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vor 2 Stunden schrieb HamburgerSchueler:

Nächstes mal dann :)

Jap.. und das wird es bestimmt wieder mal geben. :)

 

Sooo bei mir war heute irgendwie 2 Mal Goldsmith dran.. einmal seine Musik aus einem Film in einen anderen Film, und das zweite Mal dann ein Film, für den er wirklich die Musik geschrieben hat. Klingt verwirrend... Erklärung folgt im ersten Review. ;)

THE CULPEPPER CATTLE CO.

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Ich hab mir die Westernfilme auf "prime" mal etwas näher angeschaut, und dabei diesen Film aus den 70er entdeckt. Schnell mal auf Wiki geschaut, was da so über den berichtet wird, und dabei was sehr interessantes entdeckt. Für den Film wurde die Musik von Jerry Goldsmith aus "The Flim-Flam Man" wiederverwendet. Das machte mich neugierig, und schon während des Vorspanns erklang das mir nurr allzu bekannte Thema von Goldsmith.
Ich frage mich da echt, warum das so gemacht wurde. War hier Jerry für den Film im Gespräch, oder fand man einfach, dass die Musik so gut für den Film passte, was übrigens auch der Fall ist. Vielleicht weiß ja jemand hier mehr darüber?
Regisseur ist Dick Richards, von dem ich bewusst nur "Marchier oder stirb" kenne. Kleine lustige Nebenstory: Bei beiden Filmen war ein gewisser Jerry Bruckheimer der (Associate) Producer, über den es ja das Gerücht gibt, dass er mal sagte: "Don't do that goldsmith-shit again". ;)
Somit hatte wenigstens der Film hier, bei dem Bruckheimer als Produzent debütierte, eine Musik von, tja.. Goldsmith. :D 
Die restliche Musik stammt von Tom Scott, aber ehrlich gesagt kann ich seine Musik nicht von der von Goldsmith auseinanderhalten. Erstens kenne ich den Score zu "Film-Flam" bis auf das Hauptthema nicht genug, um das in einem Film genauestens zu identifizieren und zweiten klang alles sehr einheitlich. Also musste sich wohl Scott an den Goldsmith-Sound halten. Aber ich kann sagen, dass die Musik von "Flim Flam" mit der von Scott sehr gut in den Film reinpasste.
So oder so.. In dem Film, der hier in Deutschland "Greenhorn" heißt, geht es um einen Jungen, der gerne Cowboy sein will, und sich daher einer Gruppe von Männern anschließt, welche eine Herde Rinder von A nach B bringen will. Das natürlich nicht als Viehführer, sondern nur als Küchenhilfe, aber er nutzt jede Chance, dem Chef zu zeigen, dass man sich auf ihn verlassen kann. Das geht natürlich nicht immer gut.
Die Story ist wunderbar und rasant erzählt. Es wird sehr gut gezeigt, dass das Leben als Viehführer nicht einfach ist, und man schnell Entscheidungen treffen sollte. Dazu kann es sein, besonders bei einer großen Herde, dass man immer die Gefahr haben muss, dass das Vieh in die Aufmerksamkeit von Viehdieben kommt.
Der Film hat auch die eine oder andere etwas härtere Stelle, also bei den Schuss-Wechsel wird auch viel Blut vergossen, auch wenn dieses nicht wirklich echt aussieht.
Die Darsteller, von denen ich nur ein paar Gesichter schon einmal gesehen habe (Geoffrey Lewis, Matt Clark und in einer sehr kleinen Nebenrolle Charles Martin-Smith), waren durch die Bank sehr gut. Visuell gab es auch einiges zu sehen. Das eine oder andere Bild könnte auch gut als Cowboy-Wallpaper herhalten. Schatten der Cowboys mit den Rinder im Sonnenuntergang, so als Beispiel. Ja, diesen mir komplett unbekannten Film eine Chance zu geben, hat sich echt gelohnt. Gefiel mir.

