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Ich möchte wetten, daß einige Typen*innen schon auf dem Fenstersims standen, als sie hörten, es gäbe vielleicht keinen Originalsoundtrack mehr. Ich persönlich glaube nicht, daß der weg ist und LLL bastelt bestimmt schon fleißig daran herum. Ich erinnere mich aber, daß die Stücke in dem Film sehr oft recht kurz waren, "Bond '77", "The Tanker" und "The Pyramids" ausgenommen. Das könnte das Hörerlebnis vielleicht schmälern. Und wenn doch viel fehlt, dann, wie Du schon erwähnt hast, ist die Chance groß, daß man das vom Stem nehmen kann. Hat LLL ja auch bei "Feuerball" gemacht und das wäre mir nie aufgefallen, wenn es nicht auf dem Album gestanden hätte.
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community Eure Errungenschaften (Filmmusik)
Lars Potreck antwortete auf Alexander Grodzinskis Thema in Filmmusik Diskussion
Beyond The Bar - Kim Min Ji & Various Artists Evan Call Orchestra Concert 2025 - Heute
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veröffentlichung PETER PAN (James Newton Howard) Intrada 2 CD Expanded
TheRealNeo antwortete auf Batons Thema in Scores & Veröffentlichungen
Ob sich das neue Material lohnt…? -
Mistermaffay folgt jetzt dem Inhalt: PETER PAN (James Newton Howard) Intrada 2 CD Expanded
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veröffentlichung PETER PAN (James Newton Howard) Intrada 2 CD Expanded
Mistermaffay antwortete auf Batons Thema in Scores & Veröffentlichungen
Ja, wieso? -
Ich klinke mich mal wieder in einen bestehenden Thread ein – thematisch passt mein Beitrag hier nämlich ganz gut. Falls jemand findet, dass das eher einen eigenen Thread verdient, sehr gern. Bei FSM bin ich über einen kurzen Kommentar gestolpert. Dort geht es ja deutlich lebhafter zu, was die kommenden Bond‑Soundtrack‑Veröffentlichungen angeht. Haben wir hier eigentlich einen allgemeinen Thread zu dem Thema? Jedenfalls schrieb dort jemand: Das fand ich schon eine spannende Aussage. Denn wenn das wirklich zutrifft – was bedeutet das dann für La-La Land Records? Ganz schlicht gedacht würde das heißen: Sie veröffentlichen im Grunde das alte Soundtrack‑Album noch einmal, ähnlich wie Capitol Records Anfang der 2000er. Natürlich mit edlem Booklet und schön remastertem Klang in „crisp condition“. Ob eine Original‑Filmreihenfolge bei einem so stark auf „Hörerlebnis“ ausgelegten Album überhaupt Sinn ergäbe, ist fraglich und sie es deshalb hierbei wahrscheinlich auch gar nicht anwenden. Aber zufriedenstellend wäre das für La-La Land Records vermutlich nicht. Das Risiko wäre groß, dass viele potenzielle Käufer eher abwinken. Selbst bei Goldfinger gab es ja ein paar kleine Extras, die den Neukauf attraktiv gemacht haben. Ich habe mir deshalb mal überlegt, was unser Label des Vertrauens theoretisch noch machen könnte. Zum einen könnten sie alles zusammentragen, was irgendwie greifbar ist: alternative Versionen des Titelsongs (Maxi, EP, Remixes), Cover‑Versionen, seltene Instrumental‑Versionen. Außerdem bin ich mir zu 99% sicher, dass die Album‑Tracks The Pyramids, Conclusion und End Titles (Nobody Does It Better) tatsächlich die Originalaufnahmen aus dem Film sind. Das würde bedeuten, dass die komplette Musik der Pyramiden‑Szene beim Re‑Recorded‑Material mit enthalten sein könnte – dann bekämen wir diese Sequenz immerhin vollständig, nur eben ohne die Synthie‑Overlays. Vielleicht existieren auch noch ein oder zwei weitere Re‑Recorded‑Stücke, die damals aus irgendeinem Grund nicht auf der LP gelandet sind. Und eventuell gibt es sogar die Filmversion des Titelsongs ohne Fadeout. Eine weitere Möglichkeit wäre, den Original‑Score aus den Stems zu rekonstruieren – so wie in kleinen Ausschnitten bei Thunderball oder On Her Majesty’s Secret Service. Beim Spion sollten die Stems ja sogar in Stereo vorliegen. Natürlich wären das nicht die vollständigen Filmaufnahmen, aber immerhin deutlich mehr Material und ohne Dialoge oder Geräusche. Was ich für nahezu ausgeschlossen halte, ist ein von La-La Land finanziertes Re‑Recording der Original-Arrangements. Das hätte ich eher Intrada zugetraut, aber LLL ist in dieser Richtung bisher nicht in Erscheinung getreten. Wie seht ihr das hier im Forum? Oder ist die Aufregung bei FSM vielleicht übertrieben – und die Chance, doch an die Originalaufnahmen zu kommen, gar nicht so schlecht?
