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Das war nun mein allererster Spreewaldkrimi, und ich bin immer noch teilweise hypnotisiert von der ganzen Atmosphäre des Films. Die wirklich überragende Kameraführung, dazu die sehr wirkungsvolle Musik von Ralf Wienrich und die wirklich sehr gezielt eingesetzten Rückblenden heben den eigentlich recht normalen Fall in seiner Darstellung qualiativ weit nach oben. Auch wie man die Überlegungen von Kommissar Krüger visuell gezeigt hat, in dem sich seine Ideen, was da passiert ist, auc wirklich vor ihm auch passierte, passten da wunderbar ins Gesamtbild. Natürlich auch ein großes Lob an die Schauspieler wie Anja Kling, Roman Knižka, Rike Schäffer und natürlich den großartigen Christian Redl, der mit ganz viel Ruhe seine Rolle spielt. Dank ihm wurde ich auch ein Fan von seiner Figur des Kommissar Krüger. Ja, der Feuerengel im Spreewaldkrimi gefiel mir wirklich sehr gut.
Der ist übrigens noch bis März in der ZDF-Mediathek zu sehen.

 

Die Spreewaldkrimis sind als Filme insgesamt sehr stark, allen voran MÖRDERISCHE HITZE.  Wer die Reihe nicht kennt, empfehle ich aber eine chronologische Betrachtung. Jeder Spreewaldkrimi  funktioniert zwar für sich auch alleine, es gibt aber immer wieder Bezugspunkte zu vorherigen Folgen die besser zu verstehen sind, wann man den jeweiligen Film gesehen hat.

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DAS MÄDCHEN WADJDA

Vor ein paar Monaten hat in Saudi Arabien ein Kino eröffnet. Davor gab es dort 35 Jahre lang kein einziges öffentliches Kino!  Wer hat´s gewußt? ... Ich auch nicht. Auf diesen Umstand bin ich gerade erst im Zusammenhang mit diesem Film aufmerksam geworden. Es ist der erste jemals in Saudi Arabien produzierte, abendfüllende Spielfilm. Aber abgesehen von den bemerkenswerten äußeren Begleitumständen ist er durchaus das Anschauen wert.

Die 10-jährige Wadjda büffelt für einen an ihrer Schule alljährlich stattfindenden Koran-Wettbewerb. Doch ist es weniger ihr Ehrgeiz, die abgefragten Textpassagen fehlerfrei aufzusagen, denn sie hat es auf ein Fahrrad abgesehen, das sie sich von der Sieg-Prämie kaufen möchte. Ein ruhiges Alltagsdrama, dass seine Geschichte aus weiblicher, und insbesondere aus Wadjdas Sicht erzählt. Sie hat es nicht leicht in einer männlich-patriachalischen Gesellschaftsordnung und eckt mit ihrer leicht rebellischen Art bei Mutter und Schulleiterin an.

Auch wenn mich der Film nicht gänzlich abgeholt hat, bietet er doch einen sehenswerten Einblick in eine fremde Alltagskultur und wird mit sympathischer Natürlichkeit von der jungen Hauptdarstellerin gespielt. Die Regisseurin hat danach in Amerika das Biopic "Mary Shelley" gedreht.

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Ich war heute das erste Mal im Jahr im Kino, und hab mir die Entscheidung echt nicht einfach gemacht, welchen Film ich anschaue, jedoch am Ende entschied ich mich für...

