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TOP 10 Movies of the Month
Sebastian Schwittay antwortete auf Sebastian Schwittays Thema in Film & Fernsehen
Ich hatte es mir als durchlaufenden Thread vorgestellt. Wer Interesse hat, postet hier einfach am Ende des Monats seine Favoriten. Wer weniger Filme schaut, kann auch nur seine liebsten drei oder fünf posten. Bei mir waren es halt im November 26 Filme, deswegen eine Top 10. Hmm, es gibt sicher einige Schwerpunkte (amerikanischer und europäischer (v.a. italienischer) Genrefilm, bevorzugt 70er und 80er Jahre) aber ich versuche dennoch, ein möglichst breites Spektrum abzudecken. Wird in meiner Favoritenliste ja auch ganz gut deutlich: da steht Blaxploitation (TRUCK TURNER) und Hongkong-Action (NINJA THUNDERBOLT) neben Visconti und Dominik Graf. Wichtig ist mir momentan, möglichst viel zu schauen. Ich habe mich lange Zeit künstlich reduziert beim Filme schauen, in der irrtümlichen Annahme, mich auf den einzelnen Film länger und intensiver einlassen zu können. Aber mittlerweile denke ich, dass ein "Mehr" an Filmen auch ein "Mehr" an Perspektive bedeutet - und die Favoriten bleiben sowieso und arbeiten in der Erinnerung genauso stark weiter, unberührt von der Zahl an Filmen, die sonst noch dazukommt. -
Welche handsignierten Soundtracks besitzt ihr?
Sebastian Schwittay antwortete auf waldgeists Thema in Filmmusik Diskussion
Sehr schön, besonders das GOE-Booklet! -
Seid ihr zufrieden?
Sebastian Schwittay antwortete auf Marcus Stöhrs Thema in Neuigkeiten / Feedback / Begrüßung
Also ich denke, ich habe seinerzeit ausreichend und nachvollziehbar untermauert, was ich an JUPITER ASCENDING so blass fand. Mich hier jetzt wieder als oberflächlich aburteilendes Arschloch hinzustellen, finde ich etwas unfair. -
In Analogie zur (fast) gleichnamigen Facebook-Gruppe starte ich mal einen kleinen Monats-TOP-10-Thread. Teilt hier einfach eure 10 (oder auch 5) liebsten Filmsichtungen des Monats - egal, ob Erstsichtung oder Wiederentdeckung. Mein November: 1. CHERRY 2000 (Steve De Jarnatt, USA 1987) (surreal übersteigertes und zugleich herzerwärmend romantisches Meisterstück des 80er-US-Actionkinos) 2. SINFONÍA ERÓTICA (Jess Franco, F/ESP 1980) (dunkelromantische Ausschweifungen auf ländlichem Anwesen; erst mein dritter Franco, und schon einen neuen Lieblingsfilm entdeckt) 3. THE HOUSE OF THE DEVIL (Ti West, USA 2009) (eine Babysitterin fällt in einem abgelegenen Landhaus einem Satanskult zum Opfer; steigert sich langsam aber stetig zu einem unfassbaren Finale) 4. NINJA THUNDERBOLT (Godfrey Ho, HK 1984) 5. MERVEILLEUSE ANGÉLIQUE (Bernard Borderie, F/I/BRD 1965) 6. DER FAHNDER: NACHTWACHE (Dominik Graf, D 1993) 7. L'INNOCENTE (Luchino Visconti, I/F 1976) 8. THE LAST DRAGON (Michael Schultz, USA 1985) 9. NO, IL CASO È FELICEMENTE RISOLTO (Vittorio Salerno, I 1973) 10. TRUCK TURNER (Jonathan Kaplan, USA 1974)
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Die gibt es auf seiner Seite fast alle komplett zum Anhören: http://christophergordon.net/RugbyWorldCup.html http://christophergordon.net/BassTromboneConcerto.html (Anspieltipp ist hier der dritte Satz!) http://christophergordon.net/PeaceonEarth.html Zum Hornkonzert gibt es einen Blog, auf dem Gordon den Entstehungsprozess des Werks dokumentiert hat. Das Konzert ist aber - im Gegensatz zu den stürmischen Sachen oben - eher ein ruhiges und entspanntes Werk. Auf dem Blog gibt's auch eine Aufnahme der Performance: http://hornconcerto.net/?p=1199
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Sebastian Schwittay antwortete auf Scorechasers Thema in Film & Fernsehen
Wobei ARRIVAL aber auch eine riesige Hollywood-Studioproduktion ist - und ebenso fett vermarktet. Unscheinbar ist definitiv anders. -
Die von Markus und Luke angeführten Scores kennste aber schon auch alle, oder? Gerade MUCH ADO ABOUT SOMETHING auf dem GIFT OF LIGHT-Sampler dürfte filmmusikalisch zum Allerbesten gehören, was es seit 2000 zu hören gab. Und dann sind da ja noch die zahlreichen Event-Musiken, z.B. für den Rugby World Cup 2003, und natürlich die großartigen Konzertwerke, v.a. die Concerti für Horn und Bassposaune. Das fegt einen schon weg.
