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Souchak

Umfrage: Feindbilder - Welchen Komponisten könnt ihr nicht ausstehen?

Feindbilder, Komponisten, die ihr nicht ausstehen könnt  

12 Stimmen

  1. 1. Am meisten enttäuscht/nervt/ärgert mich momentan...

    • Alan Silvestri
    • Danny Elfman
    • Hans Zimmer
    • James Horner
      0
    • James Newton Howard
      0
    • Michael Giacchino
      0
    • Ramin Djawadi


Empfohlene Beiträge

Ansonsten will ich das Wort "Nichtskönner" nie wieder in Zusammenhang mit einem Komponisten lesen. Denn es ist - wie gesagt - sehr respektlos gegenüber dem Menschen!

 

Ich verstehe die freundliche Idee, Anne. Aber, ehrlich, wie hier einige Komponisten teilweise angegangen werden... da ist "Nichtskönner" noch eher nett B)

 

Und es ist ja auch (bisher) schön zu sehen, dass hier mal von Gift&Galle kaum was zu merken ist (und nur Herr Wippel und ich die eigene Ablehnung auch zum Klick werden lassen).

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Gast

Die meiste vorgebrachte Kritik sagt ohnehin immer mehr über den Kritiker als den Kritisierten aus. Von daher schön, dass hier alles (ob mit oder ohne Stimme) so nett abläuft. Fast ein wenig enttäuschend. Auf Kommando beefen geht wohl eher nicht.

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Wenn die Frage lauten würde: Die Werke von welchem Komponisten könnt ihr nicht ausstehen?

 

Dann würde ich deffinitiv sagen: die Werke von Herrn Djawadi!

 

Ich bin mir sicher, dass er ein sehr netter Kerl ist, doch seinen Scores kann ich Nichts abgewinnen. Er hat es bis jetzt noch nicht einmal geschafft wenigstens ein Track zu komponieren, vor dem ich meinen Hut gezogen hätte.

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Da ich keinen der o.g. Herren persönlich kenne, kann ich auch nicht behaupten, daß ich einen von ihnen nicht ausstehen könne... 

 

Die Musik des einen oder anderen mag mir nicht so liegen, aber das ist ja eine andere Geschichte und auch nichts grundsätzliches. Von daher enthalte ich mich hier auch der Stimme.

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Man eine Frage auch absichtlich falsch verstehen. Das ist klar.

 

Die Frage lautet eindeutig: Welchen Komponisten könnt ihr nicht ausstehen?

 

Wenn die Frage so gemeint war, lautet meine Antwort: KEINEN, weil ich viele von denen nicht kenne ... und die die ich bis jetzt kennen gelernt habe, und das waren bereits weit mehr als ein gutes Dutzend, sind alle Liebenswert!

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Einen Menschen als "Nichtskönner" zu bezeichen halte ich persönlich z.B. für wesentlich verletzender, als ein ausgesuchtes Werk von Zimmer als P.... zu bezeichnen. Da gehen die Meinung wohl doch sehr weit auseinander. Auch die Frage ist eigentlich recht unmissverständlich. Die Musik welches Komponisten kannst du nicht leiden? Fänd ich jetzt etwas deutlicher als Feindbilder, welchen Komponisten könnt ihr nicht ausstehen? Das hört sich nunmal so an, als ob es eher um den Menschen geht.

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Unter der Annahme, dass die Frage nun eher auf die Musik bezogen ist: Warum stehen unter den zahllosen Komponisten eigentlich genau die 7 genannten Herren zur Wahl? Dass bei dieser Auswahl mal wieder Djawadi einstecken muss, ist auch ohne Umfrage klar. Ich hab so das Gefühl, dass Djawadi zum schwarzen Schaf für alles erklärt wurde, als man sich darauf geeinigt hatte, die ewige RCP-Diskussion ansonsten weitestgehend ruhen zu lassen. Irgendwie tut man dem Mann schon auch Unrecht.

