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V for Vendetta - Dario Marianelli____________________11 Battleship Yamato - Naoki Sato_____________________15 Time Machine - Klaus Badelt ________________________3 (-) Stardust - Ilan Eshkeri ____________________________13 Steamboy - Steve Jablonsky_______________________11 The Stoning of Soraya M. - John Debney_____________12 Sherlock Holmes - Hans Zimmer ____________________14 Pans Labyrinth - Javier Navarrete___________________16 (+) Navarettes PAN´S LABYRINTH ist eine starke Musik, kraftvoll und düster, aber zugleich auch intim und zerbrechlich, insbesondere das Wiegenlied-artige Hauptthema für die junge Protagonistin Ofelia. Toller Score, zurecht Oscar-nominiert... dickes Plus!
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Die Ignoranz älterer Herren...
Sebastian Schwittay antwortete auf Souchaks Thema in Filmmusik Diskussion
Die Musik der von dir aufgeführten Herren Streitenfeld, Lennertz, Gregson-Williams und Bates finde ich eigentlich durchgehend eher uninteressant. Kann davon nichts wirklich empfehlen - höchstens vielleicht noch den recht originellen MV-Score ENEMY OF THE STATE, sowie durchaus auch den ersten SHREK, bei denen HGW in beiden Fällen jedoch nur Co-Komponist war. Bei Brian Tyler sieht das Ganze schon etwas anders aus: der hat zwar auch schon Unmengen an plumpem Gepolter fabriziert, aber sein Score zu William Friedkins THE HUNTED von 2003 sticht da durchaus heraus - eine modernistische, aufwühlende Komposition, die Orchestrales und Elektronisches ausgewogen und originell kombiniert. Teils wirkt die Musik durchaus Goldenthalesque, was wohl auch auf die Mitarbeit von Robert Elhai (Goldenthals Stamm-Orchestrator) zurückzuführen ist. Eine weitere, durchaus empfehlenswerte Musik von Tyler ist THE 4TH FLOOR, ein mystisch-hintergründiger Horrorscore mit wunderschönem, dunkel-romantischem Thema, inklusive interessanter folkloristisch-exotistischer Einschläge. Was die jüngere Generation amerikanischer Filmkomponisten betrifft, kann ich dir ansonsten nur die Musik Marco Beltramis ans Herz legen - mit seiner ökonomischen, rhythmisch unorthodoxen und auf originelle Weise "kratzbürstigen" Kompositionsweise hat sich der Goldsmith-Schüler als eine der eigenständigsten Stimmen in der aktuellen US-Filmmusik etabliert. Empfehlungen meinerseits: der episch-opernhafte HELLBOY, der scharfkantige FLIGHT OF THE PHOENIX, der düster-tragische, rhythmisch vertrackte KNOWING und der hymnisch-exotische SOUL SURFER. Nicht mehr wirklich zur jungen Generation zählt Christopher Gordon, wennleich der Australier noch nicht allzu viel Filmmusik komponiert hat. Dennoch: Gordon schlägt einfach alle, neben Williams ist er der beste derzeit tätige Filmkomponist weltweit. Wer seine Musik nicht kennt, verpasst das Großartigste, melodisch Inspirierteste und kompositorisch Komplexeste, was die aktuelle Filmmusik zu bieten hat. Zu empfehlen: alles, was von ihm auf CD erschienen ist. Seine epischen Abenteuer- und Dramenscores ON THE BEACH und MOBY DICK, seine modernistischen Horrorscores SALEM´S LOT und DAYBREAKERS (die trotz ihrer teils kompromisslosen Modernität nie das Melodische vernachlässigen) und sein aktueller MAO´S LAST DANCER, eine der überzeugendsten asiatisch geprägten Filmmusiken eines westlichen Komponisten der letzten Jahre. So wie ich dich einschätze, sind dir die wichtigen Werke Beltramis und Gordons aber schon bekannt - somit denke ich, dass für dich eher die Empfehlungen zu Tyler interessant sein könnten. -
Wunschsendung
Sebastian Schwittay antwortete auf Laubwoelfins Thema in CINEMA WORLD - Die Filmmusik-Oase im Internet
Ich wünsche mir Goldsmiths FIERCE CREATURES - "First Day" und "Trained Seals". -
