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Welchen Filmkomponisten könnt ihr nicht leiden???


Gast Mana
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Empfohlene Beiträge

Achso... :-(

Sorry!!!

Absolut nicht mögen tu' ich auf jeden Fall ''Patrick Doyle'', musste mich für diese Aussage zwar schon etliche Male rechtfertigen aber der Mann hat nicht das was ein Komponist braucht, denn das ist bestimmt nicht Filme wie ''Mary Shelley's Frankenstein'' mit Samthandschuhen anzfassen oder ''Harry Potter''-Passagen dermaßen fehlzugestalten dass sogar lesfaulen Bücher-Verachtern (und zugleich Film-Fanaten) beim Lesen von Schwarz auf Weiss, ohne irgendwelche Nebengeräusche, emotional größere Schwingungen entgegenkommen!

Für mich ein absolut überbewerteter Film-Komponist der es auch sicherlich in naher Zukunft wieder schaffen wird starke, ergreifende Szenen wie einen Bad-One-Gag aus einer schlechten Sitcom aussehen zu lassen!

Ausnahme: Carlito's Way... Aber ein blindes Huhn findet auch mal ein Korn! Das ist eindeutig zu wenig!

Zum Schluss 'ne kleine Gegenfrage aus reinem Interesse: Ein kurzes Statement zur Forrest Gump-Komponie, falls man das jetzt hier in dieser Diskussion angreifen darf!?

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"Mary Shelley's Frankenstein" mit Samthandschuhen angefasst? Der Score ist eher zu pompös und aufdringlich für den Film. (Von CD hör ich ihn gerne) Doyles Pottermusik ist gut gemacht, nicht auf dem Niveau von Williams.

Empfehlung fürs Warmwerden mit Doyle: "Much ado About Nothing" - beim Amazon Marketplace öfter mal günstig zu bekommen.

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Mag deine Meinung sein, für mich ist er bis auf ''Carlitos Way'' keinem Film gerecht geworden! Irgendwie fehlt ihm die Experimentierfreudigkeit, bei ''M.S. Frankenstein'' wollte er ziemlich genau das bringen was der Betrachter von einem im nachhinein von Kritikern hochgelobten ''Frankenstein''-Streifen erwartet, doch nichtmal das konnte diese Fehlkomponie annähernd erfüllen! Bei vielen ''Kreatur''-Szenen lenkt die Musik fast immer von der ''Kreatur'' ab, aber da die perfekt gestaltete ''Kreatur'' nunmal die Hauptrolle in dem Film ist müssen Musik oder mindestens einzelne Klänge Aggressionen und Handlungen besagter ''Kreatur'' unterstreichen und eigentlich noch verstärken!

Entschuldige, aber eine Filmkomponie hat unter anderem die Aufgabe das Licht eines Films in jenen Schatten zu werfen inden er Story- bzw. Genrebedingt eingestuft oder einzustufen ist! Besonders bei einem Remake wie diese Horrorkultverfilmung eine ist!!! Deshalb ist da auch nicht allzuviel drauf zu geben wenn du, ohne gleichzeitig die dazugehörigen Filmszenen zu betrachten, die CD gerne hörst. So entsteht doch eine rein akkustische Auffassung der Filmkomponie die den eigentlichen Passagen des Films gar nicht richtig zuzuordnen ist. Das soll jetzt nicht irgendwie böse gemeint sein oder so aber es gibt auch einige Komponien die ich gerne im CD-Fach hab' und auch sehr gerne anhöre, aber das heisst noch lange nicht dass Sie auch die richtige bzw. gut genug für den gleichnamigen Film ist!

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1.) heißt es Komposition und nicht Komponie :)

2.)Pat Doyle ist einer der fähigeren Leute im Business, auch wenn nicht jeder Score ein absoluter Must-have ist.

3.) hab ich geschrieben, dass ich die Musik im Filmzusammenhang auch nicht so effektiv fand, allerdings weil sie sich genau gegenteilig zur "Samthandschuhe"-Symbolik verhält, die du angesprochen hast und stellenweise viel zu pompös ist (ein Problem, dass der Film aber auch ohne die Musik schon hat - es wird dadurch aber noch schlimmer.

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Bei vielen ''Kreatur''-Szenen lenkt die Musik fast immer von der ''Kreatur'' ab, aber da die perfekt gestaltete ''Kreatur'' nunmal die Hauptrolle in dem Film ist müssen Musik oder mindestens einzelne Klänge Aggressionen und Handlungen besagter ''Kreatur'' unterstreichen und eigentlich noch verstärken!