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dass für einige ramin noch wirklich gar nichts, noch nicht mal ein thema, vernünftig zu stande gebracht hat, ist schon etwas merkwürdig. ok, da mag kompositorisch vielleicht nix ausgeklügeltes dabei gewesen sein, aber die themen aus z.bsp.  Beat The Drum, Thunderbirds, Sammys Abenteuer oder den Medal Of Honor spielen haben doch eine gewisse eingänigkeit und emotionalen charakter. dass das für einige wirklich "nichtkönnen" verdeutlicht ist für mich nicht ganz nachvollziehbar. auch ich habe etliche komponisten, bei denen ich nicht nach jedem neuen score lechze, aber es ist doch eine kleinigkeit bei jeder musik etwas "postives"zu erkennen, für mich zumindest.

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Ich halte es für äußerst falsch und respektlos einen "Summa Cum Laude"-Absolventen des Berklee als "Nichtskönner" darzustellen. Vor allem, wenn man bedenkt, das auch ein Alan Silvestri und die Shores (Howard und Ryan) auf dieser Schule ihr Handwerk lernten.. und so viele andere

 

Der junge Ex-Duisburger war und ist wohl Fan von Klaus Badelt (als dessen Assistent er anfing) und Hans Zimmer, sonst hätte er nicht dort zu arbeiten begonnen und würde da noch arbeiten. Sein Pech mag sein, dass er bisher halt kaum die "richtigen" Projekte bekam.

 

Ansonsten will ich das Wort "Nichtskönner" nie wieder in Zusammenhang mit einem Komponisten lesen. Denn es ist - wie gesagt - sehr respektlos gegenüber dem Menschen!

 

ICH habe hier keinen Komponisten als "Nichtskönner" bezeichnet, sondern nur diese (tatsächlich) unschöne Formulierung aus dem Eingangsposting übernommen! "Nichtskönner" wäre somit - ich zitiere mich selbst - höchstens (!) Djawadi, aber selbst der bekommt ja wohl noch ein paar Standardkadenzen und ne solide Ausharmonisierung einer Melodielinie hin. Also streng genommen kann der Mann auch was.

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Diese Formulierung ist doch arg schräg. Wenn ich sage, ich würde jemanden als totalen Spinner bezeichnen, impliziert, dass ich im Grunde jenen als totalen Spinner bezeichne. 

 

Also wenn du sagst, in dieser Liste würdest du HÖCHSTENS IHN als (naja weißt schon) bzeichnen, heißt das, du bezeichnest ihn als solchen. Wenn du das nicht vorhattest, frage ich mich, warum du dieses böse Wort dann so übernimmst, statt zu sagen "ich finde, von den genannten ist keiner ein Nichtskönner."

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Ich schließe mich mal dem allgemeinen Konsens der Diskussion an :

 

Jemanden nicht ausstehen können kann man nur wenn man ihn persöhnlich kennt und oft genug mit ihm geredet hat um sich eine Meinung über seinen Charakter, nicht aber über seine Musik bilden zu können. Aus Inteviews kann man vieleicht auch einiges Lesen aber sicher nicht genug um ein Urteil über den Menschen fällen zu können.

 

Zu der ganzen "Nichtskönner" Diskussion :

 

Natürlich ist niemand von den Herren da oben ein "Nichtskönner". Was ist überhaupt ein Nichtskönner? Nehmen wir komplizierte Akkordfolgen, Verwendung von Modi und Kontrapunkt als Maßstab hierfür? Ich habe einige der Stücke die ich hier schon gepostet habe geschrieben bevor ich im Studium irgendeine Art von Musiktheorie und Harmonielehre gelernt habe. War ich zu dieser Zeit ein Nichtskönner?

 

Solange man Menschen durch Musik begeistert kann man immer etwas. Musiktheorie ist kein Garant für gute Musik - auch wenn sie oft von Vorteil ist. Natürlich gibt es Grenzen. Jeder bezeichnet etwas anderes als gute Musik oder überhaupt als Musik. Aber gerade weil Musik so subjektiv ist, kann man sich nicht herausnehmen zu sagen : Der kann was und der kann nichts. Man kann nur sagen : Das was der macht gefällt mir nicht.

