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Den Score für den ersten Hellboy von Marco Beltrami finde ich brilliant. Der zweite von Danny Elfman war okay. Nun darf also Wallfisch ran. Bezweifle zwar, dass er mir besser gefallen wird als der von Beltrami, aber trotzdem bin ich mal gespannt, was er da komponieren wird.

Zitat

Benjamin Wallfisch (It, Blade Runner 2049, Hidden Figures, Annabelle: Creation) has signed on to score the upcoming Hellboy reboot. The film is directed by Neil Marshall (The Descent, Doomsday, Centurion) and stars David Harbour, Ian McShane, Milla Jovovich, Daniel Dae Kim, Sasha Lane, Penelope Mitchell, Sophie Okonedo, Alistair Petrie and Brian Gleeson. The movie based on the Dark Horse Comics character created by Mike Mignola follows the title character as he is caught between the worlds of the supernatural and human and battles an ancient sorceress bent on revenge. Larry Gordon (Die Hard, Predator) and Lloyd Levin (Watchmen, The Rocketeer, Boogie Nights) are producing the Millennium Films/Dark Horse Entertainment with Mike Richardson. The previous film adaptations of Hellboy directed by Guillermo del Toro were scored by Marco Beltrami and Danny Elfman. Hellboy is set to be released on January 11, 2019 by Lionsgate/Summit Entertainment.
Quelle: http://filmmusicreporter.com/2018/06/28/benjamin-wallfisch-to-score-neil-marshalls-hellboy/

 

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Mir haben beide fantasievolle Scores, sowohl der von Beltrami als auch von Elfman sehr gut gefallen. Ich hätte mich über eine Fortsetzung, einen dritten Teil der Geschichte sehr gefreut, aber Aufgewärmtes wie hier muss ich nicht unbedingt haben. Zumindest nicht im Kino.

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Ach Gott, da kann man auch gleich ganz auf einen Score verzichten ... Der Mann hat bisher nur Vergessenswertes produziert und ich wüßte nicht, warum sich das in Zukunft ändern sollte ...

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GAMBA - ja: ganz toll

ich höre da immer ein wenig BEASTMASTER vom Lee Holdridge... z.B. im Track 1 ab 1:08 bzw. auch Track 4 ab 1:54

Wundert mich wirklich, daß der bei Varese immer noch erhältlich ist...

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vor 14 Stunden schrieb TheRealNeo:

Gegen IT und A CURE FOR WELLNESS habe ich nichts einzuwenden.

"IT" war für mich nur stellenweise erträglich und "A Cure ..." hab ich noch nicht gehört. Und "Gamba" ... klingt wie ein klassischer Trickfilmscore, der einem gefallen könnte, wenn es die tollen Sachen von Horner, Goldsmith, etc. nicht geben würde. Bemüht, aber seelenlos.

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vor 10 Stunden schrieb direx:

"IT" war für mich nur stellenweise erträglich und "A Cure ..." hab ich noch nicht gehört. Und "Gamba" ... klingt wie ein klassischer Trickfilmscore, der einem gefallen könnte, wenn es die tollen Sachen von Horner, Goldsmith, etc. nicht geben würde. Bemüht, aber seelenlos.

Also ich kenne klar die tollen Trickfilmscores von Horner und Co, aber trotzdem gefällt mir "Gamba". Es ist nun kein Meisterwerk, aber die Musik hat meiner Meinung nach genug Herz, dass sie mich emotional berührt. Mehr will ich bei vielen Scores gar nicht empfinden.

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vor 18 Stunden schrieb direx:

Bemüht, aber seelenlos

wie definierst Du 'seelenlos' ? Ich sehe es genauso wie Olli

vor 8 Stunden schrieb horner1980:

aber die Musik hat meiner Meinung nach genug Herz, dass sie mich emotional berührt. Mehr will ich bei vielen Scores gar nicht empfinden.

das schafft bei mir leider kein Greenwood und in den wenigsten Fällen ein Gordon

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vor 8 Stunden schrieb horner1980:

Also ich kenne klar die tollen Trickfilmscores von Horner und Co, aber trotzdem gefällt mir "Gamba". Es ist nun kein Meisterwerk, aber die Musik hat meiner Meinung nach genug Herz, dass sie mich emotional berührt. Mehr will ich bei vielen Scores gar nicht empfinden.

