Jump to content
Soundtrack Board

Empfohlene Beiträge

Es gab das Gerücht, dass Thomas Newman hier die Musik für das Sci-Fi-Drama schreiben würde, aber das war wohl tatsächlich nur ein Gerücht, denn nun wurde bekannt gemacht, dass Max Richter der Komponist für den neuen Film von James Gray ist.

Zitat

Max Richter is scoring the upcoming sci-fi drama Ad Astra. The film is directed by James Gray (The Lost City of Z, We Own the Night, The Immigrant) and stars Brad Pitt, Tommy Lee Jones, Ruth Negga, Jamie Kennedy and Donald Sutherland. The movie follows a man who journeys across the solar system in search of his missing father, a dangerous renegade scientist. Gray also co-wrote the screenplay with Ethan Gross. Pitt and Grey are also producing the project for Plan B’s Dede Gardner & Jeremy Kleiner (12 Years a Slave, Moonlight, The Big Short) and RT Features’ Rodrigo Teixeira (Call Me By Your Name), Keep Your Head Productions’ Anthony Katagas (Nerve). Ad Astra is set to be released on May 24, 2019 by 20th Century Fox.

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

and Lorne Balfe again..

Zitat

Lorne Balfe (Mission: Impossible – FalloutThe LEGO Batman MovieHomeTerminator GenisysGenius) is composing new music for the upcoming sci-fi drama Ad Astra. The composer’s score is being recorded at the Synchron Stage in Vienna. Balfe will be credited alongside the original composer Max Richter who finished recording his score earlier this summer at AIR Studios in London. Ad Astra is directed by James Gray (The Lost City of ZWe Own the NightThe Immigrant) and stars Brad Pitt, Tommy Lee Jones, Ruth Negga, Liv Tyler and Donald Sutherland. The movie follows an astronaut as he travels to the outer edges of the solar system to find his missing father and unravel a mystery that threatens the survival of our planet. Gray also wrote the screenplay with Ethan Gross. Pitt, Dede Gardner & Jeremy Kleiner (12 Years a SlaveMoonlightThe Big Short) are producing the project for Plan, alongside Arnon Milchan (The Revenant, Gone Girl) for New Regency and Rodrigo Teixeira (Call Me By Your Name) for RT Features, and Gray & Anthony Katagas (Nerve) for Keep Your Head Productions. The film will premiere next week at the 2019 Venice Film Festival and will be released on September 20, 2019 by 20th Century Fox.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Wie überlebt er das? Wenn man sich mal Fotos über die letzten Jahre anschaut, hat sich aus dem schneidigen jungen Mann ja ohnehin ein Koloss entwickelt, aber so viel, wie er vertont, als Komponist, Co-Komponist und Ghostwriter, scheint er das Studio ja gar nicht mehr zu verlassen.

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Nimmt die Tätigkeit als Filmkomponist wohl auch nur als reinen Job, und sich selbst als Dienstleister wahr. Und wenn man als Dienstleister im Geschäft bleiben will, muss man eben dran bleiben. 

Kapitalistisch-neoliberale Tristesse halt. 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor 4 Stunden schrieb SilvestriGirl:

Wie überlebt er das? Wenn man sich mal Fotos über die letzten Jahre anschaut, hat sich aus dem schneidigen jungen Mann ja ohnehin ein Koloss entwickelt, aber so viel, wie er vertont, als Komponist, Co-Komponist und Ghostwriter, scheint er das Studio ja gar nicht mehr zu verlassen.

 

Als ob er irgendwas davon selbst macht... bei der Menge an Arbeit is doch klar, dass er das umverteilt ala Zimmer.

wenns wenigstens Leute mit Talent wären...

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor 36 Minuten schrieb SilvestriGirl:

Zu viel Ghostwriting, da blutet meine Künstlerseele. 😢

Ist es ghostwriting, wenn die zusätzlichen Komponisten in ihrer Funktion offiziell genannt werden? Zumal die meisten Unterstützung haben. Tyler, Beltrami, Elfman, Newton Howard, etc. Es ist schlicht heute nicht mehr anders zu lösen. 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

So wahnsinnig kritisch sehe ich diese Arbeitsteilung auch nicht (mehr). Zumindest bei Beltrami bleibt die ästhetische Ausrichtung gewahrt, und er scheint seinem Team ganz genaue Vorgaben zu machen bzw. hat er sich auch Leute ausgewählt, die einen sehr ähnlichen Kurs fahren wie er. Brandon Roberts und Marcus Trumpp pflegen ja einen ähnlich kultivierten orchestralen Stil mit modernistischen Einflüssen wie Beltrami. 

In diesem Fall - also wenn die Qualität gewahrt bleibt - sehe ich über sowas hinweg. Gute Musik geht auch im Team. 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Am 23.8.2019 um 21:28 schrieb Sebastian Schwittay:

Nimmt die Tätigkeit als Filmkomponist wohl auch nur als reinen Job, und sich selbst als Dienstleister wahr. Und wenn man als Dienstleister im Geschäft bleiben will, muss man eben dran bleiben. 

