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Eigener Anspruch und Filmmusik im Wandel der Zeit


Thomas Müthing
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Hehe. :D

Warum soll man Dinge, die man für falsch hält, einfach im Raum stehen lassen. Das bestätigt nur denjenigen und bringt keinen Erkenntnisfortschritt:

In diesem Forum habe ich noch nicht genügend Erfahrungswerte gesammelt, aber in allen anderen, die ich bisher gelesen habe bzw. an den ich Teil hatte, läuft es immer gleich ab:

A: Der Score ist geil. Super.

B: Stimmt. Der Score ist mega geil.

C: Stimmt nicht. Die musikalischen Mittel sind fragwürdig, die Themen substanzlos, die Instrumentation verquast ...

[Pause]

A, B, D, E, F, G, H, I ... Z - Buääähhhh, wie gemein. Das nimmst du zurück.

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Warum soll man Dinge, die man für falsch hält, einfach im Raum stehen lassen. Das bestätigt nur denjenigen und bringt keinen Erkenntnisfortschritt:

Du hast ein ausgesprochenes Talent dafür, wirklich kluge Sachen in eine Form zu bringen, bei der ich schon aus Prinzip Nein!Nein!Nein! rufen will. Oder: Der Ton macht die Musik.

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Wenn für dich ein sachliches, neutral formuliertes(!) Argument schon polemisch klingt, dann fürchte ich, haben wir zwei sehr unterschiedlche Vorstellungen von Diskussion.

Und wie du siehst habe ich eine Anregung aus dem ursprünglichen Thread gleich aufgenommen und mir kurzerhand CENTURION runtergeladen, um sie mit GAME OF THRONES zu vergleichen. Der Austausch funktioniert also. :)

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Hehe. :D

Warum soll man Dinge, die man für falsch hält, einfach im Raum stehen lassen. Das bestätigt nur denjenigen und bringt keinen Erkenntnisfortschritt:

Ich will nicht darauf hinaus, dass man sich nicht der Wahrhaftigkeit verbunden fühlen sollte. Ich gehe doch mal davon aus - und hoffe es auch - dass es alle machen und mir hier keiner ein X für ein U vormachen will. Wäre ja noch schöner, wenn mir jemand sagt, dass es ihm gefällt, es in Wirklichkeit aber nicht so ist. :huh:

Ich möchte grundsätzlich auf die Funktion des Forums zurückkommen. Hier sind nun mal nicht nur verschiedene Geschmäcker und Arten von Beurteilung unterwegs, sondern auch unterschiedliche Formen der Kommunikation. Mir ist es recht, wenn es direkt und ohne Umschweife geht, selbst wenn es unbequem ist. Aber das ist nicht jedermanns Sache. Wer also stetig nur auf sein Wort pocht, sei es auch noch so gut gemeint, dann führt es den Post manchmal ad absurdum.

Was nützen die besten Informationen der Welt, die wahrhaftigste Wahrheit, die Essenz allen Seins, wenn der Gegenüber damit rein vom Verständnis gar nichts anfangen kann. Es geht mir nicht ums Vorenthalten von Informationen, damit das Viereck in den Kreis passt. Mir geht es darum, dass ein Gespräch ein Prozess sein kann und dementsprechend Erkenntnisse Stück für Stück erarbeitet werden. Das ist zu höchst objektiv. Dürfte also doch eigentlich nicht schwer fallen und so manchem gefallen.

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Hehe. :D

Warum soll man Dinge, die man für falsch hält, einfach im Raum stehen lassen. Das bestätigt nur denjenigen und bringt keinen Erkenntnisfortschritt:

In diesem Forum habe ich noch nicht genügend Erfahrungswerte gesammelt, aber in allen anderen, die ich bisher gelesen habe bzw. an den ich Teil hatte, läuft es immer gleich ab:

A: Der Score ist geil. Super.

B: Stimmt. Der Score ist mega geil.

C: Stimmt nicht. Die musikalischen Mittel sind fragwürdig, die Themen substanzlos, die Instrumentation verquast ...

[Pause]

A, B, D, E, F, G, H, I ... Z - Buääähhhh, wie gemein. Das nimmst du zurück.

hier im forum läuft es häufig so ab:

A: Der Score ist geil. Super.

B: Stimmt. Der Score ist mega geil.

C: Stimmt nicht. Komponist XY ist jawohl komplett talentfrei. Der komponiert einen grottenschlechten Score nach dem anderen. Die musikalischen Mittel sind fragwürdig, die Themen substanzlos, die Instrumentation verquast. Der kanns aber auch nicht besser. Das was der macht, kann meine 10jährige Nichte sogar besser..

