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Alle Inhalte von Sebastian Schwittay
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Der beliebteste Kino-Soundtrack 2015 - Nominierungen
Sebastian Schwittay antwortete auf Stempels Thema in 2015
Joa, meine Rede. -
Hier kann man auch ausführlich reinhören: http://www.marcobeltrami.com/the-gunman-original-soundtrack Die Percussion ist teilweise recht farbig gestaltet (ähnlich wie in WOLVERINE), aber ansonsten wieder größtenteils generische Spannungsmusik. Macht kaum einen besseren Eindruck als NOVEMBER MAN. Schade.
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Der beliebteste Kino-Soundtrack 2015 - Nominierungen
Sebastian Schwittay antwortete auf Stempels Thema in 2015
Ich weiß ja nicht, wie es bei euch ist, aber bei mir gibt es eine "Award Season", wo ich die meisten Scores eines Jahres noch einmal Revue passieren lasse - und vieles höre ich da auch zum ersten Mal, da ich einfach nicht konsequent das ganze Jahr über filmmusikalische Aktualitäten höre (von meinen eigenen Komponisten-Favoriten mal abgesehen). Ich habe bspw. im Sommer bei schönstem Wetter doch recht wenig Muße, mich regelmäßig durch irgendwelche Neuerscheinungen von James Newton Howard, Alan Silvestri oder Michael Giacchino zu quälen hören. Lieber dann zwei Wochen Filmmusik-Marathon kurz vor den Oscars. Im Januar hockt man eh die ganze Zeit drin, weil es draußen zu kalt ist. Außerdem glaube ich kaum, dass gute Scores auch wirklich immer die drei geforderten Likes zusammenbekommen würden - ich erinnere mich z.B., dass 2014 kein Mensch außer mir A MOST VIOLENT YEAR von Alex Ebert gehört hat. -
Hmpf. Babis, übernehmen Sie! Oder irgendwer anders.
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Der beliebteste Kino-Soundtrack 2015 - Nominierungen
Sebastian Schwittay antwortete auf Stempels Thema in 2015
Eine (eher unnötige) Umfrage mehr, aber bitte. Mein Vorschlag wäre, dass einfach nur Scores nominiert werden sollen, die man selbst gut findet. Ich habe letztes Jahr den Fehler gemacht, die beiden Shore-Musiken ROSEWATER und MAPS TO THE STARS in die Runde zu werfen, obwohl ich sie selbst nicht toll fand. Wenn sowas nicht mehr passiert, wird's automatisch weniger. -
Wenn du auf amazon oder iTunes Musik kaufst, wird die auf deinem Gerät gespeichert - du hast sie immer zur Verfügung. Streaming ist was anderes. Ansonsten bist du nicht sonderlich up-to-date, was? Wer hat denn heutzutage noch Angst davor, dass die privaten Digital-Anschlüsse gehackt werden? Und wenn du Musik physisch haben willst, kauf dir eine Partitur. Der Geist der Musik hat nichts mit silbernen (oder schwarzen) Plastikscheiben zu tun, sondern am ehesten noch mit dem Papier, auf dem sie aufgeschrieben wurde.
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In Zukunft werden Musik-Anlagen mit dem heimischen Computer-Netzwerk bzw. mit iTunes und ähnlichen Diensten verbunden sein. Aber was heißt Zukunft - ist ja teilweise heute schon der Fall.
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Der beliebteste Kino-Soundtrack 2015 - Nominierungen
Sebastian Schwittay antwortete auf Stempels Thema in 2015
Finde die Idee nicht gut. Die lange Nominierten-Liste lädt ein, nochmal viele kleinere Scores kennenzulernen, die man vielleicht sonst übersehen hätte. Auf eine bloße Rekapitulation der "Crowd-Pleaser" eines Jahrgangs habe ich herzlich wenig Lust. -
Hoffentlich hat sich dieser LP-Unfug in einigen Jahren wieder erledigt - ich trauere der CD nicht nach, aber die LP als ernsthafte Alternative anzusehen (merke: die unhandliche Größe, der umständliche Abspielvorgang, die physische Anfälligkeit) ist der reinste Wahnwitz. Die digitale Zukunft darf gerne kommen - ohne CD, aber auch ohne LP.
