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  1. Letzte Stunde
  2. PET SEMATARY - Elliot Goldenthal ROBOCOP 2 - Leonard Rosenman LIFEFORCE - Henry Mancini MINORITY REPORT - John Williams THE MINISTRY OF UNGENTLEMANLY WARFARE - Chris Benstead
  3. Heute
  4. Ein paar aktuelle Filme: THE ODYSSEY (Christopher Nolan, 2026) Trüber Realismus gepaart mit einer Erzählwut, die in der ersten Dreiviertelstunde Rückblende an Rückblende reiht – es ist alles mal wieder genauso, wie man es sich von einem Christopher-Nolan-Film erwartet. Dazu gibt es tosenden Klangmatsch von Ludwig Göransson, der die ohnehin viel zu lärmend abgemischte Tonspur noch unerträglicher macht. Pluspunkte gibt es für den Zyklopen und die grotesken, wenn auch viel zu kurz aufblitzenden Verwandlungseffekte der Circe-Sequenz. In anderen Händen hätte THE ODYSSEY ein schöner Monsterfilm werden können. (2,5/5) THE DOG STARS (Ridley Scott, 2026) Mal melancholische LAST OF US-Variation, mal irrsinniger Wald-und-Wiesen-MAD MAX: erneut kommt Ridley Scott mit einem hochgradig eigenwilligen Spätwerk um die Ecke, das in seinen verwegenen Ein- und Tonfällen beweist, dass HOUSE OF GUCCI kein Ausrutscher, sondern Programm war. Wo immer es die Umstände erlauben, lässt Scott sich mit den Filmen seiner – vermutlich – letzten Schaffensperiode den puren Wahnsinn raus, und räumt gründlich mit den Vorstellungen eines "gereiften Altersstils" auf. Das Spätwerk als Spielwiese statt als Weihealtar. (4/5) DIGGER (Alejandro G. Iñárritu, 2026) Der wahnsinnig platte Theater-Kram ist fast so nervtötend wie BIRDMAN und erweist der ansonsten unterhaltsamen Freakshow einen (Erklär-)Bärendienst. Politsatire für Leute, denen man jeden Witz erklären muss. (2,5/5) BACKROOMS (Kane Parsons, 2026) BACKROOMS habe ich einen Tag nach George A. Romeros KNIGHTRIDERS gesehen, mit dem er ein verblüffendes Meta-Double-Feature abgibt. Auf sehr unterschiedliche Weise kreisen beide Filme um den Ausverkauf einer Idee und deren Nutzbarmachung durch einen Investor. KNIGHTRIDERS erzählt davon ganz konkret in seiner Filmhandlung (Martin Ferrero als Werbe-Investor, der die Motorrad-Ritter um Ed Harris unter Vertrag nehmen will), während in BACKROOMS – als wohl interessantestem Beispiel für Talent-Exploitation in der jüngeren Filmgeschichte – der Ausverkauf eher hinter den Kulissen stattfindet. Man sieht den 20-jährigen Kane Parsons förmlich vor sich, wie er in einem Büro von fünfzehn A24-Funktionären umringt wird, die ihm vorschlagen, wie seine Web-Serie „Backrooms“ (2022) in Spielfilm-Form gebracht werden könnte – untermauert von einem professionellen Hollywood-Drehbuch, das die abstrakten Ideen der YouTube-Serie mit zwei interessanten Protagonisten und zwei sehr zeitgemäßen ‚backstory wounds‘ abfedert. Tatsächlich scheinen weder die Erzählung des toxisch-infantilen Clark (Chiwetel Ejiofor), der im realen Leben nicht zu Rande kommt und sich in kontrollierbare Scheinwelten flüchtet, noch die der Psychotherapeutin Mary (Renate Reinsve), die aus den Gefängnissen ihrer Kindheitstraumata auszubrechen versucht, organisch mit Parsons „Backrooms“-Lore verbunden zu sein. Viel mehr wirken sie wie von einem Hollywood-Script-Doctor eingepflanzt: gekonnt psychologisiert, mit gegensätzlichen Charaktereigenschaften der Hauptfiguren, alles by the book; nur eben in keinem Moment den Verdacht erweckend, es könne sich hier um die Ideen eines Hollywood-Debütanten handeln, der von der abstrakten Lore seines Found-Footage-Horrors urplötzlich die Kurve zum routinierten ‚character writer‘ kriegt. Die Ghost-Director-Theorien, die seit geraumer Zeit die Runde machen und über Produzent Osgood Perkins als eigentlichen Regisseur spekulieren, finde ich gar nicht mal abwegig – nicht nur wegen der Drehbuch-Aspekte, auch angesichts der professionell inszenierten Actionsequenzen im letzten Drittel des Films. Dass als zentrales Monster ausgerechnet eine Piraten-Werbefigur durch die Gänge der ‚backrooms‘ stapft und Jagd auf verirrte Seelen macht, ist am Ende vielleicht der denkbar passendste Ausdruck dieses gekaperten Ideen-Konglomerats. Auf verstörende Weise holt sich BACKROOMS hier selbst auf die Couch und erzählt seine Ausverkauf-Story auf der Meta-Ebene gleich mit. Everything must go! (3,5/5) OBSESSION (Curry Barker, 2026) Streckenweise etwas zu betont egdy und grausam – vor allem in den teils unnötig in die Länge gezogenen Gewaltexzessen – , trotzdem ein starker, unbequemer Horrorfilm, dessen durchschlagender Erfolg bei der GenZ auf ein profundes Misstrauen in traditionelle Geschlechterbeziehungen schließen lässt. Haben junge Menschen überhaupt noch Lust auf Paarbeziehungen, geschweige denn auf Fortpflanzung und das gemeinsame Großziehen von Kindern? Die Zukunft kann kommen! (4/5) PASSENGER (André Øvredal, 2026) Eine Aneinanderreihung billiger Jumpscares und öder Genre-Standards – tatsächlich so ein bisschen die Antithese zum ‚elevated horror‘ der Gegenwart, aber wenn das die Aussichten sein sollen, dann gute Nacht. Zum an sich spannenden Thema „Grusel auf nächtlichen Straßen“ fällt PASSENGER nicht ein einziges erinnerungswürdiges Bild oder Motiv ein, und auch auf Figurenebene bleibt sein blass gezeichnetes Hipster-Protagonisten-Pärchen völlig egal. Selbst Christopher Young arbeitet sich vergleichsweise uninspiriert durch die Jumpscare-Tristesse (das Soundtrack-Album ist da interessanter, denn es ist – wie so oft bei Young – ein Konzeptalbum, das den Score weiter ausbaut). Lieber nochmal die Louis-Chiles-Episode aus CREEPSHOW 2 oder die Fahrrad-Szenen aus IN THE MOUTH OF MADNESS schauen. (2/5) LEE CRONIN'S THE MUMMY (Lee Cronin, 2026) Nicht so subversiv wie Cronins EVIL DEAD RISE, hat aber einige spannende Dinge zum Thema „Lebendig-begraben-werden“ zu sagen. Der Film macht recht eindrücklich erfahrbar, wie es sein muss, wenn Gewebe über Jahre hinweg austrocknet, Organe ihre Elastizität verlieren, alles einreißt, sklerodiert und fermentiert. Die Gerüche, die Fäulnis, der Ekel der pflegenden Angehörigen; aber auch die Qual für den betroffenen Menschen, seine veränderte Sinneswahrnehmung durch vertrocknete Augen, verklebte Ohren und zersetzte Sinneszellen – all das kostet LEE CRONIN’S THE MUMMY genüsslich, aber auch mit dem nötigen Gespür für Grauen und Unbehagen aus, was ihn zu einem der wirkungsvollsten ‚body horror‘-Filme der jüngeren Vergangenheit macht. Dass die Gräuel der lebendigen Einbalsamierung im ägyptischen Ausland verübt werden, triggert außerdem reizvolle Urlaubs- und Auslandsängste – von FRANTIC bis MIDSOMMAR ein immer wieder gern gesehenes Motiv im Horror- und Psychothriller-Genre. Ein Film für Medizin-Interessierte, Hypochonder und Erkunder des Abjekten. Zudem gäbe er ein cooles Double Feature mit Wes Cravens THE SERPENT AND THE RAINBOW ab, der sich ebenfalls mit der Problematik unfreiwilliger Bestattung im dunklen Ausland beschäftigt. (4/5) PROJECT HAIL MARY (Phil Lord, Christopher Miller, 2026) Der Fels-Alien ist süß, der Film nie wirklich langweilig. Dass aber jeder Satz und jede Szene mit einem quirky-verpeilten Gag beschlossen werden muss, nervt gewaltig. PROJECT HAIL MARY passt damit gut in die regressiven 2020er – und zur kindsköpfigen Generation Marvel. Naturwissenschaft im All vermittelt Ridley Scotts THE MARTIAN besser und packender. (3/5)
  5. Tatsächlich ist der Film auch ganz nett. Eher ein „Frauenfilm“, aber die Musik wirkt nochmal stärker, wenn man die recht tragische Geschichte des Films kennt.
