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Christopher Nolans' THE ODYSSEY - Musik: Ludwig Göransson
Mike Rumpf antwortete auf SilvestriGirls Thema in Scores & Veröffentlichungen
PS: Noch einen kleinen Nachtrag. Mal abgesehen davon, dass der "Einer gegen alle"-Kampf unnötig lang und eher plump inszeniert ist, habe ich das eigentlich schon auch als weiteren Beleg für den "Antihelden" Odysseus gesehen, der zwar die Gewalt in Troja bereut, aber für den Erhalt seines Status Quo/Habitus doch jederzeit wieder bereit ist, eine List anzuwenden und zu töten. -
Christopher Nolans' THE ODYSSEY - Musik: Ludwig Göransson
Mike Rumpf antwortete auf SilvestriGirls Thema in Scores & Veröffentlichungen
Ich denke, wie man auf den Film reagiert, hängt auch davon ab, ob man sich vom Original etwas lösen kann. Ich habe die Irrfahrt hier als eher surreal empfunden, als zutiefst allegorisch angelegt. Deshalb habe ich mich auch nicht daran gestört, dass das Pferd logistisch keinen Sinn ergibt oder andere Dinge nicht dem Original entsprechen oder Bauten/Kostüme/Rüstungen nicht authentisch (in welchem Historienfilm sind sie das schon?) sind. Nolan versucht die üblichen Konventionen im Genre zu unterlaufen und mit dem Stoff anders umzugehen. Das ist definitiv nicht durchgehend gelungen und macht auch einige nervige Zugeständnisse an das Hollywood-Kino, ohne die man vielleicht ein solches Großprojekt auch gar nicht in dieser Form realisieren kann. Hätte er komplett auf Griechisch mit einem griechischen Cast gedreht, ich fürchte, das hätte kommerziell nicht funktioniert. Faszinierend ist der Film aber trotzdem und IMHO auch sehr lohnenswert. Ich würde auch plädieren, sich eine eigene Meinung zu bilden. Das ist ein Film, der auf die große Leinwand gehört. Grundsätzlich finde ich es auch großartig, dass ein Film es schafft, für so viele kontroverse Diskussionen (nicht nur hier im Forum) zu sorgen. -
Roger Feigelson auf FB: A few more details since people have been asking. First, the set will retail for $129.99. This is not a reissue, Mike Matessino has rebuilt this from the ground up and spent months painfully restoring (and yes -- expanding it. Now included is that Kobol establishing shot from Lost Planet of the Gods!). So save your pennies, this is a pretty impressive set. Thank you Mike.
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Christopher Nolans' THE ODYSSEY - Musik: Ludwig Göransson
TheRealNeo antwortete auf SilvestriGirls Thema in Scores & Veröffentlichungen
Kommt darauf an, auf wen man hört. Lieber eigene Meinung bilden und im Kino nicht verpassen. -
Christopher Nolans' THE ODYSSEY - Musik: Ludwig Göransson
Howard antwortete auf SilvestriGirls Thema in Scores & Veröffentlichungen
Klingt ja irgendwie nicht so, als müsste man sich das 3h im Kino antun. Warte dann wohl auf's Heimkino. Da kann man wenigstens pausieren. -
Dunge_Onmaster folgt jetzt dem Inhalt: Ultima VIII: Pagan (1994) – Orchestrale Bearbeitung und Neu-Aufnahme der MIDI-Musik
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Hallo zusammen, jetzt in den Sommerferien (bin Lehrer...) hab ich endlich die Muße gefunden, ein Projekt umzusetzen, das ich eigentlich schon seit Jahren in Angriff nehmen wollte: nämlich den meiner Meinung nach unglaublich atmosphärischen, aber leider sehr verkannten MIDI-Score zu Ultima VIII: Pagan (1994) von Nenad Vugrinec (einem kroatisch stämmigen Videospielkomponisten, der vor allem für seine Arbeit bei Origin Systems bekannt ist) neu zu arrangieren und mit modernen, (hoffentlich!) wohl klingenden Synth- und Orchester-VSTs neu aufzunehmen. Zu ein paar meiner Lieblingsstücke aus dem Score hab ich Videos auf YouTube hochgeladen. Vielleicht gefällt’s ja dem ein oder anderen. Das ganze ist sehr filmmusikalisch gestaltet. Das Album ist mittlerweile abgeschlossen und auf Bandcamp veröffentlicht: https://dustinnaegel.bandcamp.com/album/ultima-viii-pagan-orchestral-re-arrangement LG Dustin