Da würde mich aber umgekehrt eine Definition von "Herz" interessieren :), denn gerade

 

vor 13 Minuten schrieb scorefun:

wie definierst Du 'seelenlos' ? Ich sehe es genauso wie Olli

das schafft bei mir leider kein Greenwood und in den wenigsten Fällen ein Gordon

bei Gordon und Greenwood höre ich das Herz deutlich heraus. In deren Musik steckt einfach so viel Liebe für's Detail, das eben einen Musiker auszeichnet, der voll und ganz in der Materie aufgeht. Viele Aspekte dieses Zaubers hat Sebastian ja häufig aufgeschlüsselt (wie zuletzt beim Gordon-Stück).

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vor 5 Minuten schrieb Mephisto:

bei Gordon und Greenwood höre ich das Herz deutlich heraus. In deren Musik steckt einfach so viel Liebe für's Detail

Das mag ja alles sein, dieses 'Herz' kommt aber bei mir leider selten bis nie an

 

vor 9 Minuten schrieb Mephisto:

Viele Aspekte dieses Zaubers hat Sebastian ja häufig aufgeschlüsselt (wie zuletzt beim Gordon-Stück).

Könnt Ihr ja gerne machen und liest sich auch immer gut (ernst gemeint!)
Aber ich persönlich höre Musik nur und schlüssel sie nicht auf 😉

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Aber - und das ist jetzt auch ganz ernst gemeint - Du liest und diskutierst doch hier mit. Dann scheint es doch noch mehr für Dich zu geben, als Musik "nur zu hören". :)

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Wie definiert man "Herz"? Extrem schwere Frage.. auf jedem Fall scheint für mich "Herz" etwas anderes zu sein, als zum Beispiel bei Sebastian.

Das spiegelt ja schon in unseren Lieblingskomponisten wieder. So ist für mich der beste Komponist in Sachen Emotionen James Horner, der mich mit seinem Stil meistens sehr stark emotional berührt. Sehr oft sogar so stark, dass ich bei seiner Musik weinen muss, auch schon vor seinem Tod. Das ist ein Grund, warum ich meinen absoluten Lieblingsscore "In Country" nur so selten hören kann, da ich danach immer emotional so geschafft bin, besonders wenn dann am Ende das Stück "Fallen Friends" kommt. Meine Augen sind da jedesmal (!) mehr als nur feucht. ;)
Es ist einfach die für mich ganz besondere Art, wie er die Gefühle in seiner Musik einbaut. Man spürt bei jedem Ton, wenn er in seiner Musik emotional wird, dass er selbst ein sehr gefühlvoller Mensch war, dem besonders es wichtig war, die Gefühle in seiner Musik darzustellen. Dadurch fühle ich mich auch seiner Musik am nähersten. Sie stößt mich nicht ab, sondern zieht mich total in ihren Bann. Dazu baute er auch oft seine Musik auf diesen einen emotionalen Höhepunkt auf, meistens in seinen finalen, sehr langen, aber für mich fast immer perfekt durchkomponierten Tracks auf dem Album. Dieses schafft er dann auch bei seinen eher solideren Score, wie zum Beispiel der ganze Aufbau in "Saving New York" aus "The Amazing Spider-Man". Wie er da erst zum letzten Augenblick das Hauptthema erklingen lässt. Dieser Moment haut mich immer wieder weg, egal wie oft ich ihn vorher schon gehört habe.
Aber auch ein Jerry Goldsmith kann mich emotional erreichen, wie zum Beispiel bei meinem Lieblings-Star-Trek-Score "Insurrection", bei dem er mich sehr berührt mit seinen ruhigen sehr lyrischen Themen in seiner Musik. Das alles in Kontrast zu den härteren Actioncues. Wunderbar, und für mich Emotion pur.
Ein anderer Großmeister der Emotionen ist für mich Thomas Newman, der manchmal nur mit wenigen Instrumenten mein Herz erreicht und es mit den Gefühlen, die seine Musik ausstrahlen, eng umschließt. Beltrami muss ich da auch erwähnen... der das ebenfalls sehr gut schafft. Seine End Credits zu "The Giver" gehören für mich zum besten, was er je geschrieben hat. Jedoch als Kontrast berührt er mich aber auch mit seiner "The Homesman"-Musik, mein Lieblingsscore von ihm. 