 

LONELY ARE THE BRAVE

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Ein wahrhaftiger Klassiker des Neo-Western-Genres mit Kirk Douglas in seiner für mich besten Rolle, und mit einem großartigen Walter Matthau in einer weiteren Rolle. Was ich bei der sehr nachdenklichen Story wirklich klasse finde, dass sie nicht humorlos erzählt wird. Besonders in den Szenen mit Matthau gibt es die eine oder andere witzige Szene. Ansonsten stimmt hier auch natürlich das Tempo, was schon recht flott ist, aber auch die Spannung ist auch beim zweiten Mal schauen immer noch vorhanden. Irgendwie kann ich es auch nachvollziehen, dass Jack, der anstatt in der Welt des Fortschritts lieber in der Vergangenheit lebt, das alles gemacht hat. In dem Jahr Gefängnis, was vor ihm gelegen wäre, wäre er eingeganzen. Er braucht in dieser Welt der Grenzen umso mehr das Grenzenlose. Genau das alles verkörpert Kirk Douglas so perfekt. Ich als Zuschauer merke das in seinen Augen, in seiner Mimik. Er hat diese Rolle nicht nur gespielt.. es schien für mich, dass er John W. "Jack" Burns ist. Was für eine tolle Leistung!
Die Musik von Jerry Goldsmith war natürlich auch ein Grund, warum der Film so geworden ist, wie er nun eben ist. Jerry vertonte den Film wahrhaftig perfekt. Gefallen haben mir aber persönlich die nicht gerade wenigen Momente in der Musik, wenn es Richtung Westernmusik ging.
Das war echt toll, diesen Film ein 2. Mal gesehen zu haben. :)

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Ich habs selber rausgefunden:

Zitat

The Culpepper Cattle Co. was scored with tracks from the Flim-Flam Man because of the composer strike. Goldsmith recalled this in an interview along with some other movies in his filmography which he didn't actually score.
Quelle: https://www.filmscoremonthly.com/board/posts.cfm?threadID=51930&forumID=1&archive=0

 

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alita - battle angel“ (imax 3d)

umgehauen hat er mich wahrlich nicht, aber der film war unterhaltsam.kenne keine animes und mangas und so auch nicht die vorlage hierfür.

die bildgestaltung, die sets und cgi der bauten und der gesamten „welt“ fand ich schon gut gemacht, aber nicht überragend, die tricks und effekte waren okay. das 3d aber fand ich schwach, sah auch keine popouts. der score ging in ordnung und war besser als von mir erwartet.

christoph waltz war das highlight des films und wie immer überragend, auch wenn er nicht allzu viele und wenn dann eher kurze szenen hatte. diese figur „alita“ war sehr gut und glaubwürdig lebensecht gemacht, umgesetzt und geschauspielt. von ihr, ihrem jugendlichen boyfriend und vom väterlichen waltz ging schon auch herz und menschlichkeit aus.                                                                                                       die bösewichter fand ich blaß und diese cyborg-„freakshow“ hat mir gar nicht gefallen, wie ich überhaupt auch action und zweikämpfe nicht so dolle fand, erst recht nicht dieses rollerball, das war alles zu ausgedehnt.

insgesamt trotzdem ganz unterhaltsam mit tollem waltz, toller alita und toller optik. 

audiovisuell und inhaltlich geflasht und buchstäblich überwältigt wie jüngst „aquaman“ hat mich „alita - battle angel“ aber nicht mal ansatzweise. 6,5/10

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vor 23 Stunden schrieb horner1980:

LONELY ARE THE BRAVE

Klasse Film!  Den mag ich auch sehr gern. Und der paßt auch ganz gut zu dem, was ich mir gestern Abend angesehen habe:

YELLOW SKY (Herrin der toten Stadt a.k.a. Nevada)

Sieben Banditen (angeführt von Gregory Peck und Richard Widmark) flüchten nach einem Bankraub in die Wüste und geraten in eine verlassene Goldgräberstadt namens Yellow Sky. Mike (Anne Baxter) und ihr Großvater sind die einzigen Menschen, die hier noch leben. Wie sich herausstellt, sitzen die beiden auf einem größeren Goldschatz, den sie selbst gefördert haben, und schon bald eskalieren die Konflikte. Ein Western-Klassiker, der aber etwas in Vergessenheit geraten ist, wie mir scheint. Wellmans Inszenierung ist äußerst sorgfältig, die Schwarz-weiß-Kamera fängt ungewöhnlich stimmungsvolle Bilder ein, vor allem in den Szenen im Dämmerlicht oder Halbdunkel mit ihren Licht- und Schatten-Kontrasten. Auffallend ist auch die Musik. Denn nach einer neutralen Overtüre im typischen Stil der 40er von Alfred Newman säuselt nur noch der Wüstenwind durch die Szenerie. Kein Ton Filmmusik unterstützt die hochdramatische Handlung, und ich kann mich an keinen anderen Western erinnern, bei dem das so gemacht wurde. Ungewöhnlich und sehenswert.

