Quinlan

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    Elliot Goldenthal, Joe Hisaishi, Yuji Nomi, Yoko Kanno, Dario Marianelli
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  1. Kiners Track "The Leap" wird bis 3'30'' so wie er ist in der Geisha-Szene verwendet. Beim "Rabbit Fox"-Track aber kann es durchaus sein, dass er keine Verwendung findet. Die entsprechende "Rabbit Fox"-Passage im Film jedenfalls wird anders vertont.
  2. Aja, danke. So langsam läppert sich ein Album zusammen, huh :>
  3. Ha, diese Kombi. Wie kommt's, dass Davis die letzten 10 Jahre nix gemacht und nun die amerikanischen Gefilde verlassen hat? Wie kam der Draht nach Japan zu Stande? Gibt es da Interviews? Mit (modernen) jap. Live Action Movies hab ich's zwar nicht so, aber auf Davis' Musik bin ich gespannt. Den Anime-Score von Yamada mag ich recht gerne und jetzt wird dem geneigten Hörer sogar noch eine westliche Interpretation der Ghoul-Thematik vergönnt. Das wird interessant.
  4. Schön, das Event schaut nach einem Erfolg aus! Und sie steht dir gut, die Rolle des Komponisten, der auf der Bühne vom kleinsten Mitarbeiter 'nen Strauß gereicht bekommt =D
  5. Das ist immer so die Sache :> Dabei hat kein geringeres als das London Symphony Orchestra die Musik eingespielt unter Furukawa himself. Der Gesang stammt vom Trinity Boys Choir und The London Voices. Trotzdem hat amazon es scheinbar nur als mp3-Download drin. Jedenfalls: die CD kann man u.a. kaufen bei cdjapan oder yesasia. Oder doch lieber gleich das wunderprächtige Vinyl-Set?
  6. Ah, ich erinnere mich. Warst du vor 10 Jahren nicht blond und langhaarig gewesen? Himmel, 10 Jahre...
  7. The Last Guardian - Takeshi Furukawa Klingt von Anfang an, spätestens aber ab 00'45'' mit diesem herrlichen Streicherapparat, nach Thomas Newman. Was für dich, @Thomas Nofz? ;D
  8. "Little Nightmares" reiht sich ein in die Serie der Independent-Sidescroller-Jump'n'Runs, die darauf abzielen, beim Spieler Angst und Unbehagen hervor zu rufen. Dieser Trend wurde vor sechs Jahren vom schwedischen Studio Playdead in Gang gesetzt mit deren Spiel LIMBO. Letztes Jahr hat sich das Studio dann noch einmal selbst übertroffen mit INSIDE. Daneben gibt es viele Trittbettfahrer, die sich an Playdeads Stil anlehnen, aber im Vergleich dazu nur Gurken rausgebracht haben. "Little Nightmares" nun ist ein Kandidat, der endlich mal wieder hervorsticht (vermutlich, weil auch er aus Schweden kommt =D). Das Motto des Spiels lautet: "Meet your childhood fears". Man steuert das kleine Mädchen Six bei ihrem Versuch, von einem alptraumhaften Schiff zu entkommen. Der Wiederspielwert ist zwar gering, da die Story dann letztendlich doch nicht allzu viel hergibt und spielerisch auch nur Laufen, Klettern und Feuerzeuganmachen angesagt ist. Allerdings ist auch eine einmalige Geisterbahnfahrt beeindruckend genug. Wenn man schwedischen Indie-Entwicklern die Unreal Engine 4 in die Hand drückt, kann nur was Gutes bei rum kommen, huh *-* Der Score ist stimmungsmäßig irgendwo zwischen Bruno Coulais' "Coraline" und Beltrami&Sanders "Don’t be afraid of the dark" anzusiedeln, halt nur ohne Orchester. Dazu kommt noch eine soundmäßige Experimentierfreude, die an Amon Tobin erinnert, und auf Entfremdung und Surrealismus setzt. Als launiger Einstieg der verspielte Walzer "Prison Toys". Dazu im Kontrast das Thema der kleinen Hauptfigur Six. Interessant, dass der Score zwar diesen naiv-melodiösen Einschlag mit verspielter und kreativer Instrumentation hat, das aber nicht für die kleine Six verwendet wird. Ihr Thema