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Geschrieben

Unabhängig von der Musik ( die aktuell ja sowieso noch niemand von uns kennt ) muss ich nochmal Folgendes loswerden um meine! Seele zu schützen:

Mir ist unverständlich wieso immer wieder dieselben verbohrten und konservativen Pseudoargumente und rechts ideologischen Kampfbegriffe in einem Filmmusikforum von immer den selben Usern ins Feld geführt werden müssen. 

Ihr könnt gerne eure Meinung äußern aber muss es denn immer wieder als Ursache "Wokeness", "Kultur Marxismus" oder die große Weltverschwörung sein? Was genau zieht ihr für Kraft oder Genugtuung daraus immer wieder in dieser Art eure Meinung so darzustellen als wäre es eine Mehrheitsmeinung?

Wenn ihr für euch Mal reflektiert was genau eure ablehnende Sichtweise und Haltung hervor ruft bin ich großer Überzeugung, dass es letztendlich immer um Angst geht ( und ich als Angstpatient habe mich damit die letzten Jahre intensiv beschäftigen müssen).

Angst dass sich immer mehr ändert in immer kürzerer Zeit. Angst dass liebgewonnene geistige oder auch tatsächlich verfilmte Darstellungen von Buchcharakteren plötzlich anders aussehen als in der eigenen Vorstellung. Angst, dass "nur noch" auf "die Anderen" Rücksicht genommen wird. 

Natürlich kann und darf man traditionsbewusst sein und man kann sich dafür einsetzen diese in gewisser Form zu bewahren ABER ohne Weiterentwicklung - gesellschaftlich, geistig, emotional, wissenschaftlich, künstlerisch - stünden wir Menschen doch garnicht hier, wo wir jetzt sind.

Fortschritt ist unerlässllich und absolut sinnvoll ABER - und an dem Punkt diskutiere ich nicht - er muss immer zum Wohle aller Gesellschaftsschichten und Ethnien sein. Und genau daran krankt es in den letzten Jahren sehr.

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Geschrieben
vor 3 Stunden schrieb magnum-p.i.:

Mmmh... "Professor Snape. Meister der dunklen Künste!" Leute anders zu besetzen, als sie in Büchern beschrieben werden oder in früheren Filmen dargestellt wurden, geht mir grundsätzlich gegen den Strich. Solche Filme meide ich immer. Es würde mich auch mächtig ärgern, wenn man Axel Foley oder Benjamin Sisko zu einem Weißen oder Asiaten ändern würde.

Gutes Beispiel mit Axel Foley. Da würde ich auch keinen weißen Schauspieler sehen wollen. Dann soll sich Hollywood was Neues ausdenken, aber nicht Recycling mit Hautfarbenwechsel betreiben ! Das ist peinlich und faul 

Geschrieben
vor 1 Stunde schrieb Lars Potreck:

Ein Reboot von Indiana Jones könnte dahingehend spanned werden.

Ja, klar, gute Idee. Indiana Jones ist auch nicht gut so wie es ist in der bereits vorhandenen Super-Trilogie. 
Ne, wir müssen noch einen schlechten vierten und fünften Teil machen. Und natürlich brauchen wir dann das Reboot und dort ist Indiana dann schwul, schwarz und liebt eine Transe. Völlige Bankrott Erklärung von Hollywood 

Geschrieben

Mal zur Musik wieder: es würde mich nicht wundern, wenn die im Trailer doch schon Ludwigs Score ist. Ausserdem gabs doch auch schon die Troja Eroberungsszene mal als Ganzes und die war auch schon gescored.

und wenn es Temp war, dann weiss man doch auch schon wohin es gehen wird.

mehr als wummernde Drones, Drums und Frauenjaulen, vielleicht noch ein Duduk würde ich nicht erwarten…

 

  • Like 1
Geschrieben
vor 6 Minuten schrieb ronin1975:

