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Alle Inhalte von Sebastian Schwittay
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Die Suite ist von Thomas und ist wirklich ziemlich gut. Nur der Übergang zum ALIEN-Thema am Ende ist etwas holprig. Sehe das ganz ähnlich. Dieses pendelnde Alterations-Motiv durchzieht den ganzen Score, teilweise in ganz verschiedenen Ausprägungen, auch nicht immer mit denselben Intervallen. Auch Gregson-Williams benutzt es in seinem Material: in "Life" als leises Quintmotiv, über dem sich das erhabene Streicher-/Chor-Thema entwickelt, und am Anfang von "We Were Right" als relativ deutliche Goldsmith-Hommage (dieses Mal als Quarte). Im Streitenfeld-Material dürfte das "Going In"-Motiv die prägnanteste Ausformung dieser musikalischen (Grund-)Figur sein. In jedem Fall ist das recht subtile, clevere Motivarbeit, die den Score echt interessant macht.
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Film ist tatsächlich ziemlich daneben: kann sich nicht zwischen ernstem gothic horror und bunter Parodie entscheiden und endet in einem dämlichen, verquasten Chaos. Entweder waren sich Burton und das Studio massiv uneinig, in welche Richtung das Ganze gehen sollte, oder - wenn dieser Murks tatsächlich SO beabsichtigt war! - Burton hat endgültig jedes Gespür für ordentliche Dramaturgie verloren. Zum Score: der erste Elfman-Score zu einem Burton-Film, der mir im Film unangenehm aufgefallen ist. Zu dick, zu überladen, zu schematisch. Ohne Bilder fand ich ihn ja auch schon nicht dolle, aber im Film wirkt das Ganze noch ungelenker. Die Song-Auswahl fand ich überraschenderweise weitaus stimmiger.
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Veröffentlichung Silva: John Scotts THE WICKER TREE
Sebastian Schwittay antwortete auf ein Thema in Scores & Veröffentlichungen
Der Film soll ja, im Gegensatz zum herausragenden THE WICKER MAN, übelster Mist sein. Bin mal gespannt auf die Musik, ist immerhin John Scott... -
Veröffentlichung Perseverance: John Coriglianos EDGE OF DARKNESS (rejected)
Sebastian Schwittay antwortete auf ein Thema in Scores & Veröffentlichungen
Shores Score war eigentlich schon recht gut, sehr viel besser/interessanter klingen die Clips hiervon jetzt nicht - eher auf ähnlichem Niveau. Überrascht mich etwas. Dennoch eine tolle, wichtige Veröffentlichung, die ich mir auch auf jeden Fall zulegen werde. -
Sony Classical: James Horner - THE AMAZING SPIDER-MAN
Sebastian Schwittay antwortete auf Marcus Stöhrs Thema in Scores & Veröffentlichungen
Das war auch nicht gegen Horner gemünzt, sondern gegen die großzügige "Spende" desjenigen, der das Teil für die Fans ins Internet gestellt hat. Die zwei Takte bringen uns jetzt nämlich auch nicht viel... -
Sony Classical: James Horner - THE AMAZING SPIDER-MAN
Sebastian Schwittay antwortete auf Marcus Stöhrs Thema in Scores & Veröffentlichungen
Was für ein aussagekräftiger Partitur-Ausschnitt. Genau zwei Takte! Die anderen beiden Pause... -
Dass das Ganze kein ganz großer Wurf (auf dem technischen und künstlerischen Niveau eines Goldenthal) werden würde, war doch schon ab dem Moment klar, als Streitenfeld als Komponist fest stand. Die Erwartungen waren da (zumindest bei mir) eh schon im Keller. Dass die Musik jetzt zumindest doch solide, effektvoll und unheimlich geworden ist (obgleich natürlich kompositorisch durchschnittlich), kann man da doch schon mal als positive Entwicklung betrachten. Besser als die Kloser- und Tyler-Arbeiten ist Streitenfelds Musik auf jeden Fall, und ich finde, selbst der Frizzell ist nur marginal interessanter. Das Sound-Design im PROMETHEUS-Score ist ausgefeilt, einige Effekte wirklich verdammt unheimlich und die melodischen Elemente entfalten auch gerade bei mehrmaligem Hören eindeutigen Reiz. Dass "Bait and Chase" teilweise als Vorbild für die Actionpassagen genutzt wurde... mein Gott, ja und? Eine exakte Stilkopie (wie bei Tylers AVP 2) ist es nicht. Insgesamt ist der Score für mich ein überraschend detailverliebtes, effektvolles Klangexperiment - in meinen Ohren Streitenfelds bisher interessanteste Filmmusik.
