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horner1980

Walt Disney Records: Michael Giacchino - ROGUE ONE: A STAR WARS STORY

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Finde ich auch schade. War den Produzenten wohl nicht Williams artig genug. Wobei die Williams Kopien von Giacchino wie Jurrassic World oder auch Super 8 auch nur bedingt nach Williams klingen....Gerade seine Actionmusik ist doch meistens recht einfallslos und von langweiliger Harmonik und gleichförmiger Rhythmik geprägt. Alleine, dass er kaum Loops und Eletronik verwendet und das volle Orchester einsetzt reicht für mich noch nicht aus, um Giacchino hochzujubeln.

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Finde ich auch schade. War den Produzenten wohl nicht Williams artig genug. Wobei die Williams Kopien von Giacchino wie Jurrassic World oder auch Super 8 auch nur bedingt nach Williams klingen....

 

Absolut! Scheint echt ein Phänomen zu sein, dass wirklich weltweit jeder Fan ihn mit Williams auf eine Stufe stellt - zumindest vom Klang her. Ich habe niemals, auch nicht in seinen frühen Medal Of Honor-Zeiten, Musik von ihm gehört zu der ich dachte "Ui, klingt wie Williams". Habe mich mal lange mit Jeff Atmajian über Giacchino's Orchestration unterhalten und wie langweilig die eigentlich ist. So viel Spaß die bei den Session auch immer haben, und so sehr der Mann auch ein Kumpeltyp und Geekboy ist mit dem jeder klar kommt... diese Entscheidung ist enttäuschend. 

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ich finde jedoch, dass giacchino das feeling in einigen seiner scores rüberbringt, das auch john williams rüberbringt. und dazu zähle ich definitiv die ersten 2 Medal of Honor scores oder auch Super 8 und Jurassic World.

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Das ist eher Horner bzw. entsprechend verwässerten Williams-Imitationen der 90er zuzurechnen (Debney, McNeely & Co.). Williams idiomatischer Stil hat auch immer etwas mit Jazzmodifikationen zu tun, die unterschwellig sein Schreiben selbst im romantischen Modus bestimmen. Jemand, der das nicht verstanden hat wird immer 0815-Oberflächenglanz produzieren, der nach Filmretorte klingt, aber nicht wirklich nach Williams.

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Ist aber auch wie Desplat: Anfangs waren seine Soundtracks noch keine "Massenware" . So langsam hab ich von Desplat eigentlich "alles" gehört. Ob am Ende wirklich ein völlig neuer anderer Desplat rausgekommen wäre, weiß ich nicht.

Mich würde interessieren, ob Desplat schon begonnen hat, ein paar Samples oder so zu erstellen.

 

Und Giacchino mit Williams zu vergleichen?! Wäre das nicht das Gleiche wie Hans Zimmer mit James Horner? 

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Es hätte ja gar kein 'anderer' Desplat sein müssen. Er hat einfach eine bessere Schreibe als MG. 

Besser? Ich würde eher sagen, anders oder vielleicht tiefer gehend. Aber "besser" ist doch eher subjektiv.

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Ist aber auch wie Desplat: Anfangs waren seine Soundtracks noch keine "Massenware" . So langsam hab ich von Desplat eigentlich "alles" gehört. Ob am Ende wirklich ein völlig neuer anderer Desplat rausgekommen wäre, weiß ich nicht.

Mich würde interessieren, ob Desplat schon begonnen hat, ein paar Samples oder so zu erstellen.

 

Geschrieben hatte er schon mehr als die Hälfte der Musik. Aufgenommen allerdings noch nichts.

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Besser? Ich würde eher sagen, anders oder vielleicht tiefer gehend. Aber "besser" ist doch eher subjektiv.

 

Gut, semantische Haarspalterei, er ist halt ein besserer, technisch versierterer Komponist im Wortsinne. Damit näher an Williams. 

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Williams idiomatischer Stil hat auch immer etwas mit Jazzmodifikationen zu tun

Genau. Seine Harmonik ist eindeutig von seiner Jazzbasis beeinflusst. Die ganzen Rückungen, modalen Elemente, Vier- und Fünfklänge(maj/min 7/9/11 sus Akkorde usw.) sind eindeutig auf seine Beschäftigung mit dem Jazz zurückzuführen( und deren harmonischen Wegbereitern wie Ravel und Debussy). Und das ist genau was mich an vielen heutigen Scores so anödet: Selbst wenn die Komponisten ein volles Orchester verwenden, so ist doch die harmonische Basis doch sehr beschränkt. Einfachste Kadenzharmonik auf Niveau von jemanden, der seit zwei Jahren Klavierunterricht hat. Kein Wunder das alles gleich klingt wenn man nur aus einem so kleinen harmonischen Reservoir fischen kann. Und da gehört Giacchino auch dazu, wobei der, soweit ich weiß eigentlich ursprünglich auch Jazzer ist/war und es eigentlich besser wissen müsste...