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Snow Files of the Week: "El Lobo/Sling Blade" aus "The Lone Gunmen" (2001). Das kurzlebige X-Files-Spin-Off hat, auch durch seine drei Hauptdarsteller, einen humoristischen Ansatz. Die Folgen sind bei Weitem nicht so düster wie bei den X-Akten, obwohl David Duchovny in einer Episode einen Auftritt als Mulder hat und das Ganze natürlich im X-Files-Universum spielt. Die Serie endet mit einem Cliffhanger, der in der neunten Staffel der X-Akten, in der Folge "Jump the Shark", aufgelöst wird. Die "Lone Gunmen" (der Titel bezieht sich auf die Zeitung, die die drei publizieren und darin angebliche Regierungsverschwörungen aufdecken, gewählt wegen des angeblich "Einzigen Schützen" Lee Harvey Oswald, der Kennedy erschossen hat) helfen Mulder bei den X-Akten immer wieder mit ihren technischen Fähigkeiten. Mark Snows Musik ist ebenfalls weit weniger düster als die der Mutterserie. Er benutzt das schmissige Hauptthema in verschiedenen Variationen innerhalb seiner Musik und liefert hier und da sogar sehr James-Bond-mäßige Agentenmusik ab. La-La-Land Records veröffentlichte eine CD mit der Musik, limitiert auf 2.000 Stück. Die CD enthält außerdem noch Musik der vierten Chris-Carter-Serie HARSH REALM. Das Album ist ausverkauft. Viel Spaß beim Hören!
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veröffentlichung PETER PAN (James Newton Howard) Intrada 2 CD Expanded
TheRealNeo antwortete auf Batons Thema in Scores & Veröffentlichungen
Hatte sich wer das Album geholt? - Gestern
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Keine Ahnung woran es liegt, aber irgendwie war die ganze Abmischung und Harmonie in diesem Konzert nicht wirklich gut. Da habe ich Zimmers Musik schon deutlich besser und harmonischer in Konzerten gehört. Paar mal wirkte es mehr wie eine Schulaufführung. Naja, so empfand ich es zumindest... Danke dennoch fürs Teilen.