[Pause]

was A und B sagen ist absolut nichtssagend, aber immerhin vergreifen die sich nicht im ton wie c, der erstmals sein wissen arrogant präsentieren muss.

und wenn c dann mal eine diskussion zu einem score los tritt, läuft die so ab:

C: endlich mal wieder vernünftige musik und nicht so ein einheitsbrei von komponist xy. überhaupt können wir froh sein, dass nicht so ein komponist wie xy den job bekommen hat.

hier sind die musikalischen Mittel ausgereizt, die Themen originell, die Instrumentation farbenfroh. würde komponist xy nie zu stande bekommen. nixkönner halt.

A: user c, das mag alles sein, irgendwie kommt bei der musik aber keine atmosphäre auf. es lässt mich kalt und außerdem find ich die orchestrierung etwas überladen.

B: wieso wird hier komponist xy ins spiel gebracht, obwohl der überhaupt nix mit diesem score zu tun hat?

C: user a, wenn man nur komponist xy hört, erkennt man die qualitäten natürlich auch nicht. naja kritiklose alleshörer halt.

und so laufen hier die dikussionen immer ab.

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Einige hier machen es sich aber auch viel zu einfach. Als ob es irgendwelche probleme lösen würde, wenn komponisten wie silvestri oder horner auf jobs verzichten nur weil sie sich dabei nicht kreativ entfalten können und weil sie dadurch ja eh nur ein paar millionen weniger auf dem konto haben. Und auch hier sind wir wieder beim persönlichen anspruch. Einige mögen sachen wie a-team als bockmist bezeichnen, aber andere finden selbst in solchen scores immernoch dinge, die sie als hörenswert einschätzen. Auch ein schlechter score kann gute tracks haben. Man muss halt heutzutage gerade im blockbusterbereich bereit sein, bestimmte trends zu akzeptieren und einfach aus bestimmten scores das mitzunehmen, was einem gefällt. Ich setze immer gerne meinen eigenen anspruch und meine kenntnis über die realität des business in ein gesundes verhältnis. So bin ich heutzutage bei einem actionfilm bereits froh, wenn ich einen score bekomme, der überwiegend nach horner oder silvestri klingt trotz einiger moderner elemente, anstatt den x-ten remote control score.

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Man muss halt heutzutage gerade im blockbusterbereich bereit sein, bestimmte trends zu akzeptieren
.

Muss man? Schafe.gif;)

Wie heisst der alte Spruch: Millionen meinen ein Einzelner können ja doch nichts ändern.

Das gilt umso mehr für Leute, die bereits fettes Bankkonto haben und sich sehr wohl leisten könnten, wählerischer zu sein. Druck auf Komponisten ist eben nichts neues. Den haben Herrmann, Goldsmith, Rózsa et al auch schon zu spüren bekommen.

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Ich finde aber, dass du hier auch die Wechselwirkung unterschätzt.

Spielt ein Komponist in der Champions League, weil er gut ist, oder ist er gut, weil er in der Champions League spielt?

Ich stimme grundlegend damit überein, dass Qualität sich selbst in den kleinsten Formen wiederfinden lassen kann, egal wie eng der Rahmen gesteckt ist. Dennoch ist doch Anspruch nicht nur eine persönliche Sache, sondern steht in Wechselwirkung mit Menschen, die dich - gerade bei der Arbeit - umgeben. Vielleicht hindert so mancher Filmmacher den Komponisten nicht daran, besondere Qualität abzuliefern, aber vielleicht schafft er auf Grund einer Indifferenz einen trockenen Boden, auf dem es nicht einfach ist, sich zu motivieren.

Die großen Komponisten vergangener und moderner Tage sind sicherlich nicht ganz ohne Wirkung von außen gut geworden und haben von ganz alleine einen Anspruch entwickelt. Dafür braucht es manchmal Mitmenschen, Mentoren, Kritiker, Forderer etc. Es lässt sich einfach nicht alleine darauf herunterbrechen, dass ein Einzelner über sich hinauswachsen muss, um etwas zu verändern. Ohne Frage ist das der Hauptbestandteil, damit ein Komponist Qualität abliefert, aber das Umfeld auszublenden, wird doch der Sache nicht gerecht.

Die gesamte Filmindustrie steht doch in einem ganz anderen Kontext als früher. Wirtschaftliche Aspekte haben immer eine Rolle gespielt, aber doch niemals so stark wie heute. Dementsprechend wird heute mehr nach Dienstleistung als nach Kunst gefragt. Das soll nicht die Musik besser reden, wohl aber das Potenzial der modernen Filmmusiker, die eben in diesem Kontext "groß" geworden sind.

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Die großen Komponisten vergangener und moderner Tage sind sicherlich nicht ganz ohne Wirkung von außen gut geworden und haben von ganz alleine einen Anspruch entwickelt. Dafür braucht es manchmal Mitmenschen, Mentoren, Kritiker, Forderer etc.

