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Soundtrack Board

Sebastian Schwittay

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Alle Inhalte von Sebastian Schwittay

  1. Winner war ein echt interessanter Genre-Filmer - ich schätze ihn ja vor allem für seinen unorthodoxen Okkult-Horrorthriller THE SENTINEL von '77, der trotz deutlicher Anlehnungen an ROSEMARY'S BABY einen beunruhigend drastischen, unbequemen Ton an den Tag legt. Ein prägnanter, sehenswerter Film. Auf die Qualität der Musik legte Winner in seinen Filmen offenbar ebenfalls großen Wert - THE SENTINEL sollte ja ursprünglich von John Williams vertont werden, dann von Michael Small, und am Ende wurde es dann Gil Melle, der (in Anlehnung an Fieldings ebenfalls brillante Winner-Scores) eine kühle, motivisch dichte Musik mit erfrischenden avantgardistischen Spitzen schrieb - sollte endlich mal veröffentlicht werden, vielleicht bringt Intrada den ja mal.
  2. Obwohl ich es etwas merkwürdig finde, dass ein kurzer OT-Diskurs hier als überflüssig und blödsinnig tituliert wird, andernorts aber munter über Absurditäten wie "Alternativbesetzungen" von Sinatra-Filmen fabuliert wird, muss ich Souchak hier in der Sache Recht geben: Tarantinos postmoderne Haltung spiegelt sich eben vor allem in der (ironischen) Referenz, der Ansammlung von Zitaten - die Umsetzung auf musikalischer Ebene, also die rekombinierende, ironisierende Zusammenstellung von pre-existing music, ist da nur nur konsequent und macht auch völlig Sinn. Ein von einem einzelnen Komponisten geschriebener Score wäre bei Tarantino eigentlich nur möglich, wenn der Score selbst postmodern-collagenhaft angelegt wäre - etwa im Stile von Goldenthals TITUS, nur noch etwas "lockerer". Ob das so auch wirklich funktionieren würde, keine Ahnung. Aber ein interessanter Gedanke allemal.
  3. Das freut mich besonders für Oliver, das dürfte ja jetzt die Chance sein, dem guten Horner auch mal persönlich zu begegnen. Ich werde - obwohl kein so großer Horner-Fan - wohl auch wieder zugegen sein, vor allem wegen der "Kollegen" und dem tollen Flair. Letztes Jahr konnte ich ja leider nicht dabei sein. Markus, Csongor, etc. - ihr werdet ja sicher auch kommen, oder?
  4. Auf das WikiLeaks-Projekt bin ich zunehmend gespannt - Benedict Cumberbatch sieht in character einfach fantastisch aus.
  5. A DANGEROUS METHOD? Reisen nicht Freud und Jung gegen Ende des Films in die USA?
  6. Geht das in Richtung Neo noir?
  7. Teils vielleicht ein bisschen arg dick aufgetragen, aber wer weiß, vielleicht passt das ja gut zum exzesshaften Charakter des Films. Musikalisch aber schon prima, ähnlich gelungen wie Youngs DRAG ME TO HELL. Der synkopierte, teils polyphone Streichersatz mit den unregelmäßigen Einwürfen des Klaviers ab 2:41 ist toll, ebenfalls der mehrfache Einsatz der Sirene (!), z.B. bei 4:07. So etwas hört man wirklich selten! Der Einsatz des Chors ist extrem überzeichnet, aber mit den kakophonen Klangtürmungen und dem Schreien teils auch recht originell, in jedem Falle sehr Young-nah. Schön auch die ungeraden Rhythmen, viel 5/4-Takt, v.a. im Mittelteil der Suite. Habe mich aufgrund von Zeitmangel bislang nie eingehender mit Banos beschäftigt, obwohl mich einzelne Ausschnitte aus seinen Scores immer durchaus beeindruckt haben - vielleicht gibt EVIL DEAD da jetzt den Anstoß, genauer in sein Werk einzusteigen.