 

Es ist natürlich nicht immer einfach das so objektiv zu betrachten. Wenn sich jemand auf die Straße stellt, ein paar Mal laut aufschreit und dann auf seinem Bauch herumtrommelt, dann kann der für mich - in Bezug auf Musik - auch nichts ;)

 

PS

 

Ich finde Djiwadi leistet bei GoT eine sehr gute Arbeit. Gerade das Hauptthema berührt mich immer wieder. Klar-das ist nicht kompliziert, aber das muss es auch nicht. Die Melodie ist wunderbar eingänig und passt perfekt zur Serie. Auch die Instrumentierung finde ich gelungen! Natürlich kann der Mann was!

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Diese Formulierung ist doch arg schräg. Wenn ich sage, ich würde jemanden als totalen Spinner bezeichnen, impliziert, dass ich im Grunde jenen als totalen Spinner bezeichne. 

 

Also wenn du sagst, in dieser Liste würdest du HÖCHSTENS IHN als (naja weißt schon) bzeichnen, heißt das, du bezeichnest ihn als solchen. Wenn du das nicht vorhattest, frage ich mich, warum du dieses böse Wort dann so übernimmst, statt zu sagen "ich finde, von den genannten ist keiner ein Nichtskönner."

 

Ok Anne, du hast Recht. :)

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Mein Gott, da ist die PC-Polizei ja wieder auf ausgedehnter Streife heute.

 

Ersetzen wir "Nichtskönner" mit "Stümper". Ist auch kürzer... B)

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Als diplomiertem Komponisten wollen wir Djawadi mal abnehmen, dass er die Geige von der Triangel und die picardische Terz vom Neapolitaner unterscheiden kann (etc.). Das macht jemanden noch lange nicht zu einem guten FILM-Komponisten und da hilft auch das "summa cum" nichts, das als Prädikat seit der Causa Guttenberg ohnehin etwas gelitten hat ... ;)

Zur Umfrage: kann ich nicht dran teilnehmen, weil die Genannten entweder noch viel zu gut oder mir viel zu egal sind. Eine Aversion hege ich, wenn überhaupt, höchstens gegen Brian Tyler - die Musik ebenso wie das (öffentliche!) Auftreten des werten Herrn.

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Unter der Annahme, dass die Frage nun eher auf die Musik bezogen ist: Warum stehen unter den zahllosen Komponisten eigentlich genau die 7 genannten Herren zur Wahl?

 

Das war (m)eine Spontan-Auswahl von Komponisten, die in der letzten Zeit wenigstens stark polarisieren oder aber zum mehrheitsfähigen Sündenbock gemacht werden. Diese Auswahl erhebt keinerlei Ansprüche auf Vollständigkeit, Wissenschaftlichkeit oder sonst was.

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Wenn ich die Musik eines Komponisten aufgrund wiederholter Fehltritte nicht leiden kann wird alles weitere von demjenigen halt ignoriert, soweit das möglich ist. Und das könnte ich schon beileibe nicht mehr an einem einzigen Namen festmachen. Gibt halt eine Liste von Komponisten, deren Werke ich einfach nicht (mehr) brauche in meiner Sammlung. Spart Platz, Zeit, Geld und Nerven, weil man sich nicht mehr darüber aufregt, wie schlecht derjenige das mal wieder gemacht hat. Und man hat auch nicht mehr das Verlangen, derartig polarisierende Umfragen zu erstellen bzw. bei ihnen eine Stimme abzugeben. Nur positive Effekte also.

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Das war (m)eine Spontan-Auswahl von Komponisten, die in der letzten Zeit wenigstens stark polarisieren oder aber zum mehrheitsfähigen Sündenbock gemacht werden. Diese Auswahl erhebt keinerlei Ansprüche auf Vollständigkeit, Wissenschaftlichkeit oder sonst was.

Und ich dachte schon, Streitenfeld wäre bereits in Rente... ;)

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Bevor irgendetwas in meinen Regalen landet muß es schon einen gewissen Qualitätsstandart erfüllen. Mit Ausnahme von Djawadi hab ich von allen genannten (und auch nicht genannten wie Tyler und HGW) zwei oder mehrere CDs.

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Gast

Mein Gott, da ist die PC-Polizei ja wieder auf ausgedehnter Streife heute.

 

Kann nie schaden, wenn der PC-Mob gerade wieder wischt.