Christopher Gordon.. warum er mich da nicht so berührt wie er es bei Sebastian gemacht hat, liegt einfach daran, dass Sebastian wohl Musik anders aufnimmt wie ich. Wir haben zwar teilweise Überschneidungen, meistens bei Beltrami.. wie zum Beispiel "Logan", aber im Grunde sind wir beim Hören von Musik einfach doch zu verschieden. Jedoch das ist nichts schlimmes, denn es wäre eher schlimm, wenn jeder gleich fühlen bzw hören würde.
Daher finde ich auch diesen Metal-Track besser als den, den er da vorgestellt hat. Jedoch ich glaube, dass ich da auch geschrieben habe, dass ich ihn nicht schlecht finde, und dass er eine gute Länge hat, bevor es zu monoton wird. Sebastian hat ja dann auch geschrieben, dass er es ab und zu gerne hat, wenn jemand für nur eine Instrumentengruppe Musik schreibt. Für mich war es da wohl die falsche Instrumentengruppe. Wäre es ein Klavier gewesen, dann hätte ich die Musik vielleicht anders wahrgenommen. Zum Beispiel hat Horner in "House of Sand and Fog" auch mal ein Stück geschrieben, was er nur mit dem Klavier eingespielt hat. "Two People" heißt es.. das berührt mich zum Beispiel viel mehr als das Stück von Gordon.

Greenwood.. ich werde mit ihm so gar nicht warm. Bei ihm fehlt mir einfach der Zugang, um etwas bei seiner Musik zu empfinden. Teils, und bitte verurteilt mich nicht dafür, finde ich diese sogar nervig. Ich fühle bei ihm rein gar nichts. Die Musik lässt mich regelrecht kalt. Warum das so ist.. ehrlich, ich kann diese Frage nicht beantworten. Jedoch mit jedem neuen Score bekommt er einen neuen Versuch.
Jedoch muss ich deswegen traurig sein, dass ein Greenwood es bei mir eher schwer hat: Ein klares "nein".
Er schreibt einfach Musik, die mich persönlich gar nicht reizt, aber trotzdem sehe ich es mit Freude, wenn er das, was er bei mir nicht schafft, bei anderen erreicht.

Ich denke auch, dass im Gegenzug andere Filmmusikfans auch nicht nachvollziehen können, warum mir gerade Score XY mehr gibt als denjenigen. Ich glaube kaum, dass hier noch jemand sagt: "Father of the Bride Part II" ist mein Lieblingsscore von Alan Silvestri. ;)
Das ist okay so. Wir nehmen halt Musik anders wahr. Dafür ist ja auch das Forum da.. zu lesen, wie andere eine Musik aufnehmen, und mit denen darüber zu reden. Ab und zu sogar schmunzeln, wenn eigentlich zwei Filmmusikliebhaber, die öfters eher verschiedener Meinung über eine Musik sind, dann doch merken: Hey, den finden wir beide toll.
 

 

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meiner meinung nach ist es unsinnig, einer musik bzw. einem komponisten zu unterstellen bzw. attestieren sie hätte (kein) herz, ist (nicht) seelenlos oder auch man hört, dass der komponist (keinen) Spaß hatte. all das nimmt doch nun jeder unterschiedlich wahr, weil das schlicht gefühlsbeschreibungen sind, die jeder anders empfindet.

mir persönlich hat z.bsp. wallfischs score zum film Mully sehr gut gefallen. wunderschönes eingängiges gefühlvolles hauptthema, wenn vielleicht auch recht konventionell. noch gelungener finde ich den song, der sein thema aufgreift.

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vor 19 Minuten schrieb horner1980:

Wie definiert man "Herz"? Extrem schwere Frage.. auf jedem Fall scheint für mich "Herz" etwas anderes zu sein, als zum Beispiel bei Sebastian.

Das spiegelt ja schon in unseren Lieblingskomponisten wieder. So ist für mich der beste Komponist in Sachen Emotionen James Horner, der mich mit seinem Stil meistens sehr stark emotional berührt. Sehr oft sogar so stark, dass ich bei seiner Musik weinen muss, auch schon vor seinem Tod. Das ist ein Grund, warum ich meinen absoluten Lieblingsscore "In Country" nur so selten hören kann, da ich danach immer emotional so geschafft bin, besonders wenn dann am Ende das Stück "Fallen Friends" kommt. Meine Augen sind da jedesmal (!) mehr als nur feucht. ;)
Es ist einfach die für mich ganz besondere Art, wie er die Gefühle in seiner Musik einbaut. Man spürt bei jedem Ton, wenn er in seiner Musik emotional wird, dass er selbst ein sehr gefühlvoller Mensch war, dem besonders es wichtig war, die Gefühle in seiner Musik darzustellen. Dadurch fühle ich mich auch seiner Musik am nähersten. Sie stößt mich nicht ab, sondern zieht mich total in ihren Bann. Dazu baute er auch oft seine Musik auf diesen einen emotionalen Höhepunkt auf, meistens in seinen finalen, sehr langen, aber für mich fast immer perfekt durchkomponierten Tracks auf dem Album. Dieses schafft er dann auch bei seinen eher solideren Score, wie zum Beispiel der ganze Aufbau in "Saving New York" aus "The Amazing Spider-Man". Wie er da erst zum letzten Augenblick das Hauptthema erklingen lässt. Dieser Moment haut mich immer wieder weg, egal wie oft ich ihn vorher schon gehört habe.
Aber auch ein Jerry Goldsmith kann mich emotional erreichen, wie zum Beispiel bei meinem Lieblings-Star-Trek-Score "Insurrection", bei dem er mich sehr berührt mit seinen ruhigen sehr lyrischen Themen in seiner Musik. Das alles in Kontrast zu den härteren Actioncues. Wunderbar, und für mich Emotion pur.
Ein anderer Großmeister der Emotionen ist für mich Thomas Newman, der manchmal nur mit wenigen Instrumenten mein Herz erreicht und es mit den Gefühlen, die seine Musik ausstrahlen, eng umschließt. Beltrami muss ich da auch erwähnen... der das ebenfalls sehr gut schafft. Seine End Credits zu "The Giver" gehören für mich zum besten, was er je geschrieben hat. Jedoch als Kontrast berührt er mich aber auch mit seiner "The Homesman"-Musik, mein Lieblingsscore von ihm. 