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Christopher Nolans' THE ODYSSEY - Musik: Ludwig Göransson
ronin1975 antwortete auf SilvestriGirls Thema in Scores & Veröffentlichungen
Schön, dass es auch anderen auffällt wie mau die Action am Ende inszeniert ist (unnötig war sie sowieso)… - Gestern
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Christopher Nolans' THE ODYSSEY - Musik: Ludwig Göransson
Stefan Schlegel antwortete auf SilvestriGirls Thema in Scores & Veröffentlichungen
Ich gehe mit Dir darin einig, daß das letzte Drittel dann wenigstens einigermaßen spannend wird nach der emotionslosen Kälte, die zuvor fast durch die Bank vorherrschend war. Abgesehen jedoch von diesem Gemetzel im Finale, das so miserabel choreographiert ist und aus irgendeinem billigen Kung Fu-Film hätte stammen können. Bei dieser Eine gegen Alle-Sequenz ziehts einem ja nun wirklich die Schuhe aus. Und wer soll diese urplötzliche Gelenkigkeit einem Matt Damon abnehmen, der zuvor derart bieder, lahm und tranig daherkam? Zudem wollte er doch nie mehr ein Blutvergießen wie in Troja begehen, weil er völlig traumatisiert war vom Krieg. Von daher ist die Metzelei der Freier der größte Schwachsinn überhaupt und macht alles, was zuvor so alles an Weisheiten geäußert wurde, wieder komplett zunichte. Und das im Anschluß dann noch am Ende mit einer kitschigen Schiffahrt irgendwohin nach Westen auszugleichen (im Original mit der Aussage "Our age of bronze is collapsing"), ist ja wohl an Naivität kaum mehr zu überbieten. Klar kann man klassische Stoffe neu interpretieren, dann muß man aber auch das nötige Format dafür haben und es muß stimmig und glaubwürdig aussehen. Und genau da hängt es bei dem Nolan-Epos für mich an allen Ecken und Enden. Der Film strahlt weder irgendeine Sinnlichkeit oder Leidenschaft aus, der vor Elan strotzende und listenreiche homersche Odysseus ist so stinklangweilig wie ihn Damon abgibt eigentlich gar nicht mehr zu erkennen. Hinzu kommt, daß Damon in der Rolle auch total unglaubwürdig wirkt - das ist einfach nur leeres Gefasel, was aus seinem Mund kommt,das man ihm überhaupt nicht abnehmen kann. Weiterhin sind die Farben von Anfang an gründlich desaturiert, von dem ständigen Grau in Grau hat man spätestens nach einer Viertelstunde die Nase voll, Figuren wirken teilweise völlig deplaziert - wenn gar ein Inder sagen muß "Wir sind alle Griechen", wie soll man den Film dann noch wirklich ernst nehmen -, eine schwarze Helena wirft einen wie vieles ganz aus dem Film raus, dann passen meist anachronistische Kostüme, Dekors und Bauten überhaupt nicht zum antiken Griechenland, von der größtenteils banalen Musik ganz zu schweigen. Teilweise meint man sogar, Sturmtruppen aus STAR WARS würden plötzlich im Wald auftauchen oder Agamemnon wäre als Batman verkleidet. Wo sind wir denn da eigentlich? Irgendwo hörts doch auch mal auf bei derartigen Kindereien. Oder diese hirnrissige Idee, das trojanische Pferd auf den Hinterhufen aufrecht stehend zu konstruieren, so daß die Griechen im unteren Teil am Strand aufgrund des eindringenden Wassers dann zum Teil ertrinken. Sorry, aber wie lächerlich gehts denn überhaupt noch. Man fragt sich somit des öfteren, was der ganze Humbug eigentlich soll. Es sind nur wenige Szenen, wo Nolan inszenatorisch ein bißchen was auf die Beine bringt, aber das ist mir bei solch einem 3-stündigen Werk eindeutig zu wenig. -
Christopher Nolans' THE ODYSSEY - Musik: Ludwig Göransson
Mike Rumpf antwortete auf SilvestriGirls Thema in Scores & Veröffentlichungen