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Die Arista-Box war eigentlich das Non-Plus-Ultra in Sachen Klangqualität. Anfang der 90er waren die Master-Tapes der Musik auch noch in Ordnung. Zwischen 1993 und 1997 müssen die Bänder dann aber sehr zügig vergammelt sein, denn für die 1997er 2-CD-Special-Editions hat man dann aus den gleichen Bändern nichts mehr Besseres rausholen können, als das, was man nun bei RCA/Sony hört. Somit käme nur eine Neuveröffentlichung des älteren Arista-Masters in Frage, wenn man wirklich bestrebt wäre, die Musik wieder in optimalem Klang auf den Markt zu bringen - weiß nicht, ob das ein wahrscheinliches Szenario ist, da gäbe es bestimmt rechtliche Schwierigkeiten. Außerdem ist das den Verantwortlichen sicher zu aufwändig, immerhin haben sie mit den RCA/Sony-Fassungen schon eine fertige Version, die sie immer wieder (mit Erfolg) neu veröffentlichen können.
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Die Orchestration - Eine verlernte Kunst?
Sebastian Schwittay antwortete auf Arianes Thema in Filmmusik Diskussion
Wie du schon richtig eingeleitet hast: es ist ein Geschmacksurteil. Mir bereitet ein solch verhuschelt-geschäftiger Orchestersatz einfach kein großes Hörvergnügen. Ich bin eher der Typ für's Reduzierte. Stimmt, die beiden Einleitungen hatte ich etwas außer Acht gelassen. Aber ich finde diese beiden Sätze für den Gesamteindruck auch nicht so prägend wie das mechanistisch-minimale Gesamtkonzept mit seiner Tendenz, Motive und Klangfarben zu separieren bzw. grob aneinander zu montieren. Meine Idealvorstellung trifft es nicht. Soll's auch geben. -
Die Orchestration - Eine verlernte Kunst?
Sebastian Schwittay antwortete auf Arianes Thema in Filmmusik Diskussion
So, gerade den "Feuervogel" nochmal aufgefrischt: und nein, gibt mir von den Ballettmusiken Strawinskys am wenigsten. Ist mir in der Orchestrierung noch zu spätromantisch bzw. impressionistisch-filigran gedacht, ich bevorzuge da eher die blockhaften Aufspaltungen der Klänge im "Sacre". Daher gefällt mir von Williams WAR OF THE WORLDS auch zehn mal besser als HOOK. -
Die Orchestration - Eine verlernte Kunst?
Sebastian Schwittay antwortete auf Arianes Thema in Filmmusik Diskussion
Gute Frage, habe ich seit Ewigkeiten nicht mehr gehört. Gleich mal wieder einlegen. Aber so faszinierend wie den SACRE oder PETRUSCHKA fand ich´s wohl nicht, sonst hätte ich ihn in genauerer Erinnerung. -
Bisher nur meine Stimme für FALLING DOWN? Sonst niemand? DREAMCATCHER ist auch prima, ebenso das klassizistische Leichtgewicht MY BEST FRIEND´S WEDDING.
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Die Orchestration - Eine verlernte Kunst?
Sebastian Schwittay antwortete auf Arianes Thema in Filmmusik Diskussion
Ich konnte mit HOOK generell noch nie viel anfangen, aber gerade die von dir angesprochene Passage (bzw. der ganze Track) ging mir immer besonders auf die Nerven - diese ultimative Geschäftigkeit in der Instrumentierung, bei der auch wirklich fast jede Instrumentengruppe verballert wird. Keine klanglichen Aufspaltungen mehr, keine Kontraste, keine Auslassungen, nur noch ein riesiger, benebelnder Wust, der nur auf den vordergründigen Wow-Effekt ausgelegt ist. Sowas als Partitur mitzulesen, macht ja auch absolut keinen Spaß mehr. Jetzt brauche ich erstmal ein bisschen U.S. MARSHALS, um den Kopf wieder frei zu bekommen. -
Meine neueste DVD / Blu-ray
Sebastian Schwittay antwortete auf Scorechasers Thema in Film & Fernsehen
Mir gefallen die irgendwie nicht so - bevorzuge die Originalmotive der Kinoplakate. Sollte ich mir irgendwann nochmal einige HALLOWEEN-Teile auf BD zulegen (für die Trash-Sammlung), dann sicher die normalen, neu geprüften FSK-16-BDs (auch uncut), die haben die Originalmotive. -
Tolles Cover. Habe ich zwar schon in der großen Herrmann-Box von Varèse, aber vielleicht werde ich hier nochmal schwach. (Wenn sie jemand hat, bitte nochmal eine kleine Anmerkung zum Klang, vergleichend mit VCL - danke. )
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- Kritzerland
- Bernard Herrmann
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Die Panik kann ich ebenso wenig nachvollziehen, ein wenig ärgerlich finde ich es aber schon. Die erste Gelegenheit für Williams seit zehn Jahren (MUNICH, WAR OF THE WORLDS), mal wieder ein düsteren Stoff zu vertonen - und ausgerechnet hier muss er nun passen. Williams' aktueller Filmmusik-Output - seit 2011 wird es zunehmend schnarchiger, das kann niemand bestreiten - benötigt dringend Abwechslung und neue Impulse. Mit BRIDGE OF SPIES bricht wieder eine Chance weg, Williams noch einmal frisch und originell zu erleben. Und wer will sich schon ausnahmslos auf die rar gesähten Konzertwerke ("Conversations") konzentrieren?