Nur kann man Temp Tracks der immer gleichen Scores und das Kommando: "Mach's so!" weder als Förderung noch als Mentoring bezeichnen. ;)

Ums Geldverdienen gings in der amerikanischen Filmindustrie schon immer, nicht umsonst redet man da nicht von Kunst, sondern von Unterhaltung und Show Business. Und trotzdem haben immer auch künstlerische ASPEKTE im Vordergrund gestanden. Was sich in der Tat geändert hat, ist, dass die "großen" Filme heue fast nur noch für eine pizzamampfende, meist mittel bis wenig gebildete Teeangerschaft produziert werden. Für mich ist das nicht die Champions League, sondern allenfalls ein Jugendverein. :)

Und trotzdem, zur Unterdrückung gehören immer zwei: einer, der unterdrückt - und einer, der sich unterdrücken lässt.

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Was sich in der Tat geändert hat, ist, dass die "großen" Filme heue fast nur noch für eine pizzamampfende, meist mittel bis wenig gebildete Teeangerschaft produziert werden. Für mich ist das nicht die Champions League, sondern allenfalls ein Jugendverein. :)

Frisch dazu William Friedkin:

Director William Friedkin on Tuesday decried a trend in cinema of infantilizing audiences with stories ripped from comic books, at the North American premiere of his new film "Killer Joe."

"It's harder and harder to do (original adult material) in this climate of American film... which is mostly concerned with movies that are comic books, and remakes," he said.

The icon of 1970s cinema said his own classic films "The French Connection" (1971), which won him an Oscar for best director, and "The Exorcist" (1973) would not be made today by movie studios.

"The audiences have changed," he lamented. "They are conditioned by television and television is aimed at the lowest common denominator... their expectations are lower."

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Was sich in der Tat geändert hat, ist, dass die "großen" Filme heue fast nur noch für eine pizzamampfende, meist mittel bis wenig gebildete Teeangerschaft produziert werden. Für mich ist das nicht die Champions League, sondern allenfalls ein Jugendverein. :)

Über den qualitativen Niedergang des amerikanischen Unterhaltungsfilms lässt sich diskutieren, aber wurden RAIDERS OF THE LOST ARK, BACK TO THE FUTURE, GHOSTBUSTERS oder POLTERGEIST für Rotwein-trinkende Pfeifenraucher mit Doktortitel und Lettre-Abo gemacht?

Die Herablassung gegenüber der Jugend von heute scheint mir ansonsten eher Dein als deren Problem zu sein.

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Nur kann man Temp Tracks der immer gleichen Scores und das Kommando: "Mach's so!" weder als Förderung noch als Mentoring bezeichnen. ;)

Genau, das meine ich. Heute bzw. zurzeit wird einfach kein Anspruch gestellt. Von so gar keiner Seite, wie mir scheint.

Ums Geldverdienen gings in der amerikanischen Filmindustrie schon immer, nicht umsonst redet man da nicht von Kunst, sondern von Unterhaltung und Show Business. Und trotzdem haben immer auch künstlerische ASPEKTE im Vordergrund gestanden. Was sich in der Tat geändert hat, ist, dass die "großen" Filme heue fast nur noch für eine pizzamampfende, meist mittel bis wenig gebildete Teeangerschaft produziert werden. Für mich ist das nicht die Champions League, sondern allenfalls ein Jugendverein. :)

Allerdings scheint mir doch durch die Globalisierung und Öffnung der Märkte der Konkurrenzdruck höher. Mir scheint es, dass es mehr denn je heißt: earn or die.

Und trotzdem, zur Unterdrückung gehören immer zwei: einer, der unterdrückt - und einer, der sich unterdrücken lässt.

Stimmt schon, aber dennoch ist es nicht mit damals zu vergleichen. Selbst jene, die es vermeintlich bis nach Hollywood geschafft haben, haben doch selten eine harte Schule durchlebt. Damit meine ich nicht, dass man den ganzen Tag arbeitet, sondern dass man auch mal aufgrund seiner Arbeit in Grund und Boden kritisiert wurde, sodass man am liebsten Heulen würde. Generell fände ich es jetzt aber schwer mit einer Schuldfrage aufzukommen. Das ganze System - vom Kopf bis zum Schwanz - sowohl die Bosse als auch das Publikum und alles was das zwischen liegt - der gesamte Motor stockt und qualmt doch. Der Fisch müffelt nicht, er stinkt.

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Über den qualitativen Niedergang des amerikanischen Unterhaltungsfilms lässt sich diskutieren, aber wurden RAIDERS OF THE LOST ARK, BACK TO THE FUTURE, GHOSTBUSTERS oder POLTERGEIST für Rotwein-trinkende Pfeifenraucher mit Doktortitel und Lettre-Abo gemacht?