V for Vendetta - Dario Marianelli_________________________________11 Space Battleship Yamato - Naoki Sato____________________________12 Time Machine - Klaus Badelt ____________________________________3 (-) Stardust - Ilan Eshkeri ________________________________________15 Steamboy - Steve Jablonsky____________________________________13 The Stoning of Soraya M. - John Debney__________________________10 Sherlock Holmes - Hans Zimmer _________________________________14 (+) 3:10 to Yuma - Marco Beltrami __________________________________19 (+) Interessant, dass du den Score als schwere Kost betrachtest - ist der Score doch trotz seiner unkonventionellen Instrumentierung und seines teils roh-aggressiven Gestus im Grunde eigentlich extrem melodisch. In fast jedem Track werden die beiden Hauptthemen verarbeitet, die in ihrer harmonischen Beschaffenheit und in ihrem Aufbau schon fast liedhaft wirken und damit extrem schnell ins Ohr gehen.
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Patrick Doyle vertont BRAVE und RISE OF THE APES
Sebastian Schwittay antwortete auf Marcus Stöhrs Thema in Scores & Veröffentlichungen
Wenn es heutzutage vor originellen Blockbuster-Scores nur so wimmeln würde, wäre das "zur Abwechslung" auch völlig in Ordnung. -
Da gibt es zwei Möglichkeiten: 1. Dich interessiert nur die klangliche Ebene der Musik und dir gefällt in beiden Fällen einfach nur, "wie die Musik klingt". Mir persönlich wäre ein solcher Musikkonsum zu oberflächlich. 2. Du findest in beiden Musiken interessante Aussagen, Bedeutungen oder künstlerische Kniffe - wobei mich interessieren würde, welche das in GONE IN 60 SECONDS sind. A Beautiful Mind - James Horner_________________________________11 Space Battleship Yamato - Naoki Sato___________________________10 Time Machine - Klaus Badelt ___________________________________9 (-) Stardust - Ilan Eshkeri ________________________________________14 Steamboy - Steve Jablonsky___________________________________14 Tora! Tora! Tora! - Jerry Goldsmith______________________________17 (+) Sherlock Holmes - Hans Zimmer ________________________________14 Scream - Marco Beltrami ______________________________________3 (+)
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Patrick Doyle vertont BRAVE und RISE OF THE APES
Sebastian Schwittay antwortete auf Marcus Stöhrs Thema in Scores & Veröffentlichungen
Dass eine Verpflichtung Trevor Rabins die Chance auf Originalität auf ein Minimum reduziert und dagegen die Wahrscheinlichkeit eines schablonenhaften RC-Trendscores extrem erhöht, sollte aber einfach nicht unterschlagen werden. Das hat nichts mit Stichelei oder Komponisten-Bashing zu tun. Das Ganze ist besonders schade, da die Filmreihe bisher ausschließlich originelle und sehr gute Scores zu bieten hatte - auch der Elfman ist weit mehr als nur solide, auch wenn ich ihn zugegebenermaßen nicht so gerne höre wie die Goldsmith- und Rosenman-Scores. -
Patrick Doyle vertont BRAVE und RISE OF THE APES
Sebastian Schwittay antwortete auf Marcus Stöhrs Thema in Scores & Veröffentlichungen
(ohne Worte) Aber wer weiß, vielleicht ist das Ganze sogar besser so und Doyle wäre wieder nur in die RC-Ecke gedrängt worden und heraus käme ein ähnlich mäßiges Zeugs wie THOR. Doch trotz allem: die Originalitäts-feindlichen Gesamtumstände in Hollywood stimmen schon sehr traurig... -
Was zockt ihr so? PC und Konsolenspiele
Sebastian Schwittay antwortete auf Grubdos Thema in Off Topic
Also ich hab einen Steam-Account - aber nur, weil ich momentan FALLOUT: NEW VEGAS spiele... kennt das jemand?- 461 Antworten
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Ich variiere jetzt mal den Werbeslogan einer bekannten deutschen Filmzeitschrift und sage: "Das Einzige, was spannender ist, als Musik zu hören, ist über sie nachzudenken." Ich finde durchaus, dass sich das Hörerlebnis durch eine intellektuelle Wahrnehmung (positiv) verändert. Denn erst wenn sich durch eine Musik (oder irgendeine andere Kunst) eine Bedeutung erschließt, erst wenn sich in einer Musik Gedanken und Überlegungen finden - erst dann entsteht doch der Link zum wahren Leben.