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Ich höre gerade folgendes Album...(Teil 2)
Lars Potreck antwortete auf Marcus Stöhrs Thema in Filmmusik Diskussion
Im Moment läuft bei mir Naoki Satos Musik aus dem japanischen Actiondrama Dog x Police: The K-9 Force. Wie so häufig bei Sato ist die Musik ein Mix aus Orchester und Elekronik. Das Hauptthema ist wunderschön emotional und super pathetisch und wie immer sehr eingängig. DIe Suspense Musik wird von der Elektronik dominiert und die Actionmusik ebenfalls, wobei dann auch das Orchester zusätzlich hier und da zum Einsatz kommt. DIe Actionmusik ist eher rhythmisch und motivisch. Highlights sind ganz klar die thematisch emotionalen Passagen, aber auch der Rest ist ganz nett anzuhören. -
Beitrag ist insgesamt nicht neu - die VW Interpretation durch die Hunde kannte ich aber noch nicht: https://www.giga.de/entertainment/vom-genie-zur-kopie-warum-der-imperial-march-verdaechtig-vertraut-klingt--01J5QJZSD0D7X99JAWPZWSMMT9?utm_source=firefox-newtab-de-de Direkt zum angesprochenen Video:
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veröffentlichung Walt Disney Records: Hoppers (Mark Mothersbaugh)
Nightwalker erstellte ein Thema in Scores & Veröffentlichungen
1. SZA — Save The Day 2. The First Hop 3. Mabel On A Mission 4. Grandma Tanaka 5. Beaver Rescue 6. Sorry Doc, I'll Bring It Right Back 7. Lab Chaos 8. Almost Owl Lunch 9. Going To See The King 10. The Tree Is Loud 11. Like We Never Left 12. Kings Arrive 13. Escape The Lodge 14. Titus The Insect King 15. Jerry vs. Shark 16. Not Just Any Human 17. We Have To Work Together 18. Jerry Takes The Stage 19. Plan B 20. Robot-Monster 21. Destroying The Dam 22. Aftermath 23. Epilogue 24. Mabel's Suite 25. Work That Shell 26. Into The Woods Total: 47:25 Als digitale Veröffentlichung auf allen gängigen Streaming Plattformen zu finden Quelle: https://www.universal-music.de/hoppers/musik/hoppers-original-motion-picture-soundtrack-1292270 -
Monarch Se 2 hat leider Leopold Ross beibehalten als Komponist, aber ehrlich gesagt ist die Serie jetzt auch nicht so vom Format, dass sie einen Score von McCreary ala Foundation tragen könnte. Für mich dennoch ein grosser Schwachpunkt der Serie.... Das Titelthema ist zwar eingängig und hier und da verspielt, clever eingearbeitet, aber das wall to wall Scoring in Szenen, die keine Musik oder nicht solche (auch billig produzierte) Musik brauchen ist am Ende nur Sosse und leidlich funktionales TV Scoring, das niemand braucht
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zur Mysteryserie WIDOWS BAY gibts eine nette Musik von David Fleming... viel Gezupfe, Rhythmik, ätherische Frauensoli... gefälllig, etwas in der Art von kleinen Elfman oder Young Scores:
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Ich höre gerade folgendes Album (Klassische Musik & Orchester)
JuergenH antwortete auf ein Thema in Klassische Musik & Orchester
Hallo, eine kurze Frage an die Runde: auch wenn der Name Aziz El Shawwan (manchmal durchaus auch etwas anders geschrieben: bspw. Aziz Al Shawan) hier noch nicht gefallen ist. Filmmusik gibt es meines Wissens nach nicht von ihm, aber mehrere sehr beeindruckende Konzertwerke. Besonders beeindruckt hat mich Eines, beruhend auf einer mittlerweile umgesiedelten Tempel-Anlage, die auch im A. Christie Roman H. Poirot besuchen durfte: ABU SIMBEL Habe das Werk mittlerweile auch auf CD gefunden, aber es klingt im Ergebnis leider ein wenig dumpf. Daneben existieren natürlich auch ältere LPs (Einspielung: Khachaturian). Weiß jemand, ob es hierzu aber auch eine gut klingende Neueinspielung gibt? Habe die letzten Monate danach gesucht, aber leider nichts gefunden. Sollte jemand einen Tipp haben, gerne her damit . Youtube bietet leider auch nur eine Einspielung in überschaubarem Klang: Dank Euch schon einmal. -