Ja, Du hast recht. Der Absatz war etwas arg holprig. Ich habe den vorhin überarbeitet. Generell meine ich mit neuem Kontext natürlich die Lesart, Odysseus als Antihelden zu zeigen und dies in den einzelnen Episoden zu etablieren, und nicht die Poseidon-Rache. Hoffe, das wird jetzt im Artikel klarer. Ansonsten finde ich es gerade interessant, klassische Stoffe neu zu interpretieren und für mich hat das auch gut und weitestgehend schlüssig funktioniert. Das ganz große Meisterwerk sehe ich im Film aber ebenso wenig. Dafür gibt es schon auch einige schwache Szenen wie das nicht enden wollende und völlig überzogene Hauen und Stechen am Ende, wenngleich ich das letzte Drittel davon abgesehen schon extrem stark finde. Die Musik sehe ich wie geschrieben schon sehr durchwachsen. Da hätte ich mir eine viel organischere Komposition und weniger Geräuschhaftes gewünscht. Aber gerade diese kleinen Melodien für Ithaka, Penelope und Odysseus werden mit jedem Hördurchgang besser. @Jafar: Probiere mal die von mir im Artikel empfohlene Tracklist. Die funktioniert eigentlich ziemlich gut. -
Christopher Nolans' THE ODYSSEY - Musik: Ludwig Göransson
Stefan Schlegel antwortete auf SilvestriGirls Thema in Scores & Veröffentlichungen
Dafür sind schon verschiedene Faktoren verantwortlich, wobei man bezüglich der Besucherzahlen ziemlich differenzieren muß. Entweder hat man als Kino das Publikum dafür oder nicht - wir z.B. in unserem Ort eher nicht und bei uns lief er vorletzte Woche auch nur ziemlich schwach. War teilweise wirklich zum Schießen vom Publikum her. Es sind schon die Multiplexe in den größeren Städten, wo es besuchermäßig richtig abgeht und von daher ist es halt doch hauptsächlich das jüngere Publikum so zwischen 16 und 30, das hier angesprochen wird und erscheint. Ältere dagegen nur vereinzelt wie ich das so erlebt habe. Und zudem muß man eben hierzulande auch dieses ziemlich starke Stadt-Land-Gefälle berücksichtigen. Der Hype um den Film war außerdem gewaltig und das hat sehr viel ausgemacht, so daß es quer durch alle Medien zu einem "Must See"-Erlebnis hochgeschaukelt wurde. Dann hat Nolan inzwischen eine ganz große Fangemeinde, die das natürlich ohnehin wieder abfeiert. Zudem die populären Stars, die viele bereits aus den üblichen US-Blockbustern kennen - beispielsweise spielen Tom Holland und Zendaya ja auch im neuen SPIDERMAN die Hauptrollen und da gehts geschäftlich sogar noch mehr ab. Allein das zieht also auch schon eine ganze Menge an Zuschauern in die Kinos. Und was man ja ständig hört ist, daß gerade der Sound neben der Bildgewalt - wobei für mich letzteres kaum vorhanden war und ich da aus älteren Epen ganz anderes gewohnt bin - bei dem Film die Zuschauer so begeistert. Die physische Wucht des äußerst basslastigen Sound Designs überwältigt anscheinend ganz offensichtlich die Massen und wirkt wie ein Rausch. Anders kann man das alles kaum erklären. Die Dialoge sind natürlich dann auch ein bißchen zu leise, wenn man den Lautstärkepegel nicht etwas höher dreht als sonst üblich im Kino. Das ist also Absicht. Bei mir hier im Kino wars noch halbwegs zu überstehen, es waren aber vor allem zwei, drei Sequenzen, wo ich mir auch schier die Ohren zuhalten mußte angesichts des repetitiven Gewummers und Getrötes. Aber ich kann mir schon vorstellen und habe es selbst auch schon erlebt, wie in anderen Kinos, die eben überwiegend auf ein jüngeres Publikum abzielen, die Lautstärke von vornherein bei so was viel zu weit aufgedreht wird. Und so würde ich selbst nun gerade den Film bestimmt nicht durchhalten. -
veröffentlichung INTRADA: Battlestar Galactica Collection (Stu Phillips)
Trekfan antwortete auf Trekfans Thema in Scores & Veröffentlichungen
