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Alle Inhalte von Sebastian Schwittay
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Sebastian Schwittay antwortete auf Scorechasers Thema in Film & Fernsehen
Letzte Woche im Kino gesehen: THE PRESTIGE (Christopher Nolan) Schöne Ausstattung, ordentliche Darsteller, ansonsten aber eher mittelmäßiges und viel zu überfrachtetes Unterhaltungskino. Zehn "überraschende Wendungen" weniger hätten´s auch getan... Fazit: viel Lärm um nichts. THE QUEEN (Stephen Frears) Na, da hätte ich aber mehr erwartet... keine Atmosphäre, kein Pfiff, kein Biss, teilweise sogar durch ziemlich seichte Gags verwässert. Unheimlich: Desplats Score wirkt auf CD um Längen besser als im Film. Fazit: auch hier viel Lärm um nichts. Schade. Werde mir kommende Woche THE FOUNTAIN und BABEL anschauen, vielleicht bieten die mehr. -
Vangelis (Evangelos Odysseas Papathanassiou)
Sebastian Schwittay antwortete auf ein Thema in Komponisten Diskussion
Originalität hat ja nicht unbedingt was mit musikalischer Komplexität zu tun... Es gibt viele, sehr erfrischend und originell konzipierte Filmmusiken, die aus musikalischer Sicht nicht wirklich komplex sind - jüngstes Beispiel ist Clint Mansells THE FOUNTAIN (und generell viele andere minimalistisch geprägte Filmmusiken). -
Vangelis (Evangelos Odysseas Papathanassiou)
Sebastian Schwittay antwortete auf ein Thema in Komponisten Diskussion
POTTER 1 und 2 sind doch wirklich äußerst uninteressante Williams-Arbeiten - handwerklich brillanter Hochglanz-Kitsch, weiter nichts. Da lobe ich mir den dritten Score, der ist wesentlich origineller und fesselnder. Im Übrigen möchte ich AINM?s letzten Satz unterstreichen - handwerkliches Geschick im Umgang mit dem Orchester ist schön und gut, aber wenn die Originalität auf der Strecke bleibt, nützt das beste Handwerk auch nicht mehr viel. -
Berühmte Regisseur/Komponist-Duos für Referat
Sebastian Schwittay antwortete auf TheRealNeos Thema in Komponisten Diskussion
Cronenberg/Shore ist auch ein interessantes Duo, obgleich natürlich etwas spezieller... -
*hust* Leonard Rosenman nicht vergessen! *hust, hust* *gegenwändered*
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Meine neueste DVD / Blu-ray
Sebastian Schwittay antwortete auf Scorechasers Thema in Film & Fernsehen
Heute neu: - L.A. CRASH - Director´s Cut (Paul Haggis) - HIGH TENSION (Alexandre Aja) - weil ich HILLS HAVE EYES so schnuffig fand... -
Nicht nur ähnlich, sondern weitaus mehr: - SALEM´S LOT (Christopher Gordon) - HARRY POTTER 3 (John Williams) - THE AVIATOR (Howard Shore) - HELLBOY (Marco Beltrami) - I, ROBOT (Marco Beltrami) - BIRTH (Alexandre Desplat) Nur um mal ein paar zu nennen... Und ob Synth oder nicht, spielt auch keine Rolle - es gibt unzählige Synthesizer-Scores, die wesentlich origineller sind als die hier diskutierte, grobschlächtig-unsensible Vangelis-Musik zu ALEXANDER. Man denke nur an diverse elektronische Goldsmith-Scores, Jarres WITNESS oder IN THE MOUTH OF MADNESS von John Carpenter...
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Ganz aktuell: THE FOUNTAIN von Clint Mansell. Der Score "drückt" einen ganz schön runter - man hat fast das Gefühl, tot zu sein, wenn man die Musik anhört. Absolut losgelöst vom Leben, ganz tief versunken in einer merkwürdig "jenseitigen" Melancholie... einerseits entspannend, andererseits vermisst man irgendwie alles, als befände man sich in einer unendlichen Wüste der Traurigkeit, gelähmt und betäubt, unfähig, mit dem Leben und den Menschen, die man liebt, in Kontakt zu treten... sehr eigenartiges Gefühl.