Ich höre gerade folgendes Album...(Teil 2)
Lars Potreck antwortete auf Marcus Stöhrs Thema in Filmmusik Diskussion
Von den Revell Scores die ich habe reichen mir tatsächlich die regulären Alben. The Saint ist auch ein cooler Score. -
Ich höre gerade folgendes Album...(Teil 2)
Osthunter antwortete auf Marcus Stöhrs Thema in Filmmusik Diskussion
👂 Ghormengast - Bennett Lange nicht mehr gehört, obwohl die Musik großartig ist. Hat ihre ganz eigene Atmosphäre... Hier ein Auszug: -
Ich höre gerade folgendes Album...(Teil 2)
Stese antwortete auf Marcus Stöhrs Thema in Filmmusik Diskussion
Von Graeme Revell hätte ich gerne einen Expanded Score von THE SAINT. Damit das Stiefelbein in den Müll kann. THE SAINT ist mein Lieblingsscore von ihm. -
Ich höre gerade folgendes Album...(Teil 2)
Lars Potreck antwortete auf Marcus Stöhrs Thema in Filmmusik Diskussion
Ich höre im Moment Graeme Revells Musik zum Remake Assault On Precinct 13. Ichhabe überraschend viele Scores von Revell, einfach weil mir sein "kühler" Musikstil sehr gefällt. Dieser Mix aus Orchester und Elektronik hat durchaus seinen Reiz. Für einprägsame Themen steht der Mann zwar nicht, aber seine Themen und Motive sind dennoch in der Regel ganz nett und seine Scores funktionieren generell immer sehr gut im Film. Sein Score zu Aussault On Precinct 13 ist wieder ein Orchester/Elektronik Mix, wobei das Orchester erfreulicherweise im Vordergrund steht. Das melancholische Hauptthema, gespielt von Klavier und Streichern, ist prägnant, aber recht simpel und bleibt nicht lange im Gedächtnis. Was es ja auch nicht zwingend muss. Die Actionmusik ist schön orchestral unterstützt von einigen Elektronik Einsprängseln. Harmoniert für mich beides gut zusammen und passt wunderbar zur nächtlich winterlichen Atmosphäre des Films. Am Anfang und Ende des Albums gibt es noch einen Orchester/Hip Hop Song, der unter anderem von Revell geschrieben wurde. Finde den auch ganz nett. -
community Eure Errungenschaften (Filmmusik)
Lars Potreck antwortete auf Alexander Grodzinskis Thema in Filmmusik Diskussion
Tempest Part 1 - Dalpalan & Jung Jaeil Tempest Part 2 - Dalpalan & Jung Jaeil Tempest Part 3 - Dalpalan & Jung Jaeil Tempest Part 4 - Dalpalan & Jung Jaeil Frieren: Beyond Journey's End Season 2 - Evan Call "Golden Kamuy" Abashirikangokushuugekihen -
BYU: Max Steiner - Now, Voyager
magnum-p.i. antwortete auf Trekfans Thema in Scores & Veröffentlichungen
Den Pressetext habe ich nicht gelesen, aber schön, daß so etwas noch rauskommt, auch wenn die Käuferschicht wohl leider nicht allzu groß sein wird. In die Hörbeispiele werde ich mal reinhören. Und so wie es aussieht, hat Warner für die Soundtrackfirmen wohl doch nicht alles dichtgemacht, was mich freut. -
BYU: Max Steiner - Now, Voyager
Stefan Schlegel antwortete auf Trekfans Thema in Scores & Veröffentlichungen