Habe gestern und heute mochmal die Varese-Neueinspielung mit dem Orchester aus Glasgow gehört. Bin immer noch sehr angetan davon und man kann verstehen, weshalb Stu Phillips damals so begeistert von dem Ergebnis war. Das Orchester zeigt große Spielfreude und das ist genauso zupackend musiziert, wie das damals mit dem Los Angeles Philharmonic Orchestra mit dem Sore für den Pilotfilm gelungen war. Die Neuauflage der Scores in einer Box auf Intrada ist auch eine Antwort darauf, dass die alten CDs mittlerweile sehr gesucht sind und es immer mehr Berichte darüber gab, wie schwer die Originale von Intrada auf dem Markt zu finden sind, weil davon Bootlegs in Umlauf sind. -
Christopher Nolans' THE ODYSSEY - Musik: Ludwig Göransson
Jafar antwortete auf SilvestriGirls Thema in Scores & Veröffentlichungen
Meine Frau und ich haben uns am Wochenende den Film auch endlich mal zu Gemüte führen können. Es ist schon ein beeindruckender Film entstanden, der sich definitiv auf der großen Leinwand lohnt. Allerdings war der Ton viel zu laut, zumindest für die Tonanlage in unserem Cinemaxx. Es hat bei den lauten Szenen nur noch gedröhnt und gescheppert. Ein differenziertes Klangbild war da nicht mehr wahrzunehmen. Grundsätzlich höhre ich eher lauter, aber dann muß das die Anlage auch noch sauber darstellen. Das war hier überhaupt nicht mehr der Fall. Gerad beim Zyklopen und in der Schlacht klang es nur noch Sch.... Ich verstehe warum die Musik hier sehr spaltet und so richtig kann ich die für mich auch noch nicht einordnen. Im Film war sie passen und nicht aufdringlich im Vordergrund. Das waren eher der Grundsound. Im Film habe ich nur wenig thematisches Material wahrgenommen und daß auch eher gegen Ende. In wie weit ich mir das auch abseits des Films anhören will, weiß ich tatsächlich noch nicht. Kann aber alle verstehen, die darauf verzichten. Muß da mal in einer ruigen Minute reinhören. Das ist nix fü nebenbei zu hören. Genau wie der Film keine leichte Kost. Auch wenn ich de Film beeindurckend fand, wird er wohl nicht in meine Filmsammlung wandern. Ich kann mir nur schwer vorstellen, daß ich den gerne noch mal sehen möchte (wie auch schon bei Oppenheimer). Bin echt überrascht, daß er trotz seiner Sperrigkeit an der Kinokasse offensichtlich so erfolgreich ist. -
Christopher Nolans' THE ODYSSEY - Musik: Ludwig Göransson
Stefan Schlegel antwortete auf SilvestriGirls Thema in Scores & Veröffentlichungen
"Die Mühen haben sich gelohnt. The Odyssey ist ein archaisch anmutendes Historiendrama, das sich den Konventionen des Abenteuerkinos zwar nicht völlig verweigert, Homers Dichtung aber in einen neuen Kontext stellt, bei dem die einzelnen Etappen der Reise über die offensichtliche Action hinaus stets allegorisch zu lesen sind. Wenn Odysseus etwa auf der Flucht in seiner Hybris ohne Not noch einen letzten Pfeil auf den Zyklopen Polyphem abschießt, beschwört dies erst sein eigentliches Schicksal herauf. Diese vermeidbare Eskalation führt zu vielen weiteren Toten und weil Polyphem der Sohn von Poseidon ist, löst erst dessen Zorn die eigentliche Irrfahrt aus." Mike, was Du da oben schreibst zur Polyphem-Szene, ergibt doch so gut wie gar keinen Sinn. Was soll denn das für ein "neuer Kontext" sein? Wenn man die Homer-Vorlage oder die früheren Verfilmungen, etwa die mit Kirk Douglas, kennt, kann man doch so was nicht hinschreiben. Viel eher hat Nolan diese ganze Polyphem-Sequenz verkorkst, weil er mehrere wichtige Fakten wegläßt und dafür diesen letzten, absolut unlogischen Pfeilschuß hinzufügt. Das ist wie ganz Vieles in diesem recht öden Filmwerk einfach nur lächerlich. Schon allein durch die Blendung des Zyklopen ist doch völlig klar, daß Odysseus Schuld auf sich lädt. Und die eigentliche Hybris entsteht sowohl bei Homer wie in den früheren Verfilmungen dadurch, daß Odysseus in seinem hochgradigen Übermut bei der Abfahrt seinen wahren Namen enthüllt (das vorherige "Niemand"-Wortspiel entfällt bei Nolan übrigens leider auch noch) und daraufhin Polyphem seinen Vater Poseidon bittet, Odysseus entweder umkommen zu lassen oder zumindest seinen Heimweg übermäßig zu erschweren. Da