  8. Einer der deutschen Verleihtitel von HIGH VELOCITY (1976, Musik auch von Goldsmith) war übrigens BLUTHUNDE VOM TEUFEL ZERRISSEN - ebenfalls nett.
  9. Sollen wir denn für die jährlichen Soundtrack-Board-Awards (mit allen Kategorien, auch Filme) nochmal einen extra Thread aufmachen? Meine Score-Favoriten wären jetzt abschließend folgende: 1. THE MASTER (Jonny Greenwood) - erneut eine spröde, aber ungemein vielschichtige, kammermusikalisch geprägte Arbeit mit viel Messiaen-Einfluss, genau mein Fall 2. COSMOPOLIS (Howard Shore) - einerseits diffus-emotionale, andererseits (v.a. in den Texten der von Shore mitkomponierten Songs) sehr intellektuelle Spiegelung der Systemkritik im Film 3. SINISTER (Christopher Young) - die radikalste und experimentellste Musik des Jahres, eigentlich unglaublich, was Young nach fast 30 Jahren im Business noch an Innovation ins Spiel bringt 4. PROMISED LAND (Danny Elfman) - leider nicht auf CD veröffentlicht; Elfman auf der Minimal-Schiene à la STANDARD OPERATING PROCEDURE, aber äußerst delikat instrumentiert und moody 5. BEASTS OF THE SOUTHERN WILD (Benh Zeitlin, Dan Romer) - origineller Cajun-Folk-Score, der mit erdiger Klanglichkeit und viel Esprit besticht; leider trägt das Thema nicht den ganzen Score, aber allein der End Title ist die Sache wert Weiterhin worth mentioning: - ANNA KARENINA (Dario Marianelli) - klassizistischer Leckerbissen, der nicht viel wagt, aber technisch beeindruckt - PROMETHEUS (Marc Streitenfeld) - überraschend frischer, motivisch clever gearbeiteter Horrorscore, der sich am ehesten noch an Goldenthals ALIEN³ orientiert - SKYFALL (Thomas Newman) - erwähnenswert vor allem, weil eine neue Stimme im Bond-Universum zugelassen und nicht zum Arnold-Klon gezwungen wurde Flops: - ZERO DARK THIRTY (Alexandre Desplat) - im Film möglicherweise wirkungsvoll (bin gespannt), losgelöst von den Bildern bis auf ein, zwei Tracks ein Nichts - THE HOBBIT (Howard Shore) - so schwerfällig wie die drei vorangegangen Scores, außerdem wenig bis gar nichts an neuem Material; ich schätze Shore einfach mehr für seine Horror-, Thriller- und Dramenmusik - alles, was James Newton Howard in seinem diesjährigen Kreativ-Tief von sich gegeben hat Das Neutrum des Jahres: LINCOLN (John Williams) - in seiner konzeptionellen Anlage erbärmlich langweiliger, aber technisch (wie gewohnt) souverän gefertigter Score; ein stumpfes zur-Kenntnis-nehmen war die einzige Reaktion, die mir das Werk bislang entlocken konnte
  10. Das wird mit ein Grund gewesen sein, aber ich würde darüber hinaus auch vermuten, dass es die prominente Stellung der Musik und ihr essentieller dramaturgischer Beitrag im Film war, die dazu geführt haben, dass den Score niemand wirklich ignorieren konnte. Die Chance, sich mit einer Stummfilm-Vertonung ohne Umwege in die Herzen der Zuschauer zu spielen, hat Bource eben auch - im wahrsten Wortsinne - virtuos genutzt. Zumindest in meinem Bekanntenkreis waren nach dem gemeinsamen Kinobesuch damals alle Feuer und Flamme für den Score. Und das waren größtenteils eher nicht Filmmusik-Interessierte.