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vor 50 Minuten schrieb Angus Gunn:

YELLOW SKY (Herrin der toten Stadt a.k.a. Nevada)

Auffallend ist auch die Musik. Denn nach einer neutralen Overtüre im typischen Stil der 40er von Alfred Newman säuselt nur noch der Wüstenwind durch die Szenerie. Kein Ton Filmmusik unterstützt die hochdramatische Handlung, und ich kann mich an keinen anderen Western erinnern, bei dem das so gemacht wurde.

Bei Henry KIng´s THE GUNFIGHTER (SCHARFSCHÜTZE JIMMY RINGO) von 1950 verhält es sich ganz genauso. Wiederum spielt dort Gregory Peck die Hauptrolle und wiederum stammt die Main und End Title-Musik von Alfred Newman.
Für YELLOW SKY hat Newman übrigens gar keine eigene Musik komponiert. Der Marsch, der am Anfang und Ende zu hören ist, stammt eigentlich aus seinem Score zu BRIGHAM YOUNG aus dem Jahr 1940 (ist auch auf dem von Richard Kaufman dirigierten Newman-Sampler auf dem Koch-Label zu hören).

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The Favourite

Grossartige böse Komödie. Hab mich echt scheckig gelacht. Wundervoll gespielt und sorry Glenn, Olivia Coleman verdient den Oscar dieses Jahr. Eine umwerfende Leistung, die ihresgleichen sucht. Rachel Weisz fand ich auch wundervoll subtil. Emma Stone hatte da noch den leichtesten Part und macht auch da ihre Sache super, aber irgendwie issie halt auch immer Emma Stone.

Einer der besten Filme seit Langem... must see.

Suspiria

Nun ja, ein Erlebnis irgendwie. Fand den schon gut, aber einfach viel zu lang und zusammenhangslos. Bei vielem fragt man sich dauernd was das soll, was auf 2.5h einfach dann doch sehr anstrengend wird. Aber viele tolle Szenen, ganz schön scheusslich. Gut gespielt und lustig mal diese ganzen alten Diven aus Deutschland wieder zu sehen. Ob eine von denen allerdings je schauspielern konnte fragt man sich durchaus. An Tilda kann man sich aber stets erfreuen, in allen 3 Rollen, die sie hier (völlig grundlos) spielt.

Tolle Makeup Effekte, nichts für schwache Gemüter. Die Tanzszenen fand ich auch super... 

Nichts für jedermann, aber ein interessantes Experiment eines Remakes auf jeden Fall

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Am 17.2.2019 um 22:54 schrieb Stefan Schlegel:

Der Marsch, der am Anfang und Ende zu hören ist, stammt eigentlich aus seinem Score zu BRIGHAM YOUNG aus dem Jahr 1940

Danke für die Info. Irgendwie passt das Stück ja eigentlich auch nicht zu der düsteren Atmosphäre des Films. Da wäre etwas hitzigeres, dramatischeres angebracht gewesen.

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Schuhputzer (Vittorio de Sica)

Dank der aktuell erschienenen Pidax-DVD bot sich nun die Gelegenheit, mir diesen Klassiker mal zu Gemüte zu führen. Schuhe werden nur am Anfang geputzt, denn so verdienen sich Pasquale und Giuseppe im Rom der Nachkriegszeit ihren kärglichen Lebensunterhalt. Gelegentlich pflegen sie die Pferde reicher Leute, doch ihr großer Traum vom eigenen Pferd ist in unerreichbarer Ferne. Als sie in eine zwilichtige Diebstahl-Affäre verwickelt werden, geraten sie unschuldig in Verdacht und landen im Jugendgefängnis.

