Zum Inhalt springen
Soundtrack Board

Sebastian Schwittay

Mitglied
  • Gesamte Inhalte

    10.153
  • Benutzer seit

  • Letzter Besuch

Bezeichnung

  • Titel
    alter Forumshase

Kontaktinformationen

  • E-Mail
    sschwittay@googlemail.com
  • Website URL
    oddandexcluded.wordpress.com

Profilinformation

  • Geschlecht
    Male
  • Wohnort
    Heidelberg / Mainz
  • Interests
    Filmmusik, Film, klassische Musik (v.a. des 20. Jahrhunderts), Kunst und Kultur, Geschichte, Architektur

Soundtrack Board

  • Lieblingskomponist
    Elliot Goldenthal, Jerry Goldsmith, Christopher Gordon, Michael Kamen, David Shire, Alex North, Marco Beltrami
  • Anzahl Soundtracks & Scores
    ca. 1000

Letzte Besucher des Profils

37.940 Profilaufrufe

Leistungen von Sebastian Schwittay

Alter Forumshase

Alter Forumshase (4/4)

2,9Tsd

Reputation in der Community

  1. Ausschnitte aus zwei weiteren Tracks: "believe..." und "celestial..." Das Thema in "celestial..." ab 1:55 im Video dürfte das zweite (oder vielleicht das eigentliche Haupt-)Thema sein, das so ein bisschen nach dem Archimedes-Thema aus DIAL OF DESTINY klingt. Hat man schon im Paris-Instagram-Clip gehört, als Spielberg auf die Bühne geht.
  2. Ich mag den altertümlichen, fast mittelalterlichen Touch des Themas. Die Kirchentonart dorisch, sowie die Kadenz-hafte Wirkung (das Thema wendet sich sofort auf den Ton zurück, auf dem es angefangen hat) lassen es für mich wie ein ehrwürdiges Grals- oder Kreuzritterthema klingen. Habe da sofort alte französische Burgen und Klöster vor dem inneren Auge. Hätte ich bei dem Stoff nicht erwartet! Toll auch die Highlights der Harfe, der anmutsvolle Einsatz der Blechsektion bei 2:13, und vor allem natürlich diese mystische Dissonanz kurz vor Schluss bei 3:37. Eine tolle erste Konzertfassung, ich bin begeistert!
  3. Ein Clip von der Premiere in Paris. Im JWFan-Forum meint man, es sei aus Williams' Score. Erinnert etwas ans Archimedes-Thema aus DIAL OF DESTINY. https://www.instagram.com/p/DZF-6L5oP5T/
  4. Wirklich großartige Musik, die beste des bisherigen Jahres. Mir völlig schleierhaft, wieso der Tenor hier so negativ ist. Alles hat unglaubliche Verve und Musikalität, die Verbindung der (toll instrumentierten!) sinfonischen Teile mit der Techno-Elektronik ist originell und spürbar mit Spaß an der Sache gemacht; es ist nie krachig/soundig gedacht, sondern immer Struktur-fokussiert; die Actiontracks sind zuweilen erste Sahne, vor allem der von @Dunge_Onmaster erwähnte "All Weapons Hot" (aber auch "Tracking Lord Janu" und "Strap In" sind stark). Originell sind auch die ROCKY/Conti-Anmutungen beim Rotta-Material. Wüsste auch gar nicht, was ich am Album großartig kürzen sollte. Die letzten drei Tracks - "All Weapons Hot", "Red Jammer" und das großartige "Your Turn, Grogu" - plus der Main Title, "Grogu's World" und "Flying Home to Navarro" ergeben aber eine tolle Suite, wer in die Highlights reinhören möchte.
  5. Angeblich hat er alles selbst dirigiert. Soweit mir bekannt, hatte die Schwäche in der rechten Seite ja mit dem Schlaganfall zu tun. Offensichtlich hat er sich davon recht gut erholt.
  6. Für mich sind Film und Score auch das Event des Jahres! Bin natürlich besonders gespannt, was für Konzertfassungen das Album bereit halten wird. Hoffe, dass das Tracklisting bald durchsickert. Was das Konzept des Films betrifft, verdichten sich ja die Hinweise, dass es ausgeprägte Chase- und Conspiracy-Elemente geben wird - dementsprechend hoffe ich auf Paranoia- und Hatzmusik à la WAR OF THE WORLDS oder MINORITY REPORT. Die relativen kühlen Bilder der Regierungs-Einrichtungen im Trailer unterstützen ja durchaus die Annahme, dass Williams hier wieder etwas "gläserner" und abstrakter schreiben könnte. Und auf das 20-Minuten-Finale, von dem in verschiedenen Reviews gesprochen wird, bin ich auch sehr gespannt...
