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Soundtrack Board

Sebastian Schwittay

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Alle Inhalte von Sebastian Schwittay

  1. 128 kBit/s ist ja auch eine absolut miese Rate, da höre ich den Unterschied zu einer Wave sogar schon auf schlechten Laptop-Lautsprechern.
  2. Ich höre eigentlich ziemlich gut, und kann selbst bei einer 320er-Mp3 die Komprimierung nur erahnen. Einen wirklich bewussten Unterschied zu einer Wave-Datei höre ich nicht. Insofern bin ich da eher skeptisch.
  3. Was bedeutet eigentlich "über CD-Qualität hinaus"? Ist das wirklich noch hörbar oder viel mehr reinste Esoterik?
  4. Nein, leider nichts bisher. Filmkultur an der Goethe-Uni Frankfurt am Main. Die MA-Arbeit hatte ich damals konzipiert, aber noch lange mit der Anmeldung gezögert. Letztes Jahr hatte ich dann Corona, dann den Tinnitus, und erst jetzt fühle ich mich wieder einigermaßen leistungsfähig. Am 4. August ist nun mein Abgabetermin. Die digitalisierten Magazine, die du mir geschickt hattest, sind wertvolle Quellen, danke nochmals dafür. Erwähne ich auch gerne namentlich am Ende, wenn du magst.
  5. Franz Waxmans PRINCE VALIANT ist einer der quintessentiellen Golden-Age-Scores. Originaleinspielung gibt es von FSM. Die beiden werden sowohl zeitlich wie auch stilistisch eh nicht mehr dem Golden Age zugerechnet.
  6. Trifft es auf den Punkt. (Und danke für die Erinnerung, ich muss mir die Bluray auch noch holen. Zuletzt habe ich mir die EDV von ABWÄRTS zugelegt, auch eine Spitzen-Edition.) LSP-Medien machen das immer ausgezeichnet. Die tasten auch grundsätzlich - sofern möglich - von Positivkopien ab, nicht vom Negativ.
  7. Eins der extremsten dieser Bernstein-Beispiele, wo die Musik in ihrer altmodischen Art völlig neben dem Film liegt, ist ja der abgelehnte Score zu LAST MAN STANDING. Es scheint, als hätten sich Hill und Bernstein vorher überhaupt nicht abgesprochen. Hubai sagt in seinem Buch leider nichts zur Kommunikation zwischen den beiden.
  8. Man bekommt eben leider alle Intrada-Releases angezeigt, nicht nach Reihen sortiert. (Bei Varèse kann ich mir im Übrigen auch nicht vorstellen, dass der Katalog mit 51 Seiten komplett abgebildet ist... https://www.fmdb.net/labels/f9e6ba0a-4ba0-48b8-b97e-bf54a3d4396f?page=51)
  9. Kann man sich da auch nur die "Special Collection" anzeigen lassen?
  10. Danke schon mal für eure Antworten! Ich werde Doug Fake und Robert Townson diesbezüglich mal anschreiben, auch wenn ich nicht glaube, dass sie mir zeitnah antworten werden. Leider ist das weder chronologisch noch nach Reihen sortiert, und die Komponisten stehen auch nicht dabei. In meiner Arbeit habe ich mehrere Stellen, wo ich Aussagen zur Komponisten-Häufigkeit in der "Special Collection" mache, da bräuchte ich ein ordentliches Verzeichnis als Fußnote, an dem sich das schnell nachvollziehen lässt. Ich glaube auch, dass Wikipedia als einzige Option übrig bleiben wird. Wenn man entsprechend angibt, dass es tatsächlich keine andere, vollständige Quelle gibt, muss das auch durchgehen. Wissenschaftlich zählt die bestmögliche Quelle. Da ja offensichtlich auch ein Risiko besteht, dass das gelöscht wird, werde ich die Listen von Intrada und Varèse sicherheitshalber ausdrucken und der Arbeit als Anhang beifügen.
  11. Hallo liebes Board, für meine Masterarbeit (siehe hier) bin ich auf der Suche nach zitierfähigen Gesamtkatalogen bzw. -listen der großen Filmmusiklabels (Intrada, Varèse, FSM) und ihrer Veröffentlichungsreihen (Intrada Special Collection, Varèse Sarabande CD Club). Ist euch bekannt, ob es so etwas gibt? Das einzige, was man guten Gewissens als Internetquelle verwenden kann, ist diese schöne Liste der FSM-Releases auf deren Homepage: https://www.filmscoremonthly.com/cds/list.cfm Für Intrada gibt es in deren Forum eine unvollständige Liste, die seit zwei Jahren nicht mehr aktualisiert wird und damit als Quelle wertlos ist (endet aktuell bei ISC 466): https://www.intrada.net/phpBB2/viewtopic.php?f=4&t=4813 Vollständig und regelmäßig aktualisiert ist dagegen das Intrada-Verzeichnis im englischsprachigen Wikipedia (https://en.wikipedia.org/wiki/Intrada_Records), annähernd vollständig das Varèse-Verzeichnis (https://en.wikipedia.org/wiki/Varèse_Sarabande_albums_discography#Varèse_Sarabande_CD_Club_(2001–present)). Ich möchte Wikipedia allerdings ungerne als Quelle in einer Masterarbeit anführen. Wisst ihr für die Fälle Intrada Special Collection und Varèse Club eine Alternative?
  12. Ich wäre da vorsichtig. Oft sind die Albumfassungen auf den neuen Editionen anders (und oft schlechter, d.h. nach heutigen Klangidealen) abgemischt.
