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Sebastian Schwittay antwortete auf Scorechasers Thema in Film & Fernsehen
THE SHROUDS (David Cronenberg, CAN/F 2024) Cronenbergs Psychogramm eines Bestattungsunternehmers, der seine verstorbene Ehefrau über den Tod hinaus besitzen will und von – realen oder erdachten – Verschwörungen immer wieder in der fetischistischen Betrachtung ihres Leichnams (via Grabkameras) gestört wird, gehört zu den faszinierendsten Einträgen im Spätwerk des Regisseurs. Ein echter Männerfilm, das wäre zunächst anzumerken; doch Cronenberg wäre nicht Cronenberg, würde er diesen morbiden ‚male gaze‘ nicht angemessen kritisch reflektieren. Die Männer kommen tatsächlich nicht gut weg in THE SHROUDS, weder der Protagonist mit seinen Besitzansprüchen, noch sein jämmerlicher, von Eifersucht zerfressener Schwager (großartig: Guy Pearce), der diesmal den Verschwörungstopos des Films nährt bzw. diesen einer in Cronenbergs Werk bisher ungesehenen, melodramatisch-selbstmitleidigen Variation unterzieht. Wenn THE SHROUDS gegen Ende kurz zur Smartphone-Seifenoper über gekränkte Männerherzen wird, mag das irritieren, passt aber eben auch super ins Konzept. Überhaupt geht es in THE SHROUDS überraschend wenig um den Tod an sich – die Dekomposition der Ehefrau ist zwar oberflächlicher Aufhänger, doch im Kern zersetzen sich hier ganz andere Dinge. Schön zu sehen gleich in der ersten Szene, die den Mauldampf des alternden Mannes thematisiert: „Grief is rotting your teeth.“ Das Zahnarzt-Gespräch über die Fäulnis im Selbstmitleid, im egozentrischen Kreisen um sich selbst, gestaltet Cronenberg zu einem der schamvoll-körperlichsten Setpieces seines Oeuvres. Nie war Männlichkeit bei Cronenberg fragiler, abturnender, erbärmlicher. -
Howard Shore: THE SHROUDS
Sebastian Schwittay antwortete auf SilvestriGirls Thema in Scores & Veröffentlichungen
Mittlerweile übrigens auf Spotify: Ein größtenteils elektronischer Score, mit einigen verfremdeten Streichquartett-Klängen (z.B. "Wrapped in a Shroud" ab 1:56). Solo gehört etwas anstrengend, im Film durchaus wirkungsvoll - besonders gerne mag ich das "Trauer"-Thema in "Fluid of Grief". Klingt ein bisschen nach melancholischer Synthiemusik für Weltraum-B-Movies der 80er... (Die Assoziation passt sogar ganz gut zu einer Dialogzeile im Film, wo jemand meint, dass der Leichnam von Diane Krugers Figur auf den Shroud-Cam-Bildern aussieht, als würde er im 'outer space' schweben...) -
Ich verstehe das Problem ehrlich gesagt auch nicht. Es war ein selbstironischer Scherz - insbesondere, da Gerrit und ich uns auch schon privat über diesen Aspekt unterhalten haben. Wir werden halt nun mal alle älter und mit dem Alter eben auch immer nostalgischer und oft auch frustrierter, dass die Zeit immer schneller vergeht. Und ja, Filmmusik-Gruppen und -Foren bestehen fast nur aus Männern. Mir ist auch nicht entgangen, dass du etwas gegen mich hast. Da schwelt schon seit langem etwas, keine Ahnung, was genau, aber ich finde diese subtile Feindseligkeit schon sehr bedauernswert.
