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vor 2 Stunden schrieb bimbamdingdong:

tim burton (vor allem seine ersten filme) is jetzt eigentlich nicht so meins, aber dennoch mag oder gar liebe ich einige seiner filme, wie etwa „alice im wunderland“, „big fish“, „dark shadows“, „sleepy hollow“, „big eyes“, „edward mit den scherenhänden“ und ja, ganz besonders seinen vielgescholtenen „planet der affen“, der mich im kino ungemein geflasht hat, ein hammer-score und toller film! 

 

Interessant, ausgenommen EDWARD (und BIG EYES kenn ich nicht) find ich die anderen 4 mit seinen Schlimmsten. Alice ist echt unerträgliches Effekt-Gew***, bei dem die Schauspieler alle so wirken als fragten sie sich was sie da eigentlich verloren haben, BIG FISH geht mir nach 5min schon auf den Geist, Ewan McGregor grausig chargierend (warum nicht gleich Depp genommen, für den die Rolle ja wieder mal gepasst hätte), DARK SHADOWS... also da fällt mir überhaupt nichts Gutes zu ein und POTA is seelenlose Auftragsarbeit, die nicht mal nach Burton aussieht. Bei allen ausser DS kamen immerhin tolle Scores bei rum, die mit zu meinen liebsten Elfmans gehören. Aber filmisch sind die wirklich schlimm geraten...

meine Favs sind da Batman, Sweeney Todd, Beetlejuice, Charlie and the chocolate Factory, Ed Wood, Mars Attacks und selbst Miss Pellegrine gefiel mir sehr gut... ich würde also mal sagen, mir liegen seine wilderen und schrägeren Filme mehr. 

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bimbamdingdongs Geschmack schreit halt aus jeder Pore "Multiplex!"... Je glatter, digitaler, anonymer - desto besser. ;)

Ich verstehe auch nicht, was man an geist- und seelenlosem Plastikkram wie ALICE IN WONDERLAND noch finden kann. Mit Burtons eigentlichem Stil hat das ja kaum noch etwas zu tun. Am meisten schätze ich da immer noch BATMAN RETURNS, das ist sein bislang ausgereiftester, schönster Film. Und natürlich den wunderbaren ED WOOD...

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Ich mag Burtons ALICE auch nicht wirklich, obwohl ich ein großer Fan seines Schaffens bin. Aber der war einfach so aufgeblasen, seelenlos, viel zu lange und hinterließ bei mir ein dumpfes Gefühl im ganzen Körper, nachdem ich ihn gesehen habe. :D Seine frühen Filme sind für mich seine besten, da mag ich auch einfach dieses Naive und ja, dieses etwas Unbeholfene, weil Burton einfach "learning by doing" gemacht hat und das find ich großartig. ED WOOD ist für mich sein bester Film, BATMAN RETURNS und EDWARD folgen da auf dem Fuße. NIGHTMARE BEFORE CHRISTMAS natürlich auch noch. PEE-WEE ist einfach abgedreht, ähnlich wie BEETLEJUICE. MARS ATTACKS! fand ich dann schon etwas fade, bei dem Staraufgebot hatte ich wohl einfach mehr erwartet. SLEEPY HOLLOW mochte ich noch sehr und auch BIG FISH. Danach wird es schon dünner. Und auch Elfman schien irgendwann nicht mehr so recht zu wissen, was er dazu noch schreiben sollte.

BIG EYES fand ich noch nett, aber auch nichts Besonderes. Dennoch kam da der alte Burton wieder etwas durch, der bei den großen Multiplex-Sachen wie ALICE fast vollständig verschwunden war.

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vor 2 Stunden schrieb ronin1975:

Alice ist echt unerträgliches Effekt-Gew***, bei dem die Schauspieler alle so wirken als fragten sie sich was sie da eigentlich verloren haben, BIG FISH 

 

gradealice“ und „big fish“ fand ich ungemein liebevolle detailreiche phantasievolle erzählungen vom feinsten, märchenhaft inszeniert! „big fish“ war noch dazu zu herzen rührend und hat mir fast ein tränchen ins auge getrieben, was mir bei filmen sonst nie passiert.