  11. Iglesias war gerade letztes Jahr für seine hervorragende Musik zu TINKER TAILOR SOLDIER SPY für einen Oscar nominiert - der ist schon sehr aktiv, auch auf internationaler Ebene. Der Unterschied zwischen Beltrami und Zimmer ist schlicht der, dass Beltrami durchgehend (auch in seinen durchschnittlicheren Arbeiten) eine technische Grundsolidität und ein Gespür für musikdramatische Form an den Tag legt, die man bei Zimmers Arbeiten - auch bei konzeptioneller Klasse - vergebens sucht. INCEPTION ist sehr intelligent, aber mäßig umgesetzt (undifferenzierter, lärmender Satz, Füllstimmen statt interessanter Kontrapunkt, additive und wiederholende statt entwickelnde Strukturen, etc.). Beltrami hat auch intelligente Konzepte, setzt die aber dazu noch musikalisch einwandfrei um, was letztlich dazu führt, dass Beltrami von vielen (einschließlich mir) als insgesamt kompetenter befunden wird als Zimmer. Wem traditionelle musikalische "Werte" wie entwickelnde Form und horizontal-lineare kontrapunktische Komplexität (wie sie Komponisten wie Beltrami und Greenwood derzeit am ehesten kultivieren) nicht viel bedeuten, der kann mit diesen Bewertungsmaßstäben natürlich nichts anfangen. Ich würde letztlich sagen: es ist eine Frage der Ausrichtung der Wertmaßstäbe - was aber nicht bedeutet, dass alles subjektiv ist, sondern alles jeweils objektiv innerhalb der zugrunde liegenden Wertmaßstäbe.
  12. Gerade der hat es aber absolut verdient, ebenso wie THE SOCIAL NETWORK. In diesen beiden Fällen würde ich wirklich von sinnigen und nachvollziehbaren Entscheidungen der Academy sprechen und Oliver zustimmen.
  13. Vielen Dank für das positive Feedback, freut mich, wenn das Stück Anklang findet. Mit dem Gesamtpaket Konzeption, Komposition, Instrumentensuche, Aufnahme und Abmischung war ich von Ende Dezember 2011 bis April 2012 beschäftigt. Aber ich habe mir auch Zeit gelassen. Das Konzept war mir recht schnell klar, die Kompositionsphase ging auch relativ schnell - die meiste Zeit verbrachte ich dann mit der Beschaffung der Instrumente, der Aufnahme und der Abmischung. Die Reminiszenz war anfangs eindeutiger geplant, hat sich dann aber (wie oft bei mir) schnell in eine individuelle Richtung entwickelt - anfangs wollte ich das Ganze noch viel stärker nach ALIEN oder THE MEPHISTO WALTZ klingen lassen, aber letztlich ist vom Goldsmith-Einfluss eigentlich nur die Wahl der ungewöhnlichen Instrumente übrig geblieben. Die Aufnahme habe ich allein bestritten bzw. alle Instrumente einzeln eingespielt und danach abgemischt. Einige Verfremdungen sind auch enthalten, etwa der Klang des getretenen Klavierpedals, rückwärts abgespielt. Was die Klavier-Präparationen betrifft, habe ich die Saiten mit Filz- und Gummi-Teilen, aber auch mit Stiften präpariert, und eben auch direkt auf den Saiten selbst gespielt. Für die "konventionell" gespielten Klavierparts (etwa das Motiv am Ende) habe ich das Klavier leicht verstimmt, allerdings unsystematisch. Für meine Schofar (meine ist ein Antilopen-, kein Widderhorn) habe ich einen Schofar-Seminaristen aus der Nähe von Stuttgart aufgesucht, der mir ein geeignetes Horn "vermittelt" hat. Der Mann veranstaltet seit 2003 Schofar-Seminare und vertreibt die Instrumente auch, hier seine Webseite: http://www.schofardienst.de/
  14. Wilhelm war wohl der größte deutsche/in Deutschland tätige Filmkomponist der Nachkriegszeit. Ein großer Verlust. Sehr traurig.
  15. Ne, das ist doof, ich hab das ja schon mal erraten - darfst gerne nochmal, oder, falls du nicht willst, jemand anders.
