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Alle Inhalte von Sebastian Schwittay
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Scheinbar hat sich sein Gesundheitszustand massiv verschlechtert, als er im Zuge der Brände in L.A. sein Haus verlassen musste. RIP, einer der größten Filmemacher aller Zeiten, und - wie man an meinem Profilbild sieht - mein ewiger Lieblingsregisseur. Kein anderer Film hat solch eine Bedeutung für mich wie ERASERHEAD. Gestern ist auch etwas in mir gestorben... ♥️
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Der beliebteste Soundtrack 2024 / Nominierungen
Sebastian Schwittay antwortete auf Sebastian Schwittays Thema in 2024
CHALLENGERS, Trent Reznor, Atticus Ross THE BRUTALIST, Daniel Blumberg -
Der beliebteste Soundtrack 2024 / Nominierungen
Sebastian Schwittay antwortete auf Sebastian Schwittays Thema in 2024
Ein kleiner Reminder: Die Nominierungsphase läuft nur noch knapp 2 Wochen! -
Scheint auch eine große Menge unbenutztes Material dabei zu sein. Toll etwa die Passage ab 0:54 in "Uncle Q / Let's Get Some Rest". Diese feine Instrumentierung bei 1:01, mit dem Bartók-Pizzicato und der Trompete, das ist schon super! Verstehe bis heute nicht, warum Kamen unter deutschen Filmmusikfans so unbeliebt ist... müssen wohl die sprichwörtlichen Tomaten auf den Ohren sein!
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Großartig, da schlage auch ich nun zu! Für mein Empfinden immer noch der beste, komplexeste und "ernsthafteste" Bond-Score. Habe vorhin schon auf Facebook geschrieben: da musste man über 30 Jahre warten, bis in einer Kalter-Krieg-Agentenfilmreihe (!) endlich mal ausgiebig mit Modernismen und Dissonanzen gearbeitet wurde. Der erste Score der Reihe, der wirklich krass mit Barrys luxuriösem Kuschel-Sound gebrochen hat. (Conti, Martin und Hamlisch nutzten schließlich auch eher populärmusikalische Idiome, weshalb der Kontrast zu Barry nicht so extrem ausfiel.)
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Ich weiß, habe über das Thema ja meine Masterarbeit geschrieben. Aber schade, dass der Konflikt hier offenbar so stark an Formatfragen hängt, also an einer grundsätzlichen Ablehnung, eine Musik schon mal digital zu hören, bis halt die CD angekommen ist. Ich selbst bin da viel zu neugierig, will gleich ran an die Musik. Irgendwie setze ich diese Neugier auch bei anderen Musikliebhabern voraus, aber da muss ich wohl nachsichtiger sein. Die 95 Minuten sind mir auch viel zu lang, aber man kann sich ja eine schöne Konzert-/Albumfassung von 45-60 Minuten programmieren.
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Über meinen mehrfachen Hinweis darauf, dass es die Musik auch auf YouTube gibt (womit man sich die Wartezeit auf die CD verkürzen könnte), wurde auch hinweggegangen. Ich verstehe eure Kritikpunkte ja, und habe auch Empathie dafür. Trotzdem kann und sollte auch mal über die Musik gesprochen werden. Und das kann man auch tun, wenn die CD noch nicht da ist - denn die Musik ist online kostenlos anhörbar.
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Da ich von "spießbürgerlicher Meckerkultur" gesprochen habe, wurde hier de facto überhaupt niemand beleidigt - eine Kultur ist kein Individuum, und eine Beleidigung ist grundsätzlich etwas Persönliches. Und ich bleibe dabei: dieses seitenlange Genörgele über verspäteten Versand und zu hohe Zollgebühren hat null Mehrwert. Ehrlich gesagt nervt mich dieser Aspekt des Forenlebens schon seit 20 Jahren. In wievielen Threads geht es kaum um die Musik, dafür aber seitenlang um Zoll und "habt ihr eure CDs schon bekommen"? Für Menschen, die sich mit Musik beschäftigen möchten, über Musik schreiben und lesen wollen, ist das die pure Tristesse.