Christopher Gordon.. warum er mich da nicht so berührt wie er es bei Sebastian gemacht hat, liegt einfach daran, dass Sebastian wohl Musik anders aufnimmt wie ich. Wir haben zwar teilweise Überschneidungen, meistens bei Beltrami.. wie zum Beispiel "Logan", aber im Grunde sind wir beim Hören von Musik einfach doch zu verschieden. Jedoch das ist nichts schlimmes, denn es wäre eher schlimm, wenn jeder gleich fühlen bzw hören würde.
Daher finde ich auch diesen Metal-Track besser als den, den er da vorgestellt hat. Jedoch ich glaube, dass ich da auch geschrieben habe, dass ich ihn nicht schlecht finde, und dass er eine gute Länge hat, bevor es zu monoton wird. Sebastian hat ja dann auch geschrieben, dass er es ab und zu gerne hat, wenn jemand für nur eine Instrumentengruppe Musik schreibt. Für mich war es da wohl die falsche Instrumentengruppe. Wäre es ein Klavier gewesen, dann hätte ich die Musik vielleicht anders wahrgenommen. Zum Beispiel hat Horner in "House of Sand and Fog" auch mal ein Stück geschrieben, was er nur mit dem Klavier eingespielt hat. "Two People" heißt es.. das berührt mich zum Beispiel viel mehr als das Stück von Gordon.

Greenwood.. ich werde mit ihm so gar nicht warm. Bei ihm fehlt mir einfach der Zugang, um etwas bei seiner Musik zu empfinden. Teils, und bitte verurteilt mich nicht dafür, finde ich diese sogar nervig. Ich fühle bei ihm rein gar nichts. Die Musik lässt mich regelrecht kalt. Warum das so ist.. ehrlich, ich kann diese Frage nicht beantworten. Jedoch mit jedem neuen Score bekommt er einen neuen Versuch.
Jedoch muss ich deswegen traurig sein, dass ein Greenwood es bei mir eher schwer hat: Ein klares "nein".
Er schreibt einfach Musik, die mich persönlich gar nicht reizt, aber trotzdem sehe ich es mit Freude, wenn er das, was er bei mir nicht schafft, bei anderen erreicht.

Ich denke auch, dass im Gegenzug andere Filmmusikfans auch nicht nachvollziehen können, warum mir gerade Score XY mehr gibt als denjenigen. Ich glaube kaum, dass hier noch jemand sagt: "Father of the Bride Part II" ist mein Lieblingsscore von Alan Silvestri. ;)
Das ist okay so. Wir nehmen halt Musik anders wahr. Dafür ist ja auch das Forum da.. zu lesen, wie andere eine Musik aufnehmen, und mit denen darüber zu reden. Ab und zu sogar schmunzeln, wenn eigentlich zwei Filmmusikliebhaber, die öfters eher verschiedener Meinung über eine Musik sind, dann doch merken: Hey, den finden wir beide toll.
 

