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Mephisto

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  1. Man wird ja fast erschlagen von der momentanen Young-Welle. Die Varèse-Club-CD von "The Tall Men" gibt es noch bei Colosseum und ist auch vollständig. Der Film ist ein herrlicher Breitwand-Viehtrieb-Western und Youngs schwelgerische Musik den Bildern absolut angemessen, aber letzten Endes ohne den ganz klaren Western-Touch.
  2. Sind die CDs denn noch eingeschweißt?
  3. Gehört habe ich weder etwas von der Reihe, noch aus der Reihe, ich halte solche Aktionen jedoch für mehr als bedenklich, wenn man sich den Vorsatz dieser Serie einmal durchliest: "überkommene Hörgewohnheiten aufzubrechen"? Diese Musik entstand ebenso aus einer ästhetischen Richtung wie die Musik Max Richters. Wenn ich mit den musikalischen Mitteln solcher Epochen ein Problem habe wie der oft streng an Formen orientierten Klassik, der schlwegerischen Romantik oder der harschen Moderne, dann ist es absolut unsinnig, Werke zu nehmen und sie ihrer musikalischen Identität zu berauben, damit das bornierte Herdenverhalten des ignoranten und unaufgeschlossenen Publikums bedient und eine Auseinandersetzung mit der Kultur um jeden Preis vermieden wird. Hervorragendes Beispiel ist diese grässliche Stück "The 5th" von David Garret, das angeblich auf Beethovens 5. Symphonie basiert, sich jedoch außer dem berühmten Terzenfall und einigen melodischen Anleihen anhört wie schlechter Hans Zimmer mit Solovioline. Die Genialität dieses Werkes (Beethovens 5.) wie der ewige Aufbruch aus dem Dunkel zum Licht, die akribische motivische Arbeit, der geniale Umgang mit der Form kommen in "The 5th" nicht zum Ausdruck, demzufolge hat dieses Stück auch nicht mehr wirklich etwas mit der 5. Symphonie von Beethoven zu tun. Es gibt nur einen Weg, sich mit der historischen Kunstmusik angemessen zu befassen: Sie hören! Und zwar in Aufnahmen, die zumindest versuchen, den Geist des jeweiligen Werkes einzufangen und keine Techno-Beats drüberkleistern oder Symphonien, die eine Stunde dauern, auf 3 Minuten lange Popnummern zu reduzieren. Wenn dann der Funke überspringt, kann man sich ja weitere Aufnahmen, vielleicht die Noten kaufen oder etwas über die Komponisten lesen (wie wir es ja auch hier mit der Filmmusik machen), aber letzten Endes geht bei Musik ums Hören und die damit verbundenen Emotionen. Daher kaufe man sich lieber erst einmal Vivaldis "Vier Jahreszeiten" im Original und wenn einem das zusagt, einfach noch mehr Vivaldi-Werke.
  4. Hat das nicht auch Lukas Kendall mal gesagt? "Moross klingt für mich immer gleich, aber hat Spaß gemacht, seinen "Tom Sawyer"-Score zu verlegen!"
  5. Also wenn sie das mt "Conan the Destroyer" vorhaben, dann sind die in 100 Jahren noch nicht fertig
  6. Die "Battlestar Galactica" werde ich mir aus Gründen der Vollständigkeit anschaffen, der Moross ist Pflicht! Ich bin ja so froh, dass sich im Golden Age-Bereich momentan wieder rege etwas tut ("Shane", die Kritzerland-Veröffentlichungen)
  7. Also wenn's Dir auch ein bisschen um die Musik geht, nimm doch den hier : Der unsichtbare dritte Das sind dieselben Originalaufnahmen, die auch die Intrada enthält.
  8. Heißt das, der Addison bietet 50er-Horrormusik für einen 80er-Film?
  9. Besten Dank! Um diese Box habe ich bisher immer einen Bogen gemacht, weil die Rozsa-Musik anscheinend doch nicht isoliert enthalten ist, aber ein weiterer kompletter Stummfilm dürfte da einiges wett machen
  10. "The Sword and the Sorcerer" interessiert mich wirklich, aber bei "Tales of an Ancient Empire" müsste ich dreifach überlegen...Techno, Gitarren. Aber danke für die Info, die wäre sonst komplett an mir vorbei gegangen
  11. Danke für die Antwort! Ich habe diese Musik ebenfalls noch nicht, insofern ist die vorgemerkt
  12. "Missing in Action" ist tatsächlich ein sehr spannungslastiger Film. Solche Szenen aber, in denen Norris in Zeitlupe aus dem Wasser auftaucht und dreckig lachende Vietnamesen abknallt, zeigen jedoch die wahre Intention des Films, die heutzutage allerdings ins Parodistische abgleitet. In anstrengenden Prüfungsphasen gebe ich mir sowas ganz gerne, daher stapeln sich bei mir zu Hause neben diversen angesehenen Filmen auch einige Norris-Streifen und ähnlich gelagerte Cannon-Werke. Gibst Du Dir auch noch Teil 2 und 3?