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Schau dir mal den Film dazu, INLAND EMPIRE, an. Toller Film - "Polish Poem" ist quasi der Titelsong dazu.
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An sich ganz interessante Musik, klingt teilweise nach Goldsmith-Actionscoring der frühen 90er. In einem düsteren Sci-Fi-Horrorfilm würde das aber nicht funktionieren, dafür klingt die Musik zu leicht, zu "catchy" und zu harmlos. Mir zumindest macht die Musik in keinster Weise Angst bzw. sie beunruhigt mich nicht. Etwas mehr Avantgarde (wie zu Beginn des Main Title) hätte da besser gepasst.
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DARK SHADOWS werde ich mir morgen mal geben, trotz übelst böser Vorahnungen und wenig Bock. Am aktuellen Burton bin ich eh kaum noch interessiert, aus den bisher genannten Gründen - aber man will ja mitreden können. Elfmans Score habe ich mittlerweile auch mal durchlaufen lassen, aber trotz WOLFMAN-Anspielungen und einiger interessanter Synthesizer-Spielereien ein eher beliebiger, wenig prägnanter Elfman, wie ich finde.
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Die Frequenz der Wiederveröffentlichungen erhöht sich ja mittlerweile enorm... Bald gibt es jedes Jahr eine neue VÖ zu den großen Fan-Favorites. Mal sehen, vielleicht verkaufe ich die LaLaLand-Edition und beschaffe mir dann die Version von Intrada, deren Cover-Design und allgemeine Aufmachung mir definitiv eher zusagt.
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- Intrada
- Jerry Goldsmith
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Prima, CHINATOWN hatte ich noch gar nicht auf CD, mir waren die Preise für das alte Album immer viel zu hoch. Nun kann endlich auch diese (bedeutende) Lücke geschlossen werden. Ansonsten setze ich mal die ALIEN-Konzert-DVD auf meine Wunschliste - wird sich wohl noch lange halten. Die Goldsmith-Konzert-DVD habe ich ja auch, und finde die hervorragend. Was die Encore-Reihe betrifft, hab ich grundsätzlich Interesse an Silvestri und Rózsa, aber da muss ich nochmal in mich gehen...
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- Varèse Sarabande
- Jerry Goldsmith
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Einigermaßen solide klingt das ganze durchaus, mit ein paar experimentelleren Einschüben à la ALIEN³ ("Bait and Chase"), aber auch einigen traditionellen, melodisch breiter ausschwingenden Teilen. Das Gregson-Williams-Material klingt wie eine konzentrierte Zusammenfassung und Vereinfachung von thematischen Ideen der Streitenfeld-Musik - als wenn man einfach noch ein paar Stücke gebraucht hätte, die banal auf den Punkt bringen, was Streitenfeld in seiner Musik eher nur angedeutet hat. Insgesamt sind die HGW-Stückchen für die breite Masse wohl unmittelbar eingängiger und "schöner", Streitenfelds Musik macht aber erstmal den (etwas) originelleren Eindruck. Ich werde mir das Album jetzt mal runterladen und in Gänze goutieren.
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Korrekt! Francie Brady erscheint die Jungfrau Maria auf dem Feld, in Neil Jordans THE BUTCHER BOY.
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Kontinuitätsfehler interessieren mich generell eher wenig, mir geht es - ähnlich wie Souchak - um einen guten, in sich schlüssigen Film. Mir reicht es da schon völlig, wenn das Design an eventuelle Vorgänger-Filme erinnert, eine vollkommen logische Fortführung muss es aber in meinen Augen nicht sein. Für mich sieht PROMETHEUS bisher in jeder Einstellung toll aus.
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Ich mach jetzt einfach mal weiter...
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Den Film habe ich vorgestern auch gesehen, und war durchaus positiv überrascht - auch vom Musikeinsatz. Das Hauptthema ist einfach, aber wirkungsvoll und griffig, das Spotting gut überlegt und sinnvoll. Musikalische Highlights sind für mich das Finale, sowie der Start des fliegenden Flugzeugträgers. Weiß nicht, ob letzteres Stück auch auf dem Album enthalten ist, hab mir das Album noch nicht angehört. BigMac? Insgesamt muss ich denen, die gesagt haben "Mit Joss Whedon wird das was", Recht geben: eine charmant selbstreflexive, humorvolle Comicverfilmung, die zwar einerseits Konventionen bedient, aber andererseits diese mit mehr als nur einem Augenzwinkern dekonstruiert. Ach ja, und... Harry Dean Stanton!!!
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- Intrada
- Hollywood Records
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