  6. Gestern
  7. Dieser Score ist wirklich großartig! Wunderschönes Hauptthema!
  8. Hallo, wollte heute den Namen eines Komponisten ansprechen, der mir bis vor Kurzem noch nicht bekannt war: Karen Homayounfar. Er stammt aus dem Iran und hat sich dort auch als Filmmusik-Komponist etabliert. Die hier vorgestellten Filme kenne ich selbst nicht, nur die Musik. Da die aktuelle Presse im Wesentlichen von "Der Straße von Hormus" spricht, und der Fokus derzeit auf den nicht-schönen Dingen liegt, wollte ich noch diesen anderen Blick setzen. Als iranischer Komponist, ist mir insbesondere noch André Hossein begegnet. Würde die Symphony of Shiraz hier herausnehmen, aber die beiden Filmscores schaffen es mit ihrem jeweiligen Hauptthema einen durchaus wuchtigen, nahezu monothematischen (insb. Bodyguard) & prägnanten Eindruck zu hinterlassen. Von ihm gibt es auch einige CDs, die aber aufgrund der aktuellen Weltlage nur schwer zu bekommen sind. Dafür umso vorbildlicher seine Soundcloud-Seite (alles kann frei angehört werden, oben rechts ggf. einen Banner zunächst wegklicken): Symphony of Shiraz Musik ist im Stil eher warm & weich - Mov 4 etwas bolerohaft https://soundcloud.com/09121500sound/sets/symphony-of-shiraz-1 https://de.wikipedia.org/wiki/Schiras Bodyguard Bodyguard (nicht zu verwechseln mit dem Whitney Houston Film) wird geprägt durch einen Noire-Score, bei dem insbesodere das markante Hauptthema heraus sticht. Zudem schwingt im Score ein Hauch Melancholie mit. Von dem Wenigen, was ich von Homayounfar bisher gehört habe, wohl mein Favorit. Habe hier eine Auswahl zusammen gestellt. Der Score ist aber wohl komplett auf Soundcloud - bei Bedarf einfach den Link weiter verfolgen. Main Theme https://soundcloud.com/09121500sound/bodyguard-main-theme?in=09121500sound/sets/bodyguard-music-from-the Love Song https://soundcloud.com/09121500sound/love-song?in=09121500sound/sets/bodyguard-music-from-the Adieu https://soundcloud.com/09121500sound/adieu?in=09121500sound/sets/bodyguard-music-from-the Advice https://soundcloud.com/09121500sound/advise?in=09121500sound/sets/bodyguard-music-from-the Escort https://soundcloud.com/09121500sound/escort?in=09121500sound/sets/bodyguard-music-from-the Memories https://soundcloud.com/09121500sound/memories?in=09121500sound/sets/bodyguard-music-from-the Damasus Time Ebenfalls bemerkenswert ist der wenige Jahre später entstandene "Damascus Time". Persönlich war dies meine erste Begegnung mit dem Komponisten (zufällig auf youtube entdeckt). Habe auch hieraus einige Titel ausgewählt, meine Favoriten sind "Damascus Time" sowie "The Battle" Celestial https://soundcloud.com/09121500sound/celestial?in=09121500sound/sets/damascus-time-music-from-the Damascus Time https://soundcloud.com/09121500sound/damascus-time-1?in=09121500sound/sets/damascus-time-music-from-the Prisoners Song https://soundcloud.com/09121500sound/prisoners-song?in=09121500sound/sets/damascus-time-music-from-the Ready to Fly https://soundcloud.com/09121500sound/ready-to-fly?in=09121500sound/sets/damascus-time-music-from-the The Battle https://soundcloud.com/09121500sound/the-battle?in=09121500sound/sets/damascus-time-music-from-the Victims https://soundcloud.com/09121500sound/victims?in=09121500sound/sets/damascus-time-music-from-the Wünsche Euch viel Freude beim Hören.