ist eine diffuse, gruselige Klangfläche mit gespenstischem Gesumme, ganz ohne kindlich-verspielten Touch. Als nächstes der wesentlich schwerfälligere Walzer "Death Waltz" und der Titel "Hypnosis", der mit unterschwelligem Unbehagen und der Verwendung des Black Pearl-Motivs aus "Fluch der Karibik" aufwartet Ein Motiv, das zum Finale hin immer häufiger Verwendung findet. Der "March Of The Guests“ setzt passend zum Ambiente auf Odaikos, Metallklänge, kriegsverheißende Fanfaren und von leicht untersetzten Männern vorgetragene Mantras. Zum Schluss "The Lure Of The Maw". Zwar gibt’s hier nur ein leidiges 2-Harmonien-Pendel à la Tiersen, stimmungsmäßig ist der Track aber desolater als Tiersen und vom Aufbau gefällt's mir auch ziemlich gut. Tiefes Holz, Blech und tiefes Klavier bilden das nach Schiffshörnern klingende, schwere Fundament, irgendwo im Hintergrund geben dumpfe Trommeln den Puls, dazu gibt's Glockenspiel, das creepy Gesumme von Kindern und zum Schluss schwer ausatmendes Akkordeon. Der Track bricht das Spiel eigentlich ganz gut runter: irgendwie süß, irgendwie creepy, irgendwo in einem dunklen Schiffsschlund mitten im Ozean. Leider gibt es den Score bislang nur bei Steam zu kaufen (oder aber zum Anfassen in der Special Edition des Games). Trotzdem fand ich die Mucke beim Durchspielen ziemlich chic, also warum nicht vorstellen. Neuer Stoff im Games-Forum schadet sicher nicht :> Das Spiel ist auch erst seit zwei Wochen draußen, vielleicht kommt also nochmal ein Score-Release auf zugänglicheren Plattformen wie amazon oder iTunes. Und vielleicht kennt hier sogar eine "Little Nightmares", sowas soll's ja auch geben
  9. Petittionsmäßig hat sich noch nicht viel getan; die Zahl der Unterzeichner dümpelt so bei 1500 vor sich hin. Allerdings sind auf yt drei Tracks aufgetaucht. Keine Ahnung, ob es sich dabei um Leaks handelt, die Kommentarfunktion wurde ausgeschaltet. Mitschnitte aus dem Film sind's jedenfalls nicht: zu gute Quali, keine sfx. Für Interessierte: Untitled Track 1 (Mucke während der Autofahrten u.a.) Untitled Track 2 (Vertonung der Geisha-Szene) Project 2571 (die "Making Of A Cyborg"-Szene. Das hier scheint dann doch ein Filmmitschnitt zu sein, stört aber nicht weiter, da da sfx-mäßig eh nix passiert. Mit Kopfhörern fällt einem höchstens die niedrige kbps-Zahl auf)
  10. Klingt nach M*A*S*H* ... :> Ungewohnt, dieser Mix aus Comedy, Korps und Pathos. Aber Hauptsache, der obligatorische Desplat-Walzer hat's mit drauf geschafft, und das gleich drei Mal (Titel "Champagne", "Deauville", "Stahl‘s Chalet"). Du hast Recht. Der Anfang von "Lyras Escape", "Samoyed Attack", "Ice Bear Combat": das alles klingt richtig, richtig gut. Interessant auch, wie er das luftige Sky Ferry-Thema ins Martialische verkehrt (Track "Ioreks Victory"). Ein sehr spannender Score. Den wortwörtlichen Walzer gibt's zwar nicht, findet seine Entsprechung aber im Mrs. Coulter-Thema lol, Godzilla, es wird immer besser. Es ist nicht so spannend orchestriert wie "Golden Compass", aber von Machart und Stimmung her (gerade der Anfang des ersten Tracks) könnte Desplats Godzilla-Stil sich als passend erweisen für ein sinkendes U-Boot. Evt. muss die Epicness ein bisschen zurück gefahren werden :> Gut, der Hostage-Stil eigent sich vermutlich noch besser. Spätestens jetzt mach ich mir keine Sorgen mehr. Desplat kann Action, Spannung und Konspiration. Für Kursk wird der Mann also schon was gescheites hinkriegen, gell. Mehr Desplat geht heute nicht rein, aber "Largo Winch", "Rise Of The Guardians" und "Ghostwriter" sind notiert.