Ja, natürlich, am besten noch mit röhrenden E-Gitarren und Industrial Sounds, wie es sich für einen modernen Horrorfilm gehört. :)

Doyles Musik hätte mehr Wirkung erzielt, wenn sich Regisseur Branagh nicht in einer dermaßen überladen opulent-eitlen Selbstdarstellung ergangen hätte. Denn weder seine Figur noch die Aggression oder Handlungen der "Kreatur" sind Hauptfokus des Films bzw. des klassischen Frankenstein-Stoffes, sondern die Konsequenzen, die aus dem menschlichen Größenwahn entstehen... und der einfachen Suche nach Anerkennung und Liebe. Und in diesem Kontext gesehen ist Doyles Musik vom Konzept her genau richtig, wenn auch oft zu vorschlaghammermäßig, da er ständig gegen den optischen Overkill Branaghs ankämpfen muss.

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Ich werd irgenwie mit Dave Grusin nicht ganz warm! Seine Musik ist mir nie in einem Film positiv aufgefallen und auch was ich von ihm kenne: Das Klaviergeklimper aus DIE FIRMA und SCARLET LETTERS, der auf der FSM-Scheibe zu THE LAST RUN mit drauf ist find ich auch nicht wirklich frisch!

Vieleicht könnt ihr mich eines Besseren belehren!

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  • 4 Wochen später...

Was hat denn bitte A Beautiful Mind oder The New World - symphonisch gesehen - mit Titanic gemeinsam?

Man kann zwar durchaus erkennen, dass die drei allesamt von Horner stammen, aber das ist doch legitim. Ansonsten klingen sie doch durchaus unterschiedlich.

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"Reat Heat"

Du meinst wahrscheinlich "Red Heat", oder? :)

Zu dem Score sei angemerkt, dass Horner beim Main Title und End Credit das Lied "The Philosophers" von der Oktoberkantate von Prokofiev 1:1 übernommen hat. Anstatt den Chor russisch singen zu lassen (wie es im Originalstück der Fall ist), hat Horner hier den Chor durch ein simplen "Philosophy"-Gesang ersetzt. Der mittlere Teil des Scores ist ein bißchen synth-funky Mix, wo wiederum auch Anleihen aus seinem großartigen Score "Der Name der Rose" zu finden sind. Im Großen und Ganzen hält er ziemlich dünn her und zählt dadurch zu eines der schwächsten Werke des Komponisten. Dennoch höre ich doch ab und zu gerne mal rein. :gg:

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Gast Young-Eagle
@Y-Eagle: schonmal "frühe" Horner wie seine Star Trek Sachen, "Reat Heat" oder Prä-Titanic-Sachen wie "Casper" oder "Apollo 13" gehört? :)

Japp, "Legenden der Leidenschaft" ist z.B. auch einer meiner Lieblingsscores.

Mir geht's eher darum, dass er seit der Titanic-Zeit (bzw. darum herum) fast nur noch von sich selbst kopiert, anstatt zu komponieren. Das geht mir gegen den Strich, es ist alles nur noch das Gleiche und auch nicht gerade von hoher Qualität.

:gg:

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Gast Uwe Wortmann

Tja, James Horner ist irgendwann mal sehr berühmt geworden (man beachte meine Wortwahl) und kann es sich leisten, ein und die selbe leier am Stück zu schreiben. Solange der Regisseur es akzeptiert und es für gut genug befindet, hat Horner wohl nichts falsch gemacht, oder?

Ich mag auch diese Art von Horner, obgleich mir seine wuchtige, leidenschaftliche Art mehr gefällt (Star Trek, Rocketeer, etc.).

Hm, Young-Eagle, wenn Legend of the Fall zu deinen Lieblingswerken zählt, dann frage ich mich, was du an dem »Titanic-Gewurschtel« (!?) dann auszusetzen hast? Denn wenn ich mal meine Leidenschaft zu Horners Künste beiseitelege und ein neutrales Resümee ziehe, dann gehört Legend of the Fall jawohl auch - mit Ausnahme von ein paar Stücken - also im Gesamtbild - eher zur Kategorie seiner schwachen Werke.