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  9. Snow Files of the Week: "Bloody Jacuzzi/Old Files/Blood/Blood In The Loaf/Just Ashes And Bones" aus The X-Files, Episode "3" (1994). Der Vater, der Sohn und der Unheilige Geist. Drei dunkle Gestalten, vielleicht Vampire, machen die Nächte unsicher. Die Episode beginnt mit einem älteren Geschäftsmann, der in seinem Haus in den Hollywood Hills von einer mysteriösen Frau verführt wird, während draußen im Canyon die Waldbrände lodern und den dunklen Nachthimmel rot erhellen. Der Track "Bloody Jacuzzi" zeigt Mark wieder einmal als Meister wundervoller Pianothemen. Er benutzte das Thema auch in dem TV-Film CAROLINE AT MIDNIGHT aus dem gleichen Jahr. Mulder untersucht den Fall alleine, da Scully in der Folge zuvor entführt wurde. Sie ist nun selbst eine X-Akte geworden, die Mulder in den Schrank zu den restlichen X-Akten stellt ("Old Files"). Bemerkenswert an der Folge ist, dass Mark den Anfang des X-Files-Themas immer wieder in seinem Score benutzt. Das Thema taucht tatsächlich nicht oft in den Episoden-Scores der Serie auf, weshalb es schon etwas Besonderes ist. Diese Tracks stammen vom dritten Set X-Files-Musik von LLL. Das Set ist auf 3.000 Exemplare limitiert. Viel Spaß beim Hören!
  10. Letzte Woche
  11. Jaaaa!! David Shire ist immer ein Grund zu jubeln
  12. Caldera Records proudly presents David Shire’s scores for the films “Deadfall” from 1993 and “I Married a Monster” from 1998. The two scores are unusual entries in Shire’s rich filmography. Both are (nearly) entirely electronic. In the latter part of his career, when he worked mostly in television, Shire often relied on synthesizers because of budget constraints rather than for artistic or aesthetic reasons, as he had done previously when he recorded “Apocalypse Now” and “2010.” For “Deadfall,” it was a conscious choice to evoke the required emotions without acoustic instruments (though Shire employs a female singer as a coloratura). Alas, his music went unused. The film was largely a family affair. In the 1970s, Shire had been married to Talia Shire, Francis Ford Coppola’s sister. The film’s director, Christopher Coppola, is the nephew of Francis Ford Coppola and Talia Shire. Nicolas Cage, who plays Eddy in an experimental performance featuring many accents, is Christopher Coppola’s brother. David Shire agreed to write music for what would be Christopher Coppola’s debut film as a friendly gesture. After he had recorded his electronic score, the producers insisted on a more overtly noirish score for mainly live instruments. Shire’s work was scrapped. “I Married a Monster” is one of his own favorites. It is easy to see why David Shire is so pleased with his work. It is a cornucopia of themes and variations that, although dark, somber, and frightening, always has a twinkle in its eye. It was up to him to give the film its spice and propel it forward. He succeeded beautifully, with a memorable main theme in the style of an operatic overture (including electronic organ), which he continues to develop and adapt throughout the score. Characters Kelly and Nick have their own innocent love theme before the latter transforms into an alien life form (“Fireside Scene”), and even Kelly’s dog, which dies an early death, receives its own motif (“Into the Woods”). The 74th CD-release of Caldera Records features a detailed booklet text by Stephan Eicke and elegant artwork by Luis Miguel Rojas. The CD was mastered by Richard Moore and produced by Stephan Eicke and David Shire. C6074 Music Composed and Orchestrated by David Shire Album Produced by Stephan Eicke, David Shire Executive Producers for Caldera Records: John Elborg, Stephan Eicke Album Art Direction and Design by Luis Miguel Rojas Deadfall 1. Main Title (2:54) 2. First Sting (3:07) 3. Joe’s Bus Ride (1:32) 4. Joe and Diane Love Scene (3:10) 5. Huey Meets His Maker (2:09) 6. Deep Fried Eddie (1:38) 7. The Jewel Box (2:57) 8. Joe and Diane in Boudoir (2:25) 9. Second Sting/Reappearance of Mike (6:36) 10. End Credits (4:04) I Married a Monster 11. Main Title (2:28) 12. Fireside Scene (2:29) 13. Into the Woods (2:00) 14. Nick and Steve (0:27) 15. Doctor’s Office (1:08) 16. TV Movie Love Scene (1:11) 17. Into the Woods II (2:29) 18. Goodbye Crazy Guy (2:11) 19. It Was So Terrible (2:05) 20. Kelly Runs to Paul (2:12) 21. The Chase (5:53) 22. Finale (0:56) 23. End Title (1:26) For more information and sound clips, please visit our homepage: https://www.caldera-records.com/deadfall
  13. https://podcasts.apple.com/be/podcast/interview-christopher-young/id1794481336?i=1000793067656
