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Der beliebteste Soundtrack 2018 / Runde 2
Sebastian Schwittay antwortete auf Sebastian Schwittays Thema in 2018
Martin @Stempel wollte sich z.B. noch durch das gelichtete (halbierte) Feld der verbliebenen Scores hören. Deswegen zehn Tage statt einer Woche. -
Hier nun Runde 2 - das Feld ist auf 35 Scores reduziert. Überraschenderweise nicht mal eine Runde weitergekommen sind Silvestris WELCOME TO MARWEN, Ludwig Göranssons CREED II - und auch zwei von drei Beltrami-Scores sind schon draußen. BITTE WÄHLT HIER NUN EURE 10 FAVORITEN. (Bitte nutzt, wenn möglich, alle eure 10 Stimmen aus.) Die zweite Runde läuft 10 Tage, bis zum 6. März, 23:59 Uhr.
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Der beliebteste Soundtrack 2018 / Runde 1
Sebastian Schwittay antwortete auf Sebastian Schwittays Thema in 2018
Klar, Spielberg zieht natürlich... wie generell alles, was irgendeine Zugehörigkeit zu einem Franchise, einem populären Stoff oder eben einem bekannten Regisseur aufweist. Sieht man ja auch hier wieder: STAR WARS, HARRY POTTER (bzw. FANTASTIC BEASTS) und Marvel dominieren das Feld. Eine gewisse Tendenz, den Stoff und nicht die Musik an sich zu bewerten, ist da schon vorhanden. -
Der beliebteste Soundtrack 2018 / Runde 1
Sebastian Schwittay antwortete auf Sebastian Schwittays Thema in 2018
Ich finde es etwas seltsam, dass WELCOME TO MARWEN - der meiner Meinung nach deutlich interessantere 2018er-Silvestri als READY PLAYER ONE - so wenig Zustimmung gefunden hat. Eigentlich ja eine recht eingängige Musik. -
Der beliebteste Soundtrack 2018 / Runde 1
Sebastian Schwittay antwortete auf Sebastian Schwittays Thema in 2018
Letzte Chance... @Stempel? -
Der beliebteste Soundtrack 2018 / Runde 1
Sebastian Schwittay antwortete auf Sebastian Schwittays Thema in 2018
Und Youngs vielleicht stärkster Score seit DRAG ME TO HELL: -
Der beliebteste Soundtrack 2018 / Runde 1
Sebastian Schwittay antwortete auf Sebastian Schwittays Thema in 2018
Vielleicht springt noch ein Stimmchen raus - Gary Yershons reizvolle Historien-Kammerorchestermusik zu PETERLOO: -
Der beliebteste Soundtrack 2018 / Runde 1
Sebastian Schwittay antwortete auf Sebastian Schwittays Thema in 2018
Jonny Greenwoods grimmige, hochexpressive Musik zu YOU WERE NEVER REALLY HERE: -
Der beliebteste Soundtrack 2018 / Runde 1
Sebastian Schwittay antwortete auf Sebastian Schwittays Thema in 2018
Noch vier Tage. Letztes Jahr haben in der ersten Runde 33 User abgestimmt. Müssten also noch 15 Stimmen zusammenkommen... -
Siehe dazu die Anmerkung von Max: Ich finde diese ganzen Williams-Sampler ziemlich überflüssig. Die originalen Score-Veröffentlichungen sind ausreichend. Zumal der Interpretationsspielraum bei Williams' Filmmusik eh nie sonderlich groß ist, da klingen viele Einspielungen (zumindest bei Gassenhauern wie E.T. oder STAR WARS) sehr ähnlich.
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James Newton Howard: Violin Concerto
Sebastian Schwittay antwortete auf Sebastian Schwittays Thema in Scores & Veröffentlichungen
Ah, alles klar. Schade, hatte ich dann wohl verpasst. -
James Newton Howard: Violin Concerto
Sebastian Schwittay antwortete auf Sebastian Schwittays Thema in Scores & Veröffentlichungen
Wo hast du es eigentlich schon gehört, wenn es doch erst am 22.3. veröffentlicht wird? -
Was habt ihr zuletzt gesehen?
