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Hab gestern einen der besten Filme bis jetzt angesehen:

INTO THE WILD

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Film basiert auf einer wahren Geschichte, von einem 22 jährigen Jungen der das College mit Bravur bestanden hat und nach Harvard gehen könnte.

Angewiedert von seinen Eltern, der Gesellschaft und den Pflichten, schmeißt er alles hin und will von nun an in Freiheit leben, und die Erlösung finden.

Klingt im ersten Moment nicht sonderlich spannend, aber wer selbst schonmal den Traum hatte einfach loszulassen, und loszulaufen, soweit einen die Füße tragen,

ist hier an der absolut richtigen Adresse. Selten hat mich ein Film so tief berührt wie dieses Meisterwerk (nur Herr Der Ringe toppt das ;) ).

Großer Aspekt ist hier auch die Musik von Eddie Vedder (Pearl Jam) der extra für diesen Film den Song "Society" schrieb.

Wahnsinns Film der knappe 2,5 Stunden dauert.

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die Kritik auf SPON liest sich zwar lustig, aber hab da auch stark das Gefühl, dass man da die falsche Kritikerin losgelassen hat... ein wenig sollte die Redaktion auch darauf achten, wer sich den Film für sie anschaut. Man kann ja auch keinen Michael Bay-ADS-geplagten-Kritiker in THE ENGLISH PATIENT schicken...

natürlich hat die Dame irgendwo auch Recht, natürlich ist der Film überzogen und albern, Logik etc nicht sein erstes Anliegen, aber wenn man den Film mal als das nimmt was er ist, so find ich gibt es weit Schlechteres auf dem Niveau und wenig Besseres. Der Film nimmt sich dazu ja auch nie wirklich ernst, hat immer ein Augenzwinkern dabei und eben im Gegensatz zu Bay kommt wirklich Spannung mal auf und der Patriotismus wird eben so dick aufgetragen, dass es eben schon grade parodistisch ist.

Obendrein entlarvt sich die Dame noch mit Schreibfehlern der Darsteller, aber ach ja, Namen von Japanern sind ja auch so schwierig, wird schon irgendwie stimmen... und Rihanna stört in keiner Weise, die Rolle erfordert nicht viel als etwas rumschreien und so, das macht sie vollkommen in Ordnung...

btw, im ersten Trailer sind schon mal 2 Szenen, die im Film nicht sind... ich meine auch ein Cameo von einem jap. Star in einem Trailer gesehen zu haben, das im Film aber fehlt... würd mich nicht wundern, wenns von dem Film ein paar alternative Schnittfassungen gibt, zumal der ja auch erst in 5 Wochen in USA anläuft etc...

wer auf jeden Fall Bay Filme hasste bisher ist doch selber Schuld, wenn er sich BATTLESHIP anschaut... (wobei ich Bay ja eigentlich auch ziemlich grottig finde und hier mal wirklich nett unterhalten wurde..., der Sommer fängt schon mal gut an!)

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die Kritik auf SPON liest sich zwar lustig, aber hab da auch stark das Gefühl, dass man da die falsche Kritikerin losgelassen hat... ein wenig sollte die Redaktion auch darauf achten, wer sich den Film für sie anschaut. Man kann ja auch keinen Michael Bay-ADS-geplagten-Kritiker in THE ENGLISH PATIENT schicken...

Da gibt es in den Redaktionen zwei entgegengesetzte Modelle: Die einen schicken am liebsten Experten/Fans in einen Film, die anderen setzen auf keeping it fresh und schicken Blockbuster-Enthusiasten in Kunstkino und Arthouse-Fachleute in Superhelden-Filme. Das hat beides seine Vor- und Nachteile - beim ersten Ansatz kommen schlimmstenfalls Texte von Insidern für Insider raus, die für eine breitere Leser- oder Zuschauerschaft wenig verständlich oder nachvollziehbar sind, beim zweiten riskiert man (okay, nun gut, wie bei SPONs BATTLESHIP-Text) formelhafte, unfaire Verrisse, weil Michael Bay eben weder Aki Kaurismäki noch Jean-Luc Godard ist. Was ja nicht die Überraschung ist.

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Es gab da mal eine Studie zu Filmkritikern (die natürlich nicht mehr ganz aktuell ist, schließlich liegt mein Studium auch schon ein paar Jahre zurück). War trotzdem interessant. Die Studie hatte anhand langfristiger Analysen von Filmkritiken letztlich vier Typen von Kritikern herausgearbeitet. Ich krieg´s nicht mehr zusammen, was das genau war. Letztlich war es aber erstaunlich, wie sämtliche Kritiken, die man sich aus Zeitungen und Magazinen nahm, in das Raster passten.

