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waldgeist

Golden Age Empfehlungen für Golden Age Abgeneigte

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Golden Age ist ein interessantes Thema, trifft aber leider nicht immer den flächendeckenden Konsens. Gerade für die jüngere Generation oder Quereinsteiger in die aktuelle Filmmusik ist es diffizil, den Klang der Alten Schule in das Interessengebiet zu bewegen. Die Gründe der Ablehnung sind vielfälitg; ebenso die dazu gehörig üblen Klischees. Golden Age ist nicht immer mit kitschigen und langatmigen Streicherteppichen ausgestattet, wie es Alfred Newman meistens praktizierte. Und sie ist nicht immer Musik für die "Friede, Freude, Eierkuchen"-Welt, die in einigen Filmen aus der Zeit dargestellt wurden. Auch sie verfügt oft über eine gewisse Schwere, Nachdenklichkeit und Melancholie, wie man es aus Produktionen jüngeren Datums zu erkennen vermag.

Dieser Thread ist dafür gedacht, dem Golden Age-Abgeneigten gewisse Scores näherzubringen, weil sie einem modernen Werk in Nichts nach stehen und sogar Qualitätsmerkmale, die für den Abgeneigten interessant sind, erfüllen. Somit eröffne ich nun die Runde für Empfehlungen, wodurch vielleicht die ein oder andere Einstiegsdroge mit dabei ist, so dass der Zugang vollends erschlossen werden kann.

Da starte ich einfach mal hiermit:

Die Filmmusik von Prokofiev gehört zu den Besten, was diese Sparte bieten kann. Das traumhafte Duo Prokofiev/Eisenstein (ähnlich wie Herrmann/Hitchcock oder Williams/Spielberg) hat sich gegenseitig respektiert, so dass ein Film und Musik entstanden ist, die man nur als vorzüglich bezeichnen kann. Prokofiev komponierte die Musik und Eisenstein schnitt den Film so, dass es musikalisch Sinn ergab. Im Gegenzug gelang Prokofiev eine Komposition, so dass der Film atmosphärisch, energisch und brachial begleitet wurde. Ich glaube, eine bessere Zusammenarbeit kann man sich nur erträumen. Heuzutage ist solch eine Konstellation schier utopisch, da meistens übersteigende Kompromissbereischaft in Einklang gebracht werden muss, wodurch nicht selten der Fall eintritt, dass die Sorgfalt und Originalität der Arbeiten darunter leiden. Nicht nur aufgrund dieser außenwirkenden Qualitätserscheinung empfehle ich den Score.

Was macht ALEXANDER NEVSKY so besonders? Nun, wer John Williams und James Horner kennt, wird einige Überraschungen erleben. Gerade der Highlight, die Schlacht auf dem Eis, wird Erinnerungen an die STAR WARS-Musik und WILLOW wecken. Prokofieffs Gesamtaufbau des orchestralen Klangkörpers sind Horners Orchestrierungen zu den beiden STAR TREK-Teilen und KRULL nicht unähnlich. Besonders Horner hat hier seine größten Einflüsse und Ideen, die er in seinen Filmmusiken integrierte.

Die komplette Filmmusik unter Frank Strobels Leitung bietet ein besonderes Hörerlebnis und zahlreiche Facetten, die das Werk unumstritten den Titel "Meisterwerk" verleiht. Um einen kleinen Vorgeschmack in das verzweigte Geäder der Zwischenszenen und detailreichen Hauptthemen zu haben, plädiere ich zu der umgeschriebenen Kantate. Hier fasste Prokofiev nicht nur das wesentliche Material zusammen, sondern verstärkte auch die Choreinsätze und tutti-Passagen im Orchester (ist also wie eine Art Höralbum aus filmmusikalischer Sicht). Und wer es gerne mit Schmackes mag, kommt voll aus seine Kosten: Prokofiev brachte eine spannende Überlieferung mit dem Orchester, so dass die forte-Passagen stets kontrolliert und gegen Ende mit Paukenwirbel und Basspaukenschlägen abgeschlossen werden.