  16. Ist es nicht selbstverständlich, dass sich manche Filme nicht ausschließlich mit filmtheoretischer Kenntnis bewerten lassen, sondern auch nach Kenntnis(sen) im Bereich ihrer thematischen Felder verlangen? Die Syndrome und Symptome sind Inhalte des Films, und wenn du über den Film redest, musst du dich logischerweise auch mit denen auseinandersetzen. Du hast behauptet, die Motivationen und Zeichnungen der Figuren seien oberflächlich und u.a. mit "blöde[n] Frauen-Klischee" beladen. Ich habe das widerlegt und das, was du kritisiert hast, als zentralen Bestandteil der dargestellten Krankheiten beschrieben. So what? Nur deine Meinung... also nur Floskeln, die besser klingen als "Hey, ick fands voll panne."? Aber du darfst mir vorwerfen, ich würde meine Ansichten nicht ordentlich belegen? Man kann sich als Kritiker eine selbstüberzeugte Haltung leisten, wenn man in der Sache Recht behält - aber es wird schnell ärgerlich, wenn man mit einem beiläufig-unfairen, einerseits ultra-selbstsicheren, andererseits auf vagen Eindrücken basierenden Kurzkommentar einen Film verreißt, der sein Thema außerordentlich zutreffend und psychologisch fundiert präsentiert. Als "inkompetent und blöde" würde ich dich niemals bezeichnen, weil du das sicher nicht bist - aber du hast bei der Kritik an dem Film zentrale Elemente einfach übersehen bzw. sie (möglicherweise aufgrund von - sei mir nicht böse - Wissenslücken) gar nicht erkannt. Was meinen Ton geschärft hat, war, dass du mir subjektives/unfundiertes Gelaber vorgeworfen hast, obwohl offenkundig du derjenige warst, dessen Kritik am Film seltsam unfundiert blieb.
  17. Überrascht mich, dass du das nicht einem Score wie DIE HARD 2 vorwirfst, der v.a. gegen Ende auch zum absoluten musikalischen mayhem wird. Beltrami knüpft hier doch offenkundig nur an diese (feine! ) Tradition an.
  18. Ausgezeichnet - Beltrami macht dort weiter, wo er mit LIVE FREE OR DIE HARD aufgehört hat. Fetzige 7/8-Power, inspiriert und brutal(st) instrumentiert (lässt in "Court Adjourned" an Kamens DIE HARD 2 denken) und mit originellen folkloristischen Einschüben. Das klingt nach dem erwarteten, ersten Highlight 2013!
  19. Ich habe oben ausführlich meine Aussagen belegt, das hat Soundtrack Composer auch bestätigt. Ziehe doch einfach mal in Erwägung, dass du den Film falsch verstanden und dementsprechend unfair bewertet hast. Und geh auf meine Argumente ein. Und was den Tonfall betrifft: wie man in den Wald hineinruft, so schallt es eben manchmal auch hinaus. Du hast mir in arrogantem Ton vorgeworfen, dass ich nur ein "ich find den Film halt cool" mit gehobenen Formulierungen schön reden wollte - obwohl du mich mittlerweile besser kennen und wissen solltest, dass ich meine Ansichten immer genauestens fundiere. Ist klar, dass ich dir danach nicht mehr sonderlich freundlich gesonnen bin, oder?
  20. Diejenigen, die für die Nominierungen verantwortlich sind (im Falle der Scores: die Komponisten), haben aber nicht zwingend den Einblick in die Fan-Szene, den wir haben. Ob der Score bei einigen Hardcore-Filmmusik-Fans polarisiert hat, spielt da doch keine Rolle mehr.
  21. Die Oscar-Nominierungen haben leider auch immer sehr viel damit zu tun, wie präsent ein Film gerade in der öffentlichen Wahrnehmung ist. Oft trifft es die guten Filme, oft aber auch Filme, die klar overhyped sind. Möchte jetzt nicht unbedingt sagen, dass SKYFALL überbewertet ist (naja, vielleicht ein bisschen ), aber ich denke, man hat Newman einfach "mitgenommen", weil SKYFALL eben gerade so verdammt populär ist.