Nein. Aber keiner davon ist ein Citizen Kane, oder Rear Window, oder North by Northwest, oder The Last Picture Show. Es sind Popcorn-Filme auf höherem handwerklichen Niveau, bei denen sich Erwachsene zumindest nicht ausgestossen fühlen müssen. :)

Die Herablassung gegenüber der Jugend von heute scheint mir ansonsten eher Dein als deren Problem zu sein.

Dem wenig gebildeten Teil der Jugend, wohlgemerkt. Und da ist etwas Herablassung durchaus angebracht. ;)

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Dem wenig gebildeten Teil der Jugend, wohlgemerkt. Und da ist etwas Herablassung durchaus angebracht. ;)

Ob die nun schuld sind am Kinoprogramm...oder an gesellschaftlich prekären Verhältnissen. Da kann man mit dem Finger auf ganz andere zeigen, die sich wider besseren Wissens goldene Swimmingpools mit Dumpfwaren aller Art verdienen.

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Aber es wird niemand gezwungen, aufzusteigen. Die These, dass die "Schwachen" immer nur Opfer und die "Starken" immer dieTäter sind, greift zu kurz. Das haben auch immer die kleinen Rädchen im Naziapparat gesagt: Ja, aber der über mir hat's befohlen. :)

Das ist ein entscheidender Unterschied in der Denke z.B. in Deutschland vs Frankreich. In Deutschland hat das Volk Angst vor der Regierung. In Frankreich hat die Regierung Angst vor dem Volk.

Im Kleineren lässt sich das auf jede Lebens- und berufssituation übertragen. Es ist eine Mentalitätsfrage, mehr als alles andere.

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Aber es wird niemand gezwungen, aufzusteigen. Die These, dass die "Schwachen" immer nur Opfer und die "Starken" immer dieTäter sind, greift zu kurz.

Gekauft! Sage ich doch. Es ist eine riesige Wechselwirkung, mit der sich Menschen gegenseitig anstecken und infizieren. Und plötzlich haben wir eine bestimmte Mentalität in einer bestimmten Gruppe. Sei es ein Volk oder ein System von Filmemachern oder oder...

Und die jetzige Mentalität in den meisten Bereichen des Films sieht so aus, dass die "Starken" dafür sorgen, dass die "Schwachen" nicht können und die "Schwachen" dafür sorgen, dass die "Starken" nicht wollen. Alle sitzen in diesem Boot. Auf einen Filmkomponisten zeigen und ihm alleine einen Mangel zu attestieren greift daher zu kurz.

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In einem auf FSM verlinkten Video gibt es ein Interview mit Bruce Broughton (ab Minute 18), in dem er u.a. auch auf die Änderungen in der Arbeitsweise eingeht - aber man kann ebenso seinen festen Standpunkt erkennen, dass dessen ungeachtet Musik Themen und Entwicklung haben muss:

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also ich bin der meinung, dass filmmusiken nicht zwingend themen haben müssen. es hängt natürlich davon ab, was die musik erreichen soll. ich habe das empfinden, das filme ohne musikalische themen (höchstens mit kleineren motiven) eine realistischere atmosphäre haben. das gezeigte wirkt nicht mehr so sehr wie ein spielfilm, sondern die handlung und das setting wirken wesentlich realer. dadurch ist die musik mehr mit den bildern verbunden und drängt sich nicht so sehr in den vordergrund. der zuschauer nimmt bild und ton nicht mehr separat wahr. wirkung hat die musik ja trotzdem. ne cd veröffentlichung lohnt sich vielleicht da jetzt nicht, aber für den film kann die musik trotzdem perfekt sein. siehe z.bsp. die musik zu The Hurt Locker oder United 93.

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Musik ohne thematischen Zusammenhang ist dann nicht mehr weit entfernt von reinen Soundeffekten. DANN braucht sich der Komponist, in Anspielung auf ein oben genanntes Horner-Zitat, auch nicht mehr zu wundern, wenn er so behandelt wird. Musikalischen hat es dann keinen mehr.

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Musik ohne thematischen Zusammenhang ist dann nicht mehr weit entfernt von reinen Soundeffekten. DANN braucht sich der Komponist, in Anspielung auf ein oben genanntes Horner-Zitat, auch nicht mehr zu wundern, wenn er so behandelt wird. Musikalischen hat es dann keinen mehr.

Aber es wird doch schon seit 100 Jahren ohne Themen komponiert :o Ist Anton von Webern jetzt nur noch Sounddesigner? Hatte Luigi Nonos Musik absolut keinen musikalischen Sinn? WENN eine Musik vollkommen sinnorientiert war, dann doch wohl gerade Nono!

Was ist mit den frühen Goldsmith-Scores wie "Freud" und "Planet der Affen"?

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