  14. LION, Hans Zimmer & Niccolò Pacella & George Hudson Warren Das Hauptthema find ich bombastisch.
  15. PREHISTORIC PLANET SEASON 3: ICE AGE, Anze Rozman, Kara Talve, Hans Zimmer
  16. Die Aufnahme der von Phillips eigens angefertigten Konzertfassung mit Erich Kunzel und dem Cincinnati Pops Orchestra ist sogar für mein Empfinden ein ganzen Stück besser als der Williams! Einfach zupackend dirigiert und wuchtig und brilliant vom Orchester musiziert. War über viele Jahre die Aufnahme des Themas, die ich am häufigsten gehört habe. Überhaupt ist das Album "Time Warp" super, gerade mal wieder durchlaufen lassen. Das Blech ist in Topform, vor allem auch in Throne Room & End Title aus Star Wars. Und ich hatte ganz vergessen, was für eine herrliche Aufnahme des Liebesthemas aus Superman auf der Platte ist!
  17. Ich habe den Score nun Mal in Gänze gehört. @ronin1975kann ich nur bestätigen. Krawall ohne Ende. Insgesamt Recht eintönig der ein oder andere Tracks sticht trotzdem heraus. Gerade die Tracks mit Chorelementen wissen zu gefallen. Auf Albumlänge von 70 Min zu lang. Insgesamt deshalb von mir "nur" 4 von 10 Punkten. https://metalhead.club/@drmusic/117378944582066076
  18. Ja, ist einfach der LP-Schnitt, der dann von Polydor in verschiedenen Ländern auch auf CD veröffentlicht wurde.
  19. Ist dies das gleiche Album wie die japanische Polydor-Ausgabe (11 Titel, Laufzeit 40:18 min)? Falls ja, das Album höre ich auch sehr gern.
  20. Nach meinem Verständnis würde das Dolby Atmos Signal bei einer 7.1 Anlage als Dolby TrueHD wiedergegeben werden. Ich habe mal nachgeschaut. Einen richtigen Dolby Atmos Download (!) gibt es nicht (...oder habe ich einfach nicht gefunden). Man kann es nur auf ITunes als Stream "kaufen" und monatlich bezahlen. Das ist leider auch nicht das, was ich bevorzuge... Man wäre dann immer Plattformgebunden und besitzt die Musik nicht wirklich. Im Endeffekt ist es dann auch zu teuer und man wäre aufgrund der Lizenzfrage für die Musikrechte (hier im speziellen Jaws 2) immer davon "abhängig", dass die Lizenz weiter Fortbestehen bleibt (bei Apple Music)...
  21. Und das alte Polydor-Album von TEMPLE OF DOOM! Absoluter Goldstandard der Williams-Albumschnitte.
  22. Mich wundert, daß auf dem Set sich wohl Mono und Stereo sehr oft abwechseln. Hat Universal überwiegend nur die zusammengemixten Monokopien aufbewahrt? Denn 3-Spur-Aufnahmen waren doch in den 70ern längst Standard.
