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Marcus Stöhr

Ich höre gerade folgendes Album...(Teil 2)

Empfohlene Beiträge

Nun läuft bei mir die Musik aus dem brasilianischen Drama PUREZA, komponiert von Kevin Riepl.

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Ich bin von dem Score sehr positiv überrascht, weil er sehr thematisch ist und neben den düsteren Horror ähnlichen Momenten auch schöne ruhige und melancholische Passagen hat. Die Musik wurde mit einem Orchester sowie Soloinstrumten eingespielt. Dazu gibt es aber auch elektronische, etwas Sounddesign klingende Momente. Das Hauptthema ist recht einfach gehalten, aber durchaus prägnant und schön melodisch. Die Musik erzeugt eine gelungene Atmosphäre und ist für mich auch ein interessantes Solohörerlebnis.

 

 

 

 

 

 

 

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Zum Abend höre ich die Musik aus der koreanischen Fantasy Liebesdramaserie GOBLIN (Dokkaebi) komponiert von Nam Hye-seung. Sie hat auch die gelungenen Scores zu Mr. Sunshine und Crash Landing On You komponiert.

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Der Score ist stilistisch recht abwechslungreich geraten. Romantisch, melancholisch, mystisch und irgendwie auch etwas albern verspielt. Die Instrumentierung umfasst Gitarren, Klavier, echtes und gesampeltes Orchester, eine Orgel?, Harfe?, Chor und auch Solovocals. Thematisch ist die Musik wieder sehr gelungen, wobei das Liebesthema sowie das Vocalthema hervorstechen. Auch wenn einige Passagen sehr synthetisch klingen finde ich die Musik dennoch sehr gelungen. Vorallem die 2 genannten Themen sind schon recht prägnant und nachhaltig.

 

 

 

 

 

 

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Gerade läuft bei mir die Muisk aus dem russischen Sportbiodrama Lev Yashin: The Dream Goalkeeper, komponiert von George Kallis.

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Ein überwiegend orchestraler Score, mit wundervollen Themen, einem etwas moderneren Einschlag für die Fußballszenen, sowie Chorpassagen für das russische Lokalkolorit. Auch hat die Musik an einigen Stellen einen 60iger Jahre Sound. Irgendwie durchaus ein typischer Sportfilmscore mit einem leicht heroisch pathetischen Hauptthema (welches zu Beginn an Trevor Rabins Nation Treasure Theme erinnert), modern bombastischen Sound für die Fußballaction und einem schönen gefühlvollen Liebesthema, bei dem ich am Anfang kurz an Horners Zorrothema denken muss. Mit knapp 44 Minuten läuft das Album kurzweilig und abwechslungsreich durch und lässt es mit den letzten 3 Stücken wundervoll ausklingen.

 

 

 

 

 

 

 

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Nun höre ich musik aus dem japanischen Dramafilm 37 Seconds, komponiert von Aska Matsumiya.

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Ein sehr elektronisch experimenteller Soundtrack mit einem sehr simplen, aber schön ohrwurmigen Hauptthema. Sehr atmosphärisches Hörerlebnis. Trotz der Elektronik klingt die Musik teilweise schön intim und mitfühlend. Der Scorestil hat was.

 

 

 

 

 

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Heute ist ein mexikanischer Feiertag (El Cinco de Mayo = Jahrestag der Schlacht von Puebla), die passende Gelegenheit einen Klassiker aufzulegen:

 

LA NOCHE DE LOS MAYAS (Konzertsuite zur Filmmusik von Silvestre Revueltas)

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Heute Abend läuft bei mir die Musik aus dem koreanischen Animationsfilm My Beautiful Girl, Mari. Komponiert wurde die Musik von Lee Byung-woo.

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Ein sehr schöner Score mit einem traumhaften Hauptthema. Der Score wird zur Hälfte vom Orchester gespielt mit Unterstützung des Klaviers und der Sologitarre. Was auffält ist, dass die Streicher oft nach alten Filmen klingen. Dadurch klingen die orchestralen Passagen noch träumerischer und gefühlvoller. Als Kontrast für die andere Welt werden neben dem Orchester auch Synths eingesetzt, die zum einen für einen modernen Einschlag sorgen, aber auch dieses blubberblasenmäßig verschroben Mysteriöse verdeutlichen. In einigen Tracks wird auch das orchestral Melodiöse mit dem Verschrobenen verbunden. Ich finde, dass harmoniert alles gut miteinander, wobei die orchestral thematischen Stücke die Highlights sind. Ein ganz wunderbarer Score.

