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BigMacGyver

Sonstiges - James Fitzpatrick: Werden zuviele Soundtracks produziert?

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James Fitzpatrick von Tadlow Music ist wohl der erste soundtrack produzent, der die obligatorische frage stellt, die uns alle schon beschäftigt hat: Wird der Markt gerade dermaßen überschwemmt, dass man als fan nicht mehr mithalten kann und wird dies auf dauer mehr schaden als nützen? Passenderweise bringt er diese diskussion ins rollen nachdem FSM zwei box sets und drei reguläre releases angekündigt hat :lol2:

Question for debate: Are there just way too many film music CDs released these days?

My answer: Yes. the specialist soundtrack labels have just gone crazy with the amount of titles released every month. And far from being good for the "soundtrack collectors" it will actually harm the market as there is no way most collectors can keep up with this plethora of releases...both in amount of titles and financially.

It also means that many worthy titles will get overlooked as not all CDs will sell to their previous market potential.

It will also mean that new recordings of classic scores, which generally cost an awful lot more to produce than any re-release of an older soundtrack, will become more scarce. Certainly in my case, after LAWRENCE and the next recording, I will take a very careful look at any future recording. There are only so many times I can go to my accountant and explain why not one single Tadlow Music new recording has ever recouped the recording cost!

Plus, my main business of contracting real orchestras to perform real music has suffered over the past few years (in film and TV scoring anyway......not so much in classical/pop CD recording) thanks to the reliance on samples.

So, I firmly believe that the Film Music CD market is becoming a victim of it's own success. Re-releasing an older recording has become so easy, and such an obsession in some quarters, that the market is bound to implode!

Less releases per year would actually mean better sales for most titles over a longer time scale. Also, are we in danger of running out of "decent" older scores to issue? Some music is just not worth a release?

Anyway, that is my rant for today.....am I anywhere near right, or, am I just being a boring old fart?

PS

Tadlow Music is as guilty as any label, as this year I will be releasing 3 CDs rather than my usual 1 or 2

Ganz uneigenützig scheint seine argumentation wohl nicht zu sein, denn tadlow scheint bereits unter dem starken konkurrenzdruck zu leiden.

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Ganz uneigenützig scheint seine argumentation wohl nicht zu sein, denn tadlow scheint bereits unter dem starken konkurrenzdruck zu leiden.

Scheint mir auch so :D

Ich glaube nicht, dass der Markt überschwemmt wird ... Gott sei Dank werden jetzt endlich mehr Scores aus den Jahren 1970 bis heute veröffentlicht denn man kauft ja nicht alles, sondern nur das was man wirklich gerne hört.

Der eine wird bei einem Jerry Fielding Score sofort zuschlagen, mich lässt die Veröffentlichung kalt, aber dafür bekomme ich bereits eine Woche später ein David Arnold Score :lol2:

Früher hat man weniger CDs veröffentlicht, aber deshalb habe ich auch nicht mehr CDs gekauft ... ich kaufe eigentlich heute wo so viel mehr interessantes für mich dabei ist weit mehr Re-Relases :D

FSM, La La Land, Intrada ... weiter so!!! :D

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Ich sehe das ähnlich. Noch vor 7 jahren lauteten die obligatorischen fragen: Warum werden nicht mehr soundtracks produziert? Warum sind die indy scores OOP? Wo bleiben alien, spartacus, bttf? Warum ist predator sold out?

Da kann ich heute mit der frage: "Werden zuviele cds produziert?" eigentlich gut leben :lol2:

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Csongor hat für mich vollkommen recht: Ich bin auch nicht so der Golden Age Käufer, sondern erfreue mich an Soundtracks aus den 70ern und 80ern.

Und da picke ich mir wie seit vielen Jahren die Titel raus die mich interessieren. Andere lasse ich lieber anderen Käufern übrig, die mehr damit anfangen können.