Aber da du diese Aussage ja in ein etwas anderes Licht gestellt hast indem du behauptest, dass es nur noch von sich selbst kopiert, ist das doch ein ganz anderer Sachverhalt, als man vorher vermutete. Ich meine damit nicht, dass du Unrecht hast, nein, im Gegenteil. Aber mich stört es nicht und es ist eben nicht das gleiche. Aber Qualität sinkt somit nicht. Höchstens die Originalität.

Ich denke einfach, dass Horner vielleicht nicht mehr diesen Wert auf Erfolg legt, sondern einfach mal in Ruhe das machen kann, was ihm gefällt. Und solange es angenommen wird, ist es doch legitim.

Ob es dir dann gefällt oder nicht ist eine andere Sache. Aber deswegen gleich eine derart heftig abwertende Aussage machen? Naja, jeder so, wie er es kann.

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Ohne jemandem auf die Füße treten zu wollen hätte ich anzubieten:

1. Francesco de Masi (Fuga del Bronx, Thunder, Cobra mission...)-Grottenmusik zu Grottenfilmen, obwohl der Mann einige Italo-Western ja ganz passabel vertont haben soll

2.Randy Edelman, hat seit "Indian in the cupboard" bei mir versch***en

3.Nelson Riddle, El Dorado war nur in compilation mit Custerof the West zu ertragen

Eine gute Nacht wünscht

Peter-Anselm

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  • 4 Monate später...

Ich gehe als Neuling mal davon aus, dass der Thread im Sinne von "Die Werke welches Komponisten könnt Ihr nicht leiden?" zu verstehen ist, oder?

Naja, da gibts bei mir auch so einige (viele wurden schon genannt):

- Graeme Revell (Ausnahme: der Score zum zweiten "Riddick"-Film... hatte einige gute Einfälle)

- Steve Jablonski

- Gustavo Santaolalla: lässt sich das wirklich noch unter den Begriff "(Film-)Musik" subsumieren? :mad:

- Edward Shearmur (Ausnahme: Sky Captain and the World of Tomorrow)

- Harald Kloser: dass Roland Emmerich für diesen Amateur seine Kooperation mit David Arnold aufgegeben hat, werde ich ihm niemals verzeihen

- Thomas Newman : ja, sorry, aber ich bin nun mal nicht der Typ, dem das Schwelgen in Romantik und gefühlsduseliger Musik zusagt, wenn man wie ich eher zu Sci-Fi, Fantasy, Horror, Abenteuer- oder Action-Filmen und der zugehörigen Musik tendiert, ist vielleicht nachvollziehbar, dass die Art von Musik nicht unbedingt meinen Geschmack trifft. Das ist mir alles zu "lahm" und zurückhaltend. (Ausnahme: American Beauty, kann zwar nicht genau erklären, warum, aber die Musik hat mir gefallen) ;)

- Hans Zimmer: Stichwort "Media Ventures", trägt meiner Einschätzung nach nachhaltig Mitschuld am Niedergang der "klassischen" Art, Filmmusik zu komponieren. Ausnahme: Gladiator - der einzige Score von ihm, der für mich unbestreitbar gewisse Qualitäten besitzt.

Das ist natürlich alles nur meine ganz persönliche Meinung ohne jeglichen Anspruch auf Verabsolutierung :mad:

Gruss

L.

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Gast Stephan Eicke

Ja, Leto, dem kann ich mich soweit anschließen.

-Graeme Revell

- Steve Jablonsky

- Gustavo Santaolalla

- Harald Klo

- Hans Zimmer

- John Powell

- HARRY!!! GREGSON!!! WILLIAMS!!!

- Antonio Pinto

- Randy Edelman

- David Newman (obwohl es auch hier Ausnahmen gibt, da ist es mit meiner Aversion noch nicht so schlimm)

- James Newton Howard (sein Stil sagt mir einfach nicht zu)

- Klaus Babyface Badelt

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Gast Stephan Eicke

- Alan Howarth (nur Synths- Kram)

- Charlie Clouser (nur Rock/Metal)

- Christophe Beck (hats ja mit dem Orchester auch nicht so)

- Craig Armstrong (ebenfalls- dünne Kompositionen, Synths)

- David Arnold (finde seine Bond- Sachen grausam)

- David Julyan (laaangweilig)

- Francesco DeMasi (entweder in den späten Jahren Synths- Mist oder Plagiate bei früheren Scores z.B. CONCERTO PER UNA PISTOLA SOLISTA klingt wie Tschaikowskys 1. Klavierkonzert in 1:1 kopie)

- Geoff Zanelli (dasselbe wie bei Beck)

- Harry Manfredini (grauenhafte Synths Scores)

- Harold Faltermayer (Synths, Synths, Synths...)