Glaubwürdig in der Milieuzeichnung und deutlich in seiner humanen Aussage, entwickelt sich ein Gefängnisdrama, das zwar nicht ganz so eindringlich geraten ist, wie der etwas später entstandene (und wesentlich bekanntere) "Fahrraddiebe", aber dennoch als wichtiger Beitrag zum italienischen Neo-Realismus sehenswert ist. Wie bei den Fahrraddieben stammt die Musik auch hier von Alessandro Cicognini.

 

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GREEN BOOK

 

GREEN BOOK ist ein wunderbarer Film mit feinem Humor, inspiriert von einer wahren Begebenheit. Die zwei Hauptdarsteller Vigo Mortensen und Mahershala Ali sind fantastisch, es ist "köstlich" ihnen zuzuschauen, wie sich zwei Männer aus unterschiedlichen Welten zusammen "raufen" und eine besondere Freundschaft aus Respekt entsteht. 

Großartig geschrieben, gespielt und in Szene gesetzt. Im Original wirkt der Film natürlich um Ecken besser. :D

Für mich ist das der beste Film des Jahres 2018.

Besonders Wertvoll!

10/10

 

 

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Meine Filme vom Wochenende

FIREWALL

Obwohl ich solche FIlme, die nach dem gleichen oder ähnlichen Muster ablaufen, schon öfters gesehen habe, muss ich ehrlich sagen, dass ich ihn doch gut fand.
Die Story von diesem Thriller war spannend erzählt, und mit Harrison Ford und Paul Bettany hatte man zwei überzeugende Gegenspieler. Der Film selbst hat eigentlich relativ wenig Action.. nur gegen Ende kommt ein klein wenig dazu, als der Charakter, den Ford spielt, nicht mehr mit Taktik weiterkommt, und doch gezwungermaßen körperlich aktiv werden muss.
Richtig gut gefallen hat mir auch Mary Lynn Rajskub, die ich ja schon mit ähnlichen Charakterzügen aus der Serie "Twenty Four" kenne. Sie stahl ab und zu den anderen Schauspieler etwas die Show, und war ein erfrischendes Element in diesem Film. Ansonsten war der restliche Cast solide. Fiel weder negativ noch besonders positiv auf.
Die Musik von Alexandre Desplat gefiel mir in den Suspense- und Actionpassagen sehr gut, auch wenn ich teilweise bei den Actioncues das Gefühl hatte, dass da doch ein wenig John Williams mitschwingt. Ach ja, nur das Happy End-Stück am Ende fand ich dann doch etwas fehl am Platz. Das passte irgendwie nicht so ganz zum Rest des Scores, und wirkte fast wie ein Fremdkörper.  Ja, war ein Thriller, der zwar nun nicht besonders originell, aber doch unterhaltsam war. Der hat mir gefallen.

DIE AKTE GENERAL

Wirklich ein großartiger Film, der einen Abschnitt der Geschichte rund um Generalstaatsanwalt Fritz Bauer erzählt, der es sich zur Lebensaufgabe gemacht hat, Nazi-Verbrecher zu verfolgen und zu verurteilen. Das Tempo ist eher ruhig, aber die hohe Spannung, welche allein durch die intensive Atmosphäre gehalten wird, ist greifbar. Einen großen Anteil daran haben natürlich die Schauspieler, allen voran Ulrich Noethen. Gerade Noethens Darstellung hat mich wirklich sehr beeindruckt. Er trägt den Film fast alleine. Wirklich ein großartiger Schauspieler. In einer weiteren wichtigen Rolle sah man auch David Kross (Der Vorleser), der ebenfalls eine gute Leistung abrufte. Die Musik von Ali N. Askin empfand ich auch als sehr gut. Es war auch die richtige Entscheidung, nur diese Atmosphäre einzufangen, und dabei auch auf thematische Musik zu verzichten. So konnte sie die ohnehin schon sehr intensive Stimmung des Films sogar noch verstärken. Damit kenne ich nun den zweiten Film von Stephan Wagner, und genau so wie damals bei "Der Fall Jakob von Metzler" war ich wieder sehr beeindruckt vom Ergebnis.