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- Jerry Goldsmith
- THE SECRET OF NIMH
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Jerry Goldsmith companion Vol. 1 & 2 ist digital erschienen
Sebastian Schwittay antwortete auf peter-anselms Thema in Filmmusik Diskussion
Das Meiste ist nie offiziell erschienen, aber ich weiß, dass Yavar Moradi ein ganzes Archiv voller alter Radio-Mitschnitte hat, wo man Goldsmiths Musik zumindest im Verbund mit den Radio-Shows hören kann. Als ich für die Cinema Musica über Goldsmiths Gitarren-Toccata geschrieben habe, hat er mir u.a. mal die CBS-Romance-Episode "The Guitar" zur Verfügung gestellt. -
Zeigt ja auch nur, dass wir hier ein alternder Männerverein sind, dem die Lebenszeit durch die Finger rinnt.
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- Jerry Goldsmith
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Jurassic World: Rebirth - Alexandre Desplat
Sebastian Schwittay antwortete auf TheRealNeos Thema in Scores & Veröffentlichungen
Dein Insistieren auf "falschem" Fokus, Logik und Erfordernissen klingt echt extrem trübsinnig. Reden wir hier über die Bestückung eines Supermarkts oder über Kunst? -
Hans Zimmer F1
Sebastian Schwittay antwortete auf Mistermaffays Thema in Scores & Veröffentlichungen
Natürlich muss Filmmusik im Film dramaturgisch funktional sein. Aber was spricht dagegen, wenn ein Score seine Aufgabe erfüllt und kunstvoll gestaltet ist? Denn egal, wie trist-neoliberal und kapitalistisch man die Sache auch dreht, Musik ist und bleibt eine Kunstform. Diesen Anspruch an sich selbst, nicht nur Dienst nach Vorschrift, sondern eben auch Musik zu machen, hatten Mainstream-Filmkomponisten über 70 Jahre lang. Und tatsächlich liebt sicher auch @Howard Filmmusik vor allem wegen Komponisten wie Williams, Goldsmith und Co., die ihre Profession derart ernst genommen haben. -
Jurassic World: Rebirth - Alexandre Desplat
Sebastian Schwittay antwortete auf TheRealNeos Thema in Scores & Veröffentlichungen
Du greifst bei sowas also direkt zu Ligeti, Strawinsky und den modernen Vorbildern? Etwas puristisch, aber dagegen ist natürlich nichts einzuwenden. -
Jurassic World: Rebirth - Alexandre Desplat
Sebastian Schwittay antwortete auf TheRealNeos Thema in Scores & Veröffentlichungen
Ich würde es nicht mal "Handwerk" nennen. Das klingt immer so unmusikalisch und impliziert, dass es nur etwas für Nerds und Spezialisten wäre. Ich würde eher von einem kunstvollen Umgang mit den musikalischen Mitteln sprechen. Und da geht es eben nicht nur um (prägnante) Themen, sondern auch um Klangästhetik, Kombination von instrumentalen Klangfarben, spannende Rhythmik, Dichte des Satzes, usw. usf. Ob ein Streichersatz z.B. eher dick und spätromantisch, oder kammersymphonisch-transparent ist, macht einen riesigen Unterschied, wie wir das Stück überhaupt wahrnehmen. Insofern wundert mich dieses Insistieren auf Themen, und die gleichzeitige Vernachlässigung der Detailebene. Ein Score wie Williams' WAR OF THE WORLDS gibt dir dann auch überhaupt nichts, @Howard? Dort gibt es ja auch kaum prägnantes thematisches Material, viel mehr stehen Textur und Rhythmik im Vordergrund. Ich mag Edelman auch ganz gerne, seine Musik klingt durch das fehlende Handwerk immer ein bisschen sonderbar, fast "autistisch", aber sein melodisches Gespür ist tatsächlich so gut, dass die Schwächen überstrahlt werden. Ganz seltsamer Fall, aber das macht ihn auch unverwechselbar. -
Jurassic World: Rebirth - Alexandre Desplat
Sebastian Schwittay antwortete auf TheRealNeos Thema in Scores & Veröffentlichungen
Was ich beschreibe, sind keine Techniken, sondern kompositorisches und ästhetisches Detail. "Music is about detail", sagt auch Elliot Goldenthal. Außerdem gibt es ein zentrales Thema, am prägnantesten zu hören in "Boat Chase". Erst als Abenteuerthema (0:06) mit optimistischer aufsteigender Geste, dann als bedrohliches, absteigendes Monstermotiv (0:26). Das Monstermotiv ist eine Abspaltung des Abenteuerthemas und zieht sich wirklich durch den gesamten Score. Natürlich sind die Themen nicht so prägnant wie bei Williams, erstens sind wir im Jahr 2025, zweitens ist JW:R ein Gareth-Edwards- und kein Steven-Spielberg-Film. -
Der beliebteste Soundtrack 2025 / Nominierungen
Sebastian Schwittay antwortete auf Sebastian Schwittays Thema in Filmmusik Diskussion
Der war tatsächlich letztes Jahr schon dabei, siehe hier: -
Aus dem F1-Thread: Stimmt, siehe hier. Interessanterweise habe ich die Stelle gar nicht auf dem Soundtrack gefunden (zumindest nicht auf dem Spotify-Release). Die Musik zur Auftauchszene müsste ja eigentlich der Track "Ascending" sein, aber da ist dieser effektive Akkordwechsel auf dem Schnitt zu Cruise im Krankenbett nicht drin. Offenbar nur ein Film-Edit, und vielleicht auch gar nicht so komponiert - wer weiß.
