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Christopher Young - PRIEST


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naja nur weils ein melodisch heroisches thema ist am ende? ich hätt nicht gesagt dass das von RCP sein muss wenn ich nicht wüsste von wem das is... finde man hört gleich Young da raus...

Nein, eher dieser ich nenne ihn aus Mangel des Wissens um richtigen Begriff "Grundrhythmus". Wenn ich nicht wüsst, von wem das ist, hätte ich direkt auf Jablonsky getippt. Und bitte dafür zutiefst um Entschuldigung. Meinen "niederes gewohnten Ohren" fallen nun mal diese simplen rhythmischen Details eher auf, als die Feinheiten, die Young ausmachen ;)

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Ich glaube auch, Anne bezieht sich auf die Stakkato-Streicher im Hintergrund, die auch gerne von El Jablo & Co benutzt werden...grad gut zu hören am Ende des Tracks, der IMHO ziemlich klasse klingt.

Sebastians Andeutung auf den Dur-Wechsel bereitet mir auch immer wieder Gänsehaut; sowas machen wirklich nicht mehr viele Komponisten.

Chor und Solostimme fügen sich toll rein und geben dem Stück die richtige Würze - nicht zu kitschig, nicht zu aufdringlich, wie ich finde. Melodie ist im Großen und Ganzen auch nichts Neues, aber die Arrangements reissen das raus. Klasse. Der Score kommt auf die Beobachtungsliste.

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Mittlerweile habe ich den Film im Kino gesehen. Die nachträgliche 3D - Aufbereitung, hätte man sich auch sparen können. Besonders nennenswerte 3D - Effekte gibt es nicht.

Wer in der Filmwelt etwas bewandert ist, den werden viele Filmbilder an andere Filme, z. B. "Blade Runner", "The Book of Eli" oder auch "Star Wars" uvm., erinnern. Insgesamt wirkt das Ganze wie "Van Helsing" ala Science Fiction. Filmisch ist "The Priest" eher belanglos.

Das Beste an dem Film ist die Musik von Christopher Young. Die Musik schafft es dem Film wirklich einen tollen Anstrich zu Verleihen. Young überlädt dabei den Film nicht mit Bombast. Alles ist sehr wohl dosiert eingesetzt. In den emotionalen Momenten entfaltet die Musik zudem ihre ganze Schönheit.

Wie bereits festgestellt, ist die Musik zwar nicht so pfiffig wie der Score zu "Drag me to Hell", dennoch handelt es sich hier um eine unterhaltsame, tolle Filmmusik, bei der es sich durchaus hin und wieder genaueres hinhören lohnt. Die Musik hat sowohl in - als auch außerhalb des Filmes ihre Qualitäten.

4 / 6 Punkten

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Ich glaube auch, Anne bezieht sich auf die Stakkato-Streicher im Hintergrund, die auch gerne von El Jablo & Co benutzt werden...grad gut zu hören am Ende des Tracks, der IMHO ziemlich klasse klingt.

Jupp, das Pattern im Hintergrund ist vom Einfluss der Minimal Music geprägt - die Charakteristika dieses Stils sind ja mittlerweile bei fast jedem Filmkomponisten zu hören, mal stärker, mal weniger stark ausgeprägt. Und mal besser (Goldenthal, Desplat), mal weniger gut (jüngste Zimmer-Scores) umgesetzt.

Diese minimalistische Streicherbegleitung im PRIEST-Track finde ich auch nicht umwerfend - was ich an dem Track dagegen schön finde, habe ich ja schon dargestellt.

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man muss es doch auch mal positiv sehen wenn sich nun Young, Doyle und Co. sich dem RCP Sound nähern, denn das zeigt den Leuten in Hollywood vielleicht mal es können auch andere und ehrlich gesagt machen die Jungs dass dann letztlich doch noch besser als RCP, weil dann doch mehr Können und Erfahrung dahintersteckt... sich nicht verkriechen sondern die Flucht nach vorne antreten!