Nolan hingegen verrückterweise weitestgehend auf Götter und Mythisches zu verzichten versucht, kommt er hier in das Dilemma, den Zorn Poseidons und das Verwandtschaftsverhältnis Polyphem/Poseidon erst mal über Umwege in Ansätzen dem Zuschauer erklären zu müssen. Polyphem selbst ist hier nämlich stumm und nur einer von Odysseus´ Mannschaft will offenbar bei der Blendung das Wort "Poseidon" gehört haben - der Zuschauer hingegen hört es eigentlich gar nicht. Nur deshalb kommen sie dann überhaupt auf den Gedanken, der Gott könnte eventuell was mit Polyphem zu tun haben und nun erzürnt sein. Das ist gegenüber dem Original schon ziemlich weit hergeholt. Alle für die Begegnung mit dem Zyklopen wesentlichen längst bekannten Elemente (Polyphem spricht, Niemand-Wortspiel, die Blendung löst natürlich bereits die Anrufung Poseidons aus, Odysseus prahlt mit seinen Heldentaten und enthüllt auch noch seinen wahren Namen) fehlen völlig, so daß ein ziemlich unnötiger Krampf dabei rauskommt. Neu hingegen ist es nun wirklich nicht, daß Odysseus durch den Zorn Poseidons eine zehnjährige Irrfahrt erleiden muß. Das war noch nie anders seit es die Odysseus-Sage gibt. Nur hat die ganze Szene bislang keiner so dümmlich aufzulösen versucht wie Nolan. Und es gibt noch so einige weitere Dummheiten in diesem Film, der die antike Vorlage und auch den Odysseus-Charakter viel zu sehr verdreht, um überhaupt noch einigermaßen stimmig zu wirken. Wenn es schon die ganze Zeit um Kriegstraumata und dazuhin auch noch um den Vergleich mit imperialistischen Angriffskriegen der Gegenwart gehen soll, warum sich dann einen Stoff aussuchen, der das alles von der ganzen Konzeption her im Prinzip gar nicht hergibt. -
veröffentlichung INTRADA: Battlestar Galactica Collection (Stu Phillips)
Stese antwortete auf Trekfans Thema in Scores & Veröffentlichungen
Also ich tippe auf einen Preis von locker 149,-€ für die Box. Und hoffe, dass Musicbox in Zukunft weiterhin nach Deutschland versendet, weil diese drecks EU-Packungsverordnung PPWR nun im Spiel ist und jeder europäische Händler aus einem EU-Land in jedem EU-Land einen Verpackungsbeauftragten haben muss. Reduziert bitte die 60.000 Mitarbeiter die alleine in Brüssel arbeiten auf 10.000 und lockert 90% aller Vorschriften. Denn vor 1993 hat alles doch auch schon funktioniert und dies womöglich besser. - Letzte Woche
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Christopher Nolans' THE ODYSSEY - Musik: Ludwig Göransson
Mike Rumpf antwortete auf SilvestriGirls Thema in Scores & Veröffentlichungen
Meine Kritik zu Film und Musik: https://www.filmmusik2000.de/the-odyssey-ludwig-goeransson-sehnsucht-und-verlorenheit -
veröffentlichung INTRADA: Battlestar Galactica Collection (Stu Phillips)
JuergenH antwortete auf Trekfans Thema in Scores & Veröffentlichungen
Danke für die Info, werde ich so machen - und mich ggf. erst für die Intrada-Box entscheiden, nachdem ich mich mit der Serie vertraut gemacht habe. @TempeltonPeck, gerne auch in Unterschiedlicher Wahrnehmung - mich hat die Esoterik "bin ich ein Zylon" erst ab ca. der Hälfte der Serie gestört, die Zeit davor war IMO stimmig. Habe noch ein anderes Thema, würde dafür aber noch eine aktuelle Sendung abwarten, so bleibt es zunächst bei den zwei CDs auf meiner Wants-List (eine aus einem anderen Thema) 🙂 -
https://variety.com/2026/film/news/mark-rydell-dead-golden-pond-1236834732/ Regisseur und Schauspieler Mark Rydell ist verstorben. Hier möglicherweise durch seine kleine, aber feine Zusammenarbeit mit John Williams bekannt: The Reivers, The Cowboys, Cinderella Liberty und The River. Für mich persönlich ist Cinderella Liberty sogar einer der besten Filme, die John Williams vetont hat. Rydell hatte auch einen bemerkenswerten Auftritt als Schauspieler in The Long Goodye von Altman, auch vertont von Williams.