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Veröffentlichung Walt Disney Records: John Williams - THE B.F.G.
Sebastian Schwittay antwortete auf Stempels Thema in Scores & Veröffentlichungen
Schon wieder so ein leichtgewichtiger Kram - ne danke, da hätte mich ein dunkler Spionagefilm-Score von Williams mehr erfrischt. Den melodisch-pastoralen bzw. romantischen Williams hatten wir jetzt oft genug in den letzten Jahren. -
Was habt ihr zuletzt gesehen?
Sebastian Schwittay antwortete auf Scorechasers Thema in Film & Fernsehen
Klar, die Protagonisten werden in dem Film eben nicht als wahre Überzeugungstäter, sondern als desorientierte Radikale dargestellt, denen erst nach ihrem Anschlag die Tragweite ihrer Taten bewusst wird - das ist ja der ganze Punkt. Irgendwie verstehe ich deine Kritik daran nicht so ganz. Das gründet sich bei mir alles auf die Erfahrungen in meinem Musikwissenschafts-Studium. Ich habe das Studium irgendwann aufgegeben, unter anderem eben weil ich es mit den Leuten nicht mehr ausgehalten habe. (Dabei sollten in der theoretischen Musikwissenschaft ja eigentlich weniger ausübende Musiker vertreten sein als in einem vollen Musikstudium - war aber leider nicht so.) Die ewigen, selbstverliebten Plaudereien über die eigene "Solisten-Persönlichkeit" oder die mitleidigen Reaktionen, wenn man mal geäußert hat, dass man nicht schon seit frühester Kindheit ein Instrument spielt und man Noten (noch) nicht im gleichen Tempo wie geschriebenen Text lesen und verstehen kann - all das hat mich dermaßen frustriert, dass ich über Jahre hinweg keinerlei Anschluss gefunden habe und dem Bereich dann irgendwann den Rücken gekehrt habe. Seit ich mich mit Musik wieder privat (d.h. mehr oder weniger allein) beschäftige und mich mit Menschen umgebe, die nichts mit Musik am Hut haben, fühle ich mich wieder besser - freier und weniger "beurteilt". Die Bekanntschaften, die ich über die deutsche Filmmusik-Community gemacht habe, waren zum Glück ausnahmslos (!) positiver, worüber ich sehr glücklich bin. Letztlich sind das auch die einzigen Freundschaften, die ich bislang über den "gemeinsamen Nenner" Musik geschlossen habe - aus dem MuWi-Studium ist rein gar nichts Zwischenmenschliches haften geblieben. Ich bin froh, dass ich diese unschönen Jahre hinter mir habe. Moore war prima, ich hätte den Oscar dieses Jahr aber Rosamund Pike gegönnt. Ihre Darstellung in GONE GIRL fand ich noch mal eine Portion vielschichtiger. -
Veröffentlichung Intrada: WARLOCK - Jerry Goldsmith
Sebastian Schwittay antwortete auf Marcus Stöhrs Thema in Scores & Veröffentlichungen
Ich mochte WARLOCK schon immer ganz gern - weiß gar nicht genau, warum eigentlich. Habe zwar seit etwa 2 Jahren die alte CD von Silva Screen, aber ich greife hier gerne nochmal zu.