  13. Der letzte Track ist ein heftiger modernistischer Hammer, betont abstrakt und akademisch - da hatte Beltrami sicher Spaß dran. Ist das eine Art Konzert- oder End-Credits-Suite? Ansonsten viele schöne Momente, aber leider sehr stückelig. Der Score hüpft so hyperaktiv durch die Stimmungen und Idiome, dass keine Idee richtig Wirkung entfalten kann. Das Wesentliche konzentriert sich m.E. auf den ersten und die beiden letzten Tracks.
  14. Reinhard Kröner war auch 2006 dabei, als ich mich mit Michael Boldhaus (und Jonas Uchtmann) in Münster getroffen habe. Das war damals mein erstes Treffen mit Filmmusik-Leuten, allerdings ohne Filmmusik-Anlass, sondern zur Jubiläums-Aufführung von Pendereckis Lukas-Passion.
  15. Boah, klingt das trüb und pessimistisch.^^ Sonderlich viel Freude an seinem Hobby hatte Ralf Schuder nicht, oder? Und dann die Meckerei über ISLANDS IN THE STREAM... Dass die Leute das aktuelle Kino damals genauso abgekanzelt haben wie die Leute heutzutage, mag man sich ja kaum vorstellen. Waren doch tolle Filme. Leben die Leute - abgesehen von Karban - eigentlich noch?
  16. Hätte auch Lust drauf. Größere Treffen mit vielen Leuten aus der Facebook-Gruppe gibt es allerdings regelmäßig anlässlich von Konzerten - ein richtiges Board-Treffen, letztlich vielleicht auch im kleineren Rahmen mit 15-20 aktiven Leuten, fände ich da fast reizvoller.
  17. Ich finde, man hört allen Scores der Reihe große Spielfreude und musikalische Ambition an. Auf mich wirkt es, als ob Williams diesen leichten Abenteuer-Klassizismus sehr gerne macht. Zumal die INDIANA JONES-Filme auch nicht die raumgreifende Schwere etwa der STAR WARS-Filme an sich haben - jeder Film ist ein eigenes Abenteuer, und man bindet sich als Komponist nicht für eine ganze neue Trilogie, in der ein riesen Familiengeschichten-Fass aufgemacht wird.
  18. Der Film ist allerdings wirklich ziemlich sehenswert. In einer Reihe betrachtet mit LEVIATHAN, DEEPSTAR SIX und DEEP BLUE SEA vielleicht sogar der beste. Nur SPHERE ist noch ein stärkerer Vertreter des Subgenres.
  19. Shire-Tage: PATERNITY (David Shire) SHORT CIRCUIT (David Shire) MONKEY SHINES (David Shire) FAREWELL, MY LOVELY (David Shire) REAR WINDOW (David Shire)
  20. Ich fange mal an mit: PLANE, Marco Beltrami, Marcus Trumpp Vor allem wegen dem schönen "Goodbye Plane".
  21. DIE REGELN Nominiert werden dürfen Scores zu Kinofilmen, TV-Produktionen (Serien-Staffeln und TV-Filme) und Computer- bzw. Konsolenspielen. Scores zu Einzelepisoden von Serien dürfen - ebenso wie Kurzfilmscores - nicht nominiert werden. Damit ein Score für den laufenden Jahrgang nominiert werden kann, muss der dazugehörige Film in eben diesem Jahr erstmals öffentlich, außerhalb von Filmfestivals, also regulär vor zahlendem Publikum gezeigt worden sein (meist gleichzusetzen mit dem internationalen Kinostart) - bei TV-Produktionen gilt das Datum der Erstausstrahlung bzw. Veröffentlichung auf Streaming-Plattformen, bei Games das offizielle Erscheinungsdatum. Wenn ein Score zu einem veröffentlichten Film, Game oder einer Serie erst später - genauer gesagt nach dem Ablauf unserer Nominierungsphase (31. Januar) - veröffentlicht wird, zählt der Score zum Folgejahr. Nachträglich veröffentlichte Musiken wie Rejected Scores o.ä. können nur berücksichtigt werden, wenn der Kinostart nicht länger als zwei Jahre in der Vergangenheit liegt. Nominieren kann man bis 31. Januar 2024. Bitte immer folgendermaßen nominieren: FILMTITEL, Komponist (Filmtitel in Großbuchstaben, dann ein Komma und dann den Namen des Komponisten in normaler Schrift.) Vielen Dank!
  22. Lausche im Rahmen einer umfassenden David-Shire-Retro gerade nochmal dem CONVERSATION-Album. Das ist schon relativ monoton, zumindest in der ersten Albumhälfte ist jeder zweite Track eine Dopplung. Die gestrichenen Klaviersaiten sind heute auch nur noch aus historischer Perspektive interessant, macht ja im Suspense-Bereich so gut wie jeder mittlerweile. Die beiden Stücke für Jazz-Combo sind ebenfalls vernachlässigbar. Fazit: das Hauptthema und "Amy's Theme" genügen völlig. Oder man hat den "David Shire at the Movies"-Sampler, da ist ersteres auch drauf.
  23. Das ist schon nicht unberechtigt. 2007 war auch noch eine ganz andere Zeit, in der noch schöne Filme wie CRYSTAL SKULL entstehen konnten, und man den Mut hatte, einfach mal was zu machen, was dem Publikum eventuell auch missfallen könnte. Heute geht das nicht mehr, werden die Projekte doch zuvor von einer Armee von Marktforschern und Marketing-Strategen daraufhin abgeklopft, ob möglichst jede Zuschauerschicht, jede Minderheit und jede Altersgruppe ausreichend angesprochen wird. Ich hab auch ein bisschen Angst vor DIAL OF DESTINY - aber die Vorfreude auf Williams, Ford und Co. überwiegt letztendlich doch.
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