- James L Venable (SCARY MOVIE 4 war langweilig, kompositorisch dünn, mit x- KoKomponisten)

- James Michael Dooley (dasselbe wie Beck)

- John Carpenter (Synths, Synths, Synths- sind ja auch nur geräuschkulissen und Sounds)

- John Murphy (mitm Orchester hat ers nicht so...)

- Jonathan Elias (braucht dutzende Synths um handwerkliche Schwächen zu kachieren)

- Marcelo Zarvos (dasselbe wie Beck)

- Mark Mancina (ebenfalls)

- Nick Glennie- Smith (auch- mag seinen Stil nicht)

- Paul Haslinger (Synths, Rock- aber alles andere als qualitativ hochwertig)

- Paul Hertzog (Synths, Synths, Synths...)

- Reinhold Heil und Johnny Klimek (Synths und dieselben Schwächen wie Beck und Co.)

- Robert Rodriguez (Rock- Kram und null Können in Orchester-Komposition)

- Sean Callery (wumm wumm wumm- zuviel Synths)

- Trevor Rabin (MV...)

- Tyler Bates (zuviel Synths und Rock)

Das dürften jetzt alle gewesen sein.

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- Alan Howarth (nur Synths- Kram)

- Charlie Clouser (nur Rock/Metal)

- Christophe Beck (hats ja mit dem Orchester auch nicht so)

- Craig Armstrong (ebenfalls- dünne Kompositionen, Synths)

- David Arnold (finde seine Bond- Sachen grausam)

- David Julyan (laaangweilig)

- Francesco DeMasi (entweder in den späten Jahren Synths- Mist oder Plagiate bei früheren Scores z.B. CONCERTO PER UNA PISTOLA SOLISTA klingt wie Tschaikowskys 1. Klavierkonzert in 1:1 kopie)

- Geoff Zanelli (dasselbe wie bei Beck)

- Harry Manfredini (grauenhafte Synths Scores)

- Harold Faltermayer (Synths, Synths, Synths...)

- James L Venable (SCARY MOVIE 4 war langweilig, kompositorisch dünn, mit x- KoKomponisten)

- James Michael Dooley (dasselbe wie Beck)

- John Carpenter (Synths, Synths, Synths- sind ja auch nur geräuschkulissen und Sounds)

- John Murphy (mitm Orchester hat ers nicht so...)

- Jonathan Elias (braucht dutzende Synths um handwerkliche Schwächen zu kachieren)

- Marcelo Zarvos (dasselbe wie Beck)

- Mark Mancina (ebenfalls)

- Nick Glennie- Smith (auch- mag seinen Stil nicht)

- Paul Haslinger (Synths, Rock- aber alles andere als qualitativ hochwertig)

- Paul Hertzog (Synths, Synths, Synths...)

- Reinhold Heil und Johnny Klimek (Synths und dieselben Schwächen wie Beck und Co.)

- Robert Rodriguez (Rock- Kram und null Können in Orchester-Komposition)

- Sean Callery (wumm wumm wumm- zuviel Synths)

- Trevor Rabin (MV...)

- Tyler Bates (zuviel Synths und Rock)

Das dürften jetzt alle gewesen sein.

Tja...da hat wohl meine Zusammenstellung nichts genützt...;)

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Ich kann absolut nicht leiden:

Doyle

Trevor Rabin

James Newton-Howard ist so in der Mitte, ing ong war super aber Waterworld war wiederum schlecht...

James Newton Howard ??? Nicht dein Ernst oder?? Waterworld schlecht?? Jetzt versteh ich die anderen wie sie reagiert haben als ich mal geschrieben hab, dass ich "Legend" nicht mag...;)

Ich persönlich mag Randy Edelman nicht...erst recht versteh ich nicht, wie Rob Cohen so verliebt in den Mann bzw. seine Musik sein kann. Noch schlimmer ist, dass er Randy in einem Interview zu "Dragonhear" mal mit John Williams verglich. Zugegeben, die Musik war nett, das Thema ist sehr schön, ich höre es gerne...aber hört man sich "xXx" oder so nen Scheiß an...ich kann mir nicht vorstellen, dass das im Board mehr als 5 Leute gerne hören.

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Gast
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