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Hans Zimmer F1
Sebastian Schwittay antwortete auf Mistermaffays Thema in Scores & Veröffentlichungen
Würde dir da gerne zur Seite springen, aber ich höre mir solche Scores schon lange nicht mehr getrennt vom Film an. Zeitverschwendung, da meine musikalischen Interessen völlig anders gelagert sind, und nur für die Kritik am Status quo der Filmmusik möchte ich mich da nicht mehr durchquälen. Außerdem ist mein primäres Hörprojekt gerade Alfred Schnittke, da muss die (aktuelle) Filmmusik eh etwas hinten anstehen... -
Alfred Schnittke
Sebastian Schwittay antwortete auf Sebastian Schwittays Thema in Klassische Musik & Orchester
Nach dem schweren Konzert zu dritt nun ein harmloser Spaßmacher: die polystilistische "Gogol"-Suite (1976/1980). Eine Musik voller Grimassen und Zitate. -
Jurassic World: Rebirth - Alexandre Desplat
Sebastian Schwittay antwortete auf TheRealNeos Thema in Scores & Veröffentlichungen
Bin noch nicht ganz durch, aber bislang wirklich sehr, sehr angetan vom Score! Desplat ist einfach der bessere Komponist für Action, Suspense und Co., da er im Gegensatz zu Giacchino Einflüsse aus der (modernen) Kunstmusik einfließen lässt. Giacchinos Referenzkosmos besteht nur aus anderen Filmmusiken - das kunstmusikalische Erbe spielt bei ihm keine Rolle. Heißt: keine bzw. wenig Modernismen, eine glatte und überraschungsarme Klangästhetik, sowie eine Harmonik, die modale Färbungen meidet. Was mir bisher aufgefallen ist: - wunderbar verspielter Einsatz der Marimba im "Opening Lab" (erste 20 Sekunden, später um 2:30!) - Desplat-"Earfuck" (3:42 in "Opening Lab"): ich liebe diese Tonhöhen-verschleiernden Mischungen aus Synths, tiefen Holzbläsern und sul ponticello-Streichern (gibt's auch oft in GODZILLA) - fast Streichquartett-artiger Klang der Streicher in den ersten Takten von "Dart Show" (Desplats luftiger kammersymphonischer Satz ist einfach enorm reizvoll, gerade im Kontext solcher Blockbuster-Produktionen) - der minutenlange Klaviersatz in "Zora and Kincaid" hat mich auch überrascht; bei Giacchino wäre spätestens ab 0:36 ein konventioneller Streichersatz dazugekommen, hier treten Streicher und Harfe erst sehr spät in gläsern-impressionistischer Manier dazu - die exzentrische Bläsercluster-Hysterie in "Mosasaur Attacks Yacht" um 1:31 muss man sich auch erstmal trauen! - in "Zora and Loomis Chat" deutet sich zu Beginn eine Passacaglia-ähnliche Struktur an; schade, dass er das nicht weiter durchzieht (trotzdem feinster Streichersatz, und herrlich, wie er später ins Williams-Thema überleitet) - alles, was die Solo-Trompete in "Boat Chase" macht - die Einfärbung des Satzes mit verschiedener Percussion in "Fins Attack - Part 1", vor allem Xylophon (schön ab 2:40), aber auch Klavier+Marimba (1:07) und Marimba solo (3:00) - "Fins Attack - Part 2" endet irritierend synkopisch (auf letzter Achtel oder Sechzehntel des Taktes, bin gerade zu faul es exakt auszuzählen - ziemlich strange^^) to be continued... -
