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Der Eventbegriff ist mir irgendwie auch ein Dorn im Auge. Ich kanns schon nicht mehr lesen, wie oft mit den immer gleichen Begriffen Argumentiert wird.

"Klar ernähre ich mich gesund, aber hin und wieder ein Burger von McDonalds ist auch geil und deshalb...blablabla"

Das mag ja stimmen. Aber so oft wie da dann Pommes gegessen werden. Immer und immer wieder wird von Guilty Pleasures gesprochen. Immer und immer wird gebetsmühlenartig wiederholt, man müsse sich doch nur drauf einlassen. Einfach mal Hirn aus und genieß den Ride, die Achterbahnfahrt. Immer und immer wird betont, zuhause schaut man sich dann schon anderes an, aber im Kino müsse man dann schon das Große Spektakel sehen, man will ja schließlich was bekommen für sein Geld.

Das ist ja alles schön und gut, aber man liest das genau so häufig wie das Todschlagargument "Wenn du das nicht gut findest, machs halt besser, du klugscheisser!"

Wenn die immer wieder gleichen Personen die immer wieder gleiche Rechtfertigung (Vor wem muss was überhaupt gerechtfertigt werden? Mir scheint als wähnen sich Menschen schnell in Erklärungsnot, weil man, gegenüber wem auch immer - wahrscheinlich eh nur sich selbst, ja nicht doof dastehen will und schnell wird Mittelmaß und Spießigkeit zu einer Lebensqualität hochstilisiert, der sich kritische Stimmen nur mal hingeben müssen, weil die ja nicht verstehen wie Spaß geht. Okay, das ist sehr polemisch formuliert, also nicht persönlich nehmen) runterleiern, ermüdet sich das gesagte schnell.

Um einen Platten vergleich zu bringen: Das hat dann schnell den Lack von Männern, die immer wieder betonen, sie wären ja noch echte Männer, so richtig mit Bart und Kraft und allem drum und dran, nicht wie die neuen weicheier, die überall hervorkriechen. "Wir echten Männer schwitzen noch echt!"

Das wirkt dann in der tat sehr selbstbewusst und männlich wenn man sich immer wiederholen muss und ja betonen wie männlich man wirklich ist. (vorsicht Ironie)

Wie als glaubte man, wenn man einen unlustigen Witz so lange und oft erzählt wird er irgendwann lustig. Oder die Geschichte so oft erzählen bis sie Wahr ist.

 

Das Blockbusterkino kann ja spaß machen, klare Sache. Und macht es in einigen fällen auch wirklich, aber in den fällen muss ich nichtmal das Hirn ausschalten, weil mich der Film auch so hat. In den meisten fällen muss ich aber sagen, dass das Eventkino immer fader und immer generischer wird. Da hilft das sich zurechtreden dann auch nix mehr. Man spürt richtig wie die Marktforscher mit den Produzenten in hellausgeleuchteten Meetingräumen und auf Teuren Designermöbeln sitzen und Listen durchgehen, wass denn so ankommt und was sich gut verkaufen lässt. Ah da haben wir den Regisseur, der kann das, und soll jetzt das machen. Das Thema is grad in, vielleicht können wir das noch da mit einbauen, dann wirds ander Oberfläche relevanter. Nee, nicht zu viel Experiment, wir wissen seit ein paar Jahren das, diese Art gut angenommen wird.

 

Ich kann das aus Sicht der Geldgeber ja auch total nachvollziehen. Kostet alles Geld und das will man auch wenn möglich mit Gewinn wieder haben. Am Ende kann man sich vielleicht sogar noch auf die Schulter klopfen, weil man technisch irgendwas weitergebracht hat oder sich einfach sagt "Ich war teil von was kreativem". Auch die Regisseure in dem Studiosystem sind nachzuvollziehennde Figuren, die klar auch angst um ihre Jobs haben. Einen Film nicht zur Zufriedenheit vom Kunden kann schon das aus bedeuten. Ich halte auch die wenigsten Regisseure aus Hollywood (derzeit) für Künstler bzw künstlerisch ambitionierte Menschen. Da gehts wenig um Ideen, eigenes Vokabular oder Handschrift. Das sind Handwerker die man braucht um ein Produkt abzuliefern das Geld bringt, damit sich die Industrie am Leben hält.

