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Track der Woche


Thomas Nofz
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Eigenartig, wieder "nur" (wunderbare) Horner-Tracks :D. Ich glaube, ich muß da mal ein bißchen gegensteuern ;).

Ich war diese Woche sehr begeistert von Williams´ finaler Musik zum 1979er DRACULA-Film. Die "End Titles" beginnen mit verspielt anmutenden Flöten über einer linearen Streichernote. Beinahe so, als wenn man des Nachts aus einem dichten Wald heraustritt und über wallenden Nebelbänken die Spitzen der Türme von Draculas Schloß erblickt, dessen Thema zunächst zaghaft von Waldhörnern und Oboe angespielt wird... während kurz darauf eine nach oben strebende Flötenlinie uns unweigerlich ans Burgtor lockt. Wir durchschreiten es zögernd in Begleitung leise mahnender Hörner und passieren den dunklen Schlund schließlich mit ominösen Cellos und einem leisen, aber dennoch endgültig wirkenden Paukenschlag.

Wir befinden uns nun in der Residenz von Graf Dracula, dessen Thema sogleich etwas prominenter von der Oboe vorgestellt wird. Alles ist noch ungewiß, trotzdem folgen wir dem schwebenden, verschnörkelt-verspielten, unablässig aufstrebenden Charakter dieses Themas weiter die verschlungenen Treppen hinauf, bis Streicher die immer mächtiger werdende Melodie aufgreifen und uns immer höher die verschlungenen Treppen und Gänge ziehen. Weiter hinauf, stets weiter hinauf geht es, Blechbläser treten in Erscheinung und rezitieren das dunkle Cello-Motiv, diesmal bedrohlicher, drängender. Wir achten jedoch nicht auf sie, lassen uns von den schmeichelnden, lockenden Streichern unablässig nach oben führen, verfallen schließlich in Begleitung eines punktierten Crescendos bei den letzten Stufen in hastiges, stolperndes, atemloses Laufen... nur um schließlich vor den Zinnen des höchsten Turmes zu stehen, windumtost, während eine mächtige, unheilvolle Bläserfanfare aus der Finsternis emporsteigt und der sich aus Wolkenschleiern befreiende Mond endlich den Fürsten der Finsternis enthüllt, wie er geheimnisvoll und gierig lächelnd auf uns wartet.

Nun gibt es kein Entrinnen mehr: Draculas Thema bricht mitsamt dessen blitzender spitzer Blutzähne über uns herein, umschwärmt von stakkatohaften, flatternden Bläserakkorden und rollenden, donnernden Timpani... unser Schicksal ist besiegelt. Nach einem letzten Aufbäumen des Orchesters und dem finalen Beckenschlag versinkt alles erneut in unheimliche, monddurchfurchte Finternis... bis ein zarter Harfenklang die ersten Vorboten der Dämmerung ankündigt... nur leider für uns zu spät. :applaus:

[ame=http://www.youtube.com/watch?v=OrsMnT-IgqA]YouTube - John Williams - "End Titles" from DRACULA (1979)[/ame]

Na gut, vielleicht ist die Fantasie doch ein wenig mit mir durchgegangen... aber ich hoffe, ihr konntet euch dennoch "unbeeinflußt" der Großartigkeit dieser Musik hingeben. :)

Edit: Ach ja...ganz vergessen: Hier eine kleine "Doku" zur DRACULA-Musik.

[ame=http://www.youtube.com/watch?v=NgHjGIs_am0]YouTube - John Williams in Doc "REVAMPING OF DRACULA"[/ame]

Bearbeitet von Thomas Nofz
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Danny Elfman - Main Titles

von dem Album "Sommersby"

Kennt ihr das, da hört man den ersten Track eines Albums und bleibt sofort hängen, umgeben von einer grandiosen Melancholie und einer herzzereißenden Schönheit. Ich liebe Danny Elfman's Arbeit für Sommersby. In meinen Augen sogar seine beste Arbeit. Mit welch Gefühl er allein schon in diesen Track rangeht.

Nun mit Worten über die Instrumente oder über Orchestrierungen ranzugehen, wäre bei dem Stück genau das Falsche.

Um ehrlich zu sein werd ich jedesmal bei der Traurigkeit, die diese Musik ausmacht, tief betroffen.

[ame=http://www.youtube.com/watch?v=LsPzhvAevUE]YouTube - sommersby - danny elfman[/ame]

Außerdem ist wirklich jeder Track zum Empfehlen von dem Album, wer weiß vielleicht kommt nächste Woche ein nächster aus dem Album.