 

 

 

 

 

 

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Bullitt von Lalo Schifrin auf Film Score Monthly

Bullitt | CD (2009, Limited Edition, Remastered) von Lalo Schifrin

Funky Schifrin zum Morgen. Hatte den Score im Rahmen meines Home Offices neben vielen anderen hervorgeholt. Habe das Ohrwurmthema jetzt wieder ständig im Kopf, da witzigerweise das Thema aus Bullitt auch letzten Sonntag bei uns in der Kirche in der wieder begonnenen Reihe der Jazz-Gottesdienste als Eingangsstück gespielt wurde, richtig groovy musiziert. Im letzten Jazz GD vor dem Lockdown gab es schon von einer kleinen Big Band gespielt ein Stück von Oliver Nelson. :)

Hier auf der FSM Produktion wurde wieder alles richtig gemacht, Album- und originale Filmtracks. Wobei ich die kantigeren Filmversionen bevorzuge, gerade im Eröffnungsstück, wunderbare 70s Klangmalerei.

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Ich höre gerade die Musik aus der koreanischen Liebesdramaserie The World Of The Married. Komponiert wurde die Musik von verschiedenen Komponisten.

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Der Score ist überwiegend orchestral mit Schwerpunkt auf den Streichern und Klavier. Ab und zu gibt es auch Soloviolinen und Solocello Passagen. In einigen Stücken gibt es auch etwas Elektronik für den modernen Einschlag. Harmoniert aber alles sehr gut miteinander. Die Musik ist romantisch, stellenweise schwertragend, melancholisch und mysteriös. Es wird eine schöne Atmosphäre aufgebaut. Trotz der vielen Komponisten kommt der Score durchgehend homogen daher....also ein durchgehender Stil. Die Musik hat einige prägnante Themen und Motive, die sich durch den Score ziehen. Das Doppelalbum entält neben dem 84 Minütigen Score noch 6 Songs, die auch recht gelungen sind, vorallem gleich der Erste von Kim Yuna, die schon in etlichen Serien Soundtracks zu hören war. Trotz der 84 Minuten läuft der Score sehr gut durch. Langweilig wird es nicht. Find das Album sehr gelungen. Ein weiterer toller koranischer Serienscore aus diesem Jahr.

 

 

 

 

 

 

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Ich höre gerade in einer Playlist THE MUMMY von Jerry Goldsmith und THE MUMMY RETURNS von Alan Silvestri 🥰.

Zwei tolle Musiken, die sehr viel Spaß machen und schön gearbeitet sind. 
 

Ist eigentlich irgendjemandem bekannt, warum Jerry nicht auch den zweiten Teil vertont hat oder zumindestens, weshalb seine Themen von Silvestri nicht weiter verarbeitet worden sind? Ich beschwere mich sicherlich nicht über sein Thema, es ist toll, aber auch Jerry hatte schon schöne Themen für das Abenteuer der Mumie geschrieben, die wunderbar hätten eine Weiterbearbeitung erfahren können ...

Liebe Grüße :-) 

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Ich glaube bei der Produktion vom Ersten gab es tierisch Stress und so genial Jerry’s Musik auch war, die entstand wohl unter Bedingungen, die er nicht noch einmal haben wollte

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vor 9 Stunden schrieb SilvestriGirl:

Das könnte es erklären. Hat er damals nicht parallel auch noch am 13ten Krieger geschrieben? Wenn ich mich richtig entsinne, entstanden doch beide fast parallel und in kürzester Zeit.

13TH WARRIOR kam zuerst. Dafür hatte Jerry fast ein Jahr lang Zeit, nachdem der ursprünglich angedachte Filmstart um ein Jahr verschoben wurde. Grund waren die schlechten Kritiken bei Testvorführungen, was dazu führte, dass der Autor der Romanvorlage, Michael Crichton, selbst die Regie übernahm bei den Nachdrehs. Das bedeutete ebenfalls, dass der bereits fertige Score von Graeme Revell nicht benutzt wurde und Crichton sich an Jerry wandte, da beide in der Vergangenheit ja schon oft miteinander gearbeitet hatten.

THE MUMMY entstand dann unter weitaus stressigeren Bedingungen, innerhalb von vier Wochen, wenn ich mich richtig erinnere. Regisseur Sommers und Goldsmith hatten zuvor ja schon bei DEEP RISING zusammen gearbeitet, aber bei THE MUMMY kam es wohl zum Zerwürfnis. Goldsmith bezeichnete den Film öffentlich als "piece of shit", was sicherlich auch seinem Frust bei der Arbeit an dem Film geschuldet war. So eine öffentliche Äußerung festigt aber natürlich auch nicht gerade eine berufliche Zusammenarbeit, weshalb Sommers danach eben auf Silvestri umgestiegen ist. Außerdem spürte Jerry vermutlich schon die gesundheitlichen Auswirkungen seiner Erkrankung zu diesem Zeitpunkt, weshalb er sich sicherlich vor solch stressigen Projekten zurückhalten wollte. Hat ja nicht ganz geklappt, siehe TIMELINE.