Sebastian Schwittay antwortete auf Scorechasers Thema in Film & Fernsehen
BLUE STEEL (Kathryn Bigelow, USA 1990) Der Geschlechterkampf als totale Transzendenz des Genrekinos. Ein Film, in dem sich in nahezu jeder Einstellung die Psychologie der Hauptfigur mit der Meta-Reflexion über das Genre verdichtet. Formvollendet - für mich Bigelows zentrales Werk. -
Der beliebteste Soundtrack 2018 / Runde 1
Sebastian Schwittay antwortete auf Sebastian Schwittays Thema in 2018
Danke nochmal fürs genauere Vorstellen der neuen HALLOWEEN-Musik, Alex. Hattest du ja schon mal im Carpenter-Thread (?) gemacht, aber gut, dass die Zusammenfassung nun auch hier nochmal zu lesen ist. Den Film habe ich Ende Januar gesehen, war aber wenig begeistert davon. Der Film führt die Referenzkultur der letzten Jahre weiter, bringt aber kaum neues Leben in die Geschichte. Auch atmosphärisch einer der schwächsten Filme der Reihe, wie ich finde. Da bleiben H20, der originelle HALLOWEEN 3, aber auch die durchaus stimmungsvollen Teile 5 und 6 weiterhin an der Spitze. -
James Newton Howard: Violin Concerto
Sebastian Schwittay antwortete auf Sebastian Schwittays Thema in Scores & Veröffentlichungen
Die Emotionen kommen bei solchen Konzertwerken nicht beim ersten oder zweiten Hören, sondern erst beim Fünften. Oder noch später. Man muss halt dran bleiben - dann wird man aber umso reicher belohnt. -
Was habt ihr zuletzt gesehen?
Sebastian Schwittay antwortete auf Scorechasers Thema in Film & Fernsehen
FIRST REFORMED (Paul Schrader) Spoiler ahead! Bereits Mitte Januar gesehen, noch lange drüber nachgedacht, und mittlerweile zu einer etwas kritischeren Einschätzung gelangt. In einer Letterboxd-Kritik las ich gerade, wie "mutig" Schraders neuer Film geworden ist - und nicht nur hier, scheint es mir doch der allgemeine Tenor zu sein, dass Schrader hier so kompromisslos wie schon lange nicht mehr zu Werke gegangen ist. Einerseits widerspreche ich dem (letzten Endes ist FIRST REFORMED der gleiche, leicht variierte Stoff, der gleiche existenzielle Männerseelen-Konflikt, der auch die Essenz von TAXI DRIVER, HARDCORE, LIGHT SLEEPER, usw. ausmacht - folglich wäre FIRST REFORMED ein prototypischer, aber kaum ein mutig-hervorbrechender Schrader), andererseits ist er in der Tat kompromisslos, das aber nur im Sinne eines dramaturgischen Effekts, der zwar einen interessanten (Ein-)Bruch (in die Gefilde des Genrekinos) ergibt, letztlich aber die figurenpsychologische Glaubwürdigkeit massiv unterminiert. Gemeint ist natürlich die Wandlung des scheuen, zurückhaltenden Priesters zum Öko-Terroristen, der - auch wenn er, wie das Ende suggeriert, nicht zum Äußersten geht - am Endpunkt seiner Charakterentwicklung zumindest grundsätzlich dazu bereit ist, Dutzende Menschen während eines Gottesdienstes in seiner Kirche in den Tod zu sprengen. Im Gegensatz zu TAXI DRIVER oder anderen Schrader-Erzählungen, in denen die Protagonisten sozioökonomisch auf völlig anderen Stufen stehen, oft nichts oder nicht mehr viel zu verlieren haben und ihr zerstörerischer Zusammenbruch folglich sehr nachvollziehbar und als letzter, kleiner (!) Schritt in den Abgrund auch sehr konsequent erscheint, ist die Fallhöhe in FIRST REFORMED einfach zu enorm, die mörderische Radikalisierung sowohl in Hinblick auf sozialen Status und Bildung als auch auf die im Film