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veröffentlichung INTRADA: Battlestar Galactica Collection (Stu Phillips)
Trekfan antwortete auf Trekfans Thema in Scores & Veröffentlichungen
Doch, wir reden schon über das, was Hardcore Fans wie bei anderen Franchises mit Buchstaben abkürzen. Wir haben zu der Serie nur exakt gegenteilige Auffassungen und ich weiß, dass es unglaublich vielen Leuten damals so ging wie mir. Würde mich deshalb aber nicht rumstreiten. Diese Box richtet sich definitv erstmal an Fans der Serie und der Musik. Ich bin mit der Serie und der Star Trek Originalserie aufgewachsen und kann da jede Note mitpfeifen. Bei mir spielt da also auch ein erheblicher Nostalgiefaktor rein. @JuergenH dir würde ich daher nicht so ohne weiteres zum Kauf einer solch großen und sicher für uns Europäer nochmal kostspieligeren Box raten. Ich würde die erste der Intrada CDs mit dem Pilotscore empfehlen (also nicht die CD zur LP-Einspielung) oder einfach zu der tollen CD auf Varese, die Robert Townson produziert und mit Stu Phillips in Glasgow eingespielt hat: -
veröffentlichung INTRADA: Battlestar Galactica Collection (Stu Phillips)
piksieben antwortete auf Trekfans Thema in Scores & Veröffentlichungen
Darunter würde ich es ehrlich gesagt auch nicht erwarten. 3CDs für Jaws waren 40$. Wenn man das hochrechnet und Porto, Zoll und DHL hinzurechnet würde mich das sehr wundern, wenn da kein dreistelliger Euro-Betrag unter dem Strich fällig wird. Und da die europäischen Versender auch importieren, wird auch dort bei 8CDs sicherlich ein satter Zuschlag zum Intrada-Preis dazukommen müssen (+ Porto). -
TempeltonPeck folgt jetzt dem Inhalt: INTRADA: Battlestar Galactica Collection (Stu Phillips)
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Die Isoterik war von Anfang an da, insbesondere in der ersten Staffel. Fand ich auch nicht so prikelnd aber es wurde sehr gut am Ende auf gelöst. Überhaupt finde ich die Plotauflösung ist eine der besten Serienfinals überhaupt. Keine Ahnung was du da gesehen habt aber nicht RDM BSG. Die Serie war von Anfang bis Ende sehr stark mit klaren roten Faden. Von "schlicht und ergreifend kein Konzept und keine Storys" kann keine Rede sein. Die Serie und Score gehören zu meinen absoluten Lieblingen. Was Caprica betrifft da stimme ich dir zu. Da war schon verdamt viel Esoterik Gequatsche dabei und die Story sehr zäh und wirr. Schade drum. Hätte was werden können genau wie Blood and Chrome. Schade das SyFy und Universal nichts mehr draus gemacht haben. Bezüglich der Box zur Classic Serie. Bis auf das Haupt, Cylonen und Kampf Thema hab ich da nichts im Ohr. Höre gerade über Spotify rein. Wenn der Preis stimmt könnte ich schwach werden aber es werden wohl mindestens 100€ fällig werden.