Bei der Kantate muss man - da es mehr als Klassik geführt wird - schauen, welche Interpretation von einem Dirigenten am Besten ist. Ich gebe mal eine Empfehlungen raus, die ich zugleich als eine der Besten ansehe und noch leicht erhältlich ist:

Eigentlich bin ich kein Freund von Kurt Masur, aber hier trifft er den Kern der Thematik, um die es sich dreht: Eine glorreiche, atmosphärische und leidenschaftliche Interpretation. Das etwas unschöne Cover hat bei der Erstpressung eine bessere Zeit gesehen, aber die Zweitpressung birgt den gleichen Inhalt und ist vor allem mit einem spottgünstigen Preis eine lohnenswerte Investition. Dies ist für mich eines der wenig Besten, die es auf dem Markt gibt (Info für Kenner: Ich bin ein Feind der prominenten Abbado-Aufnahme, da für meinen Geschmack sehr eigenwillige Temporelationen). Nebenbei erhält man die Ehre, ein originelles Stück aus der freischaffenden Seite Prokofieffs kennenzulernen: Die Skythische Suite hat auch sehr großen Filmmusikcharakter.

Wer Lust hat, mehr Geld bereitzuhalten und nicht auf ein renommiertes Orchester und einem opulenten Klanggenuss verzichten will:

Der kann sich mit dem London Symphony Orchestra unter einem echten Russen mit Händchen für dieses Genre erfreuen. Rostropovich war als Cellist ein sehr gefragter Künstler, hat sich jedoch in der Dirigentenlaufbahn für eine besondere Auszeichnung verdient gemacht, nämlich ein zentrales Repertoire der großen Russen aus dem 20. Jahrhundert aufzunehmen. Er zelebriert gerne die Werke mit einem gewissen Atem, wodurch keinesfalls Langsamkeitsorgien, sondern viel mehr Herzblut und gekonnte Balance ins Spiel gebracht wird. Auf dieser Doppel-CD ist Prokofieffs nächstes Monumentalprojekt enthalten: IWAN DER SCHRECKLICHE, ebenfalls eine Filmmusik mit Sergej Eisenstein als Regisseur. Und somit hätte man zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen, denn IWAN DER SCHRECKLICHE zeichnet sich durch qualitative Chormusik aus, die nicht nur James Horners GLORY-Thema, sondern auch die Chorpassagen aus Shores THE LORD OF THE RINGS präfigurieren. Und gerade der Chor ist höchstinteressant, da Prokofiev die meditative Seite von Wagners PARSIFAL-Oper weiterentwickelte. Für Filmmusikfans der jüngeren Scores eine fabelhafte Ergänzung, denn hier wird mit Glorifizierung und pompöser Gestalt nicht gespart. Die Bearbeitung des Oratoriums ist besonders, da es Michael Lankester umfunktionierte, so dass eine Variable herauskam. Prokofieffs Version spannt einen anderen Bogen in der Orchesterpartitur und ist in dem Oratorium mit Sprecher komplett auf russisch, wo Lankester englische Monologe einsetzte, so dass man die Handlung mitverfolgen kann.

Wem das Oratorium mit Sprecher missfällt, so kann man zur kompletten Filmmusik ausweichen, die nur orchestral aufgeführt wurde:

Hier sehe ich das anders als bei ALEXANDER NEVSKY: Als Einstieg ist die Filmmusik adäquater als die Oratoriumsbearbeitung, denn man kann sich stark auf die reine Musik konzentrieren.

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Die Gründe der Ablehnung sind vielfälitg.

Die Gründe der Ablehnung sind ganz einseitig: Die mangelnde intellektuelle Fähigkeit oder der Wille hierzu, sich mit Musik wirklich auseinanderzusetzen. "Teppiche" sind wohl eher etwas aus der Ära des Zimmer-Abfalls, nicht so sehr ein Problem der spätromantischen Verhaftung vieler "Golden Age" Filmmusiken (man darf nicht vergessen, dass die "ausladenden" romantischen Partituren aus Hollywood auch darin begründet sind, dass die Musik das Fehlen von "Soundeffekten" kompensieren musste/durfte). Das Beispiel Prokofiev ist da in sofern gleichzeitig hilfreich und entlarvend, weil es bis heute in der "modernen" Filmmusik nachkomponiert wird (Williams!!!), natürlich nur von Komponisten, die handwerklich dazu überhaupt in der Lage sind.