  11. Desplat militaristisch? Klingt aufregend, und paradox. Ich hab' nur die seichten Plätscher-Alben von ihm, deswegen kann ich's mir nicht vorstellen. Welche Scores muss man sich anhören, wenn man Desplat in Action erleben möchte?
  12. "Hurt" scheint mir generell gut einsetzbar zu sein. Ich hab den Song zum ersten Mal in Verbindung mit "Prototype 2" gehört. Die Kombi hatte mich damals beeindruckt. Ganz besonders toll find ich auch BioShock in Kombination mit "Beyond The Sea". Ein romantischer love-song aus den 40ern während man selber gerade so ziemlich das Zeitliche segnet. Das wäre dann der oben erwähnte Kontrapunkt (BVBFan). "Assassins Creed" fällt mir dann auch noch gerad ein. Der Trailer zum ersten Teil wurde mit UNKLES "Lonely Souls" unterlegt, was ich unheimlich dufte fand, und beim Revelations wurde Woodkids "Iron" verwendet (hmm~, der Percussion-Aussetzer bei 01'40''). Woodkid wurde zu der Zeit zwar inflationär genutzt - Vodafone sprang ja ebenfalls auf den Zug auf mit "Run, Boy, Run" - aber Revelations müsste Vorreiter gewesen sein, deswegen war's noch nicht ausgelutscht und erzielte (bei mir) den angestrebten Effekt. Hab' gerad nur Beispiele aus dem Games-Bereich auf Lager, scheint mir. Wobei: ganz aktuell gefallen mir Vulpines Cover zu "Do You Realize?" für den Transformers-Film und der Remix zu Depeche Mode bei "Ghost in the Shell“. Ich hab nix gegen die Verwendung von Songs. Häufig sind die Songs origineller als die Trailer-Mucke. Hauptsache, der Spirit des Films/Spiels wird gut eingefangen. Auf den Text achte ich - wie Lars und BVBFan - zunächst nicht. Ja, Zeppelins Kultfaktor soll offenbar abfärben. Haut aber nicht so hin. Thor allein hat imo keinen entsprechenden Kultstatus und ist vermutlich auch zu geleckt, als dass da irgendwas von Zeppelin dran haften bleiben könnte. GoT kann sich sowas schon eher leisten (das sage ich als jemand, der die Serie nicht kennt). Was den GoT-Trailer da oben anbetrifft: ist ja schonmal gut, dass sie nicht die originale Version des Songs genommen haben; das wäre Kontrapunkt gewesen
  13. Moin Vinc, du bist ja auch noch da :> Freut mich, dass aus deinem Dauerprojekt mittlerweile ein Big Deal samt Volksbühne und A-Orchester (immer noch?) geworden ist. Und dass es dir endlich vergönnt wurde, vom shitty-yamaha-sound wegzukommen Ich kann mir nicht helfen: alles was aus der Dose kommt, klingt imo dilettantisch, ganz gleich, wie ausgefeilt die Komposition auch sein mag. Deswegen hab' ich umso mehr Freude an den Klangbeispielen, die klingen echt gut. Schade, dass sie so kurz sind. Vor allem die Ratte endet auf nem Cliffhanger, hätte gerne mehr gehört :> Berichte doch mal von der Uraufführung.