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Und genau weil solche Kritiken ja in ein Raster passen und kein Kritiker über sich selbst erhaben sein kann, mag ich den Gedanken einer Filmkolummne. Es ist ja ganz normal, dass man für sich selbst in Zeitungen, Blogs oder auch Sendungen Personen findet, deren Meinung man schätzt und daher gerne als Ratgeber fungieren lässt. Der Gedanke, jemand könnte als Wegweiser fungieren, wenn man selbst nicht ein Stück des Weges gehen will, ist ja absurd und eigentlich auch nicht der Rede wert.

Und genau in diesem persönlichen Schätzen steht für mich auch der Sinn eines Filmkritikers oder Experten, in dessen Rahmen ich es begrüße, wenn ich Worte lesen kann, vollkommen unabhängig davon ob es nun ein Veriss oder ein Lob sein sollte.

Und ein guter Kritiker stellt sich nicht über die Werke seiner Kritik, IMHO. Das würde für mich in die Richtung gehen, als wenn der Sportmoderator großlaut kundtut, dass er den Ball natürlich direkt über die Linie befördert hätte. Solche Schwätzer und großspurigen Stimmen braucht die Welt nicht. Einen fachlichen Umgang mit Kunst und Kultur schon.

Da es natürlich aber um Leserzahlen und Kohle geht, ist es kein Wunder, dass die meisten sogenannten Filmkritiker nur heiße Luft herausbringen. Aber das ist ja auch ganz normal. In jeder Zunft sind die Meister immer nur die Minderheit, daher ist das auch nicht als Generalabrechnung zu verstehen.

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Pauschale Aussagen kann man eh nicht treffen. Und das Feuilleton - in dem nunmal die meisten Filmkritiker integriert sind - spricht ja auch eine gewisse Leserschaft an. Deshalb müssen die Texte auch dort gewissen Ansprüchen gerecht werden.

In den Überregionalen nimmt das nur leider oftmals unschöne Auswüchse an. Dort steht oft die Interpretation und das stilistische Spiel im Vordergrund, was natürlich etwas Schönes sein kann - jedoch nur in Maßen. Wenn der Kritiker plötzlich beginnt, in einen Blockbuster höhere Bedeutung hinein zu interpretieren und das Ganze dann in einen schwurbeligen Text zu verpacken, dann ist es ganz einfach am Zweck vorbei. Einen Blockbuster einordnen und sezieren, das geht absolut in Ordnung, ihm sich auch ironisch nähern, wenn das angebracht ist - bestens (es gibt da jeweils wunderbare Kritiken aus der Welt zu "Captain America" und "Transformers 3"), aber abheben - nein, danke.

Ich habe zunehmend die Erfahrung gemacht, dass ich die Meinungsäußerungen in Foren oftmals zielführender und treffender finde als die in vielen Zeitungen. Das Publikum hat inzwischen selbst ein sehr gutes Gespür dafür entwickelt, wie, ob und warum ein Film funktioniert, und kann das in vielen Fällen auch sehr gut artikulieren. Da bringt die 5.000-Zeichen-Analyse in der Zeitung oft gar keinen Mehrwert. Aber wie gesagt, es gibt immer Hui und Pfui.

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ebensowenig wie ich die SPON Kritik ernst nehme zu so einem Film lese ich mir auf aintitcool gar nicht erst durch was Harry und Co. zu AVENGERS oder sowas schreiben... das kann man sich vorher schon denken was da rumkommt und für gewöhnlich wirklich total hirnrissiges Fan-Gelaber

man mag Roger Eberts Meinungen teilen oder nicht, aber seine Kritiken sind immer auf den Punkt und nachvollziehbar und der erfreut sich gerne auch mal an solchem Hirn-Aus-Filmchen wie BATTLESHIP, der ist wenigstens offen für alles und wenn ihm was nicht gefällt kann ers gut begründen... so muss eine Kritik dann auch sein...

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Jetz auch Battleship geschaut heute,

Origineller Film der zwar etwas braucht um Fahrt aufzunehmen, aber dann doch Spaß macht. Cool fand ich dass zwischendurch tatsächlich Schiffe Versenken gespielt wird!

Jablonskys Score war ok, das Alien "Motiv" hat mir echt gut gefallen.