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BackLot Music: Abel Korzeniowski - NOCTURNAL ANIMALS
Sebastian Schwittay antwortete auf horner1980s Thema in Scores & Veröffentlichungen
Ich möchte meine Beschreibungen der zweiten Kategorie (grüblerisch, Affekt-geprägt) um "sensibel" ergänzen. Christopher Gordon scheint z.B. kein verschlossener Grübler zu sein, der in seinen Abgründen wühlt, aber er ist unwahrscheinlich sensibel für die vielen feinen emotionalen Schattierungen, die Musik in der Lage ist, auszudrücken. Ist aber letztlich auch eine Form der Affekt-Geprägtheit. -
BackLot Music: Abel Korzeniowski - NOCTURNAL ANIMALS
Sebastian Schwittay antwortete auf horner1980s Thema in Scores & Veröffentlichungen
Es ist Persönlichkeit. Ausgeglichene Menschen werden wohl in erster Linie zu ausgeglichener Musik tendieren - grüblerische, Affekt-geprägte Menschen eher zum Verschlungenen und Komplexen. Meine Überzeugung ist allerdings, dass Musik - zumindest die, die halbwegs ernst gemeint ist - schon eher von und für Menschen gemacht ist, die in letztere Kategorie fallen. -
BackLot Music: Abel Korzeniowski - NOCTURNAL ANIMALS
Sebastian Schwittay antwortete auf horner1980s Thema in Scores & Veröffentlichungen
Aber ich genieße sie doch "einfach so". Das musiktheoretische Fundament dient mir nur dazu, Dinge in Worte zu fassen. Ich mag harmonisch reichhaltigere Musik in erster Linie, weil sie mehr meinem Gefühlsleben entspricht (nicht, weil ich so tief in der musiktheoretischen Materie stecke). -
Was habt ihr zuletzt gesehen?
Sebastian Schwittay antwortete auf Scorechasers Thema in Film & Fernsehen
Wenn es sich um Sachen wie X-MEN: APOCALYPSE handelt, würde ich sagen: nein. Die bieten nicht mehr Abwechslung und "Musik" als ARRIVAL. -
Ich kann ja echt verstehen, wenn DOCTOR STRANGE, JURASSIC WORLD oder DAWN OF THE PLANET OF THE APES viele Sympathien entgegen schlagen, das sind teilweise wirklich ordentliche, runde Scores. Aber was die Fans an einer so banalen Soße wie JUPITER ASCENDING finden, ist mir echt ein Rätsel. Wahrscheinlich das gleiche wie an Ottmans letztem X-MEN: es ist großorchestral.
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Scorsese hat aber - im Gegensatz zu beispielsweise Ridley Scott - schon ein ausgezeichnetes Gespür für Musikeinsatz in seinen Filmen. SHUTTER ISLAND war ja z.B. der Ultra-Oberhammer, auch ohne Shore.
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- kim allen kluge
- katherine kluge
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Ich höre gerade folgendes Album...(Teil 2)
Sebastian Schwittay antwortete auf Marcus Stöhrs Thema in Filmmusik Diskussion
Doch doch, aber das ist kein Score. Fünf Jazz-Standards, von Silvestri arrangiert. -
Das Cellokonzert ist nett, bleibt aber auch etwas an der Oberfläche (ist ein bisschen ziellos und weiß nicht so recht, wohin mit sich), aber das Klavierkonzert kenne ich noch nicht. Bin gespannt! "Mythic Gardens" auf YouTube: Zu wenige Kontraste zwischen den einzelnen Sätzen und auch in den melodischen Einfällen etwas beliebig.
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Scorsese wird wahrscheinlich wissen, was er tut.