Hollywood befindet sich ja meiner Ansicht nach gerade gewaltig in einer Krise. Wir sind wieder in einem Krassen Produzentenkino angekommen, der Autorenfilm ist in Hollywood so gut wie nicht mehr vorhanden. Die Blase muss bald Platzen und dann brauchts wieder neue "Raging Bulls" die da Tabula Rasa machen und was voran bringen. Die Kinolandschaft wird immer internationaler, und wird auch als solche wahrgenommen. Ich hab das Gefühl, generell ist das (westliche)Puplikum bereiter über den Tellerrand rauszuschauen und sich auch anderem zu widmen als dem großen Hollywoodspektakel.

 

Jetzt hab ich den Faden verloren und find keinen schluss und weiß nicht mehr genau worauf ich hinaus wollte - zu viel Quatsch im Hirn. Haha.

Ich posts aber trotzdem. Auch weil trotzdem ein schönes Wort ist.

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habs sogar mehrmals angehört heute... gegen Ende gibts tatsächlich noch ein eigenes Thema von Shapiro, das auch noch recht eingängig ist.

Ich find allerdings den Begriff Thema schwierig. Wenn es den ganzen Film über nicht vorkommt und erst so am Ende 1mal oder gar 2mal auftaucht... ist das dann ein Thema?

 

So wie Silvestri vom Black Widow Thema spricht... das kam 1,5 mal vor, wenn man gaaaaanz genau hinhört in Avengers... oder Ottmans Wolverine Thema in x2... das wirkt dann schlicht wie Underscore in der Szene und nicht wie ein Thema... wenn's nie wieder vorkommt wars ja keins.

 

Zumindest konnte ich Shapiros Thema nirgendwo vorher ausfindig machen, auch nicht in Teilen. Als grossen Hero Moment wird dann Ray Parkers Song )rein orchestral) als Thema verwendet (soviel zum Thema Bernsteins "bekanntes, tolles" Thema... kam das eigentlich im zweiten Teil überhaupt noch vor?).

 

Also ich bin sogar glaub recht wohlwollend und gebe mal 3 von 5 Sternen...

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Zumindest konnte ich Shapiros Thema nirgendwo vorher ausfindig machen, auch nicht in Teilen. Als grossen Hero Moment wird dann Ray Parkers Song )rein orchestral) als Thema verwendet (soviel zum Thema Bernsteins "bekanntes, tolles" Thema... kam das eigentlich im zweiten Teil überhaupt noch vor?).

 

Das Ghostbusters-Thema von Bernstein finde ich auch toll, nur in seiner schrulligen Art wohl kaum passend als Hero-Thema (war sicherlich auch nie dazu gedacht, soll ja auch die Schrulligkeit der Wissenschaftler unterstreichen, obwohl es im Film auch mal als eine Art Fanfare vorkommt). Bekannt ist das Thema nicht wirklich außerhalb des Ghostbusters-Kosmos, hat aber auch niemand behauptet, aber was kümmert es dich, wenn man dafür wieder was niedermachen kann? ;) Im zweiten Teil hat Edelman nichts von Bernsteins Musik verwendet, dafür ist sie fast durchgehend im 2009 erschienenen "Ghostbusters - The Video Game" zu hören, auch das Ghostbusters-Thema. Außerdem gibt es in der Zeichentrickserie ein Musikstück, welches stilistisch an Bernsteins Thema angelehnt ist.

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ich mach das von Bernstein ja nicht nieder, mit "toll" wollte ich nur unterstreichen, dass so mancher Soundtrack-Fan wieder mal nur überschätzt, wie bekannt das wohl ist. Gab auch mal wen hier, der meinte, das wirklich JEDER Mensch Steiners King Kong Musik kennen würde. Ich bin mir sehr sicher, wenn man einfach mal wem Bernsteins Thema vorspielt, 99 Prozent der Leute das überhaupt nicht kennen. So ging es sicher auch den Filmproduzenten... :-). Irgendwo in dem Thread wurde auf jeden Fall die Bekanntheit von Bernsteins Thema schon überschätzt.