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vor 2 Stunden schrieb ronin1975:

meine Favs sind da Batman, Sweeney Todd, Beetlejuice, Charlie and the chocolate Factory, Ed Wood, Mars Attacks und selbst Miss Pellegrine gefiel mir sehr gut... ich würde also mal sagen, mir liegen seine wilderen und schrägeren Filme mehr. 

batman“ fand ich okaaay, „beetlejuice“ und „charlie and the chocolate factory“ dagegen schlichtweg unerträglich, „ed wood“ interessiert mich kein stück, „mars attacks“ war teilweise gut, „miss pellegrine“ hat mich bislang nicht gelockt. 

seine stopmotion-filme wie „nightmare“ sind auch nicht meins.

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vor 16 Minuten schrieb Alexander Grodzinski:

Und auch Elfman schien irgendwann nicht mehr so recht zu wissen, was er dazu noch schreiben sollte.

Ja, Elfmans Burton-Stil hat sich tatsächlich schon ziemlich totgelaufen. Ich weiß noch, dass ich 2005, als CHARLIE AND THE CHOCOLATE FACTORY in die Kinos kam, noch enorm gespannt war auf Elfmans Musik, seinen Ansatz und seine Ideen (durchaus berechtigt, hatte der Score doch einen sehr individuellen Charme, mit den Songs und der originell eingesetzten Elektronik) - heute tendiert das Interesse an neuen Zusammenarbeiten gegen Null. 

Das ALICE IN WONDERLAND-Thema (nicht der gesamte Score!) schien mir das letzte wirklich Distinguierte, was Elfman für Burton geschrieben hat. Seither verschwimmt alles im Gefälligen, aber Belanglosen. Man weiß nicht, was man noch sagen soll - man reitet einfach nur die Marke tot. 

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Ich höre schon lange keine Elfmans mehr, da er auch abseits von Burton kaum mehr irgendwas mit Kontur schreibt. Das Konzertwerk (bzw. die) sind da noch Lichtblicke. 

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Gerade mal in das Dumbo Thema auf YouTube reingehorcht, denn Disney hat dort auch den kompletten Score hochgeladen. Das klingt wirklich schon sehr zauberhaft, und hat auch eine traurige Note mit dabei. Die anderen Tracks gefallen mir auch, also der Score wird auf jedem Fall in meine Sammlung kommen.

 

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Film kriegt ja auch leider eher Verrisse. Hab erst jetzt gesehen dass Ehren Kruger das Drehbuch geschrieben. Das is ja einer meiner Drehbuchantichristen. Da wundert mich dann auch gar nichts mehr. Glaub ich schau mir den Film lieber doch nicht an...

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Puh, ist das Thema blass... Dass da nicht mehr drin war. 

Eigentlich eine rein akkordische Wendung - die zwölf Achtel-Noten in Folge (0:46 in "Dumbo's Theme"), die man sich so einprägt, sind ja nichts weiter als Überleitungen zu neuen Akkorden. Da von einem Thema zu sprechen, ist schon fast zu viel.

Elfman tut echt gut dran, ins Konzertfach zu wechseln. In der Filmmusik ist nichts mehr zu holen. 

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Wenn man sich überlegt, was ein "normaler" Disney-Score wie 'Mighty Joe Young' noch vor 20 Jahren spendiert bekommen hat an ausladendem Abenteuersentiment, ist das schon sehr, sehr dünne.

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gefällt mir bei weitem nicht sooo gut wie sein toller „grinch“-score von 2018. 

leider hör ich im „dumbo“-score auch immer wieder melodisch-motivisch hie und da teile aus dem „grinch“-score durchschimmern, wie auch teile und motive aus seinen  „alice“-scores. 

trotzdem gefällt mir der „dumbo“-score ganz gut. tracks wie „train‘s a comin“ find ich sogar richtig gut.

den film werd ich mir vielleicht morgen früh im kino anschauen (trotz und auch grade, weil ich keinerlei erinnerung mehr an das disney-zeichentrick-original hab), denn die besetzung, die trailer und das kinoplakat zum neuen „dumbo“ gefallen mir eigentlich inzwischen recht gut. 5 euro (verbilligt sonntagfrüh) isser mir einen kinobesuch wert, vollpreis eher weniger. 