Nein, das ist kein Transformers 4 ;)

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Ich habe mir gestern auch BATTLESHIP angeschaut und der Film hat mir ganz gut gefallen ... zwar nicht so gut wie JOHN CARTER aber immerhin unterhaltsam! :D

Die erste halbe Stunde ohne Aliens hat mir sogar besser gefallen als die Action-Szenen ;) ... der Film hat sich Zeit genommen die Charaktere richtig einzuführen und das war gut so. Hat mir sehr gefallen, habe auch viel gelacht :)

Der Score hat mich stark an Inception erinnert ... aber dieses Ticken ... schrecklich! Also der Film hätte ohne DIESE "Musik????" auch gut wenn nicht sogar besser funktioniert!

Film 7/10

Musik 1/10

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BATTLESHIP

Erinnert von der Optik zwar stark an Transformers, das wars aber dann auch schon. Die Action ist nett und hier und da ist der Film sogar witzig. Selbst Spannung kam kurzzeitig auf. Einen weiteren Pluspunkt bekommt der Film dadurch, dass er zu keinem Zeitpunkt versucht wirklich ernst zu sein. Insgesamt also nettes Popcornkino für alle, denen klar ist, dass es sich hierbei natürlich trotzdem um einen Schema F - Blockbuster handelt und die über eine Portion Pathos und Navy-Werbung hinwegsehen können.

Auch ich fand die Musik enttäuschend. Transformers ohne die knackigen Themen! Was dann übrig bleibt, ist mir ein bisschen zu wenig.

8/10

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HUNGER GAMES

Ohne das Buch zu kennen, bin ich voller Erwartung in den Film gegangen. Die Kritiken waren schließlich nicht schlecht. Leider bin ich ein wenig anderer Meinung. Den Ausgangspunkt der Geschichte fand ich ganz spannend. Man kann zwar erahnen, dass der Autor des Buches hier wohl eine recht komplexe Welt geschaffen hat, im Film wurde aber alles nur sehr oberflächlich erklärt. Das Design war auch recht interessant, da es sich von den üblichen glattgebügelten Hollywoodstreifen angenehm abhebt. Überhaupt hat mir die erste Hälfte deutlich besser gefallen. Als es dann ab in den Wald geht, baut der Film in meinen Augen unglaublich ab. Es ist mehr oder weniger komplett vorhersehbar, was geschehen wird und zu allem Unglück werden viele Szenen durch den abartigen Einsatz der Wackelkamera zu einer Qual. Ich habe nicht grundsätzlich was gegen diesen Kamerastil, aber es gibt eben Leute, die ihn einsetzen können und Leute, die keine Ahung davon haben.

Jennifer Lawrence macht ihre Arbeit sehr gut. Sie ist eine absolute Bereicherung für den Film. Ich hoffe, dass man von ihr in Zukunft noch einiges sehen und hören wird.

6/10

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Ist ja erstaunlich, wie viele sich "Battleship" angeschaut haben. Naja, da werfe ich nicht den ersten Stein...

Battleship - Der Patriotismus-Overkill einiger US-Blockbuster beschert mir ja im besten Fall Brechreiz und fiesen Hautausschlag. Und auch "Battleship" bringt dafür die besten Voraussetzungen mit. Immerhin wird mindestens so häufig salutiert wie geredet, die Stars und Stripes flattern regelmäßig durchs Bild, die Uniformen sind gestärkt und strahlend-weiß und ihre gutgebauten Träger wachsen im Angesicht der Gefahr mal wieder weit über sich hinaus. Trotzdem hat mir der Film nur ein leichtes Prickeln auf der Haut beschert - sowie ein Grinsen im Gesicht. Soll heißen: Peter Berg hat da zwar einen hirnrissigen Krachbumm-Film auf die Leinwand gezaubert, jedoch einen, der bestens funktioniert. Die Einführung der Figuren ist trotz aller Klischees gelungen, der Pathos wird wohl dosiert, der Patriotismus mit der nötigen Ironie gebrochen und der Humor hat mindestens eine Handbreit Wasser unter dem Kiel. Sogar die Japaner erhalten ihren "Pearl Harbor"-Versöhnungsteil. Und spätestens wenn die Rentner-Truppe der "USS Missouri" ihren eigenen Hero-Shot bekommt und das Museums-Schiff zu AC/DCs "Thunderstruck" wieder flottmacht, weiß man, dass man das Gebotene nicht zu ernst nehmen sollte. Das alles ist sauber gefilmt und stets nachvollziehbar, die Computer-Animationen sind schlicht perfekt, und die Wackelkamera hat man gar nicht erst ausgepackt. Die größte Überraschung war für mich übrigens tatsächlich die "Schiffe versenken"-Sequenz: Dieser Part hätte ohne Probleme extrem lächerlich werden können, stattdessen schafft Berg hier richtige Spannung.