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Terrence Malick - Überbewertet?
Sebastian Schwittay antwortete auf Souchaks Thema in Film & Fernsehen
War nur eine Gedankenspielerei - die letzte intellektuelle Hochphase in Deutschland hatten wir mit Theodor W. Adorno und der Frankfurter Schule kurz nach dem Zweiten Weltkrieg. Die Menschheit braucht traurigerweise immer erst einen Schlag in die Magengrube, bevor sie ihr Hirn hochfährt. (Polemik Ende.) -
Terrence Malick - Überbewertet?
Sebastian Schwittay antwortete auf Souchaks Thema in Film & Fernsehen
Eben - wir leben halt in einer oberflächlichen Spaß-Gesellschaft. Aber das ändert sich auch wieder, spätestens mit dem dritten Weltkrieg. -
Terrence Malick - Überbewertet?
Sebastian Schwittay antwortete auf Souchaks Thema in Film & Fernsehen
Und genau da ist dann die Eigenleistung des Konsumenten gefragt: das theoretische Verständnis und die emotionale Begeisterung unter einen Hut zu bringen und friedlich koexistieren zu lassen. Intellekt und Emotion sollen sich nicht ausschließen, sondern in eine gleichberechtigte Wechselbeziehung treten: Begeisterung führt zum Nachdenken, Nachdenken führt zu weiterer Begeisterung, usw. -
Terrence Malick - Überbewertet?
Sebastian Schwittay antwortete auf Souchaks Thema in Film & Fernsehen
Du wirst es nicht glauben, aber: frag niemals einen Künstler danach, was große Kunst ist. Die können dir diese Frage am schlechtesten beantworten - zwar kennen sie sich in ihrer Materie gut aus, blicken aber meist (nicht immer!) aus einer eher intuitiv-subjektiven Perspektive auf ihre Kunst und die Kunst anderer. Jerry Goldsmiths Haltung seinen eigenen Scores gegenüber dürfte dafür der beste Beweis sein - der fand viel Herausragendes in seinem Schaffen selber nicht gut genug, um es auf CD zu veröffentlichen.* Zwecks qualitativen Beurteilungen sollte man sich immer eher an die Vertreter der Theorie als an die der Praxis wenden - und das sind eben meist die (Kunst-/Musik-/Film-/Literatur-)Wissenschaftler. ____________ *Wobei ich bei Goldsmith denke, dass er solche Dinge wider besseren Wissens geäußert hat - er war eben ein extrem bescheidener Mensch, der es nicht mochte, bewundert zu werden. -
Scores aus Asien - "Ja, bitte!" oder "Nein, danke" ?
