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Alle Inhalte von Sebastian Schwittay
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Genau, deshalb kommt die Musik im Film auch so erschreckend schlecht zur Geltung. Von einigen zentralen Tracks mal abgesehen ("Reunion", "Farewell", "A New Home" und das Finale) ist kaum ein vollständiger Track von der CD im Film zu hören - nur Snippets und Clips. Wir können heilfroh sein, so ein schönes, strukturiertes Album bekommen zu haben. In der Filmversion wäre das ungenießbar. ----------- Was den Film betrifft, muss ich mich den negativen Stimmen leider anschließen. Ich habe wirklich versucht, ihn zu mögen, aber der Film hat so gewaltige rhythmische Probleme, hetzt so kopf- und lieblos durch sein vollgestopftes Drehbuch, dass an so etwas wie Atmosphäre oder gar Spannung gar nicht zu denken ist. Kaum einer Szene wird mal Raum zum Atmen gelassen, alles wirkt wie eine Aneinanderreihung von Clips, die möglichst schnell abgehakt werden wollen: STAR WARS auf 1,5-facher Netflix-Geschwindigkeit. Damit steht er dem hyperaktiven, ähnlich missglückten SOLO nahe. (Von der allgemeinen Mutlosigkeit Abrams' und seiner Weigerung, etwas anderes als abgewandelte Remakes zu produzieren (hier von RETURN OF THE JEDI), will ich gar nicht anfangen, das Problem hatte ja THE FORCE AWAKENS schon.) Schade, aber THE LAST JEDI bleibt für mich der einzige, einigermaßen interessante Film dieser schwachen Sequel-Trilogie. Max hat es wunderbar auf den Punkt gebracht: Und auch Boneking trifft es hervorragend:
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Wie gesagt, Motivfetzen. In "Chrome Dome" eventuell Captain Phasma zugeordnet, hier nun offensichtlich den Knights of Ren (?)... Man sollte das auch nicht überanalysieren. Geschweige denn jede kleine Wendung als Thema identifizieren. (Interessant wäre dagegen mal eine finale Zuordnung der beiden neuen Themen aus "The Rise of Skywalker". Ist man sich im JWFan-Forum auch noch uneins drüber... mal sehen, ob es sich mir heute Abend beim Film erschließt.)
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Du hast da "Chrome Dome" aus THE LAST JEDI verlinkt, ist das beabsichtigt? Williams arbeitet da ja nur mit Motivfetzen. Lässt sich schwer zuordnen, was das genau ist... die Intervalle, die die gestopften Trompeten bei 1:40 spielen, entsprechen lustigerweise ungefähr denen des "Together"-Themas (ich nenne es jetzt mal so) aus THE RISE OF SKYWALKER. Wird aber wohl eher Zufall sein... Nicht mal "The Speeder Chase" hat gezündet? Der konzentrierteste Actiontrack der neuen Trilogie, transparent, ohne Schnickschnack, nicht überladen... man hört richtig, wie Luft zwischen den Stimmen ist. Müsste dir ja entgegen kommen, wenn dir der Rest zu "romantisierend verklebt" ist.
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Der beliebteste Soundtrack 2019 / Nominierungen
Sebastian Schwittay antwortete auf Markus Wippels Thema in 2019
Jep, ist er. Französischer Kinostart war im Dezember 2018, der Score wurde sogar schon Ende November 2018 veröffentlicht. -
JOKER von Hildur Guðnadóttir
Sebastian Schwittay antwortete auf TheRealNeos Thema in Scores & Veröffentlichungen
Sorry, aber: noch mehr von der Suppe? Die 36 Minuten des Albums kamen mir angesichts der Lethargie der Musik schon lang genug vor. -
Danke. Naja, ich war ja schon mit THE LAST JEDI äußerst zufrieden. Ein Score, der - das sollte man wohl nochmal betonen - kaum wesentlich schwächer als THE RISE OF SKYWALKER ist, und mit "The Rebellion is Reborn" nach wie vor die spannendste und dramatischste Konzertversion der neuen Trilogie hat. Ja, das war "Off the Waterfront" in der FYC-Auswahl. Der punktierte Rhythmus der Kontrabässe evoziert sofort stürmische Seefahrt, hat fast etwas Piraten-haftes an sich. Sehr tolle Passage in der Tat.
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Besonders schön finde ich auch, wie gezielt Williams diesmal mit einzelnen Instrumentengruppen arbeitet. Neben dem herausragenden Chorsatz in "Anthem of Evil", der lange ganz ohne instrumentale Begleitung auskommt, lassen einen auch die prominent gesetzten Blechchoräle wohlig erschauern ("The Final Saber Duel" ab 1:11, "Farewell" ab 3:19). Love it!