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James Fitzpatrick:

Scores like ANGEL AND DEMONS only used real strings...all the other elements including choir were sampled! So obviously Hollywood scoring orchestras are suffering as well. But, this is not just confined to movie scoring but any form of orchestral recording has dipped dramatically over the past 5 ywears....and we can't blame just the "economic climate"

Das wußte ich garnicht :music:

Wie kann man denn so ein Chor "Gesang" aus den Samples rausholen?

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Ich bin beeindruckt und sprachlos :music:

Will auch so ein Voxos Paket haben :D ... damit werden dann wohl früher oder später alle Chöre für zukünftige Filmmusik nur noch aus der Box kommen.

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Find das einfach nur armseelig. Wenn ich in einen film mit dickem budget gehe erwarte ich doch wenigstens, dass ich das geld nicht nur sehen sondern auch hören kann. Stattdessen werden konservensamples verwurstet und als echte chöre verkauft. Wundert mich auch nicht, dass ausgerechnet angels & demons als beispiel rangezogen wurde.

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Angels & Demons ist ein ausgezeichnetes Beispiel ... denn jeder wusste nach dem riesigen Erfolg von DaVinci Code, dass der die Kassen ordentlich klingeln lassen wird und trotzdem hat man bei der Performance der Musik sehr stark gespart.

Auf der anderen Seite ist es interessant und auch gleichzeitig erschreckend, dass die Technologie so weit ist, dass wir zwischen einem richtigen Chor und einem Sample nicht mehr zu unterscheiden wissen. :music:

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Ich finde gerade bei zimmer und remote control allgemein ist es ziemlich offensichtlich, dass das meiste künstlich ist. Für mich hat diese musik rein garnichts natürliches mehr und lässt mich daher auch völlig kalt. Irgendwann wird dieser ganze konservenorchester kram mal genauso veraltet klingen wie die ollen synthclavier scores der 80er, weil die leute durch einen wirklich guten und populären orchesterscore vor augen geführt bekommen, wie natürliche musik eigentlich klingt. Das ist zumindest meine hoffnung.

Man mag leute wie shore, horner und silvestri kritisieren, dass sie mit der zeit gehen und sich diesem stil annähern, aber bei diesen herrschaften kann man zumindest noch deutlich den unterschied zwischen den echten sessionmusikern und der elektronik hören anstatt einen einzigen brei aus samples und ein paar echten streichern.

bearbeitet von BigMacGyver

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Also ich komme mit dem Kaufen momentan tatsächlich nicht mehr hinterher, aber glücklicherweise halten sich "Independence Day", "The Edge" und andere CDs auf meiner Wunschliste ein bisschen und für die Club-CDs gibt's ja noch Colosseum. Zwei weitere FSM-Boxen? Dann aber doch eher solche kleineren Sachen wie die Kaper oder Raksin-Ausgaben, oder? Glücklicherweise kann man sich bei einigen Sachen ja sicher sein, dass das Geld nicht verpulvert, sondern nur umgewandelt wurde. Wenn ich in ein paar Jahren meine "China Syndrome"-CD oder "Jack and the giant killer" loswerden will, dürften sie mindestens das Doppelte einbringen :music:

Dass die Musik zu Angels and Demons künstlich war, war für mich sofort klar. Nur Gegrummel und Gebrumme. Einfach nur furchtbar. Mich wundert, dass wenigstens die Streicher echt waren...

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Und wo ist das Problem, dass es sich nicht um echte Streicher und Chor handelt??? Ich sehe es als einfaches Stilmittel an genau so wie das Orchester und echte Chorsänger. Die Frage die sich stellt ist eher, wie geschickt diese Stilmittel eingesetzt werden und das war bei Angels and Demons eher dürftig.