SCHÖNE HEILE WELT

Allein die Story klang für mich schon sehr interessant: Ein Sozialschmarotzer trifft auf einen Flüchtlingskind, und lernt durch ihn die Welt mit anderen Augen zu sehen.
Ja, die Geschichte mag zwar vorhersehbar sein und auch das eine oder andere Klischee beinhalten, aber im Grunde ist es wichtig, ob sie gut erzählt wird. Gerade hier bei diesem Film kann ich sagen, dass das auch der Fall ist. Er ist interessant, hat die richitge Dosis an Humor und Gefühl, und ist sogar gar nicht mal so unrealistisch. Besonders hab ich das an der Figur gemerkt, welche von Richy Müller dargestellt wird. Diese Sozialschmarotzer gibt es, und ich hab in meinem Leben auch schon den einen oder anderen kennen gelernt. Genau diese haben auch immer am meisten gegen alles mögliche rumgejammert.  Richy Müller spielt diesen Charakter wirklich sehr gut, aber noch beeindruckender ist hier N'Tarila Kouka.
Er berührte mich mit seiner Darstellung als das Flüchtlingskind sehr, weil er es schaffte, dass jedesmal wenn er glücklich, traurig oder wütend war, ich als Zuschauer genau das Gleiche gespürt habe. Ich bin wirklich sehr angetan von ihm gewesen. Auch angetan war ich natürlich von der Musik von Stephan Römer. Stephan hat hier einen sehr guten Score geschrieben, der mich bewegte und mich auch mitnahm in diese Geschichte und gelegentlich mit einem afrikanischen Gesang von Njamy Sitson glänzte.
Ja, es hat sich echt gelohnt, diesen schönen Film anzuschauen.

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vor 20 Stunden schrieb horner1980:

SCHÖNE HEILE WELT

 

Allein die Story klang für mich schon sehr interessant: Ein Sozialschmarotzer trifft auf einen Flüchtlingskind, und lernt durch ihn die Welt mit anderen Augen zu sehen.
Ja, die Geschichte mag zwar vorhersehbar sein und auch das eine oder andere Klischee beinhalten, aber im Grunde ist es wichtig, ob sie gut erzählt wird. Gerade hier bei diesem Film kann ich sagen, dass das auch der Fall ist. Er ist interessant, hat die richitge Dosis an Humor und Gefühl, und ist sogar gar nicht mal so unrealistisch. Besonders hab ich das an der Figur gemerkt, welche von Richy Müller dargestellt wird. Diese Sozialschmarotzer gibt es, und ich hab in meinem Leben auch schon den einen oder anderen kennen gelernt. Genau diese haben auch immer am meisten gegen alles mögliche rumgejammert.  Richy Müller spielt diesen Charakter wirklich sehr gut, aber noch beeindruckender ist hier N'Tarila Kouka.
Er berührte mich mit seiner Darstellung als das Flüchtlingskind sehr, weil er es schaffte, dass jedesmal wenn er glücklich, traurig oder wütend war, ich als Zuschauer genau das Gleiche gespürt habe. Ich bin wirklich sehr angetan von ihm gewesen. Auch angetan war ich natürlich von der Musik von Stephan Römer. Stephan hat hier einen sehr guten Score geschrieben, der mich bewegte und mich auch mitnahm in diese Geschichte und gelegentlich mit einem afrikanischen Gesang von Njamy Sitson glänzte.
Ja, es hat sich echt gelohnt, diesen schönen Film anzuschauen.

 

Ein "Sozialschmarozer" trifft auf ein "Flüchtlingskind" und lernt die Welt mit anderen Augen zu sehen. - Die Propaganda-Mühle läuft ja wie geschmiert im Ersten. Der Langzeitarbeitslose als Feindbild, so muss es sein im Neofeudalismus mit unsicheren Jobs, Hartz4, der Leiharbeit, den Dauerbefristungen auf der seinen Seite, ausgedünnter Körperschaftsteuer, Panama Papers, Cum Ex auf der anderen Seite.

Man kann über solchen TV-Müll nicht sprechen ohne über Politik zu sprechen. Vor einigen Tagen kam ein ARD-internes "Framing-Manual" an die Öffentlichkeit, ein bestelltes Papier über Manipulationsstrategien und das Gewinnen von öffentlichen Deutungshoheiten. Niederschmetternd an diesem Fall ist vor allem der Blick des Senders auf sein Publikum. Der souveräne Zuschauer gilt nichts, der Wandel vom räsonierenden zum konsumierenden Publikum scheint vollzogen.