etablierten Grundzüge von Father Tollers Persönlichkeit schlicht zu unwahrscheinlich. Ich mochte den Film und seine Entwicklung, von der trostlosen, kahlen LICHT IM WINTER-Variation hin zum Beinahe-Thriller zwar trotz alledem sehr gerne - aber eben doch eher auf einer rein ästhetischen Ebene. Aus einer psychologischen Perspektive funktioniert Schraders Konstruktion für mich nicht. Dann doch lieber gleich den pulpigen Ansatz von Pete Walkers HOUSE OF MORTAL SIN - der vermag das schockierend Unwahrscheinliche sowohl schlüssiger als auch (noch) reizvoller im Raum stehen zu lassen. -
Der beliebteste Soundtrack 2018 / Runde 1
Sebastian Schwittay antwortete auf Sebastian Schwittays Thema in 2018
Und wieso hörst du dann nicht einfach ein paar davon an? Die erste Runde ist doch mit mehr als drei Wochen extra lange offen, damit sich jeder ein Bild machen kann... -
Oh geil, ich hatte gar nicht auf dem Schirm, dass du die Quartet-PAPILLON auch im Angebot dabei hast... Nehm ich!
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Meine neueste DVD / Blu-ray
Sebastian Schwittay antwortete auf Scorechasers Thema in Film & Fernsehen
Richtig so. Wer WATERWORLD nicht mag, dem schlägt das (Cine-)Herz nicht am rechten Fleck. -
John Williams VS Hans Zimmer: The Sound Of Superman
Sebastian Schwittay antwortete auf Roland Mair-Grubers Thema in Filmmusik Diskussion
Ich wollte gerade schon ausholen - danke. Kurz gesagt: der Grad an formal-ästhetischer Durchdringung ist einfach auch ein anderer bei, sagen wir, den "Vagrant Rhythms" aus Chris Youngs gleichnamigem Score, als bei einem Minimal-Klangteppich aus DUNKIRK, wo eben irgendein Ticken druntergemischt wurde. Und die genannten Beispiele, z.B. das Metronom-Poem von Ligeti, sind Experimentalwerke, die wahrscheinlich auch von den Komponisten selbst als "Rohmaterial" bzw. Ausgangspunkt weiterer Entwicklungen betrachtet wurden. Wenn du das als gestalterischen Maßstab nimmst, kannste auch gleich alles mit Cages 4'33 rechtfertigen... -
John Williams VS Hans Zimmer: The Sound Of Superman
Sebastian Schwittay antwortete auf Roland Mair-Grubers Thema in Filmmusik Diskussion
Mir geht's weniger um das "Wertige", sondern eher um das weniger Konventionelle. Gerade als Fachkundiger hat man ja auch eine gewisse kuratorische Verantwortung - statt die Aufmerksamkeitsökonomien immer nur auf das zu lenken, was eh schon im Trend liegt, sprich: alles nur zu affirmieren, könnte man sich auch dafür einsetzen, dass weniger populäre Klangkonzepte mehr in den Fokus geraten: Action-Filmmusik mit auskomponierten Klaviersätzen, Filmmusik für Streichquartett, Experimentell-Elektronisches... Beispiele gäbe es genug. Wieso man sich da (freiwillig) immer wieder auf den denkbar uninteressantesten Heroen-Pomp versteift - keine Ahnung. Ligeti, Berio und Konsorten sind aber kein Sounddesign. Alle diese Vertreter der neuen Musik stehen für durchkomponierte Musik, nicht für Ambient Sounds. -
Volle Zustimmung. Und dass das hier nicht "ernstgenommen" wird, sehe ich überhaupt nicht. Wir - Mephisto, BVBFan, horner1980 und ich - haben das Ganze schließlich geplant und auch schon in Form von vier Lexikoneinträgen in die Tat umgesetzt. Kannst dann gerne deinen Thread hier im Unterforum aufmachen: "Was ist eigentlich... #5: Orgelpunkt".
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