  23. Ich würde darauf tippen, dass die beiden nur Partial Scores waren. So hoch war das Musikbudget nicht, dass man so viele Originalscores anfertigen lassen konnte. Als schade habe ich es immer empfunden, dass gerade der Terra-Arc keine Originalscores hatte. Gewundert hat es mich dagegen schon immer, dass MURDER ON THE RISING STAR einen vollständigen Score bekommen hat, die Folge hätte man auch tracken können. Da merkt man beim Zuschauen sofort, dass der Score neu ist und "scored to picture".
  24. THE VIOLONIST, Ricky Ho & Isabel Latorre
  25. also bei einem Score, der vor so langer Zeit aufgenommen wurde ist auch irgendwann das Limit erreicht wie toll das in DOLBY ATMOS klingen kann... es is schlicht dafür nicht aufgenommen worden und daher weiss ich nicht genau, was sowas soll... gibts diese Anhörfunktion nicht bei Spotify? mir war so als wäre GODZILLA MINUS ONE da als Atmos erhältlich... bloss wie abspielen? haha... naja, hab eh "nur" 7.1. zuhause und kein Atmos... also was solls...
  26. Ich habe mir jetzt mit wachsender Freude die Samples alle reingezogen und werde nun dazu etwas schreiben. 1. Ich liebe solche Boxen. Als Spine-Fanatic ist es natürlich immer eine Freude so etwas im Regal stehen zu haben. Ich denke da nur an die vergleichbare STAR-TREK-TOS-Box oder an die THE-TEN-COMANDMENTS-Box. Schön auch das Dazugehören von speziellen Booklets für die jeweiligen Jewel-Boxes und ein weiteres beigefügte Overall-Booklet, das ja immer ein etwas größeres Format hat und leichter zu blättern ist. Auch die darin enthaltenen Essays, die sich mit der gesamten Serie oder der Gesamtanlage der Musik befassen sind immer sehr aufschlussreich. Auch hier drängt sich ein Vergleich mit der STAR-TREK-TOS-Box auf. 2. Wie schon gesagt, dass das Original-Soundtrack-Album von 1978 beigegeben wurde, ist ein absolutes Plus! Ich habe immer daran gedacht, es mir noch zur Intrada-Edition dazuzukaufen. Die ReRecordings sind sehr gut und mir halt Urvertraut, mit all den klanglichen und interpretatorischen Unterschieden zum Original Soundtrack. Und nur hier ist die Source-Cue IT’S LOVE, LOVE, LOVE! drauf. Diese ist besonders wichtig, da sie den Zeitgeist besonders schön wiedergibt, zu der BATTLESTAR GALACTICA entstanden ist – das Disco-Zeitalter, den die Pilotfolgen in der Caprica-Casino-Segment spiegeln. Dass bei der 25 Anniversary Edition von Geffen dieses Album so grauenhaft verschlimmbessert wurde, ist mir ein besonderes Rätsel. Allerdings ist diese Ausgabe ein wirkliches Prachstück tontechnisch gesehen. In einem anderen Forum habe ich gelesen, dass es die Edel-Edition sogar übertrifft. INTRADA alles richtig gemacht! 3. Kommen wir zu der zusätzlich draufgepackten Musik. Man versprach uns fast 90 Minuten mehr und das ließ wohl das Herz jedes Fans dieser Musik höherschlagen. Es sind dann schließlich 86 Minuten geworden. Allerdings gehen davon 20 Minuten ab für die Bonus-Section für die 1978-Original-Soundtrack-Recording-CD. Aber ich will nicht zu traurig sein, denn immerhin 66 Minuten reiner Score-Music kommen dann immerhin noch zusammen. Was man auf dieser CD dann hat ist auch nicht verkehrt und kann vielleicht interessant sein, wie die drei IT’S LOVE, LOVE, LOVE-Versionen. Um noch einmal zu verdeutlichen in welcher Zeit GALACTICA entstand, schadet auch die Disco-Version des Themas nicht. Und selbstverständlich nicht der Ritterschlag, dass das großartige Hauptthema es sogar in den Konzertsaal geschafft hat, und Stu Phillips ein Konzertarrangement dafür angefertigt hat. Dass dann die Aufnahme mit dem Boston Pops unter John Williams(!) ebenfalls enthalten ist, kann man nur begrüßen. Letzten Endes ist diese Edition als Definitive Edition anzusehen und da gehören auch solche musikalischen Randerscheinungen dazu, die bei einer solch hochwertigen Ausgabe mit draufzupacken sind. Irgendwie ist dadurch die erste CD eine runde Sache geworden. Und das dann doch noch so viel Score-Cues mit draufgenommen wurden, freut einen doch eh. Wirklich vermisst habe ich immer