  22. Auf Seite 167 (im Mai 2011) hast du genau dieselben Screenshots schon mal gebracht, sinus. Ich hatte es damals erraten: THE CELL. Nimm was anderes.
  23. Du hast offenkundig wenig Ahnung von den Persönlichkeitsstörungen, die in dem Film behandelt werden. Die Figur von Jennifer Lawrence leidet an einer histrionischen Persönlichkeitsstörung, die (unter anderem) durch übertrieben theatralisches Verhalten und sexuelle Freizügigkeit gekennzeichnet ist. Ich habe in meinem Bekanntenkreis ein Mädel, das ebenfalls darunter leidet, und glaub mir, der Film schildert das in allen Details unglaublich realistisch, ich war selbst total baff. Das Verhalten von Lawrences Figur ist hier keinesfalls billiger Story-Kniff, sondern entspricht leider der traurigen Alltagsrealität eines Histrionikers. Zur Figur De Niros: hier wird die Zwangsstörung beschrieben - die Erkrankten haben den inneren Zwang, unsinnige Rituale auszuführen, die ihnen ihre Angst nehmen bzw. ihnen (wie hier) ein Gefühl der familiären Sicherheit zurückgeben sollen. De Niros ritualhaftes Verhalten bei den Sportwetten (bestimmtes Halten des Taschentuchs, zwingende Anwesenheit von Familienmitgliedern beim Wetten, etc.) ist hier ebenfalls realistisch und medizinisch korrekt beschrieben. Bradley Coopers Figur leidet an der bipolaren Störung, einem spontanen Wechsel aus extrem euphorischen Antriebsgefühlen und depressiven Zusammenbrüchen. Wie kommst du denn darauf, dass seine Figur antriebslos ist? Und was letztlich das angebliche Fehlen "echten Schreckens" betrifft: allein die eskalierende Auseinandersetzung zwischen Cooper und De Niro ist verdammt brutal und unangenehm inszeniert. Aber dafür muss man sich eben ansatzweise in die Gefühlswelten psychisch kranker Menschen einfühlen können... Sicher: man hätte das Ganze auch als kafkaeskes, ausschließlich abgründiges Drama inszenieren können, aber das ginge an der Realität vorbei. Kennzeichnend für die oben beschriebenen Störungen sind nämlich vor allem die polaren Gegensätze von Gefühlen und Stimmungen. Und da bietet sich das Genre der Tragikomödie nun mal am ehesten an. Überleg mal, ob das, was du mir hier implizit vorwirfst, zutreffend ist. Denn ich bin ja eindeutig einer von denen, der seine Ansichten immer völlig unfundiert in den Raum wirft und einfach nur rumlabert, nicht wahr?
  24. Naja, Souchak, aber jetzt mal ehrlich: nur weil´s ein Genrefilm mit wahrscheinlich großen Anteilen von Spezialeffekten und aufwändigem Produktionsdesign ist, heißt das ja nun noch lange nicht, dass es dummer Kiddie-Kram à la TRANSFORMERS wird. Und ja, die Reputation des Regisseurs lässt hier natürlich auch hoffen. Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass nach MOTHER stumpfsinniger Schrott kommt? Die Musik klingt im Übrigen richtig gut, auch wenn´s nur Samples sind - kompositorisch auf dem üblich hohen Beltrami-Niveau, thematisch sehr griffig und inspiriert. Erinnert an die Qualitäten seines I, ROBOT.
  25. Kann leider nicht im geringsten nachvollziehen, was du an SILVER LININGS PLAYBOOK schlecht/verlogen/etc. findest. Ein ausgezeichnet gespielter, verschiedene Formen von psychischen Störungen präzise beschreibender Film, dem der Spagat zwischen Witz und Abgrund echt überraschend gut gelingt. David O. Russell beweist sich nach THE FIGHTER erneut als Meister der Schauspieler-Führung und der einfühlsamen Milieuschilderung. In meinen Augen ein toller Film. Das war´s dann wohl wieder mit der seltenen Einmütigkeit.
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