MARY POPPINS RETURNS

Hmm.. ich bin echt erstaunt, dass es noch so einen Film in der heutigen Zeit gibt, denn ehrlich gesagt, wirkt es so, als ob er nur ein paar Jahre nach dem ersten Teil gedreht wurde. Klar schauen die Effekte um einiges besser aus, aber sonst.. man hätte den Film auch locker in den 60er rausbringen können.
Aber ja, die Story erst einmal spielt viele Jahre nach den Ereignissen des ersten Teils. Die damaligen Kinder sind mittlerweile erwachsen, und der damalige Junge hat nun selber Kinder. Mitten in der Wirtschaftskrise droht die Zwangsräumung. Natürlich ist das für die ganze Familie ein herber Schicksalsschlag, besonders da sie eh erst vor einem Jahr mit dem Tod der Mutter einen hinter sich hatten. Ja, und solche Momente ruft die berühmteste Nanny der Welt auf den Plan, und so erscheint sie wieder auf ihre einzigartige Art und Weise.
Mehr zu verraten wäre blöd ;)
Die Story ist nicht so herzensergreifend, wie ich mir sie vielleicht erhofft habe, aber es gibt die eine oder andere Szene, die einem schon sehr nahe geht. Ansonsten ist die Geschichte, genau wie der vorherige Film, eine Ansammlung an wunderbaren Songs, wunderbaren Tanzchereographien, und ganz viel Fantasie.. so geht es natürlich auch, genau wie im ersten Teil, wenn auch etwas anders, in eine Zeichentrickwelt, in der ich Elemente von Don Bluth mit großer Freude entdecken durfte. Aber mehr verrate ich nicht.
Die Darsteller sind durch die Bank überragend. Man merkt es ihnen echt an, wie viel Leben sie in die Figuren gesteckt haben, und da kann ich echt keine Namen irgendwie bevorzugen. Okay.. wenigstens zu Emily Blunt.. ich kann verstehen, warum die originale Julie Andrews diese Entscheidung, diese Rolle mit Blunt zu besetzen, sehr befürwortet hat, denn sie ist einfach wunderbar in der Rolle, und trägt den Film locker auf ihren Schultern.
Von den Charakteren ist mir neben Mary Poppins am liebsten der Jack, der in seiner Art ähnlich seinen damaligen Lehrer Bert ist, der auch damals im ersten Teil mein Liebling war.
Die Musik von Marc Shaiman und Scott Wittman ist grandios.. Da steckt soviel Liebe zu der originalen Musik drin, ohne sie irgendwie einfach nur zu adaptieren. Die neuen Themen, und natürlich die große Anzahl an Songs sind wunderbar, und ja.. selbst in Deutsch, obwohl es beim ersten Poppins-Song etwas befremdlich war, dass jemand anders sie spricht, wenn sie singt, aber das hat ein Grund: Der Song beginnt mit einer anderen Stimmlage, und daher fällt das dann etwas auf. Im Grunde sind sich die Stimmen sehr ähnlich. Ansonsten sind die Stimmen sehr gut gewählt, und hey ich wusste gar nicht, wie schön Tobias Näth singen kann.
Fazit: Ich habe es nicht bereut, mich doch für den Film zu entscheiden. Es wurde ein sehr ganz wunderbarer Musicalfilm in der Tradition der alten Klassiker inkl. des ersten Mary Poppins-Films. Wer weiß. vielleicht wird der in vielen Jahren auch selbst zum Klassiker. Vorstellen kann ich es mir. :)

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ich war hellauf begeistert vom film (wie auch von „der grinch“ und „aquaman“), aber film und musik von „mary poppins returns“ (aus der zeit gefallen, aber zu herzen gehend) haben mich schon ähnlich ver- und bezaubert wie zuletzt vielleicht spielbergs grandioser film „the bfg“. 

in jedem falle: gaaanz großes kino! 

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vor 21 Stunden schrieb bimbamdingdong:

ich war hellauf begeistert vom film (wie auch von „der grinch“ und „aquaman“), aber film und musik von „mary poppins returns“ (aus der zeit gefallen, aber zu herzen gehend) haben mich schon ähnlich ver- und bezaubert wie zuletzt vielleicht spielbergs grandioser film „the bfg“. 

in jedem falle: gaaanz großes kino! 

Schön und perfekt beschrieben: "aus der Zeit gefallen".. gefällt mir wirklich sehr der Begriff für die Verfilmung von "Mary Poppins Returns". :)

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Heute gab es bei mir eine Komödie aus 1984 und einen Horrorfilm aus 2018. Gute Mischung ;):D Beides Erstsichtungen...

THE LONELY GUY

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Herrlich böse Parodie auf das Singleleben, also auf das Leben von Singles, die eben nicht gerne Singles sind.
Wie es eben in einer Parodie ist, wurde hier halt Elemente des realen Lebens von einsamen Singles genommen, und extrem übertrieben dargestellt.. ich sag nur Manhatten Bridge. ;) Sowas muss man schon mögen, und der Film hatte Glück, dass ich damit keine Probleme habe, auch wenn besonders das Ende schon ein "Really" bei mir erzeugte. Das war dann doch etwas zuuu verrückt... um sicher zu stellen: Ich meine die letzten Szenen auf der Brücke, als Larry Iris auffängt.
Wirklich zugute halten muss ich aber den Film, dass trotz dieser bösen Gags auch die Einsamkeit und die verbundene Traurigkeit schon zu spüren war. Trotz der Gags war es dann auch schön, was da zwischen Larry und Iris geschah.
Zu den Darstellern: Steve Martin ist hier einfach Steve Martin, und das ist wirklich gut so, denn keine Ahnung.. diese Rolle wirkt einfach komplett auf Martin zugeschniten. Genau in dieser Art sah man ihn in vielen anderen Filmen ebenfalls agieren. Ach ja.. schön, dass er hier dieselbe Synchronstimme hat, welche er ebenfalls in den beiden Vater der Braut-Filmen hatte, welche ja meine Lieblingsfilme mit ihm sind. Erwähnen muss man hier auch Charles Grodin, der hier übrigens ganz schön alt wirkt. Er spielt seine Rolle echt überzeugend und ist neben Martin ein echtes Highlight im Film. Die Musik von Jerry Goldsmith gefiel natürlich auch. Der Score war echt eine tolle Mischung aus Orchester, der sich sehr gut mit den flotten 80er Beats harmonierte. Das Stück, als Larry Richtung Kirche eilte, hat echt Spaß gemacht.
Ja, der Film schoss zwar ein paar Mal über das Ziel hinaus, aber das störte nur ganz gering den Unterhaltungswert des Films. Hat mir gefallen.