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@horner1980, das Gefühl, welches du beschrieben hast, kenne ich auch. Erging mir bislang bei vielen Musiken von Thomas Newman so. :)

SOMMERSBY ist auch in meinen Ohren eine der besten Elfmans. So viel Gefühl hat er seitdem nie wieder in einen Score gepackt. Interessant finde ich den Gegensatz in der Musik zwischen den "Main Titles" und der ausgelassenen, folkig instrumentierten Schlußsequenz, und daß, obwohl der männliche Protagonist das Zeitliche gesegnet hat.

Ich weiß, es ist müßig, aber diesen Elfman wünsche ich mir sehr oft zurück... ;)

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@horner1980, das Gefühl, welches du beschrieben hast, kenne ich auch. Erging mir bislang bei vielen Musiken von Thomas Newman so. ;)

SOMMERSBY ist auch in meinen Ohren eine der besten Elfmans. So viel Gefühl hat er seitdem nie wieder in einen Score gepackt. Interessant finde ich den Gegensatz in der Musik zwischen den "Main Titles" und der ausgelassenen, folkig instrumentierten Schlußsequenz, und daß, obwohl der männliche Protagonist das Zeitliche gesegnet hat.

Ich weiß, es ist müßig, aber diesen Elfman wünsche ich mir sehr oft zurück... :D

Ja, Thomas Newman. Den liebe ich für "Grüne Tomaten". Leider hab ich da nur das SongAlbum, wo ein paar Stücke drauf sind, wenigstens etwas.

Ja, vieleicht kommt Elfman ja zurück, und wenn es nur mal für eins, zwei Arbeiten ist, hauptsache wir hören auch wieder mal diesen Elfman. :)

Die Hoffnung stirbt zuletzt, Thomas :applaus:

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@ Thomas: Toller Williams-Cue, und sehr schön beschrieben. Konnte deine Ausführungen sehr gut nachvollziehen beim Hören. ;)

Auch sonst gab´s viele schöne Track-Beschreibungen bisher, insbesondere von Oliver und Mephisto (tolle Analyse der Kreuzigungs-Szene aus THE ROBE!).

Mein Track der Woche war (bzw. ist immer noch!) die grandiose "Land Rush"-Sequenz aus Franz Waxmans CIMARRON (1960). Das ruppig-brachiale Action-Setpiece, welches bereits den furiosen "Ride to Dubno" aus Waxmans TARAS BULBA (1962) vorausahnen lässt, erinnert in seinen stampfenden Zweier-Rhythmen sehr an Schostakowitsch, den Waxman ja bekanntlich sehr schätzte. Insbesondere im dritten Satz der 8. Sinfonie findet sich hier ein deutliches Vorbild. Die Art der dissonanten Steigerungen (ab Minute 3 wird es beinahe dämonisch!), die kurzatmigen Motiv-Fetzen, die dem Hörer regelrecht um die Ohren gefeuert werden, das alles erinnert sehr an den großen Russen, ist aber andererseits auch wieder typisch Waxman.

Das hymnische Hauptthema des Scores bricht in dieser orchestralen Tour de Force auch hin und wieder durch - nach viereinhalb Minuten beruhigt sich das musikalische Geschehen schließlich, die rhythmischen Streicher werden ins pianissimo zurückgedrängt und eine einzelne Flöte intoniert das Cimarron-Thema. Wunderschön!

Dem Ganzen folgt dann eine warme, satztechnisch wiederum sehr an Schostakowitsch erinnernde Fortspinnung des Cimarron-Themas und so schließt der Track dann auch, introvertiert und transparent aufgefächert, so ganz anders als er begonnen hat. :D

Insgesamt ist "The Land Rush" ein erstklassiges, ganz furioses Action-Tableau und bisher (ich kenne leider noch lange nicht alle der wichtigen Waxman-Kompositionen) einer meiner Lieblings-Einzeltracks des Komponisten. Bravo, Franz! :)

[ame=http://www.youtube.com/watch?v=dddsuA3Y7kg]YouTube - Franz Waxman - "Land Rush" from CIMARRON (1960)[/ame]

Bearbeitet von Thomas Nofz
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Diesmal nur kurz und knapp (:)): Ich mag die Band The Art of Noise sehr, ich mag diesen kauzig-komischen Cop-Klamauk (mit Tom Hanks und Dan Aykroyd) ebenfalls, und... der Vorspann-Track "Dragnet" lief diese Woche einige Male bei mir rauf und runter. Gründe genug, ihn mit einem kleinen Augenzwinkern zum Track der Woche zu küren ;):

[ame=http://www.youtube.com/watch?v=KcZwiVbZ4Kw]YouTube - Dragnet Movie Themesong[/ame]

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Mein track der Woche stammt aus einen meiner absoluten Lieblingsscores.