Mal zur Musik wieder: es würde mich nicht wundern, wenn die im Trailer doch schon Ludwigs Score ist. Ausserdem gabs doch auch schon die Troja Eroberungsszene mal als Ganzes und die war auch schon gescored.

und wenn es Temp war, dann weiss man doch auch schon wohin es gehen wird.

mehr als wummernde Drones, Drums und Frauenjaulen, vielleicht noch ein Duduk würde ich nicht erwarten…

 

Solo Live Instrumente halt mit Vocals und einigen Synths, auch wenn es die damals noch gar nicht gab. Wie gesagt, ich bin gespannt, ob es überhaupt ein prägnantes Thema geben wird oder überhaupt sowas wie eine Melodie. Wobei Gefühle und Drama kann Nolan meiner Meinung nach überhaupt nicht inszenieren, was die Musik dann oft noch verstärkt.

Geschrieben
vor 22 Minuten schrieb Lars Potreck:

Solo Live Instrumente halt mit Vocals und einigen Synths, auch wenn es die damals noch gar nicht gab. Wie gesagt, ich bin gespannt, ob es überhaupt ein prägnantes Thema geben wird oder überhaupt sowas wie eine Melodie. Wobei Gefühle und Drama kann Nolan meiner Meinung nach überhaupt nicht inszenieren, was die Musik dann oft noch verstärkt.

Naja Drama kann er schon inszenieren.. aber bei Gefühlen stimme ich dir voll zu. 

Geschrieben
vor 33 Minuten schrieb ronin1975:

Mal zur Musik wieder: es würde mich nicht wundern, wenn die im Trailer doch schon Ludwigs Score ist. Ausserdem gabs doch auch schon die Troja Eroberungsszene mal als Ganzes und die war auch schon gescored.

und wenn es Temp war, dann weiss man doch auch schon wohin es gehen wird.

mehr als wummernde Drones, Drums und Frauenjaulen, vielleicht noch ein Duduk würde ich nicht erwarten…

 

Ja das wird wohl so sein .. effektiv im Film , aber ansonsten redundant. Mal schauen :) 

Geschrieben
Am 20.5.2026 um 08:20 schrieb TheRealNeo:

Interessant, dass alles nicht-orchestrales gleich ironisch gefärbt beschrieben werden muss, nur weil es dem eigenen Geschmack nicht entspricht.

Ich mag orchestrales auch sehr, aber warum sollte plötzlich Göransson andere Musik komponieren auf eine andere Art und Weise, wie er das bisher gemacht hat und wieso sollte Nolan einen anderen musikalischen Ansatz wünschen, als er das bisher gewollt hat.

Beides sind ja mehr oder weniger auch klare Stile und Handschriften.

Ich bin durchaus offen, was nicht orchestrale Ansätze angeht. Ich finde nur das Argument mit der Antike zieht nicht. Allerdings bin ich nicht offen für einen neuen Drone und Braaaahm Score. Das ist ebenso wie die Benutzung eines Orchesters nix neues und innovatives mehr, wird aber so dargestellt. Gut, aber so ist eben Marketing. Übrigens war ich gerade im Mandalorian Film. Mir hat die Musik von Ludwig gefallen. Der Typ kann schon orchestrieren, wenn er will.

Geschrieben
Am 21.5.2026 um 10:02 schrieb Lars Potreck:

James Bond ist laut den Büchern ein Weißer. Wenn man jetzt für diese Rolle einen schwarzen oder asiatischen Schauspieler nimmt ist es doch offensichtlich, dass man ihn in erster Linie genommen hat, weil er schwarz bzw. asiatisch ist und nicht, weil er perfekt für James Bond ist.

Das mag ja sein, aber die Filmreihe ist ja auch mit der Zeit gegangen. Die Filme spielen stets in der Gegenwart und sind nicht in den 50er- und 60er-Jahren verhaftet. In Casino Royale zum Beispiel treten mehrere Figuren auf, die eine Kriegsversehrung aufweisen (ich meine mich zu erinnern, dass ein Hotelportier hat da eine Hakenhand hatte). Das sind zeitgeschichtliche Bezüge, die in den Filmen nachvollziehbarerweise wegfallen. James Bond benutzt nun Computer und Smartphones und da regt sich ja keiner drüber auf.