Sebastian Schwittay antwortete auf Souchaks Thema in Filmmusik Diskussion
Das Interessante ist ja, dass die meiste asiatische Filmmusik, die hier im Board besprochen wird, mit traditionell asiatischer Musik kaum etwas zu tun hat. Das, was Naoki Sato in SPACE BATTLESHIP YAMATO, Joe Hisaishi in seinen Ghibli-Scores und selbst Akira Ifukube in seinen GODZILLA-Scores macht, ist nichts Asiatisches, sondern an Konventionen westlicher Musik orientiert, wie der Minimal Music oder popsinfonisch verwässerter Spätromantik. Im Grunde ist es das gleiche, was auch Zimmer, Howard oder Desplat machen, nur noch etwas pompöser. Deswegen ist es wohl auch so beliebt - wenn die asiatischen Komponisten überwiegend auf ein eigenständiges asiatisches Idiom setzen würden, hätten sie beim Publikum im Westen keine Chance. (Und jetzt fragt euch mal, warum etwa Goldsmiths TORA! TORA! TORA! so sperrig wirkt... eben weil er hundertmal originär-asiatischer angelegt ist als irgendein kitschig-konventioneller, verwestlichter Pomp wie SPACE BATTLESHIP YAMATO.) -
Absolut. Einige hier im Board tun sich mit differenzierter Betrachtung von Musik jedoch schwer und kennen als Kategorien nur Top und Flop - SHERLOCK HOLMES ist ein im Ansatz erfrischender Zimmer-Score mit vielen netten Ideen, aber auch viel schwachem Underscore. Insgesamt also eine solide Sache, die im Grunde weder Verriss noch überschwängliches Lob verdient. Äußerst mäßigen Scores wie BATMAN BEGINS oder THE DA VINCI CODE ist SHERLOCK HOLMES aber in jedem Fall vorzuziehen. Space Battleship Yamato - Naoki Sato___________________________10 Time Machine - Klaus Badelt __________________________________ 12 (-) Stardust - Ilan Eshkeri _______________________________________13 Steamboy - Steve Jablonsky___________________________________13 Tora! Tora! Tora! - Jerry Goldsmith______________________________11 (+) Sherlock Holmes - Hans Zimmer ________________________________18 The Robe - Alfred Newman ____________________________________12 Scream - Marco Beltrami ______________________________________6 (+)
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Terrence Malick - Überbewertet?
Sebastian Schwittay antwortete auf Souchaks Thema in Film & Fernsehen
Wenn der Begriff existieren würde, würde ich ihn vielleicht kennen. Der Begriff "Meisterwerk" ist eine objektive Wertungskategorie und hat mit Geschmack nichts zu tun. Allein der "Meister" ist schon eine objektive Bezeichnung für jemanden, der sein Metier technisch am besten beherrscht. Somit ist "Meisterwerk" am ehesten noch eine technische Feststellung. -
Terrence Malick - Überbewertet?
Sebastian Schwittay antwortete auf Souchaks Thema in Film & Fernsehen
So ist es. "Meisterwerk" ist ein Begriff, der mit einer gewissen Objektivität behaftet ist - daher ist es schwierig bis unmöglich, ihn in einem subjektiven Kontext zu verwenden und ihn zur Untermauerung oder Umschreibung eines persönlichen Empfindens zu verwenden. Simpel ausgedrückt: wenn einem etwas unglaublich gut gefällt, kann man nicht einfach schreiben: "für mich ist es ein Meisterwerk". Ich kann ja auch nicht sagen: "für mich ist Wasser trocken". Meisterwerke sind in jeder Kunstform recht einfach und eindeutig zu identifizieren, nämlich als solche Werke, die die Mittel der jeweiligen Kunstform am originellsten, einzigartigsten und handwerklich virtuosesten einsetzen. ______________________ Zu BADLANDS möchte ich noch anmerken, dass der Film keinesfalls (!) unterhaltend angelegt ist, auch wenn er auf dich, Oliver, so wirken mag. Der Film ist eine hochgradig pessimistische Verfalls-Studie - thematisiert wird der Verfall von Moral, Unschuld und Romantik im Kontext der desillusionierenden Erfahrung des Vietnam-Kriegs. Kit und