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durch den chor und teilweise durch die instrumentierung kommt durchaus "magisches" feeling auf, aber thematisch finde ich die musik auch äußerst schwach. emotional packt mich da gar nichts. dagegen ist ja jedes konventionelle james newton howard thema eindringlicher. schade, denn elfman kann ja auch anders. vielleicht ja auch bewusst so vertont, um den film nicht mit thematisch emotionalen zuckerguss musikalisch zu zukleistern.

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im film, der mir überraschend gut gefallen hat  (den originalfilm hab ich zuletzt in den 1960er oder 1970er jahren gesehen und nicht mehr die leiseste erinnerung an film oder musik!) ist auch deutlich mehr und auch teils bessere und andere elfman-musik zu hören, die es aber leider nicht auf den soundtrack geschafft hat.

die musik im film „kommt“ echt gut. 👍

schade, daß manches davon nicht aufm soundtrack drauf ist. :(

 

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Hier ein interessanter Making Of Bericht über "Dumbo". So entstand die erste Musik, darunter auch das Thema, bevor Danny Elfman das Skript gelesen hat. Normalerweise schreibt er immer erst die Musik, wenn er das Drehbuch gelesen hat. Dazu bat er hier. laut eigener Aussage, zum ersten Mal, ob er die gesamte Source-Musik beisteuern könnte. Der Score scheint ihm doch sehr wichtig gewesen zu sein.

Zitat

Composer Danny Elfman broke his cardinal rule for Disney’s remake of “Dumbo”: He wrote music ahead of time, long before shooting began and without even seeing a script.
“Thinking about the idea of a baby elephant and his mother, and the two being torn apart, I just thought of something innocent and sweet and sad,” he confesses. “I went into my studio, spent 20 minutes writing it down and making a demo of it, and I stashed it away.”
A year later, as he began working closely with director Tim Burton, he found the file (curiously labeled “Elephant”) and, to his amazement, discovered that the music matched the film perfectly. “Dumbo’s Theme” is unchanged from his original concept.
“That theme had to play bittersweet, which I knew it could, but it also had to be frivolous and light, and more important, it had to be triumphant in a really grand way,” Elfman says. Indeed, the composition could be varied to fit all of those contexts — and it’s heard throughout the live-action reimagining of the animated original.
The setting of the story — in which a small traveling circus finds unexpected success with a young pachyderm whose oversize ears allow him to fly — led the composer to depart from tradition on another front: “This was also the first time I ever asked to do all the source music,” he says, referring to the background music for the circus and its clowns.
Usually Elfman skips that part, preferring to concentrate on the dramatic score, which is the most important musical job anyway. “I love weird circuses and the idea of carnivals,” he explains. “Those funky clowns stumbling around really appealed to me. It’s fun, and it adds so much color and flavor to the score.” So calliopes, fanfares, tuba-and-trombone circus marches and aerial-act waltzes abound.
Elfman has made more than a dozen films with Burton. Their collaborations go back more than 30 years to “Pee-wee’s Big Adventure” in 1985 and include such hits as “Batman”; classics like “Edward Scissorhands” and “The Nightmare Before Christmas”; and another recent Disney remake, “Alice in Wonderland.”
Their work process has changed little in that time, Elfman says. Early on, “Tim will have a sentence, or convey a feeling, but he needs to hear music. He’ll have plenty to say later when I’m presenting ideas and cues.”
Disney buffs will spot references to the Oscar-winning score by Frank Churchill  and Oliver Wallace from the 1941 film. “This is a cultural icon,” the composer says, “and I was happy to pay homage.” So “Pink Elephants on Parade,” “When I See an Elephant Fly” and the train motif “Casey Junior” all make appearances, and the Oscar-nominated song “Baby Mine” is sung twice: once in the film by Sharon Rooney (who plays Miss Atlantis) and again by Arcade Fire beneath the end titles.
Elfman recorded in London with an 85-piece orchestra and a 60-voice choir. “This is a classic tale, and I wanted to keep the feel of it very much in the classic vein,” says the composer. “Writing a lyrical score is always the most fun I have.” 
Quelle:
https://variety.com/2019/artisans/production/danny-elfman-disney-dumbo-1203173252/?fbclid=IwAR17amgmAtGkchJbX1919wyv3NwKLs9J8d8ciSrnAQRmBB_cX6tAbdwR1tI

 

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