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Danke für deine detailierten Ausführungen! Ich verstehe, was du meinst. Greenwoods Musik ist selbst in den Dur-Passagen melancholisch und von Gefühlen der Unsicherheit und des "Weltekels" geprägt. Richtig fröhlich und ausgelassen wird es bei ihm in keiner Sekunde. Wenn es "aktiver" wird, tendiert es eher in Richtung Aggression oder Wahn. INHERENT VICE ist insgesamt etwas weniger abgründig als THERE WILL BE BLOOD oder THE MASTER, aber gerade im Shasta-Fay-Material trotzdem sehr melancholisch und introvertiert - trotz der absoluten Schönheit des Klangs. (INHERENT VICE ist übrigens weder Dur noch moll, sondern oktatonisch - eine eigenständige Tonleiter, die nix mit Dur und moll zu tun hat. Klingt aber sehr drängend und "psychologisch".) "Chryskylodon Institute" gefällt mir bei INHERENT VICE auch weniger als die Shasta-Fay-Tracks. Ist auch mir ein bisschen zu minimal. In THE MASTER gibt es einen konzeptionell ganz ähnlichen Track, "Alethia" (quasi das Schwester-Stück zu "Chryskylodon"), der ist aber vielschichtiger und abwechslungsreicher. Kannst ja mal reinhören, falls du Interesse hast: Was das Hitchcock-herrmannesque bei INHERENT VICE betrifft: absolute Zustimmung! Aber magst du Herrmann nicht? Ja, THERE WILL BE BLOOD ist natürlich schwierig, wenn man mit dem Klang von Solo-Streichern oder einem Streichquartett nichts anfangen kann. Ist halt ein sehr purer Klang und nicht von der samtenen Weiche eines orchestralen Streicherklangs. Aber "Future Markets" verwendet schon ein ganzes Streichorchester, wenngleich natürlich ein eher kleines. Hat aber trotzdem ordentlich "Wumms", finde ich. Und zu H.W.: "Sterbensschön von sich selbst ergriffen", besser hätte ich es auch nicht formulieren können! Hervorragend!
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BackLot Music: Abel Korzeniowski - NOCTURNAL ANIMALS
Sebastian Schwittay antwortete auf horner1980s Thema in Scores & Veröffentlichungen
Das ist ja auch keine kognitive Entscheidung von mir, nach dem Motto: mimimi, ich mag nur harmonisch reichhaltige Musik mit vielen verminderten und übermäßigen Akkorden, weil's eben kultivierter ist. Es ist eher ein ganz basales Affekt-Gefühl, das mich in harmonisch abwegigerer Musik mehr "aufgehen" lässt. Viele verminderte und übermäßige Harmonien - oder auch andere harmonische Einfärbungen, die das reine Dur und moll übersteigen - entsprechen einfach mehr meiner Gefühlswelt. Ich bin kein einfacher Mensch, ich bin förmlich zerrissen von widersprüchlichen Emotionen, und das bringt harmonisch komplexere Musik für mich einfach besser rüber. Korzeniowskis Musik ist mir zu ausgeglichen und klar. Das entspricht einfach nicht meinem Charakter und meinem Bedürfnis nach musikalischer "Grübelei". Dank meiner Musikkenntnisse kann ich das halt in Worte fassen. Es ist aber nichts weiter als eine nachträgliche Beobachtung dessen, was mir gefällt und was nicht. -
Ich höre gerade folgendes Album...(Teil 2)
Sebastian Schwittay antwortete auf Marcus Stöhrs Thema in Filmmusik Diskussion
[amazon=B01MEG6FUW][/amazon] ALLIED (Alan Silvestri) Silvestri hat in den letzten zehn Jahren schon viel ödes Zeugs geschrieben, aber ALLIED dürfte nun der absolute Gipfel der Langeweile sein. Uninspirierte Suspense-Passagen mit billigen Synth-Beats (Track 1 und 3), monotone Liegetöne der Streicher (Track 2) - und in den restlichen Tracks ein liebliches, aber doch recht kitschiges und schablonenhaftes Liebesthema (erstmals in Track 4). Mit 28 Minuten Score-Spielzeit schon viel zu lang. -
Veröffentlichung Sony Classical: Alan Silvestri - ALLIED
Sebastian Schwittay antwortete auf Grubdos Thema in Scores & Veröffentlichungen
Sehe ich ähnlich.