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Der beliebteste Kino-Soundtrack 2017 / Nominierungen
Sebastian Schwittay antwortete auf Stempels Thema in 2017
(Ich persönlich bin eher dagegen, weil dann auch nix mehr gegen die Aufnahme von TV-Scores spricht, und dann haben wir irgendwann mehrere hundert nominierte Scores pro Jahr.) -
Der beliebteste Kino-Soundtrack 2017 / Nominierungen
Sebastian Schwittay antwortete auf Stempels Thema in 2017
SUB ROSA war ein Langfilm mit 74 Minuten Laufzeit. Ebenso AUFBRUCH. Es geht nicht um die Länge des Scores, sondern ob wir nun neuerdings auch Scores zu Kurzfilmen zulassen. -
Warum hat der Thread eigentlich schon wieder 8 Seiten, wenn sich fast alle einig sind, dass der Score nix ist?
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- jóhann jóhannsson
- blade runner 2049
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Ich höre gerade folgendes Album...(Teil 2)
Sebastian Schwittay antwortete auf Marcus Stöhrs Thema in Filmmusik Diskussion
Ach ja, SHOCK TREATMENT: Tolle Musik, hatte ich in meiner Einführung letzte Woche im Deutschen Filmmuseum auch etwas näher vorgestellt. Goldsmith untermalt das Thema Psychiatrie - ähnlich wie zwei Jahre zuvor bei FREUD - wieder mit Bartók-nahen Modernismen (es gibt Ähnlichkeiten insbesondere zu Bartóks erstem Klavierkonzert), und liefert mit "Nelson's Escape" eine Blaupause für den späteren PLANET OF THE APES. Unverzichtbarer Score in toller Edition von Intrada. Der Film steht in der Tradition der melodramatischen Psychiatrie-Filme der 50er (THE COBWEB von Vincente Minelli), aber zieht auch viel aus dem ein Jahr zuvor entstandenen SHOCK CORRIDOR von Samuel Fuller. Sehenswert, wenngleich kein Reißer, wie der deutsche Titel ("Der Mörder mit der Gartenschere") vermuten lässt. -
Ich höre gerade folgendes Album...(Teil 2)
Sebastian Schwittay antwortete auf Marcus Stöhrs Thema in Filmmusik Diskussion
THE CIRCLE (Danny Elfman) Elfman auf den Spuren von Trent Reznor und HANNA von den Chemical Brothers. Überwiegend elektronisch, mit einigen gesampelten Instrumentalklängen, aber wirklich originell und spannend anzuhören. Anspieltipps: "Wonderland" (Track 2), "Upgrade" (Track 7). -
Dein Wort in Gottes Ohr. In den letzten Jahren konnte man sich bei LaLaLand eher darauf verlassen, dass Re-Issues schlecht klingender Musiken in gleicher, mauer Klangqualität nochmal auf den Markt geworfen werden - siehe TORA! TORA! TORA!. Eben deswegen bringt Intrada ja meist erst eine Edition, wenn auch neue Bänder gefunden wurden und eine optimale Präsentation möglich ist.
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Der beliebteste Kino-Soundtrack 2017 / Nominierungen
Sebastian Schwittay antwortete auf Stempels Thema in 2017
Ist aber ein Kurzfilm. Müssten wir diskutieren, ob wir das ab jetzt auch miteinbeziehen. @Stempel? -
veröffentlichung Back Lot Music: Marco Beltrami - THE SNOWMAN
Sebastian Schwittay antwortete auf horner1980s Thema in Scores & Veröffentlichungen
Der verunglückte Film scheint leider auf den Score abgefärbt zu haben. Nimmt man die ersten sechs und die letzten drei Tracks zusammen und klammert den Rest aus, wäre das der bislang beste Score des Jahres. Der gesamte Mittelteil und damit der größte Prozentsatz des Scores (Tracks 7-22) ist allerdings blasseste Routine. Über die Hälfte müsste man somit leider rauskürzen. Schade. -
Eine nette, solide Musik, klasse aufgenommen - allerdings auch sehr bildbezogen und kleinteilig ("Lucas' Room") und manchmal auch etwas dünn dahinplätschernd, v.a. in den Suspense-Passagen ("Wedding Video"). Drei bis vier schöne Tracks lassen sich da aber schon rausziehen.