Es ist unwahrscheinlich, dass ein Schwarzer in den 50er- oder 60er-Jahren im Geheimdienst seiner Majestät unterwegs gewesen wäre - höchstens als Chauffeur für M. Aber die Gesellschaft hat sich ja Gott sei Dank gewandelt. In Zeiten von Computern und Smartphones wäre auch einem schwarzen Anwärter die Agentenkarriere nicht mehr so kategorisch verwehrt wie vor 70 (!) Jahren. Was Bond auszeichnet, sind Charisma, Sportlichkeit, Klugheit, Schlagfertigkeit etc. Und das ist ja nicht an die Ethnie gebunden. Also sehe ich heutzutage keinen Grund, James Bond nicht mit einem schwarzen Schauspieler zu besetzen, außer Gewohnheit. Zumal es bei Bond ja schon ein Phänomen ist, dass er von unterschiedlichen Darstellern verkörpert wurde.

vor 18 Stunden schrieb Mistermaffay:

Immer dieses Vielfaltsargument…. 
In den Harry Potter Filmen gab es in den wichtigen Rollen AUSSCHLIESSLICH Briten! Noch nicht mal Amerikaner. Warum? Weil JK Rowling es passend haben wollte

Da kommen wir jetzt aber in ganz komische Gewässer, wenn wir sagen "Britisch = Weiß". Es gibt doch nachweislich einen nicht-weißen Bestandteil in der britischen Bevölkerung, die Harry-Potter-Filme und Romane spielen in der Gegenwart. Warum sollte man den realistischen Bevölkerungsdurchschnitt dann nicht auch so darstellen? Und mal ehrlich: Wie kaputt wäre es, wenn eine Autorin sagen würde "Ich will ausschließlich weiße Darsteller in meiner Verfilmung, weil das die einzig legitime Repräsentation britischer Menschen ist"...

Und das ist ja das irritierende. Viele regen sich erst auf, wenn Figuren mit nicht-weißen Personen besetzt werden, nicht umgekehrt (Diane Kruger als Helena, Christian Bale als Moses etc.) Das zeigt doch, dass "weiß" als "normal" wahrgenommen wird, auch wenn es überhaupt nicht zutrifft. Und diese Haltung gilt es nunmal zu überdenken. Das ist ungewohnt und es verunsichert, weil die eigene (vielleicht auch nur unterbewusst) angenommene und (vielleicht auch nur unterbewusst) gesetzte Vorrangstellung ins Wanken kommt.

Und noch zur Musik: Ich würde mir durchaus wünschen, dass Yared nochmal die Möglichkeit bekommen hätte, einen solchen Stoff zu vertonen. Aber natürlich wird das nicht mehr passieren. Was 2004 schon nicht mehr "gepasst" hat (angeblich!!), wird 2026 noch weniger "passen" - Retrotrend hin oder her. Jede Form des Sounddesign als "Innovation" abzutun, ist doch seit dem Uhrenticken in Dunkirk ein alter Hut. Göransson ist ja ein kreativer Kopf und ich hoffe, er macht was interessantes aus seinen 35 gesampelten Gongs.

Geschrieben

Also wenn im Zuge von Nolans neuen Film eine UHD von TROY erscheint und eine offizielle Veröffentlichung von Gabriel Yareds TROY, dann könnte ich auch mit einem Göranssons Score leben, den er nur mit seiner Luftgitarre erzeugt hat.

Geschrieben

Zumal es ja Musik gab, die es nicht auf die Promo geschafft hat. Es gab anscheinend eine tänzerische Fassung des Achilles-Themas beim Kampftraining zu Beginn und eine fette Nummer mit Chor für Menelaos' Tod. Aber ist ja klar, dass die 77 Minuten nicht alles abdecken konnten.

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