Kapitalistisch-neoliberale Tristesse halt. 

 

Das war früher auch nicht anders, der Unterschied war nur, dass die Leute eben wirklich Musik schreiben konnten. 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor 4 Stunden schrieb ronin1975:

CRAWL war auch nen Nullscore... hatte immerhin kaum Musik der Film

Sowieso schade, immerhin hat Raimi produziert und da dachte ich schon, dass er einen "seiner" Komponisten wieder engagiert, also Young oder LoDuca.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor 3 Stunden schrieb sami:

 

Das war früher auch nicht anders, der Unterschied war nur, dass die Leute eben wirklich Musik schreiben konnten. 

 

Die Frage ist halt, ob die Leute es nicht mehr können oder einfach einen bequemen Weg gehen. Hinzu kommt die Frage, ob vielleicht einfach die musikalischen Hörgewohnheiten derart simplifiziert haben, dass man heute gar keine andere Musik mehr schreiben kann. Wir dürfen auch nicht vergessen, dass seit den Zeiten von Korngold und co. eine ganze Popmusikindustrie auf die Ohren der Menschheit eingeströmt ist und einen Teil von musikalischem Verstehen, musikalischer Ästhetik und musikalischer Kultur schlicht getötet hat.

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor 12 Minuten schrieb Alexander Grodzinski:

Sowieso schade, immerhin hat Raimi produziert und da dachte ich schon, dass er einen "seiner" Komponisten wieder engagiert, also Young oder LoDuca.

da Alexandre Aja auch kein no name mehr ist, wird der wohl auch einfluss gehabt haben. vielleicht wollten beide sogar explizit Thum und Aruj. bezüglich Balfe. was will man dem mann eigentlich vorwerfen? er bietet etwas an und wird dafür engagiert. wenn man seine "ware" nicht möchte, kann man doch jemand anderen engagieren. selbst wenn die heutigen filmemacher gar keine andere musik mehr kennen als die aktuellen sachen, hätten sie doch immer die möglichkeit auf die "guten alten" scores zurückzugreifen. es hindert sie doch niemand sich damit zu beschäftigen und dann von Balfe etwas "ordentliches" zu verlangen und wenn er das nicht auf die reihe bekommt, jemanden zu verpflichten, der es kann.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor 35 Minuten schrieb SilvestriGirl:

Die Frage ist halt, ob die Leute es nicht mehr können oder einfach einen bequemen Weg gehen. Hinzu kommt die Frage, ob vielleicht einfach die musikalischen Hörgewohnheiten derart simplifiziert haben, dass man heute gar keine andere Musik mehr schreiben kann. Wir dürfen auch nicht vergessen, dass seit den Zeiten von Korngold und co. eine ganze Popmusikindustrie auf die Ohren der Menschheit eingeströmt ist und einen Teil von musikalischem Verstehen, musikalischer Ästhetik und musikalischer Kultur schlicht getötet hat.

Das ginge schon alles, bin da Optimist...😎

Ich denke, die meisten der bekannten amerikanischen Namen heute (Gen-Unter 60) können es wirklich nur bedingt, Könner wie Wintory agieren bestenfalls auf Nebengleisen und einige der Europäer, die es können, müssen für große Projekte tatsächlich opportunistischen Kram schreiben, aber selbst der Banos zu 'In the Heart of the Sea' lässt zumindest erahnen, dass der Mann eine Schreibe hat. Hin und wieder kommt zumindest gefällige Pop-Musik dabei raus, aber dass ich eine Thrillermusik von der Dichte eines 'Basic Instinct' oder - Gott bewahre - 'Coma' von einem Tyler, Giacchino, Dajawadi, Balfe (!) & Co. bekomme, kann ich mir getrost abschminken. Da fehlt es den Herrschaften einfach an Können, die Ergebnisse hier sind eigentlich alle sehr oberflächlich und auf Effekt gebürstet, oder halt langweiliges Malen-nach-Zahlen. 

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

das hauptproblem scheint ja nicht das können zu sein, denn talentierte leute wie Wintory oder Banos gibt es ja. die frage ist, wieso werden sie nicht häufiger (Banos) bzw. nie (Wintory) für größere sachen verpflichtet?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Da spielen sicher eine Myriade von Gründen mit rein, vielen fehlt sicher auch das Talent zur exzessiven Selbstvermarktung, dass Hänschen hat (Kommentar eines Bekannten aus Los Angeles: "For a long time, there was no party where Media Ventures didn't show up"). Außerdem haben viele jüngere Regisseure wenig Gespür für diese Ebene (Source music, yeah!), dennoch kann ich mir nicht vorstellen, dass junge Morricones oder Goldsmithe sich so wenig durchsetzen können, rein musikalisch gesehen. Es muss ja nicht klingen wie 1970, aber die prägnante musikalische Ausgestaltung ist ja für den Film/Serie in der Regel ein Plus und kein Malus, dementsprechend denke ich eher, die Rahmenbedingungen stimmen bereits was die Ausbildung betrifft nicht.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor 11 Minuten schrieb Lars Potreck:

das hauptproblem scheint ja nicht das können zu sein, denn talentierte leute wie Wintory oder Banos gibt es ja. die frage ist, wieso werden sie nicht häufiger (Banos) bzw. nie (Wintory) für größere sachen verpflichtet?