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Leonard Rosenman nicht vergessen! Der hat schließlich die musikalischen Errungenschaften des 20. Jahrhunderts in die Filmmusik eingeführt. Filmmusikhistorisch insofern auch sehr bedeutend.
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Wirklich interessant... über den aktuellen Varèse-Kram und die neuesten Fürze von Gregson-Williams, Badelt und Co. wird sich ausführlichst über mehrere Seiten ausgelassen, aber sobald mal eine wirklich interessante CD erscheint, wird entweder gemault, es sei zu altmodisch, oder es wird gänzlich ignoriert (man vergleiche die Zahl der Antworten in diesem Thread mit denen von gewissen anderen Threads...). Shires THE HINDENBURG ist jedenfalls ein echter Pflichtkauf, eine herrlich schillernde, mitunter auch kraftvolle, stark spätromantisch geprägte Filmmusik, die im Übrigen recht wenig mit dem typischen, sperrig-dissonanten 70er-Thriller-Scoring zu tun hat - außerdem sehr erfreulich, dass eine weitere Lücke in der Shire-Diskographie geschlossen wurde. Von ihm sollte es viel mehr auf CD geben.
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Sebastian Schwittay antwortete auf Scorechasers Thema in Film & Fernsehen
Naja, wenn der Hauptdarsteller den ganzen Film über gefoltert wird und sich am Ende quasi aus freien Stücken dazu entscheidet, sich umzubringen - also letztlich die "höhere Gerechtigkeit" siegt - dann ist das für mich schon ziemlich reaktionär und klar in eine gewisse ideologische Richtung weisend. Mir ging der Film jedenfalls ziemlich gegen den Strich... -
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Sebastian Schwittay antwortete auf Scorechasers Thema in Film & Fernsehen
HARD CANDY (David Slade) Ärgerliches, mieses kleines Filmchen mit reaktionär-menschenverachtender Grundaussage (wer sich als Erwachsener von Minderjährigen sexuell angezogen fühlt, hat Folter und Tod verdient). Positiv hervorzuheben ist eigentlich nur die recht schicke Optik. Sehenswert für Befürworter der Todesstrafe und von Guantanamo-Lagern. Allen anderen rate ich von diesem Film ab. -
Goldene Himbeere 2007
Sebastian Schwittay antwortete auf Alexander Grodzinskis Thema in Film & Fernsehen
Hoffentlich gewinnt LADY IN THE WATER in allen Kategorien, in denen er nominiert ist. Neben POSEIDON für mich der Tiefpunkt des Kinojahres 2006. -
Schöne Komponisten-Photos...
Sebastian Schwittay antwortete auf Scorechasers Thema in Komponisten Diskussion
Schöne Bilder! Das Halstuch scheint wohl eins seiner Markenzeichen zu sein. -
Fies-gemeiner Kritiker
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Ein Community-Projekt: Filmmusik Wiki
Sebastian Schwittay antwortete auf Marcus Stöhrs Thema in Neuigkeiten / Feedback / Begrüßung
Ein paar musikhistorische Dinge sowie einige Erklärungen von musikalischen Fachtermini könnte ich beisteuern. Finde das Projekt generell sehr gut, würde ich gerne unterstützen. -
Eure Errungenschaften im Januar 2007
Sebastian Schwittay antwortete auf ein Thema in Filmmusik Diskussion
Zwei neue Errungenschaften vom Mittwoch: - ADDAMS FAMILY VALUES (Marc Shaiman) - der Shaiman-Thread hat mich neugierig gemacht, zufälligerweise stand der dann auch im Saturn rum... - THE FOUNTAIN (Clint Mansell) - mal schauen/hören... das Kronos Quartett ist ja eigentlich immer einen Lauscher wert -
Olé! Scores mit lateinamerikanischen Einflüssen.
