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Zuletzt vertonte sie mit dem leider verstorbenen Komponisten Johann Johannson den Film "Mary Magdalene" und allein die "Sicario"-Fortsetzung. Als Nächstes ist nun eine Miniserie namens "Chernobyl" ihr Projekt.

Zitat

 

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Hildur Gudnadottir has been tapped to score the upcoming HBO and Sky mini-series Chernobyl. The show is created by Craig Mazin (The Hangover: Part II & III), directed by Johan Renck (Downloading Nancy) and stars Jared Harris, Stellan Skarsgard and Emily Watson. The 5-part drama centers on the 1986 nuclear disaster that triggered the evacuation of a Ukranian city from the perspectives of Valery Legasov, the Soviet scientist chosen by the Kremlin to investigate the accident and Boris Shcherbina, the man responsible for leading the USSR government commission in the wake of the disaster. Mazin is also executive producing the Sister Pictures and The Mighty Mint production with Jane Featherstone (Utopia, Broadchurch) and Carolyn Strauss (Game of Thrones). Johann Johannsson who collaborated with Gudnadottir on several projects was originally attached to score the series before he passed away as reported earlier this yearChernobyl is expected to premiere in 2019 in the U.S. on HBO and in Europe on Sky.
Quelle: http://filmmusicreporter.com/2018/05/17/hildur-gudnadottir-to-score-hbos-skys-chernobyl/

 

 

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In den Staaten ist die Mini-Serie bereits ausgestrahlt, auf Sky kommt die letzte Folge nächste Woche. Ich finde die Serie unfassbar fesselnd. Lange nicht mehr so eine gute TV-Serie gesehen. Nicht ohne Grund auf imdb auf Platz 1 der TV-Serien mit einer Wertung von 9.6/10.

Hildurs Score gibt es auch bereits auf Spotify und hat viel zur Atmosphäre beigetragen. Nichts für zarte Gemüter, da sehr bedrückend... 

 

 

Vor allem der Track der finalen Episode ist sehr gelungen und traurig zugleich:

 

Interview:

 

bearbeitet von neo

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Bin sehr gespannt wie ihr JOKER klingt. Die Sessions wurden gerade in New York beendet. Jeff Atmajian hat orchestriert und dirigiert und spricht in hohen Tönen über sie.

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Am 9.6.2019 um 11:51 schrieb neo:

In den Staaten ist die Mini-Serie bereits ausgestrahlt, auf Sky kommt die letzte Folge nächste Woche. Ich finde die Serie unfassbar fesselnd. Lange nicht mehr so eine gute TV-Serie gesehen. Nicht ohne Grund auf imdb auf Platz 1 der TV-Serien mit einer Wertung von 9.6/10.

Hildurs Score gibt es auch bereits auf Spotify und hat viel zur Atmosphäre beigetragen. Nichts für zarte Gemüter, da sehr bedrückend... 

 

 

Vor allem der Track der finalen Episode ist sehr gelungen und traurig zugleich:

 

 

hab die serie jetzt am wochende geschaut. atmosphärisch sehr dicht und bedrückend inszeniert. die thematik war sehr eindringlich und informativ erzählt, auch wenn die macher sich wohl einige freiheiten genommen haben. die schauspieler durch die bank weg überzeugend. größter schwachpunkt der serie war für mich der score, da er zu überwiegenden teilen überflüssig und an etlichen stellen in seinem konzept völlig fehl am platz war. ich hab mich oft gefragt, weshalb da jetzt musik ist und vorallem weshalb diese art von musik. an vielen stellen lief sie so nebenbei ohne einen effekt zu erzielen. die ständige bedrohung war auch so spürbar. dazu war dieser grummelscore nicht notwendig. die zeitlupenpassagen waren jedoch ganz nett untermalt und dort war auch die intention der komponistin ersichtlich und erfolgreich umgesetzt.

das stück Vichnaya Pamyat ist tatsächlich das gelungenste und prägnanteste stück des soundtracks. bezeichnend jedoch, dass es nicht von Gudnadottir, sondern ein traditionelles stück ist.

als höralbum funktioniert die musik wunderbar zum einschlafen. (nicht negativ gemeint)

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ich kann wie schon bei JOKER dieser Art Scorings kaum was abgewinnen... das kann echt jeder und auf Island klingt auch so gut wie jeder Komponist so. Und im Zusammenhang mit den Bildern ist das auch nichts Besonderes... Grummeln und voll aufdrehen, fertig...

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Ich denke man wollte mit der Musik absichtlich einen rustikalen Industrial Score ala Atticus Ross oder Charlie Clouser kreieren. Ich finde das funktioniert in vielen Szenen wo es keine Worte braucht auch sehr gut und fängt die Atmosphäre gut ein. Man kann schon fast das Metall im Mund schmecken so trostlos, hoffnungslos und kalt wie die Musik klingt. Wie schon Hildur im Interview gesagt hat, war sie selber mit der Crew in Pripyat und hat sich inspirieren lassen. Nicht jeder wird mit dem Stil warm werden aber ich denke einen Orchestralen Score hätte bei diesem Setting einfach nicht gepasst.

bearbeitet von neo

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vor 1 Stunde schrieb neo:

Man kann schon fast das Metall im Mund schmecken so trostlos, hoffnungslos und kalt wie die Musik klingt.

Das Problem, welches ich oft mit der Musik hatte war, dass meistens nichts anderes adressiert wurde. Die Menschen mussten urplötzlich ihr Zuhause verlassen. Sie haben geliebte Menschen verloren, die unter Qualen gelitten haben. Gleich in der ersten Episode, als die Leute im Kontrollraum langsam realisierten was passiert ist und welche Ausmaße und Konsequenzen das alles haben wird. Dies alles wurde nur mit diesem Grummelscore untermalt, der zumindest für mich in all diesen Szenen keinerlei Effekt erzielte. Ein thematisch seifiger Orchesterscore wäre tatsächlich wenig förderlich gewesen und ebenso ein Tränendrücker Thema wie z.Bsp. Schindlers Liste. Aber man hätte vieles differenzierter vertonen können, auch mit dem Konzept, welches Gudnadottir gewählt hat. Die ständige Bedrohung war aber auch ohne ihre Musik spürbar. Und wenn es nur die immer lauter werdenden Geigerzähler waren, die dann überflüssigerweise auch noch mit diesem Sounddesign Score untermalt wurden. Lieber hätte man nur ganz wenige Stellen untermalen sollen, denn es waren ja durchaus auch gelungene effektive Momente dabei. Den Klang der Sounds als Solohörerlebnis finde ich aber recht interessant. 

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Eben.

gestern Andromeda Strain nach Jahren wieder gesehen. Spitzenfilm. Und der bedarf kaum Musik und wenn dann ist die  echt ganz cool und originell und unheimlich auf ihre kreative Weise. 
Heute würd man 2h Brummeln drunterlegen.

ist schon auffällig, dass solche Scores wie von Chernobyl oder Joker hochgejubelt werden in der gängigen Presse. Empire zb erwähnt so gut wie nie Musik, bei Joker sind sie aber ganz aus dem Häuschen über die ‚wahnsinnig tolle’ Musik. Da hat es sich offensichtlich gelohnt die Mucke so laut aufzudrehen, dass man sie nicht überhören kann, dann aber auch bloß keine schwierige (also was mit Noten oder Melodien), sonst überfordert das auch gleich wieder. Am besten nen Uhrticken noch dazu, weil, das is ma originell ey! 🤣 

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