Zitat

Jerry Goldsmith worked on a few stinkers in his time but (forthright though he was about most things) he rarely said much bad about them, so it was a surprise when I heard him say – to an audience of thousands before one of his London concerts – that the film was “a piece of shit” before it had even been released.  It seems that for whatever reason he had a miserable time working on it and with director Stephen Sommers – they had done Deep Rising together a couple of years before but wouldn’t work together again.  It goes without saying that whatever feelings the composer may have had towards the film certainly didn’t stop him giving his all and his hugely satisfying powerhouse of a score is one of his last great ones.

Quelle

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Am 8.6.2020 um 09:13 schrieb Alexander Grodzinski:

13TH WARRIOR kam zuerst. Dafür hatte Jerry fast ein Jahr lang Zeit, nachdem der ursprünglich angedachte Filmstart um ein Jahr verschoben wurde. Grund waren die schlechten Kritiken bei Testvorführungen, was dazu führte, dass der Autor der Romanvorlage, Michael Crichton, selbst die Regie übernahm bei den Nachdrehs. Das bedeutete ebenfalls, dass der bereits fertige Score von Graeme Revell nicht benutzt wurde und Crichton sich an Jerry wandte, da beide in der Vergangenheit ja schon oft miteinander gearbeitet hatten.

THE MUMMY entstand dann unter weitaus stressigeren Bedingungen, innerhalb von vier Wochen, wenn ich mich richtig erinnere. Regisseur Sommers und Goldsmith hatten zuvor ja schon bei DEEP RISING zusammen gearbeitet, aber bei THE MUMMY kam es wohl zum Zerwürfnis. Goldsmith bezeichnete den Film öffentlich als "piece of shit", was sicherlich auch seinem Frust bei der Arbeit an dem Film geschuldet war. So eine öffentliche Äußerung festigt aber natürlich auch nicht gerade eine berufliche Zusammenarbeit, weshalb Sommers danach eben auf Silvestri umgestiegen ist. Außerdem spürte Jerry vermutlich schon die gesundheitlichen Auswirkungen seiner Erkrankung zu diesem Zeitpunkt, weshalb er sich sicherlich vor solch stressigen Projekten zurückhalten wollte. Hat ja nicht ganz geklappt, siehe TIMELINE.

Quelle


Danke für die tollen Ausführungen! 😇😇😇

Das klingt alles sehr nachvollziehbar nun, warum Goldsmith keine Lust mehr auf Sommers hatte (der mittlerweile ja auch irgendwie gänzlich aus dem Filmgeschäft verschwunden ist). Vielleicht ging dann der Missmut bei Sommers seinerseits soweit, dass er von Silvestri verlangte, nicht auf Goldsmith Themen zurückzugreifen ...? Wir werden es wohl nie erfahren.

 

Apropos 13TH WARRIORS: Ich habe gestern zweimal den abgelehnten Score von Revell gehört. Beim ersten Track dachte ich noch, dass es erstaunliche Parallelen gibt, aber die Scores unterscheiden sich sehr. Revell fehlt das markante Themen, das den Score von Jerry so eingängig macht.

Mich würde interessieren, wie die Meinung der andern Forumsmitglieder zu dem Score von Revell ausfällt. 

 

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JACK THE GIANT SLAYER - John Ottman

Ein wirklich toller und farbenfroher Score von Herrn Ottman. Neben den X-Men-Vertonungen konnte er sich ja eigentlich fast immer nur im Thriller-Segment weiter austoben, dabei scheint mir Fantasy genau das Richtige für ihn zu sein. Wie schon erwähnt auch sehr farbenfroh und abwechslungsreich orchestriert und thematisch sehr gut aufgebaut.

Eine CD gab es damals nur on deman von amazon.com, aber die ist mittlerweile nicht mehr zu bekommen.

 

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vor 11 Minuten schrieb SilvestriGirl:


Danke für die tollen Ausführungen! 😇😇😇

Das klingt alles sehr nachvollziehbar nun, warum Goldsmith keine Lust mehr auf Sommers hatte (der mittlerweile ja auch irgendwie gänzlich aus dem Filmgeschäft verschwunden ist). Vielleicht ging dann der Missmut bei Sommers seinerseits soweit, dass er von Silvestri verlangte, nicht auf Goldsmith Themen zurückzugreifen ...? Wir werden es wohl nie erfahren.