Es sind die End Titles aus dem Album "Snow falling on cedars" von James Newton Howard. Es war damals ein totaler Blind Kauf von mir, kannte Film und Musik nicht, und glaubt mir, nach dem ersten Mal anhören, war ich so froh über den Kauf wie selten.

Ein perfektes Beispiel für das Album sind die End Titles.

Allein der Anfang mit der Violine erwecken ein Gefühl der Schönheit der Musik, die man nicht beschreiben kann. Wenn dann die Percussions kommen und die Violinen diese traurige fast poetische Stimmung erzeugen, möchte man einfach nur die Augen schließen und sich in einer anderen Welt wünschen.

Ein Traum auch bei 2:10 wenn das Cello sich zu Wort meldet, wenn dann ab 2:50 diese Steigerung mit dem leisen Chor kommt, der immer lauter wird, versagen alle Dämme. Just beautiful.

Beim drauffolgenden ruhigen Part die Geigen, Violinen was auch immer hmm einfach nur schön anzuhören.

Es steigert sich wieder zu einem eventuell kommenden Höhepunkt, der aber nur in einen sanften Chor mündet mit zarten Streicher.

[ame=http://www.youtube.com/watch?v=NRZ5AwG0K0Q]YouTube - Snow Falling On Cedars Soundtrack - 27 End Titles[/ame]

Das ganze Album beinhaltet Höhepunkte en masse, vielleicht schreib ich auch was im Tagebuch über diese CD, obwohl ich sie schon weitaus oft gehört habe. :)

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Ich weiss nicht viel über Franz Waxman und seine Werke, ich habe ihn als Komponisten erst recht spät "entdeckt" - aber eines weiss ich: wie froh ich bin, dass er den Score zu "Prince Valiant" geschrieben hat.

Den alten Film habe ich als Kind geliebt und so simpel und anspruchslos er auch heute erscheinen mag, mir hat´s gefallen. Ritter, Wikinger, Prinzessinnen und coole Schwertkämpfe ... und gewiss Robert Wagners wohl in die Filmgeschichte eingegangene Perücke (natürlich der Comic-Vorlage geschuldet)

Von unvergesslicher Qualität war hingegen Waxmans herrliche Musik, die für meinen Geschmack perfekt in der 10-minütigen Suite auf der Silva Waxman-Compilation "Bride of Frankenstein" komprimiert wurde. Daher mein Track der Woche:

FRANZ WAXMAN - PRINCE VALIANT Suite (10:00)

[ame=http://www.youtube.com/watch?v=io_1nhq58s8]YouTube- Franz Waxman - Suite from PRINCE VALIANT (1954)[/ame]

Vom unglaublich spritzigen und mitreissenden Main Theme bis zum herrlich, zum Dahinschmelzen schönen romantischen Ausklang ein filmmusikalischer Genuss der Extraklasse.

Die Einspielung ist wunderbar dynamisch, klar und lässt klangtechnisch keine Wünsche offen.

by the way: hat jemand den FSM Originalscore? Ich habe da doch Angst, dass die Soundqualität der Originalaufnahmen bei einem so alten Film doch ganz schön gelitten hat, daher habe ich davon bisher Abstand genommen.

gruss

Bearbeitet von Thomas Nofz
Video eingefügt
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[ame=http://www.youtube.com/watch?v=vvKlvP5K2yM&feature=related]YouTube- A Christmas Carol Soundtrack 03- Marley's Ghost Visits Scrooge[/ame]

Einer der genialsten tracks des neuen silvestri scores. Das solo cello erinnert ein wenig an das love theme aus super mario bros. Toll, dass silvestri dieses instrument als solo-element wieder entdeckt. Das ist gespenster-musik wie ich sie (öfter) hören möchte!

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Das ist gespenster-musik wie ich sie (öfter) hören möchte!

Ditto! :) ... So virtuos kann Silvestri von mir aus gern weitermachen. Was sind eigentlich seine nächsten Projekte?

