breve der Hornpassage am Anfang der 3. Mahler-Symphonie wörtlich genommen. Die schwere Fanfare zu Beginn wurde plötzlich viel zu sehr gestaucht, weil zu schnell und nur noch in Halben dirigiert. -
Veröffentlichung La-La-Land Records: James Horner - COMMANDO
Mephisto antwortete auf Beaverhausens Thema in Scores & Veröffentlichungen
Also früher oder später wird der wahrscheinlich in meine Sammlung eingegliedert und die Varèse-CD als Andenken behalten. 1. Gibt's hier mehr Musik und 2. ist die Musik anscheinend in der Filmfassung und nicht in unübersichtlichen Suiten präsentiert! -
Also doch lieber "Die Barbaren". Ich warte ja auch immernoch auf Florians Kommentar, wo "Pathfinder" denn Tiefgang hatte...
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Wie gesagt: Es lohnt sich! Oliver, ich zähle gerade 21 Jahre, aber "Conan" ist wirklich ganz großes Kino (naja.... Mein absoluter Favorit sind allerdings "Die Barbaren", da gibt's theoretisch Rocky und Rambo in einem Film mit einer umwerfend synthgetränkten Musik von Pino Donnagio.
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Veröffentlichung La-La-Land Records: James Horner - COMMANDO
Mephisto antwortete auf Beaverhausens Thema in Scores & Veröffentlichungen
Ich ebenfalls. Besodners als Eigentümer der (verschweißten) Varèse-Pressung ist es für mich interessant, sofort mit der erweiterten Fassung aufwarten zu können, sollte ich mich endlich mal in die Gefilde der 80er-Synthie-Actionmusik begeben. Es gibt ja bereits eine Bootleg-Fassung mit viel mehr Tracks, die aber anscheinend einfach das Varèse-Finale aufgedröselt haben. 1 Main Title (3:37) 2. The Ambush/ Jenny Kidnapped (2:34) 3. Matrix Is Captured (0:48) 4. John Matrix's Theme (1:24) 5. Airfield Crossing (1:10) 6. The Terminal (0:23) 7. Cindy`s Bar/ Following Sully (6:30) 8. Galleria Excitement/ Chasing Sully (4:35) 9. Sunspot Motel/ Cooke Arrives (3:40) 10. Patria Facility Break-In (1:58) 11. Surplus City Gun Store Plundering (1:31) 12. Island Arrival (1:23) 13. Entering Arius' Barracks (3:17) 14. Shootout (2:50) 15. Matrix Vs. Bennett (3:18) 16. Kirby Is Back (0:45) 17. Closing Credits (We Fight For Love) (4:32) aber die Lalaland-Fassung soll ja um 18 Minuten erweitert sein. Noch mehr trashige Steedrum-Samples? Ich bin dabei, alleine, weil der Film so herrlich bescheuert ist. -
Der Charles-Ives-Gedächtnis-Spätsommer
Mephisto antwortete auf Sebastian Schwittays Thema in Klassische Musik & Orchester
Vielen Dank für die Mühe, Sebastian! Ich hatte gestern meinen großen Ives-Abend mit den Decca-CDs und mache heute meinen Streicher-Nachmittag mit Stravinskys "Konzert in D", "Vaughan Williams "Partita" und "Concerto Grosso" sowie Rozas "Andante für Streichorchester". Das Lied werde ich entweder heute Abend oder im Laufe des morgigen Tages genießen. Kommen jetzt über 100 Ives-Songs von Dir analysiert? Wahnsinn! Lass Dich übrigens nicht entmutigen, wenn hier mal eine kleine Flaute ist, da anscheinend mehr Leute mitlesen als gedacht. -
Der große Schostakowitsch-Thread
Mephisto antwortete auf Sebastian Schwittays Thema in Klassische Musik & Orchester
Tja, es lohnt sich halt doch, hier mal vorbei zu schauen -
Die Vorankündigungs-Veröffentlichungs-und-Gerüchte-Küche (Teil 2)
Mephisto antwortete auf Marcus Stöhrs Thema in Scores & Veröffentlichungen
Also sind auch 20.000 Meilen nicht limitert? -
Also der Score dürfte Dir eigentlich gefallen, Lars Spätestens wenn die heißbegehrte Intrada-Doppel-CD auf den Markt kommt würde ich dich ermuntern, mal ein Ohr zu riskieren.