"Ideologie ist ja nicht einfach nur ein Betrug, sie ist eher eine gut organisierte Beihilfe zur Selbsttäuschung der Menschen, den Zusammenhang der Phänomene nicht zu sehen, die eigene Beteiligung, die eigene Zustimmung zu den Verhältnissen zu leugnen und dies dann auf Formeln wie die von der Alternativlosigkeit der Verhältnisse zu bringen. Das ist die ideologische Grundkonstruktion der Gegenwart." - Didier Eribon

NEWSFLASH: Die größten Sozialschmarozer sind nicht die Arbeitslosen!

 

 

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a star is born“ (dvd)

obwohl ich mit pop/rock und songs allgemein überhaupt nix am hut hab und von der gaga auch noch nix zuvor musikalisch gesehen/gehört hab, hab ich mir gestern die dvd dieses oscar-anwärters ausgeliehen aus der videothek und der film hat mich schlichtweg verschlungen, durchgewirbelt und überwältigt! sensationeller film!

die chemie zwischen bradley cooper und lady gaga sowie ihre gemeinsamen szenen sind pure kinomagie, schauspielerisch grandios und für ein erstlingswerk auch saustark inszeniert von bradley cooper. 

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Der Tatortreiniger:  EINUNDDREISSIG

Man sieht es schon an den gemischten Rezensionen bei Amazon. "Einunddreißig" ist die letzte Folge des Tatortreinigers, und alles andere als eine gewöhnliche. Für die Abschiedsvorstellung hat man sich etwas Besonderes einfallen lassen und alle Regeln über Bord geworfen. Schottys letzter Auftrag führt ihn in einen großen Firmenkomplex mitten im Nirgendwo. Es kommt zu zahlreichen Cameo-Auftritten skurriler Persönlichkeiten aus vergangenen Folgen, weswegen gute Kenntnisse der Serie von Vorteil sind. Niemand scheint hier bescheid zu wissen, und während sich Schotty noch im Foyer die Zeit vertreibt, ist das Mordkomplott gegen ihn schon in vollem Gange.

Gänzlich unglamourös wird der Tatortreiniger aus seiner Existenz gerissen, und wer sonst, außer Merle, sollte die rührende Laudatio halten? Ein kleiner, surrealer Geniestreich. Mach´s gut, Schotty...

 

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hm... bei den surrealen Folgen hab ich mich öfter gefragt was das soll... wie lang is die Folge denn? Fürchte das is eher nix für mich... wieviele Staffeln gabs denn jetzt insgesamt? krieg das hier in Japan ja nicht mit haha

 

ansonsten Spitzenserie... 🙂

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Es gab jetzt genau 31 Folgen, verteilt auf 7 Staffeln. Diese letzte Folge geht so knapp 40 Minuten, hat also leichte Überlänge. Sollte man schon gesehen haben. Sie ist anders als alle surrealen Folgen, die es bisher gab. Eine große Abschiedstravestie, die nicht jedem gefallen wird. Aber wer will es den Machern übelnehmen, wenn sie Schotty auf ihre ganz spezielle Art und Weise zu Grabe tragen? Ich fand´s gelungen.

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Gestern musste ich mal wieder mit der Enterprise reisen. :)

STAR TREK: INSURRECTION

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"Wieviele Menschen sind nötig, Admiral, bis aus Recht Unrecht wird?"
Einer meiner liebsten Star Trek-Zitate aus dem wohl für mich besten Star Trek-Film.
Mir ist klar, dass dieser Film das Tempo und die Intensivität der meisten Star Trek-Filme vermissen
lässt, und dadurch sich ein wenig wie eine TV-Doppelfolge anfühlt und natürlich sehe selbst ich, dass einige der Effekte nicht gelungen sind.
Was ich an dem Film aber mag, ist die wunderbare Chemie des gesamten Cast, und genau diese Ruhe-Momente in der Story, welche mit Gefühl und guten philosophischen Dialogen gefüllt sind. Natürlich mag ich auch den so wunderbar leichten Humor in dieser Geschichte.
Weiteres großes Plus ist auch die Filmmusik, welcher nicht nur für mich der beste Star Trek-Score ist, sondern vielleicht sogar mein Lieblingsscore von Jerry Goldsmith. Ich liebe diese Mischung aus lyrischen Momenten (Ba`ku-Thema ❤️) und knallharter Action, und wie das alles so wunderbar miteinander harmoniert. Einfach nur klasse. :)
Ich denke, dass all das für mich diesen Film zu etwas Besonderes macht.