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Hey! Waldgeist!

Schön, wieder von Dir zu lesen und unglaublich schade, dass Deine Rückkehr in Form dieses wundervollen Beitrags komplett ignoriert wird. Auch während Deiner Abwesenheit hat sich am Konsens der meisten Nutzer hier nichts geändert, das Goldene Zeitalter der Filmmusik konsequent zu meiden. :(

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Auch während Deiner Abwesenheit hat sich am Konsens der meisten Nutzer hier nichts geändert, das Goldene Zeitalter der Filmmusik konsequent zu meiden. :(

Das was? Das Goldene Zeitalter? Von Desplat, oder? :P

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Die Gründe der Ablehnung sind ganz einseitig: Die mangelnde intellektuelle Fähigkeit oder der Wille hierzu, sich mit Musik wirklich auseinanderzusetzen. "Teppiche" sind wohl eher etwas aus der Ära des Zimmer-Abfalls, nicht so sehr ein Problem der spätromantischen Verhaftung vieler "Golden Age" Filmmusiken (man darf nicht vergessen, dass die "ausladenden" romantischen Partituren aus Hollywood auch darin begründet sind, dass die Musik das Fehlen von "Soundeffekten" kompensieren musste/durfte). Das Beispiel Prokofiev ist da in sofern gleichzeitig hilfreich und entlarvend, weil es bis heute in der "modernen" Filmmusik nachkomponiert wird (Williams!!!), natürlich nur von Komponisten, die handwerklich dazu überhaupt in der Lage sind.

Ich hatte ja so einen (Möchtegern-)elitären Kommentar schon fast erwartet in diesem Thread. Aber gleich als zweiten Post? Meine Fresse, da wird gleich was unterstellt, ja eigentlich schon beleidigt, dass man überhaupt keinen Bock mehr hat, sich mit dem Thema auseinander zu setzen. Man begeistert Leute, indem man auf sie zugeht, nicht indem man geich Barrikaden aufbaut (Stichwort "Zimmer-Abfall").

Versuch´s doch einfach noch mal, gib dem Ursprungspost entsprechend noch einen guten Tipp für einen geeigneten Einstieg ins Thema und schlag ein paar nettere Worte an, et voilà: Die Leute werden es sich anhören, ganz bestimmt.

;)

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Vielleicht sollte man auch gleich etwas zum reinhören dazugeben. Wenn man sich den obigen, bemerkenswerten Artikel durchliest und gleichzeitig die passende Musik hört könnte es doch Vorteile haben.

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Scheint mir ne gute Vorgehensweise zu sein Martin. Als bekennender Golden-Ager (mit mehr Steiner als Zimmer im Regal) halt ich nichts davon die eine gegen die andere "Musikepoche" auszuspielen oder gar die Hörer als intellektuell minderbemittelt zu beleidigen denn daß ist genau die Art mit der man gewiss niemanden fürs Golden Age gewinnt (was ja Intention dieses Threads ist).

@Waldgeist: sicherlich touchieren die Streichereinsätze einer Newman-Komposition gelegentlich die Grenzen zum Kitsch aber es ist halt immer eine Gratwanderung und wenn man Scores wie "Wuthering Heights" hört, dann ist es halt eben kein Schmalz sondern hier unterstützt die Musik den Wyler-Film atmosphärisch unglaublich gut.

Und wenn ich Rozsas Komposition für "Lust for life" höre, dann bin ich ebenfalls beeindruckt wie genial hier musikalisch die Besessenheit und persönliche Tragödie bis hin zum Abstieg in den Wahnsinn eingefangen wird.

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Wo ihr hier gerade euch so schön über Golden Age und Pipapo unterhaltet. Ich höre diese Suite von "Gone with the wind" schon seit einiger Zeit in Endlosschleife und würde mir da gern den Score besorgen. Leider gibt es von dem Werk unzählige Versionen und ich hätte gerne eine Version, die Qualitativ vom Klang, mit der Suite aus dem Video mithalten kann.

Ich hab bei Amazon schon in einige reingehört und die meisten sind schwer genießbar. Welche Version würdet ihr denn empfehlen?