Sebastian Schwittay antwortete auf BigMacGyvers Thema in Filmmusik Diskussion
Schön ist übrigens auch noch Goldsmiths HIGH VELOCITY aus dem Jahr 1974 - seine erste Filmmusik mit ausgeprägt lateinamerikanischem Charakter. -
John Carpenter - Terror takes shape
Sebastian Schwittay antwortete auf Alexander Grodzinskis Thema in Komponisten Diskussion
Dass Dee Wallace Stone mitspielt, freut mich sehr. Eine tolle Schauspielerin, die man leider viel zu selten in größeren Produktionen sieht. -
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Sebastian Schwittay antwortete auf Scorechasers Thema in Film & Fernsehen
Einen Score gibt es nicht, nur eine (Titel-)Melodie, die während Vor- und Abspann zu hören ist und im Film selbst als Fahrstuhlmusik eingesetzt wird. Ansonsten gibt´s viel dröhnendes, wummerndes und zischendes Sound-Design - erinnert auch hier sehr an Lynch. Heute Nachmittag habe ich mir übrigens Alexandre Ajas THE HILLS HAVE EYES angesehen. Hab mich köstlichst amüsiert, schon lange keinen so putzig-fluffigen Mutantenschlitzerfilm mehr gesehen! Eine Portion Frischhack mit Buckel, bitte! -
Meine neueste DVD / Blu-ray
Sebastian Schwittay antwortete auf Scorechasers Thema in Film & Fernsehen
Heute neu: THE BOYS FROM BRAZIL (Franklin J. Schaffner) - die kürzlich erschienene, ungekürzte 120-Minuten-Fassung -
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Sebastian Schwittay antwortete auf Scorechasers Thema in Film & Fernsehen
HOTEL (Jessica Hausner) Die österreichische Version von THE SHINING - stimmungsvoll und beklemmend, wenn auch nicht unbedingt originell. Junges Mädel bekommt eine Stelle als Rezeptionistin in einem einsamen Waldhotel und fühlt sich fortan von einem geheimnisvollen "Etwas" angezogen, das sich in den Tiefen eines dunklen, in den Wald (!) führenden Hotelgangs aufzuhalten scheint. Die großen Vorbilder Kubrick und Lynch sind in fast jeder Szene deutlich spürbar, dennoch gewinnt die Regisseurin den Aspekten Raum und Perspektive ein paar erfrischende neue Facetten ab. Interessant ist außerdem das an die Bilder eines René Magritte erinnernde Spiel mit Licht und Schatten sowie die irritierende, übertrieben geometrische Bildkomposition. Inhaltlich sicher nix Besonderes, aber aus stilistischer Sicht eine ganz interessante Sache - kann man sich anschauen (sofern man nix gegen den Ösi-Akzent hat ). -
Olé! Scores mit lateinamerikanischen Einflüssen.
Sebastian Schwittay antwortete auf BigMacGyvers Thema in Filmmusik Diskussion
Was die "Fiesta Mexicana" in der Filmmusik betrifft, so schätze ich v.a. folgende Scores: - UNDER FIRE (Jerry Goldsmith) - die beste und emotional vielschichtigste Vermischung von abendländischer Sinfonik und lateinamerikanischer Folklore, die ich kenne; herrliche Themen - RAGGEDY MAN (Jerry Goldsmith) - etwas leichtere Kost als UNDER FIRE, dennoch eine sehr hörenswerte, flockig-frische Goldsmith-Musik - LICENCE TO KILL (Michael Kamen) - herrlich, wie Kamen hier sein kantig-dissonantes Actionscoring mit lateinamerikanischen Einflüssen (Kastagnetten, Gitarre) würzt; ist im Übrigen auch mein Lieblings-Bondscore - FRIDA (Elliot Goldenthal) - eine lebensfrohe, temperamentvolle, wunderbar farbige Musik, die für Goldenthal überraschend eingängig ausfällt; Easy Listening mit Niveau, lässt einen Santaolalla im Vergleich total verblassen -
"Die" ("Jeder Paranoid-Schizophere hat welche - ein paar "die", ein paar "jene", ein paar "es"..." - Sam Neill aka John Trent in IN THE MOUTH OF MADNESS )
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Kommunismus