  7. Es liegt einfach am Mastering, nicht an der Streaming-Plattform. Leider zeigt der Trend bei den Beltrami-Scores schon seit Jahren abwärts, was die Aufnahmequalität betrifft. Bei den Sessions in Budapest wurde scheinbar arg geschlampt und weite Teile mussten offenbar schon wieder (!) mit schlecht klingenden Samples zugekleistert werden, ähnlich wie bei SCREAM 4. Die allermeisten Actionpassagen klingen daher krachig, unnatürlich und Zimmer-mäßig "aufgeblasen" (ganz schlimm: "Burning Down the House"). Wie es eigentlich klingen sollte, wenn Beltrami seinen transparenten modernistischen Stil auspackt, hört man in "Hide and Seek" von 0:37 bis 1:07 - easy der beste Actiontrack des Albums. Recht hübsch sind auch Teile von "Don't Spoil It, Pt. 1", sowie "A.I. Aye Aye" von 1:26 bis 1:36. Hier blitzt immer wieder der starke, modernistische Beltrami à la SCREAM 3 auf; wahrscheinlich die einzigen Takes, die dem Orchester gelungen sind und an denen nicht mit Samples herumgedoktert werden musste. Schön sind auch die getragenen Passagen wie die erste Minute von "Ghostfan", oder eben die letzten beiden Tracks (auch wenn die Bläser in "What's in a Name?" ebenfalls wie aus der Konserve klingen.) Insgesamt macht der Score im Film eine deutlich bessere Figur. Muss das irgendwann nochmal im Detail vergleichen, denn im Film ist mir dieser "gekleisterte" Sample-Sound nicht aufgefallen... Seltsame Sache.
  8. Keine Ahnung, was da wieder schief gelaufen ist, aber die Klangqualität zumindest der Spotify-Veröffentlichung ist zum Davonlaufen. Klingt wie komprimiert auf 128 Kbit/s. (Meine Spotify-Einstellungen sind korrekt.)
  9. Naja, sieht aus wie eine dieser Promo-CDs aus den 90ern... mich stört's nicht.
  10. Fand das sowohl im Film als auch auf Spotify nett-plätschernd und klangschön, aber völlig vergessenswert. Pembertons unverfängliche Ästhetik gibt mir irgendwie überhaupt nichts, und ich erinnere mich bis heute an keinen einzigen seiner Scores im Detail. Das betrifft selbst MOTHERLESS BROOKLYN und ALL THE MONEY IN THE WORLD, die ich damals relativ ausdrucksstark fand.
  11. Rein interessehalber: kannst du sagen, was genau dich persönlich nicht anspricht?
  12. McKeon ist ein brutaler Sonorist, auch EVIL DEAD RISE war eine unfassbare Neo-Penderecki-Schlachtplatte. Bin aber froh, wenn hier thematisch etwas mehr hängen bleibt - in der Hinsicht war EVIL DEAD RISE trotz seiner Radikalität schon etwas gesichtslos.
  13. Den Film habe ich kürzlich erst wieder gesehen. Die Musik ist tatsächlich ziemlich schön und prägnant. Parker hat ja darüber hinaus auch die Musik zu JAWS 3-D geschrieben, seine wahrscheinlich bekannteste Arbeit.
  14. Grundsätzlich finde ich das auch nicht verkehrt. Ich finde viele seiner North-Einspielungen mittlerweile sogar musikalisch schlüssiger als die Originale (VIVA ZAPATA!). Im Falle von TORA! TORA! TORA! hat mich die ästhetische Neuausrichtung aber nie überzeugt. Der Konzerthallenklang passt zum epischen Charakter des Hauptthemas, aber das ist auch schon alles. Alle modernistischen Details und auch die kammermusikalische Instrumentierung des asiatischen Kolorits leiden unter der Ästhetik. (Passt aber zu Goldsmiths Einstellung in den 80ern und 90ern, die modernistischen Errungenschaften seines Frühwerks eher zu unterschätzen und überall eher das Lyrische und/oder Romantische herauszukehren.)
×
×
  • Neu erstellen...

Wichtige Information

Wir nutzen auf unserer Webseite Cookies, um Ihnen einen optimalen Service zu bieten. Wenn Sie weiter auf unserer Seite surfen, stimmen Sie der Cookie-Verwendung und der Verarbeitung von personenbezogenen Daten über Formulare zu. Zu unserer Datenschutzerklärung: Datenschutzerklärung