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Wo ihr hier gerade euch so schön über Golden Age und Pipapo unterhaltet. Ich höre diese Suite von "Gone with the wind" schon seit einiger Zeit in Endlosschleife und würde mir da gern den Score besorgen. Leider gibt es von dem Werk unzählige Versionen und ich hätte gerne eine Version, die Qualitativ vom Klang, mit der Suite aus dem Video mithalten kann.

Ich hab bei Amazon schon in einige reingehört und die meisten sind schwer genießbar. Welche Version würdet ihr denn empfehlen?

ja genau so eine suche ich auch noch.. danke für die Erinnerung Titus :)

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Wo ihr hier gerade euch so schön über Golden Age und Pipapo unterhaltet. Ich höre diese Suite von "Gone with the wind" schon seit einiger Zeit in Endlosschleife und würde mir da gern den Score besorgen. Leider gibt es von dem Werk unzählige Versionen und ich hätte gerne eine Version, die Qualitativ vom Klang, mit der Suite aus dem Video mithalten kann.

Ich hab bei Amazon schon in einige reingehört und die meisten sind schwer genießbar. Welche Version würdet ihr denn empfehlen?

ja genau so eine suche ich auch noch.. danke für die Erinnerung Titus :)

Die hier:

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In der Tat: beste Neueinspielung die das wesentliche Themenmaterial enthält. Wer sich einen schönen Rundumblick über Steiners Werk verschaffen möchte, dem sei neben der Gerhardt Einspielung " Now Voyager" die Neueinspielung "GWTW - The essential MS collection" unter den Pragern (Kenneth Alwyn) empfohlen.

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Ja die Charles Gerhardt Version ist mir auch schon aufgefallen. Klanglich mit Abstand die beste, aber ich war etwas irritiert wegen der Länge und ich hätte auch gerne das andere Artwork gehabt. Mal schaun ...

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Denke, mittlerweile dürfte schon bekannt sein, dass ich das Golden Age versuche zu meiden, wie der Mogwai das Wasser...

So finde ich die Intension dieses Threads simpel gesagt: großartig! Allerdings muss ich sagen, dass ich dem ganzen wohl noch mehr Zuneigung entgegen bringen würde, wenn bei den langen Texten auch Hörproben wären. Natürlich finde ich die mit wenig Aufwand auch bei YouTube oder eben bei Amazon, aber ich bin offen: Wenn ich mit etwas bisher nicht so viel anfangen kann, kommt dann noch meine Faulheit zum Tragen, bei der diese kleine Suche im Videoportal schon zu viel ist. Doch diese "Kritik" ist nicht böse gemeint, sondern einfach nur aus der Sicht einer derjenigen, an die der Thread gerichtet ist :).

So wäre mein Wunsch: Bei den nächsten Tipps direkt 1-2 Hörproben wären wunderbar!

Und.... Wenn ich dann diesen zweiten Post lese, könnte ich schon fast wieder die Lust verlieren, mich weiter mit der Materie auseinanderzusetzen. Doch ich weiß, dass dies eher eine provokante Ausnahme ist und die meisten der Golden Age Enthusiasten nett und hilfsbereit Tipps geben, statt mich direkt als "zu doof für die Musik" hinzustellen.

P.S. Grade mal den Prokoviev angehört (danke für den Link, Martin). Gefällt. Irgendwie muss ich da bei einigen Elementen ein wenig an James Horners "Casper" denken.

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Ich finde diesen Thread auch sehr lobenswert, aber es wäre ja schließlich nicht das erste Mal, dass Leute hier versuchen, das Golden Age etwas schmackhaft zu bereichern. ;)

Und zum zweiten Beitrag: Anders kennen wir Herrn Müthing doch nicht, oder?

Das mit Horner ist sicherlich kein Zufall und bestätigt wieder meine wiederholte Feststellung: Man kann die heutige Filmmusik nicht vom Golden Age oder gar der E-Musik trennen, dazu sind sie viel zu verwoben. Wer mit Steiner etwas anfangen kann, wird auch Richard Strauss mögen, wer Williams mag, kommt letzten Endes nicht um Korngold herum und wer Goldsmith liebt, ohne ein Ohr in Bartok und den frühen Stravinsky riskiert zu haben, hat nur halbe Freude...