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Natürlich habe ich schon mal bei einer Kickstarter-Kampagne mitgemacht, zuletzt beim Goldsmith Companion. Mein Like bezieht sich vor allem auf Markus' richtige Anmerkung, dass hier kaum wirklich über die Musik diskutiert wird. Stattdessen steht spießbürgerliche Meckerkultur im Vordergrund. Ich habe leider momentan wenig Zeit, weil am 7. Januar meine Filmmusik-Reihe in Frankfurt beginnt, sonst hätte ich schon mehr Analytisches zur Musik beigetragen - ich werde aber auf jeden Fall noch ein Spotlight zum Hauptthema machen.
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- LOST IN SPACE (Bruce Broughton) - INDIANA JONES AND THE DIAL OF DESTINY (John Williams) - NOSFERATU (Christopher Young) - NIGHT AND THE CITY (Franz Waxman) - LAST MAN STANDING (Elmer Bernstein)
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Der beliebteste Soundtrack 2024 / Nominierungen
Sebastian Schwittay antwortete auf Sebastian Schwittays Thema in 2024
Zum Glück haben wir mit THE PIPER ja einen anderen Young in der Liste. -
Hallo liebes Board, ich mache hier mal auf eine von mir kuratierte Filmreihe aufmerksam, die von Januar bis März in Frankfurt am Main stattfindet. "THE REPLACEMENT BUSINESS - Alternative und abgelehnte Filmmusik aus Hollywood" zeigt 11 Filme, deren Scores abgelehnt wurden oder von denen alternative Musikfassungen existieren. Das Besondere an der Reihe: es werden zu jedem Film Ausschnitte mit der abgelehnten Musik im Vorprogramm gezeigt (von 2001: A SPACE ODYSSEY sogar der ganze erste Akt - die "Foraging"-Sequenz - mit Norths Musik). Dazu gibt es zahlreiche Vorträge von Filmkomponisten, Filmschaffenden, Film- und Musikwissenschaftlern - darunter auch von einigen Board-Mitgliedern. Vielleicht hat ja der ein oder andere aus dem süddeutschen Raum Interesse. Hier das gesamte Programm: The Replacement Business – Alternative und abgelehnte Filmmusik aus Hollywood – Filmkollektiv Frankfurt
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Alan Silvestri - HERE
Sebastian Schwittay antwortete auf SilvestriGirls Thema in Scores & Veröffentlichungen
Bin mal gespannt, wie es im Film wirkt, aber vom Album reicht mir tatsächlich die eine "Konzertfassung" des Hauptthemas ("This is Here"). Ansonsten viel Silvestri-Dramen-typisches Innehalten auf dezenten Liegetönen und Oboen-Soli. Das wird auf Dauer etwas monoton, und auch die (Urzeit?-)Actiontracks wirken seltsam eingerostet und unambitioniert. Im Vergleich macht WELCOME TO MARWEN schon im ersten Track mehr Musik als das gesamte HERE-Album. -
Jerry Goldsmith companion Vol. 1 & 2 ist digital erschienen
Sebastian Schwittay antwortete auf peter-anselms Thema in Filmmusik Diskussion
a) Idealismus b) Buch im Regal sieht schön aus, und man kann es auch bei Filmveranstaltungen vorstellen und die Leute drin blättern lassen (Vermittlung von Filmmusikkultur finde ich sehr wichtig!) -
Jerry Goldsmith companion Vol. 1 & 2 ist digital erschienen
Sebastian Schwittay antwortete auf peter-anselms Thema in Filmmusik Diskussion
Ich bin auch kein besonders "bürgernah" denkender Mensch. (Oder sollte man besser sagen: wutbürgernah? ) Den Lesestoff, das Werk an sich, haben doch alle schon, also wo ist das Problem? Wenn sich die Druckversion verzögert, dann ist es halt so. Wir leben in menschlich und wirtschaftlich extrem angespannten Zeiten. Eigentlich kindisch zu erwarten, dass ausgerechnet bei einem winzigen Special-Interest-Projekt wie dem Goldsmith Companion alles komplett reibungslos verlaufen sollte. Wenn ich mir anschaue, wie lange im Filmbereich (fertige!) Buchprojekte bis zur finalen Veröffentlichung benötigen, ist das eine Jahr hier übrigens wirklich gar nichts. Da kann es durchaus mal sieben bis acht Jahre dauern. Wird ja nun auch dorthin ausgelagert.