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Soundtrack Board

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  1. Letzte Stunde
  2. Ich kann das irgendwie nachvollziehen, Isham hat auch nie so richtig meine Aufmerksamkeit bekommen, obwohl er in den 90ern eigentlich gut im Geschäft war - und eigentlich immer noch ist. Ich habe mal eben nachgeschaut, was der so in den letzten Jahren getrieben hat, ich war doch überrascht, dass da immer noch einige bekanntere Filme bei sind (z.b. Conjuring, Massive Talent, Mechanic, Bill& Ted 3). Nur bleibt da nie irgendwas bei mir hängen. Auch bei "The Mist" denke ich nur an das Stück von Dead Can Dance. Bezeichnenderweise hat die Isham-Musik, die am ehesten bei mir haften blieb - Fly Away Home - hat nichtmal eine reguläre Soundtrackveröffentlichung erhalten (wenn ich da nichts verpasst habe). Sonst fällt mir nur noch die Musik zum Imax-Film "Galapagos" ein.
  3. Ist belanglos und austauschbar nicht auch ein kompositorischer Charakter? Halt ein negativer. Wobei Balfe klar eine eigene Handschrift hat. Ein Balfe Thema ist klar zuzuordnen im Vergleich z.Bsp ein John Debney Thema. Der Mann hat für mich überhaupt nichts individuelles, was nicht heißt, dass ich seine Sachen schlecht finde.
  4. Heute
  5. Ja so ist das manchmal geht mir bspw bei Lorne Balfe & Co. so Also wenn die Musik so belanglos und austauschbar ist bzw. der Komponist keinen kompositorischen Charakter hat.
  6. Kurz nochmal offtopic: Es ist ja nicht so, dass mir deren Musiken nicht gefallen. Ich finde 2001 von North als sein bestes Werk. Fielding hat einen megageilen Dirty Harry hingelegt. Aber irgendwie kommt bei mir keine „Aufmerksamkeit“ bei diversen Komponisten hoch. Wenn ich es mal so sage. Sobald ich einen Goldsmith, Horner, Williams, Silvestri in den Player lege, schnippt mein Finger, bewegt sich der Fuß im Takt, höre ich mit einem gewissen „Genuß“ zu, kommt Freude auf über die ganze Spielzeit. Ich weiß nicht warum, aber ist halt so.
  7. Jetzt höre ich die Musik aus dem tschechischen Animationsfilm Even Mice belong in Heaven. Der Score stammt von Krzysztof A. Janczak. Ein wunderbar thematischer Orchesterscore, welcher sehr verspielt und abwechslungsreich ist. Das Hauptthema ist wunderschön und sehr eingängig. Es hat meiner Meinung nach leichte Ähnlichkeit zum Thema aus Polar Express. Mit ca. 76 Minuten ist das Album vielleicht etwas zu lang geraten. Aber dennoch ein sehr schönes Hörerlebnis.
  8. Ein sehr spannender Score. Die Chor-Hymnen St. Christopher #1 - #4 sind meditativ, wunderschön und leicht zugänglich, auch für die, die mit Horrormusik wenig anfangen können. Hört mal rein.
  9. Ich habe gestern Abend Dragonheart: Battle fo the Heartfire geschaut. Ein sehr unterhaltsamer 4. Teil, mit einem für Dtv Verhältnisse hochwertigen Look und sehr guten CGI Szenen. Der Drache sieht einfach fantastisch aus und die rumänische Kulisse wurde ansprechend eingefangen, auch wenn der Film in Britannien spielt. Der Score stammt wie beim Vorgänger von Mark McKenzie und ist wie dieser überwiegend, vielleicht sogar komplett mit Samples eingespielt. Man hört das auch den ganzen Film heraus, was aber nicht nachteilig ist, denn es klingt in Verbindung mit den Bildern trotzdem nie billig. Einige Passagen sind auch absichtlich auf Synths ausgelegt. Der Score sorgt mit der Inszenierung durchaus für eine ansprechende Atmosphäre. Thematisch sticht wieder Randy Edelmans Original Thema hervor, von dem McKenzie auch genügend, jedoch nicht inflatinonär, und abwechslungsreich Gebrauch macht. McKenzies eigene Themen sind etwas weniger prägnant, aber dennoch präsent und unterstützen die Szenen sehr gut. Die leicht keltische Musik ist sehr ansprechend geraten. Nur die Actionmusik ist sehr unoriginell, was am Sample Charakter liegt. Funktoinal, mehr aber auch nicht. Unter den gegebenen Umständen aber lieber so, als komplexe Sample Orcheste Actionmusik, die dann tatsächlich billig klingt. Mit knapp 39 Minuten ist das Album auch völlig ausreichend. Insgesamt ein netter Score, der den Film ausgezeichnet unterstützt und auf Album durchaus kurzweilig ist. Ein Must Have ist er aber nicht.