 

Natürlich ist das kein Hero-Thema von Bernstein gewesen... weiss gar nicht mehr ob er sowas noch dazu geschrieben hatte?

 

Und wenns schon in Teil 2 nicht mehr drin war, dann seh ich echt keinen Grund, warum es hier nun dabei sein sollte. Pop-Kultur-geschuldet war doch klar, dass Ray's Song wieder genommen wird, dass das dann sogar orchestral in den Score eingebaut wurde ist ja eigentlich gar nicht schlecht und verkehrt (von dem Cover des Songs will ich aber lieber nicht sprechen... schreeeeecklich)

 

So ab Track 15 gehts los mit Shapiros Thema...

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"bekannt" kann auf dauer auch nervig sein. das Star Wars thema überspringe ich ständig auf den cds und wenn im film zu anfang nicht wichtige storyinformationen mitgegeben würden, würde ichs dort auch überspringen, weil es auf dauer zu eintönig ist. themen sind nicht nur toll, wenn man sie noch jahre später nachpfeifen kann oder weil auch nicht filmmusikfans es kennen. toll ist es, wenn es dem film, der figur, dem setting oder der handlung einen prägnanten stempel aufdrückt, wenn es ausdrucksstark ist.

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ich mach das von Bernstein ja nicht nieder, mit "toll" wollte ich nur unterstreichen, dass so mancher Soundtrack-Fan wieder mal nur überschätzt, wie bekannt das wohl ist. Gab auch mal wen hier, der meinte, das wirklich JEDER Mensch Steiners King Kong Musik kennen würde. Ich bin mir sehr sicher, wenn man einfach mal wem Bernsteins Thema vorspielt, 99 Prozent der Leute das überhaupt nicht kennen. So ging es sicher auch den Filmproduzenten... :-). Irgendwo in dem Thread wurde auf jeden Fall die Bekanntheit von Bernsteins Thema schon überschätzt.

 

Nein, wurde es nicht. ;) Als Fan habe ich natürlich eine etwas andere Sichtweise auf die Reihe, aber ich versuche trotzdem, objektiv zu bleiben. Innerhalb des Ghostbusters-Kosmos, unter den Fans, ist die Musik der beiden Filme definitiv ein Thema. Es gibt zwei Lager, das eine findet Bernsteins Musik toll und recht ungewöhnlich (was sie auch ist für eine Grusel-Komödie aus den 80ern, wo man sicherlich mehr Synthie-Pop erwarten würde), das andere findet seine Musik zu dick aufgetragen und unpassend. Dass die Musik also im Film nichts bringt und darin untergeht, kann man nicht behaupten. Das Thema, beziehungsweise die Themen, sind ja mehrere, sind außerhalb des Filmes einer breiten Öffentlichkeit nicht bekannt, das stimmt. Aber das ist ja kein Kriterium für eine gute Filmmusik.

 

GHOSTBUSTERS - THE VIDEO GAME ist im Grunde GHOSTBUSTERS 3. Das Spiel basiert auf dem Drehbuch, welches Dan Aykroyd bereits Anfang der 90er für einen dritten Film schrieb. Harold Ramis kam wieder dazu und überarbeitete das Drehbuch, zusammen mit Dan, für das Spiel. Im Spiel selbst leihen die vier Hauptdarsteller ihre Stimmen ihren Charakteren, außerdem sind Annie Potts als Janine und William Atherton als Walter Peck ebenfalls wieder dabei. Bernsteins Musik ist in 98% des Spieles zu hören, nur manche Action-Szenen haben neu komponierte Musik. Im Spiel tauchen auch einige Orte aus dem ersten Film wieder auf, wie das Sedgewick Hotel, die Bernsteins Musik aus den jeweiligen Szenen aus dem Film haben. Wenn man sich im Hauptquartier befindet, erklingt Bernsteins Ghostbusters-Thema. Der Song von Ray Parker jr. ist natürlich auch dabei, aber nur im Vorspann. Ansonsten ist Bernsteins Musik der ständige Begleiter des Spielers bei der Erkundung der Schauplätze. Von Edelmans Musik wurde nichts verwendet, obwohl das Spiel 1991 spielt, also drei Jahre nach dem zweiten Film.