Mit "Transformers" hat dieser Film zum Glück wenig bis gar nichts zu tun. Da waren die Trailer (leider) etwas irreführend. Wenn man dann aber doch einen Vergleich ziehen will: Hier gibt es keine Kleinkind-Witze, hier hat der Regisseur das richtige Gespür für Atmosphäre und hier hat die - mal wieder zu gut aussehende - Frau des Helden wirklich auch eine Aufgabe in der Geschichte. Der Score von Steve Jablonsky dagegen reicht leider nicht an die Roboter-Filme heran. Er war nicht schlecht, er fiel nur leider gar nicht erst sonderlich auf. Kleiner Tipp: Beim Abspann nicht gleich mit der Herde aus dem Kino rennen! Das ist erstens ein Unding, und zweitens kommt da noch was...

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Diese vielen Rocksongs fand ich eigentlich auch nicht richtig passend ... aber dafür ein altbekanntes Stück aus den 60's :D

Es stimmt, nach dem Abspann kommt noch was! ;)

heutzutage geh ich einfach bei jedem (möchtegern-)blockbuster davon aus das während oder nach dem abspann noch was kommt.avengers hat eine richtig fette szene für fans, nichtkenner werden verwirrt sein.

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Nein, etwas mehr ist es schon. Maximal zehn Minuten darf er den harten Knochen spielen und ein paar markige Sprüche herumbellen. Schauspielerisch war da wirklich nicht viel drin, aber er passte auf die Rolle, und das ist doch die Hauptsache.

Vielleicht kriegt er ja im zweiten Teil mehr zu tun... ;)

Ich habe mich sowieso Folgendes gefragt, so wie der Film ausgegangen ist: Wenn es die Außerirdischen gleich mit den Navy-Fliegern zu tun gehabt hätten, hätten sie doch keine Schnitte gehabt... Naja, bin mal gespannt, was da noch kommt.

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[...]

Super - [...]Hinzu kommt die handwerklich recht unbefriedigende Umsetzung. Dem Film stand zwar nicht viel Geld zur Verfügung, aber die Handkamera und die Zooms nerven irgendwann doch. Erstaunlich war dagegen die namhafte Schauspieler-Riege mit Liv Tyler (musste als Drogentussi nicht viel tun), Michael Rooker (als Handlanger auf Autopilot), Ellen Page (stark am overacten), Kevin Bacon (gut wie immer) oder Rainn Wilson (wirklich überzeugend).

Das sehe ich nicht so. Es war eine bewusste Entscheidung von James Gunn den Film ungestüm und relativ grob wirken zu lassen also eben nicht diese High-Goss Optik der üblichen Superheldenfilme, was SUPER ja auch nicht sein will, sondern das Gegenteil davon, ein Anti-Superhelden und Comic-Film. Die Umsetzung passt einfach zum Gesamtkonzept.

Zwar wurde der Film überwiegend aus der Hand gedreht, ist dabei aber nicht nur ein einziges Gewackel, in vielen ruhigen Einstellungen merkt man es sogar kaum. Bei dir klingt das so als handele es sich um einen zweiten CLOVERFIELD, da finde ich z.b. fast jeden Tony Scott Film mit seinem Pseudogehampel wesentlich schlimmer weil es dort einfach nur aufgesetzt wirkt.

Also mich hat’s überhaupt nicht gestört, dass ist mir sogar kaum aufgefallen muss ich sagen.

Kann aber auch damit zusammenhängen das ich häufig Low-Budget-Produktionen schaue, da bin ich ganz anderes gewohnt.

Auch bei Ellen Pages Darstellung würde ich nicht von Overacting sprechen wollen, denn ihre völlig hysterische und soziopathische Figur Libby ist nun mal so angelegt.

Das Libby irgendwie strange zu sein scheint merkt man ja schon bei ihrer ersten Begegnung mit Frank, wenn sie dann später ihr Kostüm überstreift bricht ihre gestörte Persönlichkeit dann vollends aus ihr heraus. Deswegen fand ich ihre Wandlung auch schlüssig und nachvollziehbar, dass ist ja genauso wie bei vielen anderen Superhelden auch, durch die Kostümierung werden sie ein anderer Charakter und ihre sonst verborgenen Eigenschaften kommen zum Vorschein. Im Falle von Frank und besonders Libby sind diese eben von extrem fragwürdiger Natur.