Wie oben im Pressetext bereits beschrieben gibt es bei NOW, VOYAGER zwei Quellen: Zum einen die Azetate aus der Steiner-Library, die eine Spielzeit von insgesamt rund 55 Minuten haben. Zum anderen hat Warner aber noch einige "optical tracks" von dem Score - vermutlich so etwa eine Viertelstunde - mit natürlich deutlich besserem Klang, die jetzt für diese CD zusätzlich verwendet werden konnten. Warner hat meistens sonst keine "optical tracks" für ihre Filmmusikaufnahmen aus der Zeit von 1942 mehr, aber in dem Fall schon, da ein paar Auszüge vom Original-Score 1973 noch für die damalige 50 Years of WB-LP hergenommen wurden - erst nach dem Erscheinen dieser LP hat Warner dann die meisten ihrer "nitrate optcial tracks" aus den 30ern und 40ern vernichtet. Es ist also mehr oder weniger Glückssache, daß man von NOW, VOYAGER zuvor schon einige Tracks transferiert hatte - ansonsten wäre wohl bei Warner selbst heutzutage gar nichts mehr da. Man hört den Clips auf der SAE-Seite ja auch bereits die unterschiedliche Klangqualität an, da die Azetate aus Steiners Privatarchiv zum Teil sehr abgespielt waren und daher nicht mehr in allerbester Qualität vorliegen. Auf dieser Youtube-Seite kann man z.B. alle "optical tracks" aus dem Warner-Archiv von Minute 5:56 bis 19:27 anhören, da diese vor mehr als 20 Jahren als "isolated track" auf der Warner-US-DVD des Films mit enthalten waren: - Früher
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BYU: Max Steiner - Now, Voyager
magnum-p.i. antwortete auf Trekfans Thema in Scores & Veröffentlichungen
Kommen die Azetate vom Steiner-Anwesen oder doch eventuell von Warner? Und wie ist eigentlich die Klangqualität, wenn man das im Studio bearbeitet hat? -
BYU: Max Steiner - Now, Voyager
Heiko Heinrichs antwortete auf Trekfans Thema in Scores & Veröffentlichungen
Für mich ist das neue Album ein Pflichkauf. Den Film habe ich allerdings noch nie gesehen. -
Simon Franglen - AVATAR Fire and Ash
Lars Potreck antwortete auf scorefuns Thema in Scores & Veröffentlichungen
Was bedeutet "objektiv" denn "Müll"? Was macht z.Bsp. Jablonskys Transformers Score im Film wie auf Album "objektiv zu Müll"? Ben Hur bekommt von mir auch 5/5 Punkte so wie Trevor Rabins Bad Boys II. Aktuell höre ich einige Schostakowitsch Werke. Alles top. Trevor Rabins Bad Boys II erhält weiterhin 5/5 Punkte. -
Simon Franglen - AVATAR Fire and Ash
Mistermaffay antwortete auf scorefuns Thema in Scores & Veröffentlichungen
Ich gehe gern auf all eure Punkte ein ☺️: @TheRealNeo: „Ich tue mir immernoch damit schwer so pauschal von einer "fehlenden Waulität in der Filmmusik heutzutage" zu sprechen. Es war ja mitunter im Golden und Silver Age ja auch nicht so, dass jeder Score herausragend war. Genausowenig wie heutzutage jeder Score grausig ist.“ —>>> das stimmt. Da stimme ich dir zu. Aber die Dichte an herausragender Qualität war im Golden Age DEUTLICH höher als es heutzutage ist. „Deshalb vielleicht nicht immer versuchen mit einem Score einen Schlag gegen eine ganze Generation an Filmmusik-Enthusiast*innen oder -Kreative auszurichten, sondern versuchen für sich auch persönliche Schätze zu finden und diese zu "pushen". Diese gibt es ja heute wie damals. Nur die Ohren auffhalten.