Zur Frage ob zu viele Scores produziert werden, würde ich sagen, aus Fansicht können es nie genug sein, aber aus finanzieller Sicht ist es momentan echt ein wenig viel, was da auf einen zukommt. Und durch die Limitierungen muss man meist auch sofort zuschlagen wenn man nicht noch mehr drauf zahlen will... aber so ist das halt mit Hobbys ^^

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Und wo ist das Problem, dass es sich nicht um echte Streicher und Chor handelt??? Ich sehe es als einfaches Stilmittel an
Das wäre aber nur der fall, wenn sich künstlicher chor und orchester deutlich von echten abheben würden und auch auf innovative art und weise eingesetzt würden. Das gegenteil ist aber der fall: man versucht dadurch nur, die kosten zu drücken und die künstlichkeit im ergebnis nach möglichkeit zu verstecken sowie immer realistischer klingende samples zu verwenden. Das ganze passt auch gut ins bild. Als komponist verwaltet man nämlich auch des öfteren das gesamte musikbudget und was überbleibt ist quasi die eigene bezahlung. Da ist es natürlich dufte wenn man kein geld für den chor ausgeben muss und den stattdessen aus der dose holt. Rechtfertigen kann man die kosten letztendlich immer irgendwie (sei es durch zehn additional music komponisten, einer armee von orchestrators oder einfach nur durch den namen hans zimmer als profit-garantie). bearbeitet von BigMacGyver

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Ich kenne James Fitzpatrick persönlich und habe schon oft mit ihm gearbeitet. Ich kann seine Bedenken auf jeden Fall nachvollziehen. Das Problem ist, dass momentan so viele Soundtrackveröffentlichungen auf den Markt gespült werden, selbst von irgendwelchen unglaublich uninspirierten samplezusammengefrickelten Ambience-Scores, dass wirkliche Liebhaber-Scores, die mit großem Aufwand und viel Liebe zum Detail re- oder rereleased werden einfach in dieser ganzen Schwemme untergehen.

Ich weiß, wieviel Aufwand er für seine Rerecordings betreibt, mit wieviel Passion und Leidenschaft er solche Projekte durchboxt, irgendwelche abstrusen Percussion-Instrumente auftreibt, nur um seinen Releases mit dem Qualitätsstandard zu veröffentlichen, die er sich selbst setzt, während irgendein Komponist zu Hause in seinem Sequenzer mal kurz auf den Bounce-Knopf drückt, er seine Sample-Libraries auffährt und das dann ebenfalls einen nach außen scheinend gleichwertiges Release bekommt.

Natürlich sieht er die Problematik nicht ganz uneigennützig und mit einer gewissen Frustration. Früher hätten sich Liebhaber die Finger nach solchen Releases geleckt, heute kriegens einige nichtmal mehr mit, dass es sie gibt. Der Filmmusik- und vor allem Filmmusik-CD-Markt wird zunehmend von der Industrie als Cash-Cow gemolken, seit ein paar Jahren hat sich das Interesse daran so erhöht, dass es beginnt, ähnliche Effekte zu generieren wie im Pop-Markt - kurzfristiges finanzielles Interesse über Nachhaltigkeit.

Punkt 2 sind tatsächlich die Sample-Bibliotheken. Allerdings tritt dieser Effekt weniger bei den High-End-Produktionen ein wie ANGELS & DEMONS auf. In Hollywood ist es kein Problem, mal eben n 120-Mann Orchester zu kaufen und das für 30 Sessions hinzusetzen. Gewisse Insider-Geschichten aus den A-Produktionen legen nahe, dass Geld da überhaupt keine Rolle spielt, ohne zu genau ins Detail gehen zu wollen. Gleiches gilt für Remote Control: Hans Zimmer hat immer ein Budget zur Verfügung, was es ermöglichen würde riesige Orchester aufzunehmen. Für Gladiator hat er bspw. 16 Hörner geordert und in 4-er-Gruppen im Aufnahmeraum verteilt um den epischen Horn-Sound zu bekommen. Warum nutzt er dennoch Samples? RC wird in Hollywood für eine bestimmte Ästhetik eingekauft, RC bedeutet larger than life sound, unglaubliche fatness und eher einen "produzierten" Sound als einen einfach nur aufgenommenen und gemischt. Gewisse Klänge, die RC etabliert hat, sind mit einem Orchester allein nicht hinzubekommen, deswegen ist es auch immer so amüsant, wenns mal "Gladiator in Concert" oder sowas gibt und alles klingt wie Hans Zimmer mit kaputtem Hüftgelenk.