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Und zum zweiten Beitrag: Anders kennen wir Herrn Müthing doch nicht, oder?

Leider nein.... aber ok.. solche Kommentare am besten ignorieren.. ist das Beste, was man machen kann.... denn ne Reaktion hat so ein Kommentar gar nicht verdient.

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Mein Kommentar war genau der richtige, weil die Ausgangsfrage völlig absurd ist. Es gibt keinen einheitlichen "Golden Age Stil", nicht einmal in Hollywood. Die Filmmusiken von Victor Young und Miklós Rózsa haben nur sehr wenig miteinander gemein, ebenso wie die von David Raksin oder Erich Wolfgang Korngold. Erweitert man das ganze über Hollywood hinaus, dann gibt es kaum noch einen gemeinsamen Nenner (Arthur Bliss, Maurice Jaubert, etc. pp.)

Die Frage ist naiv gestellt und hatte eine solche Antwort verdient, wobei dieser Satz:

"Dieser Thread ist dafür gedacht, dem Golden Age-Abgeneigten gewisse Scores näherzubringen, weil sie einem modernen Werk in Nichts nach stehen"

eigentlich gar keine Antwort verdient.

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also bezüglich thomas' erstem post muss ich sagen, dass er gar nicht so unrecht hat. viele wollen und können sich nunmal nicht mit Golden Age dermaßen intensiv auseinandersetzen. dazu würde ich mich auch zählen, zumindest bis 2010. dann im dezember nämlich, hatte ich einfach mal lust in Golden Age scores reinzuhören. hab auf amazon paar hörproben zu bekannten sachen gehört und die die mir gefielen dann gekauft. wie thomas oder mephisto werde ich aber auch diese scores nicht hören. mir dienen sie nämlich letztendlich nur als berieselung. das kann man jetzt gut finden oder auch nicht, ändern wird es aber nichts.

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Die "Berieselung" ist es ja, die die """""moderne""""" Filmmusik darstellt, zumindest in Teilen. Dabei sind die musikalischen Mittel dermaßen regressiv, dass es sich eigentlich verbietet, hier überhaupt von "modern" zu sprechen. Wer meint, dass allein die Verwendung Elektronik oder "exotischen" Instrumenten wie Duduk etc. modern sei, der sollte sich doch etwas mehr mit Musikgeschichte auseinandersetzen.

Darum ist ja ein Teil der Musik von RCP so erfolgreich: Sie stellt keinerlei Ansprüche an irgend jemanden.

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Darum ist ja ein Teil der Musik von RCP so erfolgreich: Sie stellt keinerlei Ansprüche an irgend jemanden.

wahrscheinlich. die golden age scores in meiner sammlung können das aber auch ganz hervorragend. entscheidend ist, was jeder für sich selbst in der musik sucht. dieser thread hier soll doch dem Golden Age abgeneigten hörer eben diese filmmusikepoche näherbringen. mehr doch nicht. ob man die musik dann als pure berieselung hört uoder doch lieber analytisch auseinander nimmt bleibt doch jedem selbst überlassen. entscheidend ist nur eins, der wille sich auf diese musik einzulassen muss dasein. um sie analysieren zu könenn muss man sicherlich auch einen gewissen intellekt haben, aber um gefallen an dieser musik zu finden reicht nur der wille sich dieser zu nähern.

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Die "Berieselung" ist es ja, die die """""moderne""""" Filmmusik darstellt, zumindest in Teilen. Dabei sind die musikalischen Mittel dermaßen regressiv, dass es sich eigentlich verbietet, hier überhaupt von "modern" zu sprechen. Wer meint, dass allein die Verwendung Elektronik oder "exotischen" Instrumenten wie Duduk etc. modern sei, der sollte sich doch etwas mehr mit Musikgeschichte auseinandersetzen.

Darum ist ja ein Teil der Musik von RCP so erfolgreich: Sie stellt keinerlei Ansprüche an irgend jemanden.

Meinung - Wertung - Allgemeinplatz - Pose - Behauptung. Thomas Müthing ist wieder da.

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