“ —>>> klar, es gibt auch heutzutage ein paar gute Beiträge noch (manches von McCreary, das meiste von Giacchino, vereinzelt noch Zimmer, Silvestri natürlich wenn er mal aktiv wird,…). Also ja, es kommen auch ein paar tolle Scores raus. Aber die Dinge, die heutzutage gut sind, ragen in der Qualität nicht an die damaligen Scores heran. Ich glaube, dass es eventuell nie wieder einen Goldsmith, North, Rosenman, Rózsa Oder Herrmann geben wird. Ja, die Hörgewohnheiten und die Filme haben sich über die Jahrzehnte geändert, klar. Dennoch kann man Musik ja qualitativ einordnen. Und da sieht es heutzutage (vor allem im Vergleich zum Golden Age) sehr mau aus. @Dunge_Onmaster: „Ich geb dir völlig Recht. Die Qualität des Filmmusik-Outputs ist heutzutage leider mehr als bescheiden... Das sollte man auch nicht naiv beschönigen, sondern muss es klar beim Namen nennen. Zwei wesentliche Kriterien sind a) künstlerische Kreativität und b) musikalischer Wiedererkennungswert. Beides geht seit mehr als 15 Jahren hart asymptotisch gegen Null. Es liegt vermutlich gar nicht so sehr am Unwillen bzw. Unvermögen der jeweiligen Komponisten, als mehr an der extrem engstirnigen Erwartungshaltung der Produktion, ja kein Risiko einzugehen und alles inklusive der Musik nach altbewährten (Zimmer-durchseuchten) Mustern zu (re-)fabrizieren. Erfreuliche Ausreißer wie Powell oder McCreary gibt es allerdings immer wieder. Gerade diesen Scores gegenüber empfinde ich es als massiv unfair, handwerklich soliden, aber dennoch generischen Einheitsbrei wie diese Franglen-Fabrikate mit mehr als maximal 2 von 5 Sternen zu bewerten.“ —>>> wow, danke. Du hast es perfekt und treffend ausgedrückt. Zwar etwas hart, aber deutlich. So wie ich es meist auch mache. So ein Wagemut wie beispielsweise Goldsmiths PLANET OF THE APES wäre heutzutage undenkbar. Sowohl für die Komponisten (viel zu große Angst gefeuert zu werden) als auch für die Filmstudios (die machen sich lieber darüber Gedanken ob nun auch wirklich alle Rand-Zielgruppen angesprochen wurden und ob niemand pikiert sein kann). @Lars Potreck: „Ich tue mich mit "vermeintlich objektiven" Bewertungen immer schwer. "Generische RCP-Einheitssoße, garniert mit den üblichen Horner-Avatar-Chören, recyceltem Horner-Klang und einem (zugegebenermaßen) tollen Hauptthema, das dann aber totgeritten wird. " ist zunächst mal nur eine Beschreibung der Musik. Nicht mehr, nicht weniger. Nur wer bestimmt denn objektiv, dass "Generische RCP-Einheitssoße, üblichen Horner-Avatar-Chören, recyceltem Horner-Klang, etc." keine 4,5 oder 5 Sterne verdient? Vielleicht findet das jemand ja total toll und erwartet das von dem Score? Wenn die Musik das dann abliefert, ist es für diese Person ein 5 Sterne Score. Für mich ist, nur als Album, Trevor Rabins Bad Boys II Score ein 5 Sterne Score und Jonny Greenwoods One Battle After Another ebenfalls. Die Gründe dafür sind bei beiden Scores völlig unterschiedlich, führen aber am Ende zum gleichen Resultat. Damit zieht das Argument "der Anspruch ist gesunken" meiner Meinung nach schon mal nicht mehr.“ —>>> ich verstehe was du meinst. Man muss aber unterschieden zwischen eigenem Geschmack und der objektiv messbaren Qualität in der Musik. Natürlich kannst du BAD BOYS II 5von5 Sterne geben und beispielsweise BEN-HUR nur 1von5. Wenn dein persönlicher Geschmack bspw. Golden Age ausschließt (obwohl du dich zuvor hoffentlich ausgiebig damit beschäftigt hast), wirst du mit den besten Filmkompositionen der Menschheitsgeschichte nichts anfangen können. Völlig klar. Dann ist der alte Ansatz (egal wie gut er ist) nichts für dich und würde bei dir schlechtere Bewertungen kriegen. Völlig fein. Geschmäcker sind verschieden. Und