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So eine schei....! Das ist wirklich sehr schade - was wir von Giacchino kommen wird (insbesondere mit der kurzen Zeitvorgabe) ist denke ich klar, hatte mich wirklich auf Desplat´s Star Wars Konzept gefreut, und heutzutage freu ich mich auf wenig was rauskommt :wandsch:motz: :motz: :wandsch

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Geschrieben hatte er schon mehr als die Hälfte der Musik. Aufgenommen allerdings noch nichts.

Schade. Vielleicht kommt es ja mal später zum Einsatz.

 

Gut, semantische Haarspalterei, er ist halt ein besserer, technisch versierterer Komponist im Wortsinne. Damit näher an Williams. 

 

Verstehe ich. Aber da mir nur das Wort bleibt, muss ich hier Haare spalten. Ich kann ja nicht an Deiner Tonwahl und Gesichtsausdruck erkennen, wie Du es meinst.

Beide haben gute Techniken, aber jeder auf seine Weise. 

Noch ist ja alles offen. 

 

John Williams kanns am Ende nicht doch noch werden, oder?

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Beide haben gute Techniken, aber jeder auf seine Weise. 

 

Das ist musikalisch gesehen nicht wahr. Giacchino ist halt ein guter FILMkomponist, wem an der Musik liegt, der präferiert wahrscheinlich jemanden wie Desplat, der halt auch satzbau- und variationstechnisch was draufhat.

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Das ist musikalisch gesehen nicht wahr. Giacchino ist halt ein guter FILMkomponist, wem an der Musik liegt, der präferiert wahrscheinlich jemanden wie Desplat, der halt auch satzbau- und variationstechnisch was draufhat.

Mit Techniken meine ich Herangehensweisen. Musikalisch hab ich gar keine Ahnung. Da bin ich Laie und nur Zuhörer, keine Versteher. 

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Giacchino übernimmt

yess!

bin zwar kein giacchino jünger und grade mit seinen hochjejazzten animationsscores früher nie zufrieden gewesen, aber seine "tomorrowland", "planet of the apes 2", "inside out" , "john carter" "super8" und diese grausame scifi gurke mit eddie redmayner deren titel mir grad nicht einfallen will, waren starke scores. und "jurassic park" bewies, daß er einen-auf-williams-machen kann!

und darum gehts. einen auf williams machen können. die musik muß sich, selbst wenns "nur" ein star wars spinoff ist, in die star wars symbolwelt nahtlos einfügen, wozu zweifelsohne auch der star wars main title und star wars ähnliche musik angeht.

bei desplat hatte ich da bauchschmerzen. ob jener einen auf williams hätte machen können und noch mehr ob er auch gscheite actionmusik hätte schreiben können. da hab ich echte zweifel bei desplat!

giacchino traue ich das zu. noch lieber wäre mir allerdings gewesen, wenn wenn schon nicht williams selbst, ein john ottman, ein william ross, ein joel mcneely zum zuge gekommen wären.

.

Giacchino....Gerade seine Actionmusik ist doch meistens recht einfallslos und von langweiliger Harmonik und gleichförmiger Rhythmik geprägt.

aber wenigstens *kann*

giacchino gscheite, wenn auch zuweilen generische, actionmusik schreiben.

desplat ist diesen beweis gscheite action schreiben zu können bislang gänzlich schuldig geblieben in seiner discographie und filmographie, was natürlich auch seiner einseitigen filmauswahl mit viel dramen und wenig action zu verdanken ist.

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desplat ist diesen beweis gscheite action schreiben zu können bislang gänzlich schuldig geblieben in seiner discographie und filmographie, was natürlich auch seiner einseitigen filmauswahl mit viel dramen und wenig action zu verdanken ist.

na das stimmt aber nicht. allein die Largo Winch filme haben schon schicke actionmusik, die es mit giacchino locker aufnehmen kann.

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giacchino gscheite, wenn auch zuweilen generische, actionmusik schreiben.

 

Gescheit ist das nicht, simpel gestrickt und auch eher ideenlos im Ansatz. Das reicht vielen heutzutage leider mehr als aus, solange es nur irgendwie nach Kintopp klingt und hin und wieder ein altes Thema zitiert. Das Erbe eines JW tritt sowas leider nicht im Ansatz an.

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