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wirklich der BESTE Star Trek Score? hm... dafür find ich den echt zu lustlos... die Action ist auch nur ein rehash von US MARSHALLS und fand ich auch nie so sonderlich packend. Gefällig und etwas besserer Autopilot von Jerry nur. 

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THE TROUBLE WITH THE CURVE

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Obwohl es auch ein Sportfilm ist, geht es hier hauptsächlich um das sehr schwierige Verhältnis einer Tochter mit ihrem Vater, der mittlerweile zu alt für seinen Job als Spielerscout scheint. Daher bittet ein gemeinsamer Freund sie, ihren Vater auf eine sehr wichtige Scout-Reise zu begleiten, damit er das nicht versemmelt. Das tut sie, obwohl sie eigentlich selbst sehr wichtige Tage in ihrer Arbeit als Anwältin vor sich hat, was sie beruflich sehr weiterbringen würde. Das Gute bei dieser Reise ist, dass die beiden endlich wieder Zeit gemeinsam verbringen können, und das tut eigentlich vor allem ihr gut.
Daraus entwickelt sich eine wirklich ganz wunderbar anfühlende Geschichte mit jeder Menge Charme, dem ich mir während des ganzen Films nicht entziehen konnte.
Großen Anteil hat hier neben dieser so lockeren Erzählweise auch auch die Chemie zwischen Clint Eastwood und der zauberhaften Amy Adams. Sie schafft es hier wirklich sehr gut neben dem so legendären, natürlich etwas grantigen Eastwood ohne Probleme bestehen zu können, und stiehlt ihm auch öfters die Show. Eigentlich finde ich sogar, dass sie der eigentliche Hauptcharakter des Films ist, denn es geht hier mehr um sie als um ihm. Klar, er hat die Gefahr blind zu werden, und seinen Job aufgrund seines Alters und seiner eher oldschooligen Arbeitsweise zu verlieren, aber im Grunde finde ich, dass sich der größte Teil der Geschichte um ihre Figur im Film handelt. Neben den beiden sieht man auch den wie immer großartigen John Goodman und Justin Timberlake, der mir auch gut in seiner Rolle gefallen hat.
Was ich auch gut finde, wie sehr die tollen Songs mit dem Score harmonieren. Dieser stammt von Marco Beltrami, und den kenne ich schon einige Zeit. Als ich vor über einem Jahr das erste Mal die CD gehört habe, hat mir der Score sofort sehr gefallen.
Im Film selbst, finde ich, funktioniert er ebenfalls sehr gut, obwohl Beltrami hier ab und zu auf den Spuren von Thomas Newman wandelt. Es passt aber einfach, wie er die ruhigen Momente mit Streichern und Klavierklängen begleitet, aber dann zu den Sportelementen etwas mehr mit dem Orchester ausholt. Das Einzige, was hier etwas fehlt, ist ein prägnantes Thema, aber ansonsten hab ich an der Musik so rein gar nichts auszusetzen. Er dürfte ruhig öfters solche "lockeren" Filme vertonen.
Fazit: Ein wirklich sehr guter Film, den ich bestimmt noch einige Male anschauen werde.

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captain marvel

toughe heldin, tolle action, fantastische schauwerte (vor allem im weltraum), herrlicher humor zwischen samuel l. jackson und brie larsson und ben mendelsohn, top effekte, ne etwas andere mietzekatze und ein super heroischer score ergeben einen kinofilm, der mordsmäßig spaß macht. 

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vor 3 Stunden schrieb bimbamdingdong:

captain marvel

toughe heldin, tolle action, fantastische schauwerte (vor allem im weltraum), herrlicher humor zwischen samuel l. jackson und brie larsson und ben mendelsohn, top effekte, ne etwas andere mietzekatze und ein super heroischer score ergeben einen kinofilm, der mordsmäßig spaß macht. 