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- marco beltrami
- marcus trumpp
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Meine sehnlichsten Veröffentlichungswünsche
Sebastian Schwittay antwortete auf ein Thema in Scores & Veröffentlichungen
THE MAN, THE DON IS DEAD, PETER PROUD und DAMNATION ALLEY, weil ich sie gerne mag - SHAMUS aus Komplettierungsgründen. -
Meine sehnlichsten Veröffentlichungswünsche
Sebastian Schwittay antwortete auf ein Thema in Scores & Veröffentlichungen
Naja, ganz ehrlich, das neue Material ist auch alles andere als essentiell. Im Falle von TEMPLE OF DOOM hat es den musikalischen Fluss total kaputt gemacht - ich höre nach wie vor NUR das alte 40-Minuten-Album. -
Blutiges Zelluloid: Horror- und Actionfilme
Sebastian Schwittay antwortete auf ein Thema in Film & Fernsehen
Eine Ankündigung, die mich sehr freut, da ich den Film schon lange mal sehen wollte: am 24. November 2017 veröffentlicht cmv Laservision den italienischen Exorzismus-Horrorfilm L'OSSESSA (1974) von Mario Gariazzo, den es bei uns bislang nur auf Video gab. http://www.schnittberichte.com/news.php?ID=12598 -
OUR SOULS AT NIGHT von Elliot Goldenthal
Sebastian Schwittay antwortete auf horner1980s Thema in Scores & Veröffentlichungen
Die Score-Menge im Film beträgt übrigens genau 27,5 Minuten. Plus zwei Minuten Bar-Jazz, der als Source Music im Hintergrund läuft und möglicherweise auch von Goldenthal stammt. Eine CD-Veröffentlichung halte ich hier trotz der Menge von fast einer halben Stunde für unwahrscheinlich, dafür klingen die über 20 kurzen Einzelstücke einfach zu ähnlich. Außerhalb des Films funktioniert das nicht. -
Meine sehnlichsten Veröffentlichungswünsche
Sebastian Schwittay antwortete auf ein Thema in Scores & Veröffentlichungen
Finde auch, dass die mit den existierenden Alben gut abgedeckt sind. Bei Goldsmith würde ich der Liste noch folgende unveröffentlichte Musiken hinzufügen: - THE MAN (1972) - THE DON IS DEAD (1973) - SHAMUS (1973) - THE REINCARNATION OF PETER PROUD (1975) - DAMNATION ALLEY (1977) ... sowie eine Neuauflage der Uralt-Club-CD von RAGGEDY MAN (1981). -
Eure Errungenschaften im Oktober
Sebastian Schwittay antwortete auf Alexander Grodzinskis Thema in Filmmusik Diskussion
Ausgezeichnete Wahl, Lars. Auch interessant in Verbindung mit dem Konzertwerk von Rahman - danke für den Tipp diesbezüglich! -
OUR SOULS AT NIGHT von Elliot Goldenthal
Sebastian Schwittay antwortete auf horner1980s Thema in Scores & Veröffentlichungen
Einige zutreffende Filmreview-Kommentare zu Goldenthals Musik. Ein winzig-leiser Country-Score für Gitarren, Akkordeon, Violine und ein paar Streicher. Hat man so in der Tat noch nicht von ihm gehört - aber hätte irgendwie auch jeder andere Komponist genauso hinbekommen. Wieso man sich dafür Goldenthal geholt hat, ist mir ein Rätsel. -
Milan Records/67BD: Don Davis - TOKYO GHOUL
Sebastian Schwittay antwortete auf horner1980s Thema in Scores & Veröffentlichungen
Gibt es seit einigen Tagen schon komplett auf YouTube. In der Tat eine relativ nichtssagende Musik. Konventionell, stocksteif, rein funktional. Die Davis-typischen Bläserkaskaden gibt es immer nur taktweise, ansonsten ist die Actionmusik schnittfreundlich simpel und übersichtlich gehalten. "Öde" würde es auch ganz gut treffen. Das Hauptthema in den "Main Titles" ist nette Routine, steckt aber ebenfalls knietief im epischen Klischee. Aber die Japaner stehen ja auf sowas. Hier mal eine um 12 sterbenslangweilige Suspense-Tracks bereinigte Zusammenstellung der "Highlights" - als gekürzter Albumschnitt ist das immerhin durchhörbar: -
Da der finale Titel von Paul Thomas Andersons neuem Film nun seit einigen Tagen feststeht, hier mal der Thread zum Score. Wird wahrscheinlich - ähnlich wie zu THE MASTER - eine Score/Song-Compilation geben, da der Film in den 50ern angesiedelt ist, und demnach wohl auch Einiges an zeitgenössischer populärer Musik im Film zu hören sein wird.
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Am "perfektesten" ist natürlich der Zweite von Young.
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- A NIGHTMARE ON ELM STREET
- Varese Sarabande
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Sebastian Schwittay antwortete auf Scorechasers Thema in Film & Fernsehen
BLADE RUNNER 2049 (Denis Villeneuve) Schönes Eye-Candy, das für seine Budgetklasse zwar ungewöhnlich leise und atmosphärisch daherkommt, aber dem Scott-Original auf inhaltlicher bzw. philosophischer Ebene nicht viel hinzuzufügen hat. Villeneuve kaut auf den Gedanken und Konzepten des Originals herum wie auf einer alten Schuhsohle, und nimmt sich leider auch noch viel zu ernst dabei. Ein bisschen weniger pseudo-religiös-andächtige Selbstüberhöhung und ein bisschen mehr Bescheidenheit in der attitude würden den Villeneuves, Scotts und Nolans dieser Tage durchaus gut tun. (Aronofsky nehme ich da aktuell mal aus, der hatte mit MOTHER! nämlich wirklich was Radikales auf Lager und ist entschuldigt.) MOTHER! (Darren Aronofsky) Ein beeindruckend intensiver Horrorfilm, der sich auf unzählige Arten lesen lässt - als Home-Invasion-Thriller über den Verlust der Privatsphäre in der Tradition Roman Polanskis, als abstrakte Verarbeitung der Flüchtlingskrise, als Film über die Zerstörung der Umwelt, als Bibel-Allegorie - und damit zum faszinierendsten Beispiel für ein offenes Kunstwerk wird, das ich seit langem gesehen habe. Großer Film, der wahrscheinlich lange nachhallen wird. (Und vielleicht der erste, rundum perfekte Film eines Regisseurs, den ich sonst genauso überschätzt fand wie Nolan, Villeneuve und Co.)