das ist auch gut so. Aber dennoch ist die MUSIK qualitativ messbar und da würden die Bewertungen der beiden eben genannten Scores wohl genau herumgedreht sein. Anderes Beispiel: Ich liebe Zimmers INCEPTION. Die Stimmung, die mit seiner Musik erzeugt wird, ist sehr geil. Dafür braucht es auch nicht viel - aber wirkungsvoll und effektiv ist es definitiv. Und jetzt kommt’s: Dieser Score hat m.E. eine 4 von 5 Sterne Bewertung verdient, wenn man es mit Zimmers anderen Scores vergleicht. Oder wenn man es mit gleichartigen RCP-Scores vergleicht. Aber sobald es in den All-Time-Vergleich geht und er sich dann mit den ganz großen Scores messen muss, reduziert es sich gewiss auf 1,5 oder 2 von 5 Sternen. Und genau dieser Punkt bringt mich dazu, dass man besser keine All-Time-Vergleiche macht - sondern immer nur innerhalb der jeweiligen Epoche oder (noch besser) innerhalb des Gesamtschaffens des Komponisten. Und was ich noch gar nicht erwähnt habe: Was wird überhaupt bewertet mit so einer Rezension? FILMmusik (also wie gut die Musik im Film wirkt) oder FilmMUSIK (also wie gut die Musik allgemein ist) ? Das macht auch nochmal einen riesigen Unterschied. @Mike Rumpf: „Noch ein Gedanke zu "Vielleicht findet das jemand ja total toll und erwartet das von dem Score? Wenn die Musik das dann abliefert, ist es für diese Person ein 5 Sterne Score.". Das ist für mich auch völlig okay. Aber als Kritik/Empfehlung gedacht für ein größeres Publikum ist mir das persönlich zu undifferenziert. Ich finde es toll, wenn sich jemand für eine Sache so sehr begeistern kann (ist viel zu selten so), aber wo steckt denn genau der Mehrwert im Urteil für andere? Der entsteht doch erst dann, wenn jemand erklären kann, warum eine Musik eben mehr ist als nur "generische RCP-Einheitssoße", mal ganz abgesehen davon, dass das meiner Meinung nach selbst auf Avatar 3 nicht zutrifft.“ —>>> danke. Genau darauf wollte ich gerade auch heraus. Man muss schon unterscheiden zwischen subjektiver und objektiver Kritik. Natürlich sind die Grenzen da leicht überlappend und ein Mensch kann vermutlich niemals komplett objektiv neutral sein. Aber dennoch kann ich niemanden ernst nehmen, der bspw. den Transformers Scores eine hohe Bewertung gibt, wenn er sich einen objektiven Anstrich geben will. Obwohl ich die Musik zu den Transformers Filmen recht gern hab (aber ich weiß objektiv betrachtet, dass sie -Achtung, böses Wort- eher Müll sind). Zu @piksieben : Ja die Veröffentlichungen heutzutage sind definitiv zu lang. Aber vermutlich werden wir das nicht ändern können, da viele Leute das nicht stören wird und sie diese zwei Stunden Klopper einfach im Hintergrund dudeln lassen (ähnlich einer Playlist). Die 30-45 Minuten waren damals wirklich effektiver und komprimierter. @ronin1975: „bei Power of the Rings andererseits reichen mir zwar die 2h Compilation Alben, aber da sehe ich schon einen Mehrwert in jedem Episodenscore nochmal einzeln. Die Zeit hab ich nun auch nicht, aber kann es nachvollziehen oder würde mir manchmal ‚ach heute episode 3 score‘ anhören. Die Scores tragen jeweils wunderbar 50min oder wie lang die sind. —>>> hätte ich nicht besser ausdrücken können. Für die RoP Musik haben die Verantwortlichen es super umgesetzt. Die Essenz (alle musikalischen Themen) in der Doppel CD zusammengestellt. Und in den stundenlangen digitalen Veröffentlichungen dann den Complete Score zusammengetragen.