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Gesamte Inhalte
10.161 -
Benutzer seit
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Letzter Besuch
Bezeichnung
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Titel
alter Forumshase
Kontaktinformationen
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E-Mail
sschwittay@googlemail.com
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Website URL
oddandexcluded.wordpress.com
Profilinformation
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Geschlecht
Male
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Wohnort
Heidelberg / Mainz
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Interests
Filmmusik, Film, klassische Musik (v.a. des 20. Jahrhunderts), Kunst und Kultur, Geschichte, Architektur
Soundtrack Board
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Lieblingskomponist
Elliot Goldenthal, Jerry Goldsmith, Christopher Gordon, Michael Kamen, David Shire, Alex North, Marco Beltrami
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Anzahl Soundtracks & Scores
ca. 1000
Letzte Besucher des Profils
38.120 Profilaufrufe
Leistungen von Sebastian Schwittay
Alter Forumshase (4/4)
2,9Tsd
Reputation in der Community
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Der Score ist schon grundsolide, und aus heutiger Perspektive - also verglichen mit völlig gesichtslosen Scores wie Wallfischs ALIEN: ROMULUS - sogar noch besser. Recht schönes melodisches Material, ein paar ganz sympathische Horner- und Goldenthalismen; nur das Actionscoring ist mir nach wie vor zu lärmend. Da finde ich Frizzells DANTE'S PEAK besser (wobei da das beste Material eh von James Newton Howard stammt; nicht nur das "Theme", wie es auf dem Album heißt, sondern auch zentrale Actionpassagen wie der "Main Title" oder die Krater-Rettung). DANTE'S PEAK ist ein absolut zeitloses Meisterwerk des Katastrophenfilms, das hat die Genre-Cinephilie bereits in den 2010er Jahren einhellig festgestellt.
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Hier mal wieder eine Veranstaltungsankündigung für die Kino-interessierten Board-Mitglieder: Anfang Juli findet im Deutschen Filmmuseum in Frankfurt am Main eine von mir und einigen Kollegen kuratierte Filmreihe zum französischen Genrekino statt, die auch einen Programmschwerpunkt zu Philippe Sarde haben wird. U.a. werden LE CHOIX DES ARMES, LE TRAIN und LA GARCE gezeigt. Unser Forumsmitglied @Stefan Schlegel wird am 8. Juli anwesend sein und zu Sardes LE CHOIX DES ARMES sprechen, worauf ich mich schon sehr freue! Außerdem gibt es am 11. Juli ein Publikumsgespräch mit @Mephisto und mir zu LA GARCE, zu Sardes Filmmusiken auf CD, sowie zu den Arten und Weisen, sich sein umfangreiches Werk zu erschließen. Titel des Gesprächs: "Philippe Sarde: Die Exploration eines Schaffens". Das komplette Programm gibt es unter: Cinéma Bis? Facetten des französischen Genrekinos – Filmkollektiv Frankfurt
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Du meine Güte... habe mir das gerade mal vergleichend angehört. Wer um alles in der Welt empfand dieses Allerwelts-Minütchen des Desplat-Tracks so wahnsinnig prägnant, dass er/sie sich beim Williams-Track "disclosure..." daran erinnert fühlte? @Soundtrack Composer, du? Das sind a-moll-Quinten als Liegetöne mit Kleinterz- und Sekund-Tupfern im hohen Klavier. Das erreicht nicht mal Schöpfungshöhe. Und die Unterschiede sind ja dann auch viel charakteristischer als die Gemeinsamkeiten: die bei Desplat ab 0:55 einsetzenden Bassstimmen bewegen sich viel schneller und "sphärischer", während die Celli bei Williams geradlinig und melodisch verlaufen. Und die Hauptidee des Williams-Tracks ist ja eh die schmerzlich fallende Sekunde des Englischhorns bei 2:07, und später auch der anderen Holzbläser. Diese Idee findet man im Desplat-Track nirgends. Hier mal beide Tracks im Vergleich, dass sich alle Mitlesenden ein Bild dieser Spitzfindigkeit machen können:
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Der "modernste" Track ist btw gar nicht "disclosure..." oder gar "dive..." - die im Detail beide sehr Williams-typisch sind - , sondern "kxce..." mit seiner konventionellen Moll-Figur, die ständig auf andere Tonstufen geschoben wird. Ein absolutes Klischee in der Spannungsvertonung seit den frühen 2000ern. Dass Williams hier nochmal derart in moderne Scoring-Konventionen eintaucht, hätte ich nicht für möglich gehalten.
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Wir sind hier zunehmend überhaupt nicht mehr einer Meinung. Immer öfter bügelst du hier mit vorschnellen Urteilen über starke und gehaltvolle Musik, während du die Auffassungen anderer Foren-Mitglieder arrogant abkanzelst statt sie als Anregung aufzufassen oder deine eigene Perspektive zu bereichern. "Ich habe mir meine Meinung bereits gebildet", krakeelst du selbstsicher, einen Tag nachdem das Album erschienen ist. WTF? Wenn ich eines aus meiner "Sozialisation" im Cinemusic-Forum - und durch die Beschäftigung mit (ernsthafter) Filmmusikkritik in den frühen 2000ern - gelernt habe, dann dass sich starke Filmmusik oft erst durch mehrere Hördurchgänge erschließt. Dein grotesk selbstbewusstes Auftreten bei völligem Am-Kern-des-Gegenstands-Vorbei erinnert mich ein bisschen an mein 16-jähriges Ich, das damals zurecht von Michael Boldhaus und Co. zurechtgewiesen wurde... Setz dich mal hin, vertief dich in den Score und poste in einer Woche was zur Musik, wenn du sie gehört hast. Ein völlig unsinniger Vergleich. Ähnlich gelagerte Williams-Musiken, die sich zum Vergleich anböten, wären A.I., MINORITY REPORT, z.T. auch WAR HORSE, was die pastoralen Vaughan-Williams-Einflüsse betrifft, oder auch THE FABELMANS, in der Behandlung von Solo-Klavier und -Harfe. Aber nun ganz sicher nicht CATCH ME IF YOU CAN.