 

Ebenfalls ist es kein Novum der GHOSTBUSTERS-Reihe, dass unterschiedliche Komponisten nichts von der Musik ihrer Vorgänger übernommen haben. James Horner benutzte in ALIENS auch nichts von Goldsmiths Musik aus dem ersten Film und Goldenthal zitierte weder Goldsmith noch Horner beim dritten Film. Und auch hier kann man nicht sagen, dass die ALIEN-Filme keine prägnante Musik hätten, beziehungsweise Musik, die in den jeweiligen Filmen untergeht. Edelmans Musik zum zweiten GHOSTBUSTERS ist ein wesentlich stärker geprägter Score seiner Zeit als es Bernsteins Musik zum ersten Film ist. Edelman fügte sich den vielen Songs, die im Film sind und schrieb einen Pop-Score, obwohl es bei ihm durchaus ein Hero-Thema gibt (hört man beispielsweise, als die Geisterjäger im Gerichtssaal zum ersten Mal aktiv werden und am Ende beim Showdown).

 

Ich kann mich auch nicht daran erinnern, dass hier jemand gemeint hätte, Bernsteins Thema müsse nun unbedingt im neuen Film sein. Ich wäre ehrlich gesagt sehr überrascht gewesen, wenn überhaupt Musik aus den ersten beiden Filmen auftauchen würde, vom Song abgesehen. Der neue Film weiss eh nicht, was er sein will. Einerseits spricht das Marketing immer davon, dass es ein Reboot ohne Bezug zu den alten Filmen ist, andererseits hat man aber so viele Punkte aus dem ersten Film übernommen, dass es eigentlich ein Remake ist.

 

Aber innerhalb der Filmreihe hat Bernsteins Musik dann doch einen höheren Stellenwert, als es bei der breiten Masse der Fall ist. Wie gesagt, selbst in der Zeichentrickserie gibt es ein Stück, welches an Bernsteins Thema angelehnt ist. 1:1 konnte man nichts übernehmen aus rechtlichen Gründen, deshalb sind auch die vier Geisterjäger in der Serie optisch nur an die Darsteller angelehnt, aber keine nachgezeichneten Comicversionen davon. Sogar der Titelsong wurde für die Serie neu eingespielt.

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bei Aliens wurde Jerrys Musik immerhin "eingekauft" :-) aber wahrscheinlich eher aus Zeitgründen oder weil Cameron mit Horner unzufrieden war...

 

Im Grunde glaube ich auch, dass der neue eigentlich nen Remake ist. Allein dass der Titel einfach nur Ghostbusters ist find ich merkwürdig. Gut, muss keine 3 dahinter stehen, aber nen Untertitel wäre nicht verkehrt gewesen...

 

kommen wir mal zu Shapiros Musik zurück. Irgendwer anders schon gehört und ne Meinung dazu?

 

Ich hatte sie, wie gesagt, mir schlechter vorgestellt...auf jeden Fall gefällig. Und dass es kein weiterer achsomoderner Drumloop-Synth-Orchester-Hybrid geworden ist find ich auch gut.

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kommen wir mal zu Shapiros Musik zurück. Irgendwer anders schon gehört und ne Meinung dazu?

 

Wenn man von den wenigen, recht netten Ray-Parker-Referenzen absieht: generische Dutzendware.

 

Sehr unverbundenes Stückwerk ohne dramaturgische Linie. In der ersten Albumhälfte langatmige Suspense, in der zweiten krachige Standardaction, in der nur alle paar Minuten mal ein origineller Gedanke aufblitzt. Auf Facebook schlagen der Musik schon wieder unverdient lobende Worte entgegen - weiß nicht, was da wieder gehört wurde. :kopf_kratz:

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Das is ja sicher dann vor allem vom Mainstream Kinopublikum, die sich allein an Ray's Song erfreuen, dass der mit eingebaut wurde...

 

alle paar Minuten nen origineller Einfall ist heutzutage ja auch schon mal was :-)

 

kann mir vorstellen, der Film durchlief auch endlose Schnittänderungen, dass ne musikalische Linie zu entwickeln wie üblich nicht möglich war...

 

aber wie gesagt, ich find's besser als erwartet.

