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Soundtrack Board

Sebastian Schwittay

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  1. Wirklich stark! (Sehr viel minimaler oder weniger wirkungsvoll als 3:10 TO YUMA finde ich das auch nicht unbedingt, @ SoundtrackComposer.)
  2. Ja! (Auch wenn mir die preußisch-analfixierten Forums-Archivare hier bestimmt widersprechen werden. )
  3. Und? Ich kann Eisselmanns Kritik schon sehr gut nachvollziehen. Gerade die Verabschiedungsszene im Schlafzimmer fand ich schon grenzwertig kitschig - Coopers spätere Reaktion auf die Videobotschaften seiner Kinder dann aber wieder sehr stark. Insgesamt fährt INTERSTELLAR schon ein gehöriges Maß an Sentimentalität auf, das so in den vorherigen Nolan-Filmen nicht vorhanden war. INCEPTION war sicher auch emotional, aber eleganter, da abstrakter. INTERSTELLAR reitet schon auffallend stark auf dem emotional aufgeladenen Bild des unkorrumpierbaren amerikanischen Helden herum, dem die heilige christliche Institution der Familie über alles geht. Bildmotivisch aufgeladen wird das alles noch vom "Haus im Kornfeld" - das weckte schon beinahe unangenehme Erinnerungen an ähnliche, christlich geprägte Konzepte in SIGNS. Sobald es ins All geht, gewinnt der Film massiv. Alles davor ist aber - auch meiner Meinung nach - eher platter Ami-Kitsch und sicher das filmisch Oberflächlichste, was Nolan bisher gemacht hat.
  4. Das ist dann aber eine Schwachstelle des Films - nein, eigentlich sogar eine recht unverschämte Verarschung des Publikums. Da fünfdimensionaler Raum eh nicht konkret erfassbar ist, kann man die Nebulösität des Konzepts nutzen, um jeden erdenklichen Sachverhalt zu inszenieren. Letztlich hätte er sich auch zu Mickey Maus verwandeln können, irgendwie möglich wäre das auch gewesen.
  5. Wie kann er denn aus dem schwarzen Loch ( Punkt A ) zum Wurmloch ( Punkt B ) gelangen? Wo ist die Verbindung zwischen beiden Löchern?
  6. Die Frage sollte eigentlich nur unterstreichen, wie wenig Grundlagenwissen ich im naturwissenschaftlichen Bereich habe. Dass Raum und Zeit nicht voneinander zu trennen sind, erschließt sich mir zum Beispiel nicht. Raum kann ich in allen Richtungen durchschreiten, Zeit nicht. Nun zu INTERSTELLAR. Eine Frage, die sich mir stellt, ist zum Beispiel: Wieso kommt Cooper in der Nähe des Saturn wieder aus dem schwarzen Loch heraus? In Saturn-Nähe war das Wurmloch, durch die die Crew in die andere Galaxie gelangt ist, nicht das schwarze Loch Gargantua.
  7. Was ist Quantenmechanik? Wir könnten ja einen Thread mit Fragen zum Film aufmachen. Wegen Spoiler-Gefahr soll halt einfach niemand reinschauen, der den Film noch nicht gesehen hat.
  8. Dafür redest du aber auffallend selten über die Musik. Ich lese von dir nur Ausführungen über das Medium.
  9. INTERSTELLAR (Christopher Nolan) Ein spektakulärer Film, der mich durchaus (vage) beeindruckt, allerdings nicht nachhaltig fasziniert hat. Dafür fehlt mir einfach der Hochschulabschluss in Astrophysik. Ich verstehe viele Aspekte des Films einfach nicht. Ich möchte Nolan nicht vorwerfen, dass er sich verzettelt hat - aber INCEPTION hat auf mich einen logischeren, konsistenteren Eindruck gemacht. Aber wie gesagt, vielleicht bin ich einfach nur zu blöd. Schade jedenfalls - das Kinoerlebnis war toll, aber letztlich unbefriedigend. Ich habe kein Problem damit, wenn ein ohnehin eher frei strukturierter, assoziativer Film am Ende Rätsel aufgibt (Stichwort Lynch), aber bei Nolans rationalistischem, technokratischem (ja!) Kino möchte ich am Ende doch einwandfreie logische Schlüsse präsentiert bekommen. Zimmers Musik funktionierte im Film hervorragend. Obwohl das Konzept doch sehr an KOYAANISQATSI angelehnt ist, ist es doch letztlich der Score, der die größte Rolle im Film gespielt hat. Auf CD möglicherweise zu minimal, als FILMmusik aber Oscar-verdächtig. Durchaus der beste Zimmer seit Jahren.