 

 

 

Als diplomiertem Komponisten wollen wir Djawadi mal abnehmen, dass er die Geige von der Triangel und die picardische Terz vom Neapolitaner unterscheiden kann (etc.). Das macht jemanden noch lange nicht zu einem guten FILM-Komponisten und da hilft auch das "summa cum" nichts, das als Prädikat seit der Causa Guttenberg ohnehin etwas gelitten hat ... ;)

 

 

Man muss ja auch nicht zwangsläufig gut sein, um nicht ein Nichtskönner zu sein. Daher unterscheiden wir ja auch zwischen Meistern (Maestros), Gesellen und Lehrlingen. Aber auch letztere haben mir schon mal den Fernseher repariert.

Einig bin ich, was Titel und Abschlüsse angeht. Daraus einen direkten Schluss zu ziehen, halte ich für genauso schräg.

 

 

 

Zur Umfrage: kann ich nicht dran teilnehmen, weil die Genannten entweder noch viel zu gut oder mir viel zu egal sind. Eine Aversion hege ich, wenn überhaupt, höchstens gegen Brian Tyler - die Musik ebenso wie das (öffentliche!) Auftreten des werten Herrn.

 

:o  Findest den net süß, oder wie?

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Wären es noch die 90er, würde ich sofort "RANDY EDELMAN" ankreuzen, einen Musiker, von dem ich glaube ich noch nie twas ausstehen konnte.

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eigentlich hat souchak hier ja 2 fragen stehen. einmal die in der überschrift und dann die über der auswahl. bezogen auf die 2. frage habe ich mich für hans zimmer entschieden. in den letzen jahren war kaum etwas dabei, das mich mich wirklich vom hocker gerissen hat. hinzu kommt, dass zig co-komponisten beteiligt sind und man so manchmal gar nicht weiß, was davon eigentlich von hans ist. er mag ja diese vertonungsweise bevorzugen, mir gefällt diese jedoch nicht wirklich. zumal es ein grund ist, weshalb rcp scores sich häufig ähnlich anhören. es arbeiten halt alle an allen scores irgendwie immer mit. The Bible ist ein score, der mir nach langer zeit mal wieder sehr gut gefallen hat. klingt zwar sehr synthetisch und die musik an scih ist auch sehr einfach komponiert, aber die themen sowie die vocals und das epische in der musik haben mich doch sehr überzeugt. aber zwischen Angels & Demons und diesem war leider nicht viel überzeugendes dabei.

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Man muss ja auch nicht zwangsläufig gut sein, um nicht ein Nichtskönner zu sein. Daher unterscheiden wir ja auch zwischen Meistern (Maestros), Gesellen und Lehrlingen. Aber auch letztere haben mir schon mal den Fernseher repariert.[/post]

Du erwartest vom Lehrling (PC: Azubi/ne) der Elektrotechnik allerdings ebenso wenig wie vom Meister (PC: von der Meisterin), dass er Dir gleich einen neuen Fernseher baut. Das ist, bei allem Handwerk, das zum Komponieren nötig ist, dann doch der entscheidende Unterschied zu den Herren (PC: und Damen) in Blau

:o  Findest den net süß, oder wie?

Leider nein, leider gar nicht.

Wenn früher ein James Horner auf die Kacke gehauen hat, was für ein toller Hecht er doch ist, ging das angesichts seiner Fähigkeiten ja noch halbwegs in Ordnung. Aber wenn eine so mediokre Erscheinung wie Tyler - i. Vgl. zu Horner eher ein Hering - an Profilneurose leidet, wird es schnell etwas lächerlich. Da helfen Jahre später auch zweieinhalb nette Scores zu Beginn der Karriere nicht mehr.

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Gast

Du erwartest vom Lehrling (PC: Azubi/ne) der Elektrotechnik allerdings ebenso wenig wie vom Meister (PC: von der Meisterin), dass er Dir gleich einen neuen Fernseher baut. Das ist, bei allem Handwerk, das zum Komponieren nötig ist, dann doch der entscheidende Unterschied zu den Herren (PC: und Damen) in Blau

 

Klar, aber der Kern ist: es gibt solche und solche. Ich finde, der Fehler liegt in der Denkweise und der Umschreibung des Komponisten Berufes. Zimmer, Djawadi und Tyler sehe ich auch immer eher als Musiker. Rock-Musiker, die Abstecher zum Film machen. Aus der Warte verfällt für mich eben ein großer Batzen der Kritik. Und auch gerechtfertigt, wie ich finde, da es die Definition per Natura ja nicht gibt.