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Ich kann das Argument "wenigstens Orchester" auch hier wieder nicht im Geringsten nachvollziehen. Was bringt mir das Orchester bei dieser formelhaften Routine? Was ist denn an dieser Musik inhaltlich besser als an irgendeinem Henry-Jackman-Marvel-Score, bei dem die Hälfte aus Drumloops besteht? Ich sehe hier echt keinerlei Qualitätsunterschied.

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Die Diskussion und auch deine Meinung, Sebastian, in allen Ehren - wieso, um eins meiner Lieblingszitate aus diesem Forum zu benutzen, haust du dir diese musikalischen BigMacs überhaupt noch rein und gibst dann auch noch deine Meinung dazu ab? Das hast du doch gar nicht nötig.

 

Mittlerweile macht es null Spaß mehr in jedem zweiten Thread hier das gleiche zu lesen - schon seit Jahren. Da kann ich mir auch Infos geben lassen á la "Wer macht was, wann?" und "Wann kommt's raus?" und bin damit bedient. 

Sich ausgiebig mit Musik zu beschäftigen ist eine Sache. Aber wenn man ein tieferes Verständnis davon hat, man einen höheren Anspruch hat und  mann die Gründe für ein Meisterwerk, egal in welchem musikalischen Bereich, detailliert ausformulieren kann, da frage ich mich ernsthaft wie es sein kann, den gleichen Finger immer wieder heben zu müssen und seine Analyse zu einem Score abzugeben, der aus der Nische kommt, in der doch schon lange kaum noch was kommen KANN was mit dramaturgischer Linie oder originellen Ideen zu tun hat. Wird das nicht langweilig? 
Wir raffen doch so langsam alle, wie beim Film gearbeitet wird. Dass ich kaum noch von Inspiration oder Innovation geschweige denn einem geordneten Ablauf reden kann ist auch bei den meisten angekommen. Wozu dann noch meckern über einen Burger auf dem der Salat nicht frisch oder das Fleisch nicht von guter Qualität ist?

 

Versteh(t) mich bitte nicht falsch - aber alleine dadurch, dass ich schon selber kaum noch was zu den Themen hier beitragen kann oder will (und wenn dann nur Ähnliches Geschwafel wie das, über welches ich mich hier gerade selber aufzuregen scheine), habe ich immer weniger Lust hier reinzuschauen. 

(Ich bin ja nach wie vor für die Idee, unsere Standart-plädoyers als "Automatisch-mit-...-Antworten"-Buttons zu generieren - aber im Endeffekt... worüber würden wir uns dann hier noch unterhalten? :huh: )

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kommen wir mal zu Shapiros Musik zurück. Irgendwer anders schon gehört und ne Meinung dazu?

 

 

an sich mag ich ja theodore shapiro und liebe seine beste arbeit, den score zu "the pirates", der schön witzig, sinfonisch ist und schöne themen hat, aber hier bei "ghostbusters" kann ich allenfalls einzelne fragmente gut finden. der ganze rest ist meines erachtens generisch, seelenlos und hört sich für mich wie ein x-beliebiger krawall score von rcp an, grade die späteren action tracks. da reißts auch nich raus, daß es kein synthiezeuch ist, sondern chor und orchester, denn der chor is hierbei einfach nur lärmend nervtötend.

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sondern chor und orchester

das ist aber nicht typisch für x-beliebiger krawall score von rcp.dann schon eher brian tyler und elfman und beltrami haben sowas auch schon hinbekommen. von alan silvestri ganz zu schweigen...

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Die Diskussion und auch deine Meinung, Sebastian, in allen Ehren - wieso, um eins meiner Lieblingszitate aus diesem Forum zu benutzen, haust du dir diese musikalischen BigMacs überhaupt noch rein und gibst dann auch noch deine Meinung dazu ab? Das hast du doch gar nicht nötig.

 

Die positiven (Facebook-)Kommentare zum Score haben mich neugierig gemacht.

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Bist du generell auch gar nicht drauf aus in die neuen Sachen von heute reinzuhören und richtest dich da eher nach dem Feedback wie hier oder sonst wo? In dem Sinne muss ich das natürlich zurück nehmen... war nur verwundert.