Page ist hier so herrlich abgespaced und neben der Spur, ich finde sie macht das super. ;)

Trotz seiner bekannten Darsteller ist der Film nun mal eine waschechte Independent-Produktion und zwar nicht nur auf sein Budget bezogen, sondern auch auf seine Grundeinstellung. Das er dabei mit seiner subversiven Attitüde und Exzentrik so manchen sozusagen vor den Kopf stößt ist nicht nur vorprogrammiert sondern von Regisseur James Gunn durchaus gewollt. Alles andere hätte mich auch enttäuscht muss ich sagen. Wie Gunn selber sagt ist SUPER „kein Film für jeden Geschmack“ und das ist meiner Ansicht nach auch gut so.

Der Film biedert sich nicht beim Publikum an und passt zudem in keine Schublade, dass gefällt mir.

Ich wünschte es gäbe aktuell mehr Regisseure die so denken würden.

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Stimmt, dann hätten mehr Regisseure weniger Zuschauer... ;)

Wie du schon sagst, es ist Geschmackssache. Nein, so ein Gewackel wie bei "Cloverfield" hatte ich nicht im Sinn. Ich fand jedoch die gesamte Bildkomposition unzureichend. Besonders krass ist mir das bei den ersten Szenen vor dem Nachtclub aufgefallen. Ja, wir haben da eine klassische Handkamera, aber die Entscheidungen für Totale und Halbtotale finde ich da sehr unglücklich. Außerdem hätten dem Film mehr Close-Ups ganz gut getan bei solchen Szenen unter freiem Himmel. Und wenn ich mich recht erinnere, haben wir da sogar einen Achsensprung dabei gehabt. Die Zooms (kein Kamerafahrten, sondern Zooms) fand ich extrem billig. Aber vielleicht wollte der Film ja die Billigoptik, nur mögen muss man es ja nicht.

Bei der Verwandlung von Libby gehe ich mit. Es ist plausibel, dass die Figuren andere werden, wenn sie das Kostüm anziehen. Das wird ja auch sehr deutlich bei der Szene, in der beide im Kostüm Sex haben. Ich fand jedoch die Wandlung von der strebersamen Helferin zur blutrünstigen Irren etwas zu plötzlich und holprig. Und die hysterischen Auftritte waren halt nicht gerade von einem differenzierten Spiel geprägt. Den Fehler schiebe ich gar nicht mal Ellen Page in die Schuhe, kann auch am Script oder am Regisseur gelegen haben... ;)

Ja, der Film war sehr spröde. Aber das muss man ja nicht mögen.

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Stimmt, dann hätten mehr Regisseure weniger Zuschauer... ;)

Ich denke es würde dann wenigstens mehr interessante und originelle Filme geben und eben nicht so viele glattgebügelte, die es möglichst allen recht machen wollen.

Und das die Umsetzung nicht perfekt ist macht mir das Projekt nur noch sympathischer.

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Und das war das Wort zum... äh, Montag. ;)

Komisch. In einem anderen Forum wurde gerade gejammert, dass es mehr solch detailverliebte Filme geben soll wie damals in den 80ern von Amblin. Hier wird gejammert, dass es mehr Filme mit spröder Optik geben soll. Ja, was denn nun?

Ich denke, das Angebot ist für beide Fraktionen groß genug, ob nun glattgebügelt, spröde oder handwerklich schlicht unzureichend. Dass es Filme wie "Super" halt nicht ins große Multiplex schaffen, ist doch von vornherein eingebaut. Es gab mal den Dogma-Hype in den 90ern, der ist halt (leider oder auch zum Glück) vorbei.

Schön, dass du solchen Low-Budget-Produktionen eine Chance gibst. Mache ich doch auch, sonst hätte ich ja nicht 15 Euro für die Blu-Ray ausgegeben. Aber manche Low-Budgets treffen halt meinen Geschmack, manche nicht. Bei "Super" fehlte mir in vielerlei Hinsicht der letzte Pfiff, und in mancherlei Hinsicht fand ich ihn handwerklich höchstens befriedigend.

Kevin Bacon allerdings ist immer wieder eine wahre Freude. Warum sieht man den Mann so selten?

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