Für die Ästhetik die durch RC bekannt und (leider) auch beliebt wurde, muss man einfach gewisse Instrumente nochmal per Sample doppeln oder hinzufügen. Würde man versuchen, gewisse Tracks mit echten Musikern umzusetzen, würde es mit hoher Wahrscheinlichkeit Tote geben. RC nutzt diese Samples also nicht aus Kostengründen sondern aus Ästhetikgründen. Kein JW-Score hat beispielsweise ansatzweise den Druck eines Scores von RC. Das liegt daran, dass JW das Orchester aber noch als solches nutzt, als Ensemble mit diffizilsten Nuancen. Die RC-Ästhetik ist allerdings darauf ausgelegt, einen "pseudo"-Orchestralen sound mit möglichst viel Punch und Breite zu erzeugen. Was man davon mag, ist jedem selbst überlassen (mal davon abgesehen, dass man auch ne Diskussion lostreten könnte, warum das Sounddesign in den letzten Jahren so krass zugelegt hat, dass nur noch Scores wie die von RC dagegen durchkommen).

Die eigentliche Gefahr, die von Samples ausgehen, liegt eher in den Bereichen, wo das Budget eher klein bis mittel ist. Ich persönlich versuche immer, das Budget so weit auszuquetschen, dass ich es mir erlauben kann, einen anständigen Orchesterapparat zu buchen um später nichts mehr mit Samples doppeln zu müssen. Ich kenne aber auch Kollegen, die Hybridproduktionen machen, d.h. sie buchen ein paar Streicher, ein Horn etc. damit der Realismuseindruck gegeben ist (mischen diese realen Instrumente natürlich am lautesten in die Endmischung) und unterfüttern den Rest mit Samples, was mehr oder weniger auch zu nem einigermaßen realistischen Orchestersound führt. Das Problem hierbei sind die Produzenten. Sie hören (mit ihren wenig geschulten Ohren), dass der Score für das kleine Budget was es gab doch recht amtlich klingt und gehen davon aus, dass sie in der nächsten Produktion doch auch nicht mit mehr Geld kalkulieren müssen weil man doch auch schon für n paar Euro irgendjemanden findet, der seine magische Sampleschublade aufmacht und dann ein Hollywoodsound erzeugt. Das Problem, welches aber entsteht ist, dass man für Samples nur ganz spezifisch schreiben kann und gewisse Dinge mit Samples nicht umsetzbar sind. Man schreibt also mit dem Gedanken "Kann ich das eigentlich mit Samples erzeugen?" und nicht mit dem "Boah, ich habn Orchester, da kann ich ja schreiben was ich will und diese ganzen tollen Einfälle einbauen!" Man beginnt also als Komponist, sich selbst zu beschneiden, wenn man für Samples schreibt, beschneidet dadurch auch die Musik ihrer Möglichkeiten und zack hat man das Dilemma vieler mittelgroßer und kleiner Soundtrackproduktionen: Scheiß Musik und dazu noch n Scheiß Sound weil nicht echt.

Das Sample-Dilemma ist also nicht so sehr ein Problem bei den großen Produktionen (die, die hauptsächlich von den Fans wahrgenommen werden) sondern ein Problem, was in der Mitte wütet, dadurch aber generell die Filmmusik gefährdet, weil in allen Positionen Ansprüche runtergeschraubt werden (der Produzent, der Dosenorchester hinnimmt weils billiger ist, der Komponist, der hinnimmt (oder hinnehmen muss), dass er sich gefälligst musikalisch zu limitieren hat, damit er seine Musik mit Samples umsetzen kann).

Grüße

Robin

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Und wo ist das Problem, dass es sich nicht um echte Streicher und Chor handelt???