 

Vor allem auf eine Aussagen wie "Man sollte sich als Filmmusikfreund einfach nicht mehr auf den Blockbuster-Mist konzentrieren - gibt dutzende Filme pro Jahr, bei denen es musikalisch toll läuft und hochinteressante Resultate herauskommen" hätte ich achten sollen.

 

Nichts für ungut ;) 

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Ich verstehe ehrlich gesagt nicht ganz, worauf du hinaus willst.

 

Ich habe in den GHOSTBUSTERS reingehört, weil es andernorts ein paar positive Stimmen gab und Shapiro zuletzt mit TRUMBO was durchaus Feines auf die Beine gestellt hat. X-MEN: APOCALYPSE habe ich eine Chance gegeben, weil er allgemein gut ankam. Hätte ich alles bleiben lassen können, aber manchmal hat man halt am Wochenende etwas Ruhe und kann diversen Kram nebenher laufen lassen.

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Meine Fresse....hatte mal Bock mich bissel zu gruseln. Alllllter, was hatte ich die Hosen voll schon nach den allerersten zwei Noten bei Bernstein's Score.

Das hier hat nichts, aber auch rein GAR NICHTS mit Stimmung, Spannung oder sonst was zu tun.

Ein Einheitsbrei, mit de man einen X-Men hätte gut unterstreichen können.

Also, wenn Musik die Gefühle verstärken soll, dann denke ich mehr an ein Roland Emmerich Untergangsstreifen. Mit Geister hat das hier nichts zu tun. Weder gruselige Spannung, noch den Hauch davon.

Ich lege mir zu Halloween gerne aus Grusel- und Horrorfilmen Musik auf, diesen kann ich wie jeden anderen Score jeden Tag anhören, der hat nix besonderes an sich. Wenn man überhaupt von SCORE reden kann, da dieses "Werk" für mich weder eine Partitur darstellt, noch in meinen Ohren punktet.

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@ ronin75

könntest du mir bitte detaillierter aufzeigen (zeitangabe im entsprechenden track) _was_ du für ein echtes eigenständiges thema von shapiro in den tracks 15 bis albumende zu erkennen glaubst?

habe da ehrlich nichts gefunden, so sehr ich auch gesucht hab. außer krawalligem chor/orchester das m.e. beliebig generisch klang.

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Der Film hat am Startwochenende knapp 46 Millionen Dollar eingespielt, weltweit 65 Millionen Dollar. Das ist für einen 144 Millionen Dollar teuren Film zwar keine Katastrophe, aber auch kein besonders gutes Ergebnis. Vor allem der Wegfall des chinesischen Marktes dürfte ein herber Schlag für das Studio sein. China ist immerhin der zweitwichtigste Filmmarkt für die USA geworden, bald vielleicht schon der wichtigste. Dort läuft der Film aber nicht, da scheinbar Filme mit Geistern, bzw. Filme, die paranormale oder okkulte Inhalte haben, dort nicht gern gesehen sind. 

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Wohl kaum. ;) Das geht ja mittlerweile sogar soweit, dass US-Filme sich an chinesische Zuschauer anbiedern, siehe den letzten TRANSFORMERS, dessen letztes Drittel nur aus diesem Grund in China spielt. Für IRON-MAN 3 wurden extra Szenen für den chinesischen Markt gedreht. Außerdem arbeitete man mit dem chinesischen Studio DMG zusammen und verpflichtete zwei chinesische Schauspieler, um einen Kinostart in China zu forcieren (nur eine begrenzte Anzahl ausländischer Produktionen darf in China ins Kino kommen).

 

Aufgrund der hohen Einwohnerzahl ist China daher natürlich ein begehrter Filmmarkt. So mancher US-Blockbuster, der in den USA gefloppt ist, hat sein Geld dann in China gemacht. Aktuell wäre das beispielsweise WARCRAFT, der in den Staaten nur knapp 47 Millionen Dollar eingespielt hat, im Rest der Welt aber 385 Millionen Dollar, 220 Millionen Dollar davon alleine in China.

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aber china zeigt doch pro jahr glaub nur 37 ausländische kinofilme. _wie_ kann es da der zweitwichtigste markt für us-filme sein?

und wie wichtig ist dann der der deutsche markt für us-filme? der drittwichtigste?

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