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man muss es doch auch mal positiv sehen wenn sich nun Young, Doyle und Co. sich dem RCP Sound nähern, denn das zeigt den Leuten in Hollywood vielleicht mal es können auch andere und ehrlich gesagt machen die Jungs dass dann letztlich doch noch besser als RCP, weil dann doch mehr Können und Erfahrung dahintersteckt... sich nicht verkriechen sondern die Flucht nach vorne antreten!

Wo ist der "gefällt mir" Button?

Stimme dir zu und wenn wir uns mal ehrlich sind, dann war früher mal der RCP Sound auch facettenreicher, aber mittlerweile, außer kleine Ausnahmen, machen so gut wie alle in der Company den selben Sound und das verschreckt mittlerweile sogar hartgesottene Fans.

Darum fliehen ja manche nun zu Christopher Young und seinen sehr guten Priest-Score oder halt zu Doyle's "Thor", weil sie da auch leichte RCP Elemente bekommen, jedoch mit neuen, richtig guten Facetten und unter uns, vielleicht kommen sie ja dadurch ja auch den älteren Werken eines Young oder auch Doyle's näher und freunden sich auch mit den Scores von den besagten Herren an, die keine RCP-Elemente haben.

Finde, das was Young und auch Doyle machen, ist eine große Chance, dass den RCP-Jünger mal die Augen aufgemacht werden.

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mal ne ganz blöde Frage: Wie kommt man denn an diese Musik ran? Bei amazon kann ich eingeben, was ich will - Fehlanzeige! Ist das wieder nur so eine .com - Geschichte und dann vielleicht auch nur im Telefonsound? Muss mann hier zu Lande noch auf die reguläre VÖ warten?

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man muss es doch auch mal positiv sehen wenn sich nun Young, Doyle und Co. sich dem RCP Sound nähern
Komisch, denn ein alan silvestri wurde meist für genau das gebasht, obwohl ich sogar finde, dass es sich bei ihm bisher noch weitestgehend in grenzen hält mit der remote control annäherung, auch wenn moderne töne angeschlagen werden. Da habe ich jedenfalls nie derart relativierende töne gelesen, sondern durchweg nur gejammer von wegen alles schlecht, alles rcp, alles schonmal da gewesen. Young ist selbstverständlich über diesen zweifel erhaben :D

Aber mal zur kernaussage:

das zeigt den Leuten in Hollywood vielleicht mal es können auch andere und ehrlich gesagt machen die Jungs dass dann letztlich doch noch besser als RCP, weil dann doch mehr Können und Erfahrung dahintersteckt... sich nicht verkriechen sondern die Flucht nach vorne antreten!
Ich finde es jedenfalls überhaupt nicht gut, wenn sich alle einer konfektion annähern, egal wer es letztendlich macht. Das killt jeden ansatz von vielfalt, selbst wenn das ein oder andere ergebnis noch halbwegs besser daherkommt, als vom x-ten namenlosen remote control spross. Dass ich keinen remote control komponisten brauche um einen remote control score zu bekommen sollte bei produzenten ja auch kein großes geheimnis sein, denn wers nicht macht, kann immer und jederzeit fliegen. Ich sehe in dieser entwicklung jedenfalls nichts positives.
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sorry für ein bisschen OT, aber hier wird dem ohnehin schon kränkelnden Patienten Filmmusik wieder mal ein Bärendienst erwiesen. MAN LEUTE ES HANDELT SICH HIER GEWISSERMASSEN UM SYMPHONISCHE MUSIK UND DIE BRAUCHT MINDESTENS WAV. Da beisst die Maus kein Faden ab --- wieder mal angewiedertes Abwenden meinerseits.

Meine Präferenzen verschieben sich immer mehr...

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BigMac, geh doch einfach nicht auf diese "Unterstellungen", PRIEST klänge nach RCP, ein. Im Score ist ein Minimal-Music-Einfluss spürbar, das war´s - wenn wir daran einen potenziellen Zimmer-Einfluss festmachen würden, müsste auch Desplat nach RCP-Ästhetik klingen.