  10. Geht es diesen Vinyl-Fetischisten überhaupt noch um die Musik? Schade, dass eine so großartige Musik hier zum reinen Sammelobjekt degradiert wird.
  11. Wer aus dem Rhein-Main-Gebiet kommt, kann "sub rosa" am 29.11. auf dem Festival des deutschen Kinos FILMZ in Mainz sehen. Mehr Infos hier: http://www.filmz-mainz.de/2014/11/29/sub-rosa-1200-uhr-gutenberg-museum/
  12. Eben! Und THE FORCE AWAKENS klingt nicht nach charmant pulpigem, reißerischem 40er-Serial, sondern nach McDonalds-Merchandise. Der Titel versprüht eine seltsame Sterilität - mich lässt er jedenfalls völlig kalt.
  13. Insbesondere nicht PROMETHEUS - sein bislang einziger Horrorscore und einziger Anhaltspunkt, wie POLTERGEIST klingen könnte. Aber spar dir die Mühe, Babis.
  14. Spontane Reaktion meinerseits: kein besonders schöner Titel. Irgendwie platt und allgemein. Klingt eher wie ein drittklassiger Fan-Roman.
  15. Beltramis I, ROBOT hast du hoffentlich doppelt.
  16. Ja, dachte ich mir vorhin auch schon.
  17. Der Horrorthriller SHOCK TREATMENT (1964), mit der hervorragenden Musik von Jerry Goldsmith, ist letzte Woche in Deutschland auf DVD erschienen (dt. Titel: "Der Mörder mit der Gartenschere"): SHOCK TREATMENT (Denis Sanders, 1964)
  18. Konnte ich leider noch nicht testen, mache ich aber bald. ------------------------------- In den letzten Tagen neu: LOST HIGHWAY (David Lynch, 1997); MULHOLLAND DRIVE (David Lynch, 2001); INLAND EMPIRE (David Lynch, 2006) Gibt es jetzt bei amazon.de für unschlagbare 10,97 Euro (die BD- oder die DVD-Box). TWILIGHT ZONE - Season 2 (1960 - 1961) EDWARD SCISSORHANDS (Tim Burton, 1990) CONVOY (Sam Peckinpah, 1978)
  19. Langweiliges Cover, aber: mit 45 Minuten mal ein erfreulich knapper Albumschnitt. (Vielleicht hat der Film aber ohnehin nicht mehr Score.)
  20. Die religiöse Thematik des Films bietet eine interessante Grundlage für die Musik - bin sehr gespannt, in welche Richtung Shore gehen wird. DOUBT war ja schon sehr originell.
  21. Neben THE FRIGHTENERS auch so ein notorisch unterschätzter Elfman-Score der 90er.
  22. Ab Minute 3 (also ab Einsatz des Holz-/Streicher-Ostinatos) gefällt es mir durchaus auch recht gut. Das Konzept scheint etwas in Richtung Philip Glass zu tendieren, insbesondere der Einsatz der Orgel. Bin weiterhin sehr gespannt.
  23. Ein Unding, dafür dann immer noch fast 30 Euro zu verlangen.
  24. Streitenfeld dürfte bei PROMETHEUS durchaus das derzeit (und bei diesem Regisseur) Möglichste rausgeholt haben. Sicher erreicht der Score nicht ansatzweise Goldsmiths ALIEN, aber er hat ein gewisses Niveau auch nicht unterschritten. Eine solide, stimmungsvolle Musik.
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