  14. Bei mir ist es umgekehrt: an SG1 hab ich mehr Freude als an dem Kinofilm. u.a. liegt das am Cast. Zunächst mal die Erweiterung um Carter und T'ealc: das allein bietet mehr Witz, Charme und Stoff. Dann Michael Shanks als Dr. Jackson, der seine Rolle als soziopolitische Nervensäge irgendwie cooler ausfüllt. Und schließlich Richard Dean Anderson: sein legeres und hingerotztes Porträt vom Colonel gefällt mir besser als das steife, verbissene, vergleichsweise humorlose Militärpaket von Kurt Russel. Überhaupt halt der Umfang, der ja formatbedingt automatisch gegeben ist. Ein Tor, das einen überall hinbringt: die Storymöglichkeiten sind unendlich. Besonders spannend immer, wenn unterschiedliche Ideenlehren/Wirtschafts-/Herrschaftsformen aufeinander prallen und die Truppe sich fragt, ob man sich integrieren oder einmischen soll. Dieses Problem gibt's natürlich auch bei den Star Trek Serien, aber nicht in Carmouflage Ach, nicht 4x06? Mal kurz nachschauen (...) die Folge mit den Nox, richtig? Warum deutet gerade diese Folge das Potential der Serie an? Ja.
  15. Ich hab ihn. Ich bin ein sehr großer Fan von Dudleys "Felidae", hab' aber seitdem ihre Arbeiten nicht weiter verfolgt. Erst bei "Elle" bin ich warum auch immer wieder eingestiegen. Ich kann keine großen Vergleiche ziehen zu den "Goldsmith & Verhoeven"-Arbeiten - bis auf Hollow Man hab ich davon keine -, aber ich würd sagen, Dudley erzeugt eine sehr gute, schäbige, sinnliche, rätselhafte, dunkle Romantik. Das erste Drittel vor allem Streicher, die u.a. das Thema präsentieren und ausbauen, vereinzelt Harfe und selten Horn. Die zweite Hälfte bei "Parole Denied" ist ziemlich schick: Orgelton in den Kontrabässen, die Harmonien kommen vom Holz und darüber eine Solo-Violine, das Horn schleicht sich auch irgendwann rein. Fragil, intim; scheinbar die Vorstellung der Frau. Eine ähnlich klingende Passage gibt es auch bei "Little Psycho", scheinbar die Vorstellung des Mannes? Interessante Verbindung. Bei "Primal Scream" dann der erste perkussive Ausbruch. Kurze Ernüchterung an dieser Stelle bei mir, weil Dudley hier auf die typischen, effektheischenden Trailer-Trommel-Effekte zurückgreift, aber eigentlich ziemlich cool mit den sägenden Streichern und den Synths und dem Ostinato-E-Bass im Untergrund. Entladen tut sich das Ganze dann in einem sehr dramatisch gespieltem Streicherapparat, dramatisch auch vor allem durch die Pausen. Der zweite Ausbruch dann bei "It Was Necersarry", nach einem ähnlichen Muster, der E-Bass ist auch wieder dabei. Genrell find ich die Soundarbeit in diesen Synth-Percussion-Parts ziemlich schick. Der Ausklang hier bildet diesmal ein allein stehender, leiser Synthsound, über dem sich Violine 1 und 2 Frage und Antwort geben (die eine spielt nach oben, die andere nach unten). Dieses Duett samt Synthtton wird in "A Prowler" erneut aufgegriffen. Ich mag's ja, wenn ein Score ein Konzept zu haben scheint, gell o_ô Der vorletzte Track "Fresh Paint" fällt ziemlich auf, da hier 1.) das Klavier (nicht zum ersten Mal allerdings) seinen Einsatz findet, und 2.) ein neues, durch und durch positives und scheinbar erlösendes Thema vorgestellt wird. Klingt stark nach Happy End. Der letzte Track "A Different Ending" revidiert das Ganze aber wieder. Hier wird wieder die unneindeutige, puzzling Stimmung aufgegriffen. Es endet mit dem Main Theme auf Mo~~ll. Mir gefällt Dudleys Arbeit sehr gut. Energisch, schäbig, enigmatisch. Und abwechslungsreich, obwohl auf tiefes Blech verzichtet wird. Ob Goldsmith stolz auf Dudley gewesen wäre, muss jemand anderes beurteilen. Ich würd einfach mal 'Ja' sagen. Hier das Main Theme. Und dort der Track "A Different Ending". Mehr gibt's scheinbar nicht auf yt.