Caldera: SELECTED WORKS (David Shire)
Sebastian Schwittay antwortete auf Caldera Recordss Thema in Scores & Veröffentlichungen
Um die Diskussion mal in den passenden Thread zu holen (für künftige Generationen, die das nachlesen wollen: hier ist der andere Thread): Gefällt dir denn auch sein toller MONKEY SHINES? Der ist ja rein sinfonisch, sehr subtil und kunstvoll in der Themenverarbeitung, und hat eine unglaublich stark vertonte Eröffnungssequenz mit einem fast Schnittke-haften, dissonanten Schock auf dem Höhepunkt. Besonders schön am vorgestellten Thema finde ich, wie er Jazz-Harmonik und spätromantische Wendungen zusammenführt (besonders auffällig bei 1:45 in den Holzbläsern und Streichern, das könnte fast Strauss sein). Diese "jazzige Spätromantik" findet man so eigentlich auch nur bei ihm.- 12 Antworten
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- skin game
- david shire
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Caldera: SELECTED WORKS (David Shire)
Sebastian Schwittay antwortete auf Caldera Recordss Thema in Scores & Veröffentlichungen
Da ich Anfang des Jahres einen Aufsatz über Fielding für eine Michael-Winner-Publikation geschrieben habe und mich in diesem Rahmen wieder intensiver mit seiner Musik auseinandergesetzt habe, kann ich das recht einfach entkräften. Tatsächlich komponierten beide gerne polytonal, jedoch bezieht sich Fieldings Polytonalität auf das große Vorbild Bartók (meist parallele Quint-Klänge, die eine sehr "eigene" Klangwirkung erzielen, siehe z.B. "Pas de deux" aus THE NIGHTCOMERS oder "Indian Rodeo" aus CHATO'S LAND), während Shires polytonale Färbungen aus der Jazz-Harmonik stammen, also erstmal überhaupt keinen "E-Musik"-Sound an sich haben. Vielleicht auch ein Faktor, warum Stefan mit Shire nicht so kann? Jedenfalls muss sich hier gar niemand am anderen messen - beide haben (nicht nur im Western-Genre) völlig unterschiedlich komponiert, mit völlig unterschiedlichem Ergebnis in der Klangwirkung.- 12 Antworten
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- skin game
- david shire
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Das, was du beschreibst, sind Idiome und Stile, die Filmkomponisten beherrschen müssen, weil Filmmusik ihrem Wesen nach polystilistisch ist. Film A verlangt nach Jazz, Film B nach romantischer Sinfonik, Film C nach modernistischer Kammermusik. Die Handschrift eines Komponisten bestimmt sich aber nicht durch die verwendeten Stile, sondern durch Parameter wie Harmonik, Charakteristika in der Melodiebildung, Rhythmusbehandlung, etc. pp. Und allein Shires Harmonik ist so krass unverwechselbar, dass es mich wundert, dass jemand wie du, der die Ohren so gut aufmacht (siehe oben), davon überhaupt nichts merkt.