Umkehrschlüsse sind gefährlich - nur weil Zimmer und seine Truppe momentan vermehrt Minimal-Tendenzen in ihre Werke miteinfließen lassen (besonders ohrenfällig in THE DARK KNIGHT und INCEPTION), bedeutet das doch nicht, dass alle Filmkomponisten, die z.B. bei Streicherbegleitungen auch mit Pattern arbeiten, nach Zimmer und Co. klingen!?

Ein Beispiel für einen wirklichen, absoluten RCP-Klon wäre momentan Doyles THOR, da er deren ureigene (!) Stilmittel (die charakteristischen Drumloops, die synthetische "Verfettung" der Stimmen) verwurstet. Auch Silvestris G.I. JOE war dem ganzen Einerlei näher als nun Youngs PRIEST.

(Ein stilistisches Vorbild für PRIEST wäre in meinen Augen, wie anfangs erwähnt, viel eher Silvestris VAN HELSING - ein auch sehr "dicker" Score, aber noch weitgehend ohne die spezifischen RCP-Elemente.)

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mal ne ganz blöde Frage: Wie kommt man denn an diese Musik ran? Bei amazon kann ich eingeben, was ich will - Fehlanzeige! Ist das wieder nur so eine .com - Geschichte und dann vielleicht auch nur im Telefonsound? Muss mann hier zu Lande noch auf die reguläre VÖ warten?

Bei Amazon.com bekommst du den Score auch als CD on Demand. Damit bekommst du den Score verlustfrei mit Cover etc., aber eben als gebrannte CD. Die einzige Alternative gegenüber einem Download.

sorry für ein bisschen OT, aber hier wird dem ohnehin schon kränkelnden Patienten Filmmusik wieder mal ein Bärendienst erwiesen. MAN LEUTE ES HANDELT SICH HIER GEWISSERMASSEN UM SYMPHONISCHE MUSIK UND DIE BRAUCHT MINDESTENS WAV. Da beisst die Maus kein Faden ab --- wieder mal angewiedertes Abwenden meinerseits.

Meine Präferenzen verschieben sich immer mehr...

Nein, braucht man nicht. :D Wenn, dann braucht man ein verlustfreies Format, z.B. FLAC. Damit spart man sich Platz und hat trotzdem die Musik in CD-Qualität.

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Gast Stefan Jania
also bisher nur als low fi, ohne cover - danke für die schnelle Antowort, aber nein danke Musikindustrie! Ich hasse downloads, würde sie nur wiederwillig akzeptieren, wenn in wav, ansonsten lass ich es kategorisch sein.

Bei Amazon.com als lossless CDR mit Cover.... (die folgenden Bilder verschwinden innerhalb der nächsten 24 Stunden wieder!):

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Vielen Dank, das ist ja noch ein gangbarer Kompromiss.

FLAC: Ja, das scheint wirklich eine datensparende Alternative zum CD-Format zu sein, obwohl ich mir physikalisch einfach nicht vorstellen kann, wie ein datenreduziertes Format verlustfrei sein kann. Irgentwas muss doch auch bei FLAC dem was die Daten an sich betrifft Rotstift zum Opfer gefallen sein. Ausserdem braucht man dafür ja wieder einen speziellen Decoder, der nur sehr wenigen mobilen Abspielern beizuliegen scheint.

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Gast Stefan Jania

Genau so ist es mit FLAC. Allerdings bekommst Du von Amazon.com eine ganz normale CDR. Die kannst Du ganz normal abspielen. Die Quelle dieser CDR ist lossless, im Gegensatz zu dem, was Du bei iTunes findest. Der spektrale Vergleich ist zwar nicht groß, aber eben fein. Man beachte die "schwarzen Löcher" bei iTunes. :D

iTunes:

Amazon:

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