GHOST STORIES

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Jemand, der gerne vermeintliche übernatürliche Ereignisse als Betruf aufdeckt, wird von seinem großen Idol gebeten, drei Fälle zu untersuchen, bei dem ein Idol sich nicht sicher ist, ob nicht doch etwas dran ist. Mehr zu erzählen wäre fatal bei diesem Film. Daher nur mal meine Beobachtung von den ersten Minuten, in dem die Geschichte wohl das Thema vorgibt, ob es das Übernatürliche nun gibt oder ob die Ereignisse nur eine Einbildung von aktuellen Situationen und Empfindungen sind.
Diese Geschichte wird von der ersten Minute an mit einer richtig spürbaren Spannung bzw Intensivität erzählt, und diese ist nicht mal den Horrormomenten geschuldet. Ich würde eher sagen, meinem eigenen Interesse, wie sich diese Geschichte entwickelt, und ich kann ehrlich sagen, so ganz ohne Spoiler, dass am Ende dieses Interesse wirklich belohnt wird. Natürlich müssen hier auch diese Horrormomente sehr gut eingefädelt sein, und das sind sie. Klar sind es teilwesie schon sehr klassische Schockszenen, aber mit der ganzen Intensivität der Geschichte störte das mich überhaupt nicht. Es hat mich echt das eine oder andere Mal richtig gerissen.
An dieser ganze Stimmung des Films sind auch die sehr guten Darsteller "Schuld", denn sie nahmen mit ihrer Leistung mit in die Geschichte. Den Einzigen aus dem Cast, den ich kannte, war Martin Freeman. Hauptdarsteller war aber Andy Nyman, der hier wirklich die Rolle des Parapsychologe Phillip Goodman sehr gut meisterte.
Großes Lob auch an die Musik von Frank Ilfman, der hier einen sehr klassischen Horrorscore komponierte, und das Orchester und auch den Chor sehr gut einsetzte. Das mag vielleicht für den einen oder anderen recht konventionell sein, aber ich fand es für den Film genau richtig. Mir gefiel die Musik auch schon auf CD sehr, und ist mit Sicherheit einer der Top-Scores 2018 für mich.
Ja, ich wurde echt nicht enttäuscht.. ein wirklich sehr interessanter, spannender Film mit einer genialen Atmosphäre. Bisher hab ich echt Glück mit den Filmen, die ich aus 2018 bisher gesehen habe. ;)
 

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GOLIATH 1. und 2. Staffel

Die erste Staffel der Anwaltsserie war sehr gelungen, und da merkte ich schon sehr gut den Einfluss von Miterfinder David E. Kelley, auch wenn die Serie ernster war als "Ally McBeal" und "Boston Legal". Die Charaktere waren geprägt von ihm, mit ihren teils schrägen Eigenarten. Dazu wirklich grandiose Schauspieler wie Billy Bob Thornton, Nina Arianda, Maria Bello, William Hurt, etc.. Der Fall war zwar nicht originell, aber sehr interessant und spannend erzählt, und es gab richtig tolle Anwaltsszenen. Da passte eigentlich alles schön zusammen.
Da freute ich mich schon so richtig auf die zweite Staffel, welche mich aber doch stark enttäuschte.
Sie war nicht schlecht, teilweise sogar sehr gut, aber alles, was die erste Staffel noch geprägt hat, war nicht mehr vorhanden.
Es gab nur noch extrem seltene Anwaltsszenen. Billy Bob, der in der Serie einen genialen Anwalt mit Alkoholproblemen spielte, musste sogar selbst zur Pistole greifen, und töten. Das Einzige, was hier wirklich noch an die erste Staffel erinnerte, waren die Charaktere, welche noch dabei waren. Das waren gerade mal 5 Stück, und davon 2 Nebendarsteller. Ansonsten alles neu, dazu noch unnötig brutal, denn es muss ja brutal sein, denn es geht ja um ein Drogenkartell. Daher auch der Wechsel von FSK 12 zu FSK 16. Es wirkte so rein gar nicht mehr wie eine Anwaltsserie. In einer halben Folge wurde sogar eindeutig Tarantino-Stil verwendet, welcher nicht gerade zu meinen Lieblingsstilen gehört.
Der Grund war sehr schnell gefunden. David E. Kelley und Jonathan Shapiro hatten nichts mehr mit der Serie zu tun.
Ich hoffe sehr, dass die dritte Staffel wieder mehr wie die erste wird, auch wenn Kelley und Shapiro auch da nicht dabei sind.

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