In der Vergangenheit war es dazu auch oft so, dass, wenn mal jemand wie Banos oder Velázquez für einen großen Hollywood-Film verpflichtet wurde, dann kamen oftmals ja auch Stilkopien aktueller Blockbuster-Musik dabei heraus. Sprich, diese Leute werden dann auch "gezwungen", solche Musik zu schreiben. Und warum sollte man dann dafür Banos holen, wenn das Balfe auch hinbekommt?  

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor 27 Minuten schrieb sami:

Da spielen sicher eine Myriade von Gründen mit rein, vielen fehlt sicher auch das Talent zur exzessiven Selbstvermarktung, dass Hänschen hat (Kommentar eines Bekannten aus Los Angeles: "For a long time, there was no party where Media Ventures didn't show up"). Außerdem haben viele jüngere Regisseure wenig Gespür für diese Ebene (Source music, yeah!), dennoch kann ich mir nicht vorstellen, dass junge Morricones oder Goldsmithe sich so wenig durchsetzen können, rein musikalisch gesehen. Es muss ja nicht klingen wie 1970, aber die prägnante musikalische Ausgestaltung ist ja für den Film/Serie in der Regel ein Plus und kein Malus, dementsprechend denke ich eher, die Rahmenbedingungen stimmen bereits was die Ausbildung betrifft nicht.

 

Anders: Die Leute, die sich vermarken können, schreiben entweder kaum selbst (Zimmer) oder ersticken einen in ihrer Marketing-Inszenierung (Tyler).

Die Leute, die was können, werden nicht gewollt. Alles ist ein Einheitsbrei.

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor 46 Minuten schrieb Alexander Grodzinski:

In der Vergangenheit war es dazu auch oft so, dass, wenn mal jemand wie Banos oder Velázquez für einen großen Hollywood-Film verpflichtet wurde, dann kamen oftmals ja auch Stilkopien aktueller Blockbuster-Musik dabei heraus. Sprich, diese Leute werden dann auch "gezwungen", solche Musik zu schreiben. Und warum sollte man dann dafür Banos holen, wenn das Balfe auch hinbekommt?  

 

Ganz ehrlich: bei meinem Beispiel 'In The Heart of the Sea' verweilend, von dem ich immerhin ca. 20 Minuten gesichert habe, höre ich trotzdem viel mehr Handwerk raus. Von Balfe haben es derzeit genau 0 Stücke in die Bibliothek geschafft, trotz exzessiven Outputs (bei Djawadi immerhin drei Stücke).

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor 7 Minuten schrieb sami:

 

Ganz ehrlich: bei meinem Beispiel 'In The Heart of the Sea' verweilend, von dem ich immerhin ca. 20 Minuten gesichert habe, höre ich trotzdem viel mehr Handwerk raus. Von Balfe haben es derzeit genau 0 Stücke in die Bibliothek geschafft, trotz exzessiven Outputs (bei Djawadi immerhin drei Stücke).

Das ist klar, auch bei HERCULES hört man schon mehr Handwerk, als wenn der von Balfe oder Zanelli gekommen wäre. Ein ganz altes Beispiel wäre da auch G.I. JANE, bei dem Trevor Jones eine THE-ROCK-Kopie abliefern musste. Aber dem machte es, glaube ich, auch nicht so viel aus, den Temp Track einfach abzuschreiben. ;)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Join the conversation

You can post now and register later. If you have an account, sign in now to post with your account.

Gast
Auf dieses Thema antworten...

×   Du hast formatierten Text eingefügt.   Formatierung jetzt entfernen

  Only 75 emoji are allowed.

×   Dein Link wurde automatisch eingebettet.   Einbetten rückgängig machen und als Link darstellen

×   Dein vorheriger Inhalt wurde wiederhergestellt.   Clear editor

×   Du kannst Bilder nicht direkt einfügen. Lade Bilder hoch oder lade sie von einer URL.


×
×
  • Neu erstellen...

Wichtige Information

Wir nutzen auf unserer Webseite Cookies, um Ihnen einen optimalen Service zu bieten. Wenn Sie weiter auf unserer Seite surfen, stimmen Sie der Cookie-Verwendung und der Verarbeitung von personenbezogenen Daten über Formulare zu. Zu unserer Datenschutzerklärung: Datenschutzerklärung/Impressum