nur den legendären Pyramiden-Shot in LOST PLANET OF THE GODS. Aber es scheint doch noch manches gefehlt zu haben. Wenn man die Zeiten mit den alten Editionen vergleicht, hat ja sogar THE GUN OF ICE PLANET ZERO noch was dazugewonnen. Und auch definitiv THE LOST WARRIOR. Die Pilotfolgen SAGA OF A STAR WORLD haben – meiner Meinung nach – nur ein Alternate dazubekommen und soweit sich mir das erschließt, ein oder zwei Source Cues. Interessant, dass es noch Musik zu zwei weiteren Episoden gibt, die gar nicht in der letzten Edition mit enthalten waren: THE MAN WITH NINE LIVES und FIRE IN SPACE. Sind diese Cues nur verbliebene Fragmente eines gesamten Scores oder waren diese beiden Scores von vornherein als sogenannte Partial Scores angelegt? Und was mich immer gewundert hat, dass die große, immerhin drei bzw. vier Folgen (GREETINGS FROM EARTH, BALTAR'S ESCAPE und EXPERIMENT IN TERRA) umfassende Story-Arc um die „falsche“ Erde (TERRA) komplett musikalisch nur getrackt wurde. Oder ist das nur ein Gerücht? Sind die Original-Scores dafür verschollen? Soviele Tracks aus den vorherigen Folgen, kann man doch bei dieser ganz anders gearteten Geschichte gar nicht verwenden. Freuen tu ich mich auch über die GALACTICA 80 Musik. Wobei ich es gar nicht mehr in Erinnerung hatte, dass es schon bei der alten Edition eine kleine Bonus-Section aus dieser Serie gab. Die umfasste aber nur ReRecordings der schon bekannten Stücke aus BATTLESTAR GALACTICA. Jetzt scheint auch etwas von der original dafür komponierten Musik mit drauf zu sein. Darunter ein Stück, dass anscheinend viele Fans sich schon immer gewünscht haben: Turbine Lift Off. 4. Und nun das SOUND-ENHANCING. Erst einmal ist – wie schon erwähnt – das 1978-Album wieder auf den guten alten Stand gebracht und von dort aus noch verbessert worden. Die Musik der Pilot-Folgen, die ja immer dieses "Schrammen" an der oberen Dezibel-Grenze hatte, ist verbessert worden, aber dieser Fehler, der irgendwie zu dieser Aufnahme dazugehört, ist noch ein wenig zu erkennen. Die Mono-Cues sind dagegen für alle Kopfhörer-Nutzer eine absolutue Bereicherung. Man hört natürlich der Aufnahme ihre Mono-Herkunft an, aber durch Matessinos Zauberhände ist alles soviel angenehmer zu hören, es hat Weite bekommen, existenten Raum und manch Instrumente klingen auch räumlich separiert voneinander an manchen Stellen. Unfassbar, dass das heute möglich geworden ist. Bei den Three-Track-Cues kann ich nicht genau sagen, ob das genau das ist, was wir von den vorherigen Alben kennen oder ob die ebenfalls noch mal unter Matessinos Hände geraten sind. Ich fand die immer gut und konnte mit der deutlich vernehmbaren Drei-Raum-Teilung gut leben. Es kann jetzt sein, dass es versucht wurde, dem ganzen ein klarer relastisch wirkendes Stereo-Bild zu verleihen. Ob man das eine dem anderen vorzieht, mag jeder selber entscheiden. Hier ist mir übrigens aufgefallen, dass zwar THE RETURN OF STARBUCK ganz klar Three-Track ist, wenn auch vielleicht neu gemischt, aber die anderen Cues von GALACTICA 1980 merkwürdigerweise nach Mono enhanced klingen, obwohl es ja wohl so ist, dass mit THE LIVING LEGEND Part II die Musik als Three-Track konserviert wurde. Und merkwürdig auch, dass die zwei Episoden, die nach THE LIVING LEGEND Part II kamen, FIRE IN SPACE und THE MAN WITH NINE LIVES, sich auch eher nach Mono enhanced anhören. Ich hoffe in den Booklets erfahren wir dazu mehr. Das soll jetzt nicht als große Kritik sich anhören, es interessiert mich einfach ungemein. Außerdem liebe ich Tech-Talk bei Soundtrack Veröffentlichungen eh sehr. Für mich war von Anfang an als eingefleischter Kopfhörer-Nutzer klar, dass ich mir bei solch einer Verbesserung der Mono-Cues, die es ja bei BATTLESTAR GALACTICA viel gibt, diese Edition kaufen werde. Und das ist auch meine große Kaufempfehlung für all diejenigen, die immer ein wenig in ihr Kopfkissen geweint haben, dass es diese fantastische Musik nur in relativ mau klingendem Mono gibt. Also – wer sich angesprochen fühlt – greift zu!