  10. Roger Feigelson hat auf Facebook bekanntgegeben, dass die Soundtrack CD bei Intrada am 15. Juni erscheint. Sehr cool! Da freue ich mich schon drauf....😃
  11. Gestern
  12. Alex North hat für mich Dragonslayer sowas von ruiniert, dass ich um den einen weiten Bogen mache. Aber Isham und North in einem Satz unterzubringen is schon ne Leistung 🤪
  13. Hier der neue Trailer: Personen, die auf Negativkritik empfindlich reagieren empfehle ich nicht, die Kommentare zu lesen. 🙂
  14. Da bist Du nicht allein - ich kann da auch nix mit anfangen 😉
  15. Bin sehr überrascht, dass der Score ein so positives Feedback bekommt bei euch. Ich finde ihn furchtbar (obwohl ich mich sehr gefreut hatte), aber diese „Sounds“ sind nichts für mich. Young ist großartig, wenn er orchestral arbeitet wie in Nosferatu beispielsweise. Aber das hier macht absolut nichts mit mir. Ist in meinen Augen auch keine Musik mehr, sondern gehört zur Kategorie „Geräusche“. Aber es freut mich, dass ihr dem etwas abgewinnen könnt
  16. Schade. Naja dann hole ich mal Popcorn…
  17. Ja ich sage mal, ääääh: Nein. 😅
  18. Gibt’s auch noch einen reinen Filmthread oder nur einen Verschwörungstheorie-Aluhut-Thread?
  19. Ich habe das Thema mal neu eröffnet, damit es sich nicht mit dem Soundtrack Thread vermischt, der hier zu finden ist: Universal lässt gerade überall auf den Plattformen die Negativbewertungen massiv löschen. Hier ist noch ein Schnappschuß, wo die Bewertungen nach unten noch sichtbar waren. Und in allen aktuellen Interviews redet sich Christopher Nolan um Schadensbegrenzung. Also wenn Syncopy und Universal als Produzenten Pech haben, bleibt der Film weit hinter dem kommerziellen Erfolg den man erhofft zurück. Disney hat es mit Schneewittchen erfahren. Wie im Soundtrack-Thread gesagt: Es dreht sich nicht nur um die linke Agenda der Rollenbesetzung, sondern auch darum, dass der Film dubiose Kriterien erfüllen muss, um für zukünftige Preisverleihungen zugelassen zu werden. Und darauf haben die Kinogänger keine Lust, wie man an der Aufruhr im Internet global bemerkt. Für mich aber der Hammer: Dass Universal die Zensurkeule ansetzt und sämtliche "thumbs down" und Kommentare zig-tausendfach löschen lässt. Auf jeder Trailerseite gehen die Bewertungen seither nur ins Positive und keine mehr nach unten. Manchen ist sowas egal. Ich finde das ein Einschnitt in die Meinungsfreiheit, womit die Welt mittlerweile ein Problem hat. Es dürfen nur noch die Meinungen zählen, die man gerne hat und haben will.
  20. Snow Files of the Week: „Woke up hungry/Not an option" aus „The X-Files", Episode „Darkness Falls" (1994). Classic X-Files at its best. Wieder eine Folge außerhalb der Alien-Mythologie, aber nicht weniger erinnerungswürdig. Als in einem großen Waldgebiet Holzfäller scheinbar spurlos verschwinden, machen sich Mulder und Scully auf, die Vorkommnisse zu untersuchen. Bereits seit den 30er Jahren verschwinden in diesem Gebiet immer wieder Menschen spurlos. Die Agenten finden schnell heraus, dass sich scheinbar eine bisher unbekannte Insektenart dort heimisch ist. Diese grün leuchtenden Insekten stürzen sich auf ihre Opfer, sobald die Dunkelheit herein bricht. Mark war zu diesem Zeitpunkt noch in der frühen Phase seiner X-Files-Musik. Was bedeutet, dass sie weniger melodisch daher kommt, aber dennoch nichts an Intensität vermissen lässt. Dafür sorgt schon ein hoher, sich als Echo wiederholender Klang, der die Nähe der Insekten heraufbeschwört. Die Tracks stammen vom vierten Set von LLL, welches auf 2.000 Exemplare limitiert ist. Viel Spaß beim Hören!
  21. Haha ja fand ich auch Passenger pt 3 is stark Soundcollagen kann Young halt auch besser als alle Anderen
  22. Zumal es ja Musik gab, die es nicht auf die Promo geschafft hat. Es gab anscheinend eine tänzerische Fassung des Achilles-Themas beim Kampftraining zu Beginn und eine fette Nummer mit Chor für Menelaos' Tod. Aber ist ja klar, dass die 77 Minuten nicht alles abdecken konnten.
  23. Also wenn im Zuge von Nolans neuen Film eine UHD von TROY erscheint und eine offizielle Veröffentlichung von Gabriel Yareds TROY, dann könnte ich auch mit einem Göranssons Score leben, den er nur mit seiner Luftgitarre erzeugt hat.