 

Lieber Oli, tausend Dank für diese sehr offenen und differenzierten Worte! Wenn ich jetzt nicht so umfangreich antworte, dann deshalb, weil ich das gerne einfach so stehen lassen möchte. Ich kann genau nachvollziehen, was Du meinst. In der Tat ist es schön, dass wir alle unterschiedlich empfinden und hören, weil es ja einerseits Überschniedungen gibt und andererseits ein aktiver Austausch dazu beitragen kann, dass man sich auch Dingen nähert oder sie begreifen kann, bei denen man früher ratlos war.

vor 48 Minuten schrieb scorefun:

Aber nur selten...wenn es zu sehr ins musikalische Detail geht, klinke ich mich besser aus...🙂

Aber hier noch eine Frage und nur um des Verständnissen Willen: Geht es nicht immer um's Hören bzw. sind es nicht gerade die Details, die uns freuen oder berühren? Eben wie Oli sie beschreibt. Sonst würde er ja von jedem Stück, "das so klingt wie Horner" emotional berührt werden, aber anscheinend sind es ja eben Details (in diesem Fall: Horners Eigenarten), die seine erstmal "orchestrale Filmmusik" für Oli so emotional zugänglich macht. :)

Wie gesagt: Ih frage hier nur nach, um besser nachvollziehen zu können, wie ihr empfindet.

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Sehr schön geschrieben, Olli
Ich bin halt nicht so der Typ, der das in Worte fassen kann, was ich beim Hören von Musik empfinde.

Melodien und Orchestrierung - wenn das passt, bin ich zufrieden
wobei es nicht unbedingt ein orchester sein muss; ich höre genauso gerne elektronische Scores, wenn sie mich denn ansprechen (da ist das schwammige wieder...)
Und außerhalb der Filmmusik hat es mir NIHTWISH angetan, bzw. Symphonic Metal im Allgemeinen
Es kommt halt immer auf den Einzelfall drauf an...
Wenn eine Musik allerdings einen Schauer über meinen Rücken erzeugt - dann ist die Scheibe perfekt...;-))
(z.B. THERE BE DRAGONS, Folk - TO THE ENDS OF TIME, Seeber - POURQUOI J'AI PAS MANGE MON PERE, Perez del Mar - MAC & ME, McKenzie)

Wann dies allerdings der Fall ist, entscheidet wohl mein Kopf...;-)

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vor 38 Minuten schrieb Mephisto:

Aber hier noch eine Frage und nur um des Verständnissen Willen: Geht es nicht immer um's Hören bzw. sind es nicht gerade die Details, die uns freuen oder berühren? Eben wie Oli sie beschreibt. Sonst würde er ja von jedem Stück, "das so klingt wie Horner" emotional berührt werden, aber anscheinend sind es ja eben Details (in diesem Fall: Horners Eigenarten), die seine erstmal "orchestrale Filmmusik" für Oli so emotional zugänglich macht. :)

aber wenn ein stück nach horner klingt, auch wenn es von einem anderen komponisten ist, müsste es doch trotzdem emotional berühren, denn um nach horner zu klingen, müssen dann doch gewisse "horner eigenarten" vorhanden sein. dass es dann nicht 100% wie bei horner rüberkommt kann ja dann nur noch damit zusammenhängen, weil man weiß, dass es nicht von horner ist, trotz "horner klang". also mehr was psychologisches.

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Kommt von Sony.
 

Zitat

 

hellboy-300x300.jpg

Sony Classical will release the official soundtrack album for Neil Marshall’s new film adaptation of Hellboy. The album features the film’s original music composed by Grammy Award and Golden Globe nominee Benjamin Wallfisch (It, Blade Runner 2049, Shazam!, Hidden Figures, Annabelle Creation). The soundtrack is set to be released on April 5. A physical version is now available to order as an import on Amazon. Check back on this page for the full album details. Hellboy is directed by Marshall and stars David Harbour, Milla Jovovich, Ian McShane, Sasha Lane, Daniel Dae Kim and Penelope Mitchell. The movie based on the graphic novels by Mike Mignola follows the title character as he is caught between the worlds of the supernatural and human, battles an ancient sorceress bent on revenge. The action adventure will be released in theaters nationwide on April 12 by Lionsgate. Visit the official movie website for more information.

 

 

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Hellboy 2 ist einer meiner absoluten Lieblings-Scores von Danny Elfman! Ich war vor zwei Jahren auf einem Konzert von ihm in Hamburg und da hat er das Booklet signiert. Bin wahnsinnig neugierig auf Wallfischs Musik, da gibt es ja viel Potential für coole Themen und Ideen.

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Fand Elfmans Musik nur Getöse... warum DelToro da nicht wieder Marco angerufen hatte is mir echt ein Rätsel. Aber da fing das schon an bei ihm wohl, jeder Film ein neuer Komponist. Is auch ok. Dafür orientierte sich Elfmans Musik wiederum an Beltrami, nur halt nicht so gut. Einfach nur laut und Krach...

Von Wallfisch erwarte ich hier nicht viel. Der Film soll und will ja keine Fortsetzung sein, daher erwarte ich da nichts in die Richtung der Beiden... mal von Wallfischs mittelmässigen Talent ganz abgesehen.

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