  13. Ist die relativ vollständig?
  14. Da kann ich ja beruhigt aufatmen, denn den Kaplan/Harline-Doppeldecker habe ich bereits...
  15. Kritzerland haut wirklich eine Perle nach den anderen raus
  16. Das ist eine gute Frage, die ich nicht beantworten kann, da ich die CD nicht habe. Aber abgesehen von Williams - Goldsmith bietet da auch keinen Kaufanreiz?
  17. Der Kommentar, dass sich die Musik wie "Goldsmith und Williams der 70er" anhört, bildet für Dich keinen Kaufanreiz?
  18. Emotionale Schieflage UND Auszug aus der Wohnung gleichzeitig? Ich hoffe, es ist alles in Ordnung...
  19. Da T. E. Lawrence tatsächlich gelebt hat und sein Schaffen und Wirken tatsächlich epische Ausmaßen annahmen, habe ich in diesem Fall gar kein Problem mit einem neuen Film - insebsondere, wenn er von Werner Hezog kommt (wie gerne hätte ich Kinski als Lawrence gesehen ) So ähnlich wie Peter O'Toole sieht Pattinson dem Protagonisten allerdings nicht.
  20. Von Fried habe ich bisher nur die "U.N.C.L.E."-Musiken, aber die sind in der Tat nicht ohne Charme.
  21. Also 15 Seiten sind immer noch zu wenig. Ich würde Dir raten, eine bestimmte Musik eines bestimmten Komponisten herauszusuchen und an Hand zwei oder drei bestimmter Szenen den Einsatz der elektronischen Mittel untersuchen. Alleine mit der Ausgangssituation des Films, der Szenenanalyse, der Analyse der Musik und dem Fazit hast Du genug zu tun.
  22. Wie viele Seiten muss die Arbeit denn umfassen? Wenn es sich unter 200 Seiten bewegt und Du auf die wesentlichen Aspekte eingehen willst, dann ist es schlichtweg zuviel, sich über die komplette Geschichte elektronischer Elemente der Filmmusik mit all ihren Aspekten zu widmen. Es würde sich viel eher anbieten, elektronische Elemente im Schaffen eines Komponisten in Hinblick auf den technischen Wandel und dessen kompositorische Entwicklung zu untersuchen. Jerry Goldsmith wäre da natürlich ein Super-Beispiel oder aber Wendy Carlos und sonst Oskar Sala, der Dir ja durch "Die Vögel" bekannt sein dürfte und der z.B. schon in den 60ern komplett elektronische Musik für Filme komponierte. Seine Musik zu "Der Würger von Blackmoore" findest Du auf Kriminalfilmmusik Vol.4
  23. Horners Stil setzt sich aus vielen Vorbildern - insbesondere der russischen romantischen Komponisten - zusammen. "Filmmusik" selbst ist kein "Stil" an sich, weil schlichtweg alles Filmmusik sein kann. Ich werde ja nicht müde, seit mehreren Jahren darauf hinzuweisen, dass schon seit Jahrzehnten Musik für den Konzertsaal komponiert wird, die auch "nach Filmmusik" klingt (Man höre sich nur meinen letzten Beitrag im Forumspiel "Tracks und Adjektive" an). Im Übrigen hat Horner ein Konzertwerk geschrieben: Spectral Shimmers
  24. Wenn man zusätzlich bedenkt, dass der Mann nur sehr wenig Zeit dafür hatte, ist es beachtlich, was für eine abwechslungsreiche Musik in größtenteils orchestralen Gewand entstand. Man wird schon fast wehmütig, wenn man bedenkt, dass 'solche' Musik noch vor sechs Jahren geschrieben wurde...oder dass es schon sechs Jahre her ist, als solche Musik komponiert wurde. Und am Wochenende noch den Steiner?
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