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Soundtrack Board

Sebastian Schwittay

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    10.131
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Bezeichnung

  • Titel
    alter Forumshase

Kontaktinformationen

  • E-Mail
    sschwittay@googlemail.com
  • Website URL
    oddandexcluded.wordpress.com

Profilinformation

  • Geschlecht
    Male
  • Wohnort
    Heidelberg / Mainz
  • Interests
    Filmmusik, Film, klassische Musik (v.a. des 20. Jahrhunderts), Kunst und Kultur, Geschichte, Architektur

Soundtrack Board

  • Lieblingskomponist
    Elliot Goldenthal, Jerry Goldsmith, Christopher Gordon, Michael Kamen, David Shire, Alex North, Marco Beltrami
  • Anzahl Soundtracks & Scores
    ca. 1000

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Leistungen von Sebastian Schwittay

Alter Forumshase

Alter Forumshase (4/4)

2,8Tsd

Reputation in der Community

  1. Wer noch gar nichts kennt - hier habe ich mal eine kleine Auswahl mit Stücken aus den Strobel-Neueinspielungen zusammengestellt: (Meine Lieblingsmusik von ihm: Die Musik zum Dschungelbuch-Abenteuer RIKKI-TIKKI-TAVI.)
  2. Achso, du meinst intradiegetisch. Das hatte ich falsch verstanden.
  3. Und hier unser neuer Nominierungsthread für das Kinojahr 2026. DIE REGELN Nominiert werden dürfen Scores zu Kinofilmen, TV-Produktionen (Serien-Staffeln und TV-Filme) und Computer- bzw. Konsolenspielen. Scores zu Einzelepisoden von Serien dürfen - ebenso wie Kurzfilmscores - nicht nominiert werden. Damit ein Score für den laufenden Jahrgang nominiert werden kann, muss der dazugehörige Film in eben diesem Jahr erstmals öffentlich, außerhalb von Filmfestivals, also regulär vor zahlendem Publikum gezeigt worden sein (meist gleichzusetzen mit dem internationalen Kinostart) - bei TV-Produktionen gilt das Datum der Erstausstrahlung bzw. Veröffentlichung auf Streaming-Plattformen, bei Games das offizielle Erscheinungsdatum. Wenn ein Score zu einem veröffentlichten Film, Game oder einer Serie erst später - genauer gesagt nach dem Ablauf unserer Nominierungsphase (31. Januar) - veröffentlicht wird, zählt der Score zum Folgejahr. Nachträglich veröffentlichte Musiken wie Rejected Scores o.ä. können nur berücksichtigt werden, wenn der Kinostart nicht länger als zwei Jahre in der Vergangenheit liegt. Nominieren kann man bis 31. Januar 2027. Bitte immer folgendermaßen nominieren: FILMTITEL, Komponist (Filmtitel in Großbuchstaben, dann ein Komma und dann den Namen des Komponisten in normaler Schrift.) Vielen Dank!
  4. Hier nochmal der Vollständigkeit halber: die Siegerehrung! Mit 9 Stimmen Gewinner unserer Umfrage für den Jahrgang 2025: THE OVAL PORTRAIT (Andrew Morgan Smith) Herzlichen Glückwunsch! Auf Platz 2 mit 8 Stimmen: JURASSIC WORLD: REBIRTH (Alexandre Desplat) Auf Platz 3 mit 4 Stimmen: BUGONIA (Jerskin Fendrix)
      • 1
      • Thanks
  5. Alfred Schnittke habe ich hier im Board ja schon öfter thematisiert und vorgestellt. Seine Filmmusik wird seit Anfang der 2000er Jahre von Frank Strobel neu eingespielt und auf CD veröffentlicht. Von März bis Mai findet im Kino des Deutschen Filmmuseums in Frankfurt eine von mir kuratierte Filmreihe zu Schnittke statt, mit zahlreichen raren sowjetischen Filmen der 60er bis 80er Jahre, zu denen Schnittke die Filmmusik geschrieben hat. Natürlich alles von 35mm! Wir haben ganz (Ost-)Europa abgeklappert, bis wir alle Filmkopien zusammenhatten! Am 25. März ist Frank Strobel zu Gast, und es wird ein längeres Publikumsgespräch mit ihm geben! Wer also den Dirigenten von Youngs NOSFERATU, Prokofjews ALEXANDER NEWSKI und eben den Schnittke-Filmmusiken mal live erleben möchte, der hat hier die Möglichkeit. Link zur Veranstaltung mit allen Terminen: https://filmkollektiv-frankfurt.de/alfred-schnittke/