  27. Wenn man Komponisten ein bisschen weniger als autarke Genies, sondern als "Spielende" betrachtet, die gegebenes Material neu zusammensetzen und einfach nur nach schönen Möglichkeiten der Rekombination suchen (so definiert sich übrigens auch John Williams!), dann sieht man das nicht mehr so eng. Beltramis Team spielt und rekombiniert die Stilelemente, die der Boss vorgibt - was ist so schlimm daran? Am Ende sind es musikalische Parameter, die wir genießen, und die hat Marco Beltrami auch nicht erfunden, sondern nur genutzt - genau wie sein Team sie auch nutzt. Ich fand LOGAN schon damals sehr gelungen, vor allem die starke Motivarbeit. Eine interessante Beltrami-Idiosynkrasie, die aufsteigende, fast skalenhafte Bewegung eines Themas, gibt es auch hier: "Alternate Route to Mexico" ab 0:38, "Logan's Limo" ab 0:59. (In KNOWING ist das Thema z.B. absteigend, aber ähnlich skalenhaft gebaut.) Ich stelle am Wochenende ein paar Tracks zusammen.
  28. Leicht aktualisierte Top 10 - und der Versuch, jeden Komponisten nur einmal zu nennen: VIVA ZAPATA! (Alex North) - absoluter Höhepunkt des Golden Age, Höhepunkt des Abenteuerfilmscores und des mexikanischen Einflusses in der Filmmusik DAMNATION ALLEY (Jerry Goldsmith) - Best-of-Goldsmith der 70er BATMAN FOREVER (Elliot Goldenthal) - Anarchie! THE LOST WORLD (John Williams) - Williams war nie heftiger, ausgelassener und schriller THE CELL (Howard Shore) - Ethno-Sonorismus: völlig einzigartiges Konzept SALEM'S LOT (Christopher Gordon) - Alte Musik und Neue Musik perfekt vereint EVENT HORIZON (Michael Kamen & Orbital) - noch so ein einzigartiges Konzept aus den an einzigartigen Konzepten reichen 90ern OLD BOYFRIENDS (David Shire) - mein Lieblingsscore für's Herz KNOWING (Marco Beltrami) - Zahlenspielereien und große Oper: Beltramis Opus Magnum THE MASTER (Jonny Greenwood) - die schönste Kammermusik im Geiste Messiaens, die je für einen Film geschrieben wurde
  29. Früher
  30. Ich bin zwar kein Freund von solchen "All-Time" Top 10 - aber ich will mich nicht komplett verschließen und habe mal die Soundtracks / Musik / Werke zusammengestellt, welche mich am längsten begleiten, die ich am meisten gehört oder die einfach zur notwendigen Zeit "für mich da waren". Die Liste könnte viel länger sein und wenn ich länger nachdenken würde, käme ich vielleicht ins Grübeln die ein oder andere Position doch noch durch etwas anderes zu ersetzen - deshalb sind 10 "Plätze" aus meiner Sicht eigentlich zu wenig. Aber nun gut - ich gerate ins Schwafeln und es soll ja um die Musiken gehen: Hans Zimmer - The thin Red Line Jerry Goldsmith - The Burbs Mark Snow - The X Files Series Elliot Goldenthal - Pet Sematary Mark Mancina - Speed Marco Beltrami - Scream (erster Teil) James Newton Howard - Unbreakable John Carpenter - The Fog Michael Kamen - X-Men John Williams - Jurassic Park
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