Also ein Problem habe ich nicht, wenn jemand Musik mit Samples produziert. Frage mich jedoch warum man es bei Samples belässt, wenn man auch Musiker haben kann, die 'nen Extrabonus Virtuosität in die Waagschale werfen. Am Geld wird es bei Hans schon nicht scheitern.

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Also ein Problem habe ich nicht, wenn jemand Musik mit Samples produziert. Frage mich jedoch warum man es bei Samples belässt, wenn man auch Musiker haben kann, die 'nen Extrabonus Virtuosität in die Waagschale werfen. Am Geld wird es bei Hans schon nicht scheitern.

Vieleicht wird in der Branche auch über CIR (Cost Income Ratio) gerechnet?

Ich persönlich bin der Meinung es kann nie zu viel veröffentlicht werden.

Hoffe nur nicht, dass die Veröffentlichungsflut irgendwann mal abebbt.

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Es kann nie genug gute Soundtrack-Veröffentlichungen geben. Es wachsen immer wieder Generationen nach, die sich dafür interessieren. Ich glaube aber, dass sich das Medium in den nächsten Jahren ändern wird. CDs werde auf kurz oder lang aussterben. Gerade deshalb donnern die Label noch raus, was sie können.

Was mich mehr betrübt ist die Vermarktung der ganzen CDs. Kleine Limitierungen, große Ankündigungen. Die Fans kaufen nicht mehr, weil ihnen die Musik gefällt, sondern weil Alben selten sind. Die Label selber veröffentlichen auf Teufel komm raus. Keine Woche, wo nicht wieder mindestens eine limitierte CD erscheint. Dabei bleibt die Qualität auf der Strecke. Die massenhaften Pressfehler dieses Jahr und jüngst ein Komponist "Georges Delerues" auf Intradas Maxie zeugen davon. Anscheinend ist die Qualtätskontrolle völlig abhandengekommen. Der Käufer kann sich ja melden, wenn was nicht stimmen sollte. :music:

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Georges Delerues, Pino Donnagio, Jerzy Goldsmith, Elmar Bernstein, Fred Carlin.....who cares, der geneigte Soundtrackfan weiß doch wer gemeint ist. Jaja wir leben in unruhigen Zeiten.

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Interessant, dass diese Frage mittlerweile vor knapp zehn Jahren gestellt wurde. Im Nachhinein muss ich sagen, meiner Ansicht nach werden nicht zuviele Filmmusik-Alben "produziert" im Sinne von "veröffentlicht" werden, sondern eher zu wenige im Sinne von "hergestellt".

Und damit meine ich nicht die limtierten Veröffentlichungen der Nischen-Label, sondern reguläre Filmmusik. Ich bin zugegebenermaßen nicht sehr stark auf dem Gebiet der aktuellen Filmmusiken unterwegs, aber mir fällt auf, dass zahlreiche "zeitgenössische" CDs plötzlich vom Markt verschwinden, weil anscheinend nur noch geringe Stückzahlen gepresst werden, beispielsweise TOMORROWLAND, JOHN CARTER, AVENGERS etc. In den frühen 2000ern bekam man zahlreiche reguläre Veröffentlichungen aus den 90ern hinterhergeschmissen, jetzt sind insbesondere Disney-Titel sehr schnell vom "Aussterben" bedroht. Habe mir daher direkt mal SOLO, MALEFICENT, ALICE, FANTASTIC BEASTS (Deluxe), DSCHUNGELBUCH und einige andere besorgt, bevor man hinterher in die Röhre guckt.

Kaum hat sich der ganze Limtierungs-Hype gefangen, bricht der reguläre Markt ein...

2010 muss ja echt ein Krisenjahr gewesen sein, denn Lukas Kendall hat ja dieselbe Frage gestellt: http://www.filmscoremonthly.com/daily/article.cfm/articleID/6575/Seriously-Are-There-Too-Many-CDs/

War mir gar nicht mehr so bewusst.

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