Hollys anfänglich aufregender, abenteuerlicher Aufstand gegen die bürgerliche Gesellschaft versandet im Sinn- und Ausweglosen, die Revolte scheitert. Was in BONNIE AND CLYDE noch revolutionäre Romantik war, wird nun konsequent entromantisiert. Am Ende hat selbst Holly "keine Lust" mehr und will einfach nur noch nach Hause. Ein dunkler Abgesang auf Idealismus und Verklärung, der sich letztlich sogar in der entgrenzten Landschaft spiegelt, in der der Film spielt (die titelgebenden "Badlands") und die den Hauptfiguren keinerlei (geistige) Orientierung mehr bietet. Ihr Aufstand endet in grenzenloser Leere - landschaftlich wie psychisch. -
Space Battleship Yamato - Naoki Sato___________________________10 Time Machine - Klaus Badelt __________________________________ 14 (-) Stardust - Ilan Eshkeri _______________________________________13 Steamboy - Steve Jablonsky___________________________________12 Die Unendliche Geschichte - Klaus Doldinger ______________________0 (-) Sherlock Holmes - Hans Zimmer ________________________________15 The Robe - Alfred Newman ____________________________________12 (+) Scream - Marco Beltrami ______________________________________5 DIE UNENDLICHE GESCHICHTE ist wirklich keine besonders interessante Musik - ganz nettes Thema, aber auch nicht mehr. Deswegen jetzt mal raus damit. Neu: mein Lieblings-Goldsmith TORA! TORA! TORA! - aus meiner Sicht eine von Jerrys größten Meisterleistungen. Space Battleship Yamato - Naoki Sato___________________________10 Time Machine - Klaus Badelt __________________________________ 14 Stardust - Ilan Eshkeri _______________________________________13 Steamboy - Steve Jablonsky___________________________________12 Tora! Tora! Tora! - Jerry Goldsmith______________________________10 Sherlock Holmes - Hans Zimmer ________________________________15 The Robe - Alfred Newman ____________________________________12 Scream - Marco Beltrami ______________________________________5
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Terrence Malick - Überbewertet?
Sebastian Schwittay antwortete auf Souchaks Thema in Film & Fernsehen
Wirklich fasziniert bin ich in Sachen Malick eigentlich auch nur von seinen beiden frühen Werken BADLANDS und DAYS OF HEAVEN. Das sind in beiden Fällen wirklich wegweisende, einzigartige Filme, die es sich auch trauen, den Zuschauer vor den Kopf zu stoßen. Dagegen bin ich sowohl von THE THIN RED LINE als auch von THE NEW WORLD nicht vollständig überzeugt. Handwerklich perfektes Hochglanzkino mit Botschaften und zugrundeliegenden Überzeugungen, die durchaus löblich sind - stilistisch bewegt sich das Ganze aber eben doch nah am Rande des Kitsch und biedert sich in seiner ätherischen Pseudo-Spiritualität arg beim Zuschauer an. Viele angebliche Kunstfilm-Liebhaber fallen darauf dann auch rein und verwechseln große Kunst mit großem Kitsch. Irgendwie habe ich bei Malicks letzten beiden Filmen somit immer irgendwie das Gefühl von "Pseudo-Intellektuellem für Pseudo-Intellektuelle"... Das klingt jetzt sehr hart und liest sich, als könne ich THE THIN RED LINE und THE NEW WORLD auf den Tod nicht ausstehen. Aber das ist nicht so, ich finde die Filme in Ordnung - nur massiv überbewertet. Ein kompromissloses, sperriges Meisterwerk von der Durchschlagskraft von BADLANDS, das wäre mal wieder was. THE TREE OF LIFE scheint zwar keine sonderlich kompromisslose Filmkunst zu werden, aber immerhin spüre ich hier gewisse Kubrick/2001-Schwingungen - und die Verortung der Handlung im suburbanen familiären Umkreis wirkt irgendwie auch etwas bodenständiger als die übergroßen, theatralen Settings in THIN RED LINE und NEW WORLD, die mitunter auch stark zur Esoterik-Übersättigung beider Filme beigetragen haben.