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Ausführlicher Eindruck der letzten Nacht: Ein starker und erhabener, teils fast opernhaft anmutender Abschluss der Ennealogie. Während sich die ersten beiden Tracks im Ideengehalt noch zurückhalten und eher bildbezogen sind, formuliert Williams in "The Rise of Skywalker" ganz wunderbar die beiden neuen, romantischen Themen - das eine ein erhebender, wiegender Hymnus (später sehr prachtvoll in "Farewell"), das andere ein sprunghafteres Thema (0:53), das ich als freudiges Gemeinschaftsthema charakterisieren würde. Letzteres hat beinahe etwas von einer persönlichen Dankesrede unter Tränen, die Williams an das Franchise richtet... Wahnsinnig schön - und in "We Go Together" nochmal sehr innig aufgegriffen. Mit "The Speeder Chase" gibt es den Stand-Out-Actioncue der neuen Trilogie - wahrscheinlich auf die Szene komponiert, formal und satztechnisch allerdings einer Konzertfassung gleichkommend, mit einem eigenen (!) Fanfaren-Thema. Sehr transparent orchestriert, für den ein oder anderen vielleicht etwas zu kantig - es schimmert klar der zackig-moderne Williams der frühen 2000er durch (MINORITY REPORT, EPISODE III). Beeindruckend auch das zweite Konzertarrangement für die antagonistischen Kräfte ("Anthem of Evil"): ein sinistrer Satz für (wortlosen) Chor, in der zweiten Hälfte mit Unterstützung des Orchesters. Sehr chromatisch-dissonant, irgendwo blitzt in Fragmenten auch das Imperator-Thema auf, ansonsten aber ein sehr eigenständiger Satz. Im düsteren Modus weiterhin sehr schön: "Join Me", mit zerbrechlich-morbiden Streichern in höchsten Lagen (WAR OF THE WORLDS / "The Confrontation with Ogilvy" lässt grüßen), und die über vier Minuten sehr stringent auskomponierte Konfrontationsmusik in "Approaching the Throne". Wie ein wundersames Spiegelkabinett wirken die Tracks, die sich durch das alte Themenmaterial zitieren (ein ganz verrückter Geisterreigen: "Reunion"!) - und auch die End Credits sind ein schöner Rundumschlag. Leider ist die Einleitung des Finales knapp und wenig originell, dafür entschädigt aber der schöne Vorgänger-Track "A New Home", eine finale, freie Variation über die pentatonischen Elemente in Reys Thema. Hier kommt alles (positiv) zum Erliegen, erreicht Williams' SW-Kosmos eine beinahe buddhistische Ruhe und Ausgeglichenheit. Eine ausdruckstiefe, wirkungsvolle Coda unter 40 Jahren STAR WARS.
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Ja. Fast alles drin, sogar der Imperial March im Original-Arrangement von 1980. Die Einleitung des Tracks bis zum Beginn der Credits ist allerdings einer der wenigen Schwachpunkte des ansonsten hervorragenden Scores. Keine Neukomposition, nur ein kurzes "Binary Sunset", mit der Steigerung aus THE FORCE AWAKENS. Etwas schade, angesichts des teils herausragend guten Rests aber zu verschmerzen.
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Offizielles Tracklisting: 01. Fanfare and Prologue (4:34) 02. Journey to Exegol (2:49) 03. The Rise of Skywalker (4:18) 04. The Old Death Star (3:16) 05. The Speeder Chase (3:21) 06. Destiny of a Jedi (5:12) 07. Anthem of Evil (3:23) 08. Fleeing from Kijimi (2:51) 09. We Go Together (3:17) 10. Join Me (3:42) 11. They Will Come (2:50) 12. The Final Saber Duel (3:57) 13. Battle of the Resistance (2:51) 14. Approaching the Throne (4:16) 15. The Force Is with You (3:59) 16. Farewell (5:14) 17. Reunion (4:04) 18. A New Home (1:47) 19. Finale (10:51) Total Time: 76:32 Wie erwartet, entspricht so gut wie nichts exakt der FYC-Auswahl. Alles mehr oder weniger editiert, mehrere Tracks zusammengeführt, etc. Konzertversionen sind es scheinbar zwei: "The Rise of Skywalker" (wahrscheinlich mit einer Ausarbeitung des neuen Themas aus "Farewell") und "Anthem of Evil".
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Ich denke, dass würde Williams' nach vorne blickendem Arbeitsethos zuwider laufen - er sagt ja selbst, dass er sich ständig verbessern will und mit keinem Ist-Zustand so recht zufrieden ist. Außerdem ist er halt auch kein besonders cinephiler Typ. Würde mich wundern, wenn der mehr als zweimal pro Jahr aus seinem Neuengland-Gelehrten-Kosmos rauskommt und ins Kino geht...
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Gestatten, mein Name ist..…
Sebastian Schwittay antwortete auf Thomas Nofzs Thema in Neuigkeiten / Feedback / Begrüßung
Den Willkommensgrüßen schließe ich mich an. -
Wartungsarbeiten abgeschlossen
Sebastian Schwittay antwortete auf Marcus Stöhrs Thema in Neuigkeiten / Feedback / Begrüßung
Danke. -
Wartungsarbeiten abgeschlossen
Sebastian Schwittay antwortete auf Marcus Stöhrs Thema in Neuigkeiten / Feedback / Begrüßung
Kann man das beheben/anpassen? -
Ja, da gibt es stellenweise schon recht brachialen Sexismus. Aber mein Gott, Eastwood, Siegel... 70er-Jahre-Männerkino eben, da ist der Chauvinismus konstituierend. Auch in POSEIDON ADVENTURE ist es mitunter auffällig, wie übergriffig sich Hackmans Figur verhält. Bin mal auf den von Gerrit beschriebenen McQueen in TOWERING INFERNO gespannt...
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Schlag dir das mit AVENGERS: ENDGAME mal besser aus dem Kopf, sonst wirst du noch öfter enttäuscht werden. Wenn sie nicht gerade ein super hip-zeitgemäßes, politisch verwertbares Culture-Clash-Konzept à la BLACK PANTHER haben, werden solche Franchise-Blockbuster-Musiken selten bis nie für große Preise nominiert (von STAR WARS und LORD OF THE RINGS mal abgesehen, aber das sind ja auch eher Ausnahmekonzepte). Zu den Globes: nicht uninteressant, der Pemberton war ja nicht unbedingt zu erwarten. Klang jedenfalls ganz interessant, was man da im Vorfeld drüber lesen konnte.