  6. Ich habe auch nicht gesagt, dass dieser Aspekt irrelevant ist. Er wird nur viel zu oft vorgeschoben - und es wirkt manchmal, als ob man ihn vorschiebt, weil man über die anderen Aspekte nicht diskutieren möchte. Über diese Aspekte, die nun mal recht objektiv festzumachen sind, kann und sollte man schon sprechen. Konkret sind das die "Regeln" der Instrumentalmusik, die hier als Maßstab angesetzt werden. Filmmusik auf Tonträger ist halt faktisch ein Instrumentalmusik-Album. (Ich hab das in meiner Masterarbeit damals alles schön sauber ausformuliert, welche Strategien Filmkomponisten fahren, um ihr Hörerlebnis auf Tonträger zu einem autonomen Musikwerk zu formen. Ich muss das Ding endlich mal veröffentlichen... )
  7. Funktionalität ist die absolute Grundlage, und nicht der Grund, warum wir uns mit Filmmusik beschäftigen. Gerade wir - Nerds, die Musik getrennt vom Film hören - sollten andere Maßstäbe anlegen.
  8. ONE BATTLE AFTER ANOTHER hat ein halbes dutzend Szenen, bei denen die Musik eine enorme Rolle spielt. So ganz verstehen kann ich das Argument nicht.
  9. Dass die (starken) Beltrami-Musiken besser sind als das, was Balfe so schreibt, ist eigentlich keine Geschmackssache, sondern Fakt. Natürlich hat auch Beltrami schon Langweiliges, rein Funktionales geschrieben, aber dazu zählt SCREAM 7 nicht.
  10. Die Gewinner werden von allen gekürt, nicht nur von einer "Fachjury". Die Fachjurys - also die peers des jeweiligen Gewerkes - entscheiden nur über die Nominierungen. Deswegen sind die Gewinner oft auch so populistisch. Weil eben auch Schauspieler und Kameraleute über den besten Score entscheiden. Und "populistisch" sind eben auch die Scores von Görannsson: stylishe Sounds und "coole" Konzepte, die beim Publikum ähnlich gut verfangen wie Zimmer. Da geht es weniger um Komposition, als mehr um einen prägnanten Sound, der den Film bestimmt. Damit passt Görannsson halt hervorragend in die Zeit; für Kompositions-fokussierte Hörer ist das natürlich weniger attraktiv als ein klassischer Modernist wie Greenwood, der seine Tracks eher wie Sätze eines Konzertwerks konzipiert. Aber all das kapieren die US-Filmmusikfans meist gar nicht. Die haben nicht diesen europäischen Blick auf Instrumentalmusik wie wir...
  11. Furchtbar, es ist echt ein Fluch. Auf Facebook wurde ich heute von der versammelten englischsprachigen Filmmusik-Community gegrillt, weil ich Görannsson als Blender bezeichnet und mich enttäuscht gezeigt habe, dass Greenwood - als viel originellerer Komponist - immer wieder um seine verdiente Auszeichnung gebracht wird. Es fallen halt alle auf die "Coolness" der Görannsson-Ästhetik rein, kann man nichts machen...
  12. Ein ehemaliger Filmwissenschafts-Kommilitone von uns schreibt auch für Nius. Gibt halt für jede politische Position im Meinungskorridor ein publizistisches Organ. Das ist doch ganz normal in einer Demokratie. Über die taz regen wir uns doch auch nicht auf. Finde den Artikel übrigens auch angenehm kritisch und spitzzüngig, habe da nichts dran auszusetzen.
  13. Es muss sich aber auch nicht ständig auf Nebenschauplätze eingeschossen werden. Die Aussage war, dass jeder generische Allerwelts-Score veröffentlicht wird, aber ausgerechnet der neue Beltrami nicht. Aus Qualitäts-Perspektive ist das schon ziemlich ärgerlich und ungerecht.
  14. Finde ich überhaupt nicht. Der Beltrami-Sound ist absolut essentiell für die Filmreihe - der erste Film seit dem vierten Teil, der wieder wie ein SCREAM-Film klang. Allein die durchkomponierten Actiontracks für die Theaterszene und die lange Jagd in Sidneys Haus... hoffe sehr, dass da noch ein Album nachgeschoben wird. Schon jetzt einer der Scores des Jahres!
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