Btw, in Letos PRINCE-VALIANT-Beitrag findet sich nun ein entsprechendes Video, denn ich finde, diese grandiose Musik muss gehört und erlebt werden! :D

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Von unvergesslicher Qualität war hingegen Waxmans herrliche Musik, die für meinen Geschmack perfekt in der 10-minütigen Suite auf der Silva Waxman-Compilation "Bride of Frankenstein" komprimiert wurde. Daher mein Track der Woche:

Vom unglaublich spritzigen und mitreissenden Main Theme bis zum herrlich, zum Dahinschmelzen schönen romantischen Ausklang ein filmmusikalischer Genuss der Extraklasse.

Die Einspielung ist wunderbar dynamisch, klar und lässt klangtechnisch keine Wünsche offen.

by the way: hat jemand den FSM Originalscore? Ich habe da doch Angst, dass die Soundqualität der Originalaufnahmen bei einem so alten Film doch ganz schön gelitten hat, daher habe ich davon bisher Abstand genommen.

gruss

Die Silva-Einspielung wird aber noch getoppt von der Charles-Gerhardt-Einspielung derselben Suite, meiner Ansicht nach.

Leto, von der Klangqualität des Originals kannst Du Dich auf der FSM-Seite überzeugen. Die in der Bit-Rate zwar reduzierten Clips vermitteln schon einen sehr realistischen Eindruck der Klangqualität der Original-CD.

Was ich vom Gesamtscore in Erinnerung habe ist, dass die erste Hälfte der CD sehr packend und mitreißend ist, die zweite Hälfte jedoch stark abfällt.

Die Suite ist eine super Themenzusammenstellung, die die Essenz des Scores enthält. Ähnlich wie Steiners Don-Juan-Suite, welche ebenfalls sowohl von Silva als auch von Charles Gerhardt eingespielt wurden.

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:) Huch! Dass Leto die Silva-Einspielung meinte, habe ich doch glatt überlesen und bin davon ausgegangen, dass die packende Gerhardt-Einspielung gemeint ist. Dementsprechend hört man nun auch im Video diese Version der Suite. Ich hoffe, das geht in Ordnung.
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Was sind eigentlich seine nächsten Projekte?

Gute frage. In naher zukunft noch nichts, was sich hoffentlich bald ändern wird.

Zemeckis plant ja dieses yellow submarine remake, wobei ich bezweifle, dass score da eine große rolle spielen wird. Danach kommt wahrscheinlich Roger Rabbit Teil 2.

Mal sehen ob Shawn Levy ihn für den action-film real steel ranlässt und stephen sommers will ja irgendwann noch tarzan neu verfilmen. Das ist aber alles erst frühestens 2012 fällig. Ich bin auch mal gespannt, ob er nimrod antals predators vertonen wird, der kommt ja nächstes jahr raus. So lange jetzt nicht wieder eine zweijährige silvestri-pause auf uns zu kommt ist mir jedes neue projekt recht.

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:) Huch! Dass Leto die Silva-Einspielung meinte, habe ich doch glatt überlesen und bin davon ausgegangen, dass die packende Gerhardt-Einspielung gemeint ist. Dementsprechend hört man nun auch im Video diese Version der Suite. Ich hoffe, das geht in Ordnung.

Ja vielen Dank :D

Ich habe z.Zt. wg. Stress im Job nur wenig Zeit für unser aller Lieblings-Musik Hobby, daher kann ich in Regel nur mit dem Player auf dem Weg zur Arbeit ein wenig Musik geniessen... :eek:

Ich besitze sogar selbst beide Versionen, aber auf meinem mp3 player geniesse ich lieber die Silva Einspielung wg. der IMHO insgesamt doch besseren Klangqualität. Diese typische Silva-Dynamik bringt gerade bei Kopfhörern recht viel.

Die Gerhardt-Enspielung hat auch ihre Vorzüge, ist aber IMHO eher für ein richtiges Anlagen-Hörerlebnis geeignet.

gruss

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Jaja, der PRINCE VALIANT-Main-Title, wunderbar... :D

Habe die FSM-CD leider noch nicht, kenne aber die Gerhardt-Suite und die Clips auf der FSM-Seite. Wirklich großartige, mitreißende späromantische Golden-Age-Filmmusik à la Strauss! Diese virtuosen, rasenden Streicherläufe schon gleich zu Beginn des "Main Title", toll! :)

Brauche jetzt unbedingt mal das FSM-Original...