  24. Das mag ja sein, aber die Filmreihe ist ja auch mit der Zeit gegangen. Die Filme spielen stets in der Gegenwart und sind nicht in den 50er- und 60er-Jahren verhaftet. In Casino Royale zum Beispiel treten mehrere Figuren auf, die eine Kriegsversehrung aufweisen (ich meine mich zu erinnern, dass ein Hotelportier hat da eine Hakenhand hatte). Das sind zeitgeschichtliche Bezüge, die in den Filmen nachvollziehbarerweise wegfallen. James Bond benutzt nun Computer und Smartphones und da regt sich ja keiner drüber auf. Es ist unwahrscheinlich, dass ein Schwarzer in den 50er- oder 60er-Jahren im Geheimdienst seiner Majestät unterwegs gewesen wäre - höchstens als Chauffeur für M. Aber die Gesellschaft hat sich ja Gott sei Dank gewandelt. In Zeiten von Computern und Smartphones wäre auch einem schwarzen Anwärter die Agentenkarriere nicht mehr so kategorisch verwehrt wie vor 70 (!) Jahren. Was Bond auszeichnet, sind Charisma, Sportlichkeit, Klugheit, Schlagfertigkeit etc. Und das ist ja nicht an die Ethnie gebunden. Also sehe ich heutzutage keinen Grund, James Bond nicht mit einem schwarzen Schauspieler zu besetzen, außer Gewohnheit. Zumal es bei Bond ja schon ein Phänomen ist, dass er von unterschiedlichen Darstellern verkörpert wurde. Da kommen wir jetzt aber in ganz komische Gewässer, wenn wir sagen "Britisch = Weiß". Es gibt doch nachweislich einen nicht-weißen Bestandteil in der britischen Bevölkerung, die Harry-Potter-Filme und Romane spielen in der Gegenwart. Warum sollte man den realistischen Bevölkerungsdurchschnitt dann nicht auch so darstellen? Und mal ehrlich: Wie kaputt wäre es, wenn eine Autorin sagen würde "Ich will ausschließlich weiße Darsteller in meiner Verfilmung, weil das die einzig legitime Repräsentation britischer Menschen ist"... Und das ist ja das irritierende. Viele regen sich erst auf, wenn Figuren mit nicht-weißen Personen besetzt werden, nicht umgekehrt (Diane Kruger als Helena, Christian Bale als Moses etc.) Das zeigt doch, dass "weiß" als "normal" wahrgenommen wird, auch wenn es überhaupt nicht zutrifft. Und diese Haltung gilt es nunmal zu überdenken. Das ist ungewohnt und es verunsichert, weil die eigene (vielleicht auch nur unterbewusst) angenommene und (vielleicht auch nur unterbewusst) gesetzte Vorrangstellung ins Wanken kommt. Und noch zur Musik: Ich würde mir durchaus wünschen, dass Yared nochmal die Möglichkeit bekommen hätte, einen solchen Stoff zu vertonen. Aber natürlich wird das nicht mehr passieren. Was 2004 schon nicht mehr "gepasst" hat (angeblich!!), wird 2026 noch weniger "passen" - Retrotrend hin oder her. Jede Form des Sounddesign als "Innovation" abzutun, ist doch seit dem Uhrenticken in Dunkirk ein alter Hut. Göransson ist ja ein kreativer Kopf und ich hoffe, er macht was interessantes aus seinen 35 gesampelten Gongs.
  25. Die Zeit ist um und auch das Stretchgoal wurde erreicht! 😃🎼
  26. Das Warten hat sich gelohnt ☺️. Scream 7 lief nun einmal komplett bei mir durch. Es gibt sogar einige überraschend ruhige und schöne Passagen. Beltrami ist aber ansonsten die meiste Zeit radikal dissonant unterwegs. Es bleibt natürlich ein typischer Scream Score - also bitte nicht zu viel erwarten - aber ich bin durchaus zufrieden.
  27. Wobei selbst die St. Christopher-Tracks eine gewisse Unruhe verströmten. Aber die atonalen Attacken in den anderen Stücken sind schon extrem spektakulär. Geht auch klar in Richtung Sounddesign, was ja von vielen hier abgelehnt wird. Dennoch eine sehr starke Musik, herausfordernd und sehr unheimlich. Toll auch, wie (Kirchen-) Glocken, aggressive Stimmen und verfremdende Effekte eingesetzt werden. Höhepunkt nach dem ersten Hörendruck Passenger, PT. 3. Da stellen sich alle Nackenhaare auf.
  28. Heute ist eine schöner Filmmusikfreitag, neben den langerwartetm Scream 7 und Youngs Passenger (und dem unerwarten Paesano-Kracher) gibts von Anthony Willis einen schönen Drama/Thriller Score… ich mag Willis irgendwie einfach.
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