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Das Album enthält fast den vollständigen Score. Plus Konzertversionen und Themen, die im Film gar nicht verwendet werden. Bin noch total geplättet vom Score (und vom Film!) und werde noch 1-2 Tage brauchen, bis ich etwas formulieren kann, was diesem späten Meisterwerk gerecht wird. Ich kann nur sagen: @Mistermaffay, du bist auf dem völlig falschen Dampfer.
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Album ist ja nun schon durchgesickert - ich rate allerdings von einem Hördurchgang ab, da stark komprimiert. Habe kurz reingehört, die Tracks oben waren echt, und - was mir wichtig war - es gibt zumindest zwei vollwertige Actiontracks: "chase..." und "unseen...". Ersterer schön modernistisch à la WAR OF THE WORLDS (mit haufenweise Akzenten der muted trumpets), der andere rhythmisch-treibend à la MINORITY REPORT. Macht Laune!
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Ab 1:55 hört man immerhin das "Archimedes-Thema" in einer ziemlich authentisch klingenden Variation – und dass das Thema echt ist, beweist ja der Paris-Instagram-Clip sowie die Dolby Promo. Hast du beide gesehen und gehört, @Howard? Würde mich schon wundern, wenn eine KI ein bestehendes Thema so gut und ausdrucksvoll variieren könnte. Zusatzinfo aus dem JWFan-Forum: - "ScoreWorld is Bart Oss IIRC. Notorious leaker." - "Only posting this here because they posted two of Ben Wallfisch’s Twister's cues before that album was officially announced / released back in 2024." Also offensichtlich ein Raubkopierer, der irgendwie bereits ans Album gekommen ist und das nun über Telegram überteuert ungeduldigen Fans andrehen will.
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Ausschnitte aus zwei weiteren Tracks: "believe..." und "celestial..." Das Thema in "celestial..." ab 1:55 im Video dürfte das zweite (oder vielleicht das eigentliche Haupt-)Thema sein, das so ein bisschen nach dem Archimedes-Thema aus DIAL OF DESTINY klingt. Hat man schon im Paris-Instagram-Clip gehört, als Spielberg auf die Bühne geht.
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Ich mag den altertümlichen, fast mittelalterlichen Touch des Themas. Die Kirchentonart dorisch, sowie die Kadenz-hafte Wirkung (das Thema wendet sich sofort auf den Ton zurück, auf dem es angefangen hat) lassen es für mich wie ein ehrwürdiges Grals- oder Kreuzritterthema klingen. Habe da sofort alte französische Burgen und Klöster vor dem inneren Auge. Hätte ich bei dem Stoff nicht erwartet! Toll auch die Highlights der Harfe, der anmutsvolle Einsatz der Blechsektion bei 2:13, und vor allem natürlich diese mystische Dissonanz kurz vor Schluss bei 3:37. Eine tolle erste Konzertfassung, ich bin begeistert!
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Ludwig Göransson - The Mandalorian and Grogu
Sebastian Schwittay antwortete auf Mistermaffays Thema in Scores & Veröffentlichungen
Wirklich großartige Musik, die beste des bisherigen Jahres. Mir völlig schleierhaft, wieso der Tenor hier so negativ ist. Alles hat unglaubliche Verve und Musikalität, die Verbindung der (toll instrumentierten!) sinfonischen Teile mit der Techno-Elektronik ist originell und spürbar mit Spaß an der Sache gemacht; es ist nie krachig/soundig gedacht, sondern immer Struktur-fokussiert; die Actiontracks sind zuweilen erste Sahne, vor allem der von @Dunge_Onmaster erwähnte "All Weapons Hot" (aber auch "Tracking Lord Janu" und "Strap In" sind stark). Originell sind auch die ROCKY/Conti-Anmutungen beim Rotta-Material. Wüsste auch gar nicht, was ich am Album großartig kürzen sollte. Die letzten drei Tracks - "All Weapons Hot", "Red Jammer" und das großartige "Your Turn, Grogu" - plus der Main Title, "Grogu's World" und "Flying Home to Navarro" ergeben aber eine tolle Suite, wer in die Highlights reinhören möchte. -
Für mich sind Film und Score auch das Event des Jahres! Bin natürlich besonders gespannt, was für Konzertfassungen das Album bereit halten wird. Hoffe, dass das Tracklisting bald durchsickert. Was das Konzept des Films betrifft, verdichten sich ja die Hinweise, dass es ausgeprägte Chase- und Conspiracy-Elemente geben wird - dementsprechend hoffe ich auf Paranoia- und Hatzmusik à la WAR OF THE WORLDS oder MINORITY REPORT. Die relativen kühlen Bilder der Regierungs-Einrichtungen im Trailer unterstützen ja durchaus die Annahme, dass Williams hier wieder etwas "gläserner" und abstrakter schreiben könnte. Und auf das 20-Minuten-Finale, von dem in verschiedenen Reviews gesprochen wird, bin ich auch sehr gespannt...