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Alfred Schnittke
Sebastian Schwittay antwortete auf Sebastian Schwittays Thema in Klassische Musik & Orchester
Habe mich entschieden, den Sommer mal wieder ganz der Musik Alfred Schnittkes zu widmen. Höre mich derzeit durch sein komplettes Schaffen und schließe die letzten verbliebenen Lücken. Als Einstieg mal wieder eins meiner Lieblingswerke: das Konzert zu dritt für Violine, Viola, Violoncello und Streichorchester (1994). Ein ausgesprochen sprödes Werk der letzten Schaffensphase (Schnittke starb nur vier Jahre später), bei dem die ersten drei Sätze jeweils einem Solo-Instrument zugeordnet sind: der erste dem Cello, der zweite der Bratsche, der dritte der Violine. Im vierten Satz finden alle drei zusammen und liefern sich ein wütendes Gefecht. Das Werk schließt mit einem kurzen "Menuett" - ursprünglich ein eigenständiges Stück, fungiert es hier als Epilog des Konzerts. Hier der unglaublich dichte und spannungsreiche 2. Satz (Bratsche + Streicher): Und der vierte Satz, in dem alle drei Solisten zusammenfinden: erst das atemlos voranpreschende Cello; dann die Bratsche, die mehrere Male ein schmerzhaft-expressives Thema wiederholt; dann die Violine, die sich manisch in die Höhe schraubt. Dann, plötzlich, wie aus dem Nichts: ein Klaviercluster - und der Satz ist zu Ende. Und zum Schluss das "Menuett". Ein Stück für die einsame Insel. Eine der anmutsvollsten und zugleich abgründigsten Streicherkompositionen, die ich kenne. ❤️ -
Weiß ich, und deswegen wundere ich mich, dass du jemanden wie Shire nicht ganz oben auf (d)einer "Möchte-alles-von-ihm-hören"-Liste führst. Wer hat denn in den 70ern einen ausgeprägteren Personalstil als Shire? Sein Werk ist doch eine absolute Schatztruhe, wenn man eine Vorliebe für ausgeprägte filmmusikalische Individualstile hat.
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Caldera: SELECTED WORKS (David Shire)
Sebastian Schwittay antwortete auf Caldera Recordss Thema in Scores & Veröffentlichungen
Wie du weißt, polarisiere ich gerne, wenn es einem guten Zweck dient. Golden-Age-Konventionen, wie man sie beim Gold hört, sind einfach etwas überrepräsentiert in der Aufmerksamkeit der älteren Filmmusiksammler... Shire dagegen braucht viel mehr Aufmerksamkeit! Bin wirklich sehr begeistert von der "John Brown Chase". Shires distinkt polytonale Jazz-Harmonik macht sich im Western-Setting echt gut. Ein ziemlich einzigartiger Zugang zum Genre.- 12 Antworten
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- skin game
- david shire
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komponist Lalo Schifrin (1932 - 2025)
Sebastian Schwittay antwortete auf Alexander Grodzinskis Thema in Komponisten Diskussion
RIP. Er scheint eine sehr dynamische, lebensfrohe Persönlichkeit gewesen zu sein, was man so hört. Kenne außer THE HELLSTROM CHRONICLES, DIRTY HARRY, THX 1138, THE MANITOU und M:I aber leider noch zu wenig von ihm. Möchte ich widersprechen. Jonny Greenwood? -
Der beliebteste Soundtrack 2025 / Nominierungen
Sebastian Schwittay antwortete auf Sebastian Schwittays Thema in Filmmusik Diskussion
Glaube, man kann jetzt schon: JURASSIC WORLD: REBIRTH, Alexandre Desplat -
Jurassic World: Rebirth - Alexandre Desplat
Sebastian Schwittay antwortete auf TheRealNeos Thema in Scores & Veröffentlichungen
Ausgehend von diesem einen Track: bester JP-Score seit THE LOST WORLD! Wunderbar farbig orchestriert, tolle Percussion, erfrischende 6/8-Rhythmik und starke motivische Arbeit. Das absteigende Motiv der tiefen Blechbläser (0:26, 0:51, 1:14) scheint ziemlich zentral zu sein, so vielfältig wie es verarbeitet wird. Super auch das Williams-artige Tutti bei 3:09 - gefolgt von einem kurzen Zitat des LOST WORLD-Ostinatos bei 3:20. ❤️