Ich finde, die große Kritik sollte sich daher nicht auf die Qualität der Arbeiten, sondern an der Quantität messen, da der Markt eben vollkommen übersättigt, vollgepackt ist und diese Abstecher leider nicht nur eine Nische sind.

 

Leider nein, leider gar nicht.

Wenn früher ein James Horner auf die Kacke gehauen hat, was für ein toller Hecht er doch ist, ging das angesichts seiner Fähigkeiten ja noch halbwegs in Ordnung. Aber wenn eine so mediokre Erscheinung wie Tyler - i. Vgl. zu Horner eher ein Hering - an Profilneurose leidet, wird es schnell etwas lächerlich. Da helfen Jahre später auch zweieinhalb nette Scores zu Beginn der Karriere nicht mehr.

 

Och, ich finde den ganz schnuckelig in seiner Art. Aber auch hier: ich sehe in ihm auch immer eher den (Proberaum) Musiker statt des Komponisten. Ich finde es persönlich schwer, den Orchester Einsatz oder die Vertonung eines Films a priori mit dem Notenblatt Komponisten gleichzusetzen.

Was allerdings dann natürlich wirklich nervt und schädlich ist, wenn - wie oben gesagt - diese Form überhand nimmt oder als große, von der Muse geküsste, Werkschau verkauft wird. Da beginnt dann schnell das Puppentheater, was ich auf keinen Fall gut heiße, aber dann - wie ich es fast immer mache - lieber über den Konsumenten als den Verkäufer meckere.

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Klar, aber der Kern ist: es gibt solche und solche. Ich finde, der Fehler liegt in der Denkweise und der Umschreibung des Komponisten Berufes. Zimmer, Djawadi und Tyler sehe ich auch immer eher als Musiker. Rock-Musiker, die Abstecher zum Film machen. Aus der Warte verfällt für mich eben ein großer Batzen der Kritik. Und auch gerechtfertigt, wie ich finde, da es die Definition per Natura ja nicht gibt.

Ich finde, die große Kritik sollte sich daher nicht auf die Qualität der Arbeiten, sondern an der Quantität messen, da der Markt eben vollkommen übersättigt, vollgepackt ist und diese Abstecher leider nicht nur eine Nische sind.

 

Wieso sind Zimmer und Djawadi keine Komponisten? Das würde mich schon mal interessieren. Wie definierst du denn einen Komponisten? Für mich ist das ein Mensch der Musik schreibt.Klar - wenn man nur mal einen Song mit zwei Akkorden schreibt ist man vieleicht nicht gleich als Komponist anzusehen. Aber wenn man Musikstücke schreibt die ein bisschen komplexer als ein langweiliger Popsong sind, dann komponiert man. Zimmer und Co. haben das oft genug getan. Wenn ich an alte Zimmer Scores denke ( zum Beispiel an As Good as it Gets), dann ist das sehr komplex geschrieben und zeugt von sehr guten kompositiorischen Fähigkeiten. Musiker sind deswegen natürlich trotzdem alle die ein Instrument spielen oder singen. Wer Musik selber erschafft ist Komponist. Nicht umsonst ist Komponist keine geschützte Berufsbezeichnung. Ich will mich nach meinem Studium auch so nennen und werde trotzdem nie solche Musik wie John Williams schreiben, der ja eindeutig ein Komponist ist ;)

 

Grundsätzlich ist es genauso schwer eine allgemeine Definition für Komponisten zu finden wie für Musik selbst. Weil wir hier einfach von einem höchst subjektiven Thema reden. Da Musik für jeden Menschen etwas anderes ist, kann es gut sein das auch jeder einen Komponisten anders definiert. Wenn ich also sage : DAS ist für mich keine Musik. Dann steht auch kein Komponist dahinter.

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Gast
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