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Kurz und schmerzlos:

[ame=http://www.youtube.com/watch?v=jqzK5OrYUH8]YouTube- Drag Me To Hell -Concert To Hell Soundtrack[/ame]

Dieser Cue ist der absolute WAHNSINN. Das tolle Hauptthema und dann dieses geniale Violinenscherzo in der Mitte des Tracks. Einfach der Knaller!

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Jaja, der PRINCE VALIANT-Main-Title, wunderbar... :)

*schmunzel* Nicht nur der "Main Title" ist wunderbar, sondern auch der Umstand, dass Jerry Goldsmith 40 Jahre später Waxmans Motiv für den Bösewicht (in der Suite zu hören bei 1:55) in seinem Score zu THE SHADOW als Anfangstöne des Mystery-Hauptthemas re-animierte (im YouTube-Video bei 0:17). Eine schöne Hommage. :D

[ame=http://www.youtube.com/watch?v=vHEp2lAql4E]YouTube- Jerry Goldsmith:"The Shadow" (1994)-Main Theme[/ame]

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Schon wieder ist eine Woche vergangen und es wird Zeit, den Track der Woche zu posten. Heute möchte ich einmal 2 Tracks vorstellen, leider habe ich für beide keine entsprechenden Clips und kann daher nur anregen, die entsprechende Suite s der Scores anzuhören.

Angeregt durch einen Beitrag von Thomas Nofz, kaufte ich mir den Score "Scent of a Woman" von Thomas Newman. Ganz besonders habe ich Gefallen an dem vorletzten Track der CD "Fleurs de Rocaille" gefunden. Vor allem das herrliche Spiel der Bläser vermag mich zu begeistern. Nachdem ich in den vergangenen Jahren immer wieder enttäuscht war von Thomas Newmann, gefällt mir dieser Score richtig gut. Ich bin froh, lieber Thomas Nofz, dass ich durch die auf diese Musik gestoßen bin.

Der eigentliche Track der Woche stammt bei mir jedoch aus der Feder eines anderen Komponisten. Es ist, wie könnte es anders sein, Christopher Young. Nachdem ich die Suite zu "Creation" auf Dom's HP gehört habe, verliebte ich mich sofort unsterblich in dieses wundervolle Klavierthema für Emma (Jennifer Connely). Seit dem wachsen meine Hoffnungen auf eine CD-Veröffentlichung für den Score in ungeahnte Höhen.

Der Film lief ja am Donnerstag in den USA an und ich hoffe sehr, dass bald eine CD-Ankündigung folgt.

Euch allen noch einen schönen Sonntag :).

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Euch allen noch einen schönen Sonntag :).

Danke, ebenso! Ich für meinen Teil hatte einen unglaublich entspannendes Wochenende. Das Studentenleben ist echt anstrengen...in der Woche hat man einfach so viele Feiern, DVD-Abende und ermäßigte Konzertbesuche, dass man echt froh ist, mal wieder einfach zu Hause entspannt Musik hören zu können :D

Inspiriert durch meine gestrige Premiere von Goldsmiths "L.A. Confidential" genieße ich gerade einen wundervollen Neo-Noir-Musik-Abend mit Goldsmiths "Chinatown", "L.A. Confidential" und...naja, halt nochwas. Vielleicht habe ich noch Zeit für Danas "True Lies", den ich freundlicherweise mal von Colosseum geschenkt bekommen habe.

Kein Wunder also, wenn auch mein heutiger Track der Woche aus Goldsmiths Feder zu diesem Genre stammt. An anderer Stelle ließ ich mich bereits über das furiose Paukensolo aus "Bloody Christmas" aus. Ich möchte hier ergänzen, dass ich das gesamte Stück einfach unglaublich mitreißend finde. Goldsmith fackelt nicht lange und treibt das Stück immer weiter bis zu diesem perkussiven Höhepunkt. Danach folgt einfach nur schrille Gewalt mit den Streicherausbrüchen, an die sich dann wieder das Schlagwerk anschließen, bevor ein sich immer weiter aufbauender Streicherakkord auftürmt. Ein letzter Mal dröhnt die Perkussion und das Stück bricht ab...im Film jedenfalls. Varèse ergänzte das ohnehin eigentlich in zwei Teile getrennte Stück (zwischen dem Schlagwerksolo und den Streicherausbrüchen ist eigentlich eine viel längere Pause) um eine Darbietung des Hauptthemas, welches eigentlich viel später in Erscheinung tritt und auf der CD dem Hörer als roter Faden dienen soll.