Das ist interessant, auf IMDB wird der Film ziemlich zerrissen ...so können Meinungen auseinandergehen. Muss ich mir bei Zeiten auch ansehen. Bin gespannt ... ;)

 

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vor 10 Stunden schrieb Csongor:

Das ist interessant, auf IMDB wird der Film ziemlich zerrissen ...so können Meinungen auseinandergehen. Muss ich mir bei Zeiten auch ansehen. Bin gespannt ... ;)

 

Der Film bekam schon vorab in der Spalte schlechte Reviews in der Spalte, ob man den Film sehen will oder nicht, und das bevor ihn irgendwer sehen konnte. Rotten Tomatoes hat daher zum Beispiel die Kommentier-Funktion in dieser Spalte für alle Filme bis zum Kinostart deaktiviert. Vielleicht war das auch bei imdb der Fall..

Hier steht sogar das offizielle Statement dazu:
 

Zitat

 

"We’re doing it to more accurately and authentically represent the voice of fans while protecting our data and public forums from bad actors," reads a note from the aggregation site.

Rotten Tomatoes announced Monday that the site will remodel its audience score system so trolls can no longer torpedo films before they have opened, such as Captain Marvel.

Now, the site will no longer allow a review to be posted before a film’s release, which is part of the "several phases of updates that will refresh and modernize our Audience Rating System," according to an editorial posted to Rotten Tomatoes’ homepage.

"We are disabling the comment function prior to a movie’s release date," according to the post. "Unfortunately, we have seen an uptick in non-constructive input, sometimes bordering on trolling, which we believe is a disservice to our general readership. We have decided that turning off this feature, for now, is the best course of action. Don’t worry though, fans will still get to have their say: Once a movie is released, audiences can leave a user rating and comments as they always have." 

The post continued, "We’re doing it to more accurately and authentically represent the voice of fans while protecting our data and public forums from bad actors."

The popular review aggregator site, in general, will also be revamped. 

"You will notice we are making some layout changes to the site. Through our research department, we have learned that our users would prefer a cleaner, less cluttered, presentation of the Tomatometer and Audience Score. Don’t worry, the information and data are still there (promise!)."

Online trolls have attacked a number of films via the site's audience score system, including Black Panther, Star Wars: The Last Jedi and, most recently, Captain Marvel. 
Quelle: https://www.hollywoodreporter.com/news/rotten-tomatoes-changes-score-system-combat-trolls-1190712

 

Ich hab bisher eigentlich sehr viele positive Reviews gelesen über den Film, der laut vielen ein sehr unterhaltsamer Film sei, auch wenn er nicht komplett gelungen ist, aber im Grunde genommen ist es immer die beste Idee, sich selbst eine Meinung zu bilden.

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DER MIETER (1967)

Österreichische TV-Adaption von THE LODGER, einer Variante der Jack-the-Ripper-Geschichte. London wird von einer Mordserie an Prostituierten erschüttert. Ellen Bunting beschleicht allmählich der Verdacht, dass der kultivierte Gentleman Mr. Quill, der bei ihr ein Zimmer gemietet hat, der nächtliche Mörder sein könnte. Aus dem Mikrokosmos eines familiären Haushalts im viktorianischen London heraus erzählt, entwickelt sich ein intensives, kammerspielartiges Psycho-Drama in stimmungsvollem Schwarz-weiß, mit einem dämonischen Pinkas Braun in der Rolle des zwilichtigen Mieters. Steht der gelungenen Hitchcock-Verfilmung von 1927 in nichts nach.

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ich mag Brie eigentlich, aber finde sie im Trailer schon furchtbar fehlbesetzt. Dazu das alberne Kostüm, Aliens wie aus ST TNG und irgendwie nichts Neues inhaltlich. Kritiken sind insgesamt durchwachsen, und selbst die ganz positiven haben immer noch soviel zu bemängeln, dass ich da zwischen den Zeilen lese, dass das Ganze doch eher dröge geworden ist.

Reicht mir mal im Flieger... aber muss ich nicht sehen. Ich will auch einfach mal wieder was Anderes als ewig dasselbe Superheldending... es reicht wirklich langsam.

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