Das Stück ist einfach nur Energie und Brutalität. Einfach Wahnsinn, packend und mitreissend. Leider ist die youtube-Qualität nicht der Renner, aber die Videos hier sollen ja auch lediglich als Anreiz dienen. Also dann: Viel Spaß damit!

[ame=http://www.youtube.com/watch?v=LNU760ZQCqs]YouTube- Bloody Christmas-Jerry Goldsmith[/ame]

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Soooo, glaube meinen Track der Woche kennen einige von euch. Hab nur durch Zufall einmal kurz reingehört und zack *bum hab ich mir die "End Credits" auf meinen MP3 Player draufgeschmissen und überall wo ich nur unterwegs war, angehört.

Es handeln sich um die "End Credits" von "MouseHunt",

aus der Feder von Alan Silvestri :D

Tja ich liebe das Main Theme, wie es gleich zu Beginn erklingt. Zuerst ganz einfach aber effektiv orchestriert und dann nach einem kurzen Intermezzo mit ein wenig mehr Wucht, und dann nach wieder einem Zwischenspiel, klasse wie die Streicher und Bläser das Theme interpretieren. Daraufhin folgt diese wahnsinnige Überleitung zu der anderen Melodie, die zuerst wieder recht simple klingt von der Instrumentenvertonung aber dann fast wie Musik von einem Jahrmarkt klingt.

Nun wirds ruhiger. Ich finde dieses langsame Thema so wunderschön, wie es vom Piano vorgetragen wird. Dazu die sanften Silvestri-Streicher, wo man richtig raushört, von wem die Musik stammt.

Er lässt es ganz ausspielen und kurz bevor es ganz still wird, kommt diese klasse Stück, dicht gefolgt von einer Hammeraufbau, auf dem dann das Main Theme wieder folgt.

Erst wieder die einfachere Instrumentierung, dann wieder dem Intermezzo wieder die leicht wuchtigere Fassung. Dann wird stetig gesteigert, bevor es genial endet.

und für diejenigen, die es vielleicht nocht nicht kennen, hier mal zum anhören:

[ame=http://www.youtube.com/watch?v=-5NdfZ2LNZw]YouTube- End Credits - Alan Silvestri (Mouse Hunt soundtrack)[/ame]

Diese End Credits bilden nur einen kleinen Ausblick, was für eine tolle Arbeit Silvestri für den Film abgeliefert hat. Dieser Titel wurde einfach nur mein Tarck der Woche, weil er einfach auch mal ein richtig gute Zusammenfassung der Themen des Albums ist, aber auf diesem gibt es bestimmt viel bessere als diesen hier. Werd mir wohl das Album wieder mal ganz zu gemüte nehmen und dann einfahc mal wieder einen Eintrag in "ich höre gerade folgendes Album" machen. :eek::)

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Hallo,

heute erlaube ich mir mal einen etwas unkonventionellen und nicht ganz ernst gemeinten Beitrag zum Thema "Track der Woche": Dass die Musik zu einem Trash/B-Film noch das beste an der Sache ist, kommt ja öfters vor, aber diesen herrlich überdrehten Vorspann mochte ich, seit ich den Film als Kind gesehen habe - nun ist er auch auf youtube... schätze, bei dem Trash interessiert das selbst die Rechteinhaber nicht mehr.

Die Musik ist simpel, aber effektiv, die Soundqualität unterirdisch, aber für mich hat sie einen so wunderbaren Trash-Charme, dass ich mir diese ersten zweieinhalb Minuten immer mal wieder gerne ansehe/-höre.

Besonders die Stelle ab 2:00, wenn die Musik völlig überdreht, gefällt mir sehr. Schade, dass der Score wohl nie erhältlich sein wird.

MIKE VICKERS - At The Earth´s Core (1976) - Main Titles

[ame=http://www.youtube.com/watch?v=-6wOJn3hk3Q]YouTube- At The Earths Core (1976) - Part 1 / 9[/ame]

... wobei ich mich immer noch frage, wie das eingespielt wurde. Gab es 1976 schon "Sampling" aus vorgefertigten Aufnahmeelementen? Ich kann mir nicht vorstellen, dass das Budget dieses Films das Engagement eines echten Orchesters ermöglichte. Dass der "Rest" des Scores eigentlich nur aus schrägem Elektronik-Geklimper besteht, hat sicher seinen Grund....

gruss :)

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