Normalerweise hätte Jerry dann Tantiemen bekommen müssen, wenn Silvestri seine Themen verwendet hätte. Eventuell wollte man das auch einfach umgehen. Oder Silvestri bestand darauf, keine alten Themen zu verwenden. Oder Sommers, um eben Jerry nicht auch noch zu "begünstigen", nachdem beide wohl im Streit auseinander gegangen sind.

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SIlvestri kann auch gut genug selbst Themen schreiben und hat er dann auch, so dass ich es in diesem Fall auch okay fand.
Auch wenn ich sonst ein Verfechter von musikalischer Kontinuität bin. :D

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Im Film wie aber auch auf CD ist mir Silvestris Musik zu sehr Dauerbombast. Was aber auch am Film liegt. Ansich ein guter Abenteuerscore, der mich aber zu sehr erschlägt. Da bevorzuge ich doch Edelmans und Goldsmiths Musik, wobei Edelmans Score wesentlich öfter im Player landet als Goldsmiths.

Bezüglich 13th Warrior von Revell. Auch der gefällt mir. Weniger thematisch prägnant und sinfonisch, dafür roher im Klang und atmosphärisch dichter. Ich denke, Revells Score würde weniger wie ein musikalischer Klangteppich über den Bildern liegen als Goldsmiths Musik, sondern noch besser mit den Bildern verschmelzen.

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Der Score von Alan ist tatsächlich bombastisch, aber ähnlich wie bei VAN HELSING, scheint das gewollt zu sein und der Film bietet kaum ruhige Slots.

Dabei hätte Alan durchaus ein paar schöne Ideen gerne noch entfalten dürfen, wie hier: 

 

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Im Moment höre ich einen wunderbaren Animationsfilmscore von Rupert Gregson-Williams. Und zwar Postman Pat - The Movie.

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Auch wenn das CD Cover es nicht unbedingt vermuten lässt, aber der Score hat ein wirklich traumhaft melodisches Hauptthema, welches Rupert wunderbar über die Scorelänge variiert und vorallem ausreichend verwendet. Es gibt auch noch ein zweites eher horisches prägnantes Thema, welches auch recht päsent vorkommt. Dazu gibt es noch einige gelungene Nebenthemen. Die Musik ist durchgehend orchestral gehalten und stilistisch durchaus ein typischer RCP Animationsfilmscore, wobei es eher in Richtung John Powell geht in der Orchestrierung. Auf RCP Synths zur Andickung der Orchestrierung wird verzichtet. Die flotten Titel sind schön schmissig, haben ordentlich Drive und sind schön farbig orchestriert. Hier und da gibt es auch etwas Chor. Highlight sind für mich jedoch die ruhigen melodischen Paasgen. Die klingen einfach wunderschön. Insgesamt aber ein toller Score von Rupert. Bei dem CD Cover war ich echt überrascht, was für schöne Musik dahinter steckt.

 

 

 

 

 

 

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The Film Music by Masaru Satoh Vol. 13 (Akira Kurosawa)

The Hidden Fortress

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Hierzu gibt es einiges zu sagen 😀

- die Schreibweise von Masaru Satoh ist recht unterschiedlich, mal Masaru Sato mal Masaru Satō... Persönlich bevorzuge ich die Schreibweise mit "h" am Ende, geprägt von der "Film Music by"-Reihe

- diese "Film Music by Masaru Satoh" Reihe umfasst insgesamt 16 (17) Volumes -> Vol. 11 und Vol. 13 sind Doppel-CDs (alle anderen Vol. sind Einzel-CDs), zudem gab es ein seltenes Vol. 17 vom SLC-Label als limitiertes Bonus-Release. Den besten Überblick über die Reihe findet sich hier:   http://www.godzillamonstermusic.com/godzilla4d.htm

- Vol. 13 widmet sich der Musik zu Filmen von Akira Kurosawa von Masaru Satoh. Nach mehreren wechselnden Komponisten war zunächst Fumio Hayasaka Stammkomponist von Akira Kurosawa (Seven Samurai, Rashomon...). Mit seinem Tod vollendete Masaru Satoh dessen letzte Filmmusik und wurde selbst Stammkomponist des Regisseurs bis er letztendlich von Shinichiro Ikebe (Kagemusha, Dreams) und Toru Takemitsu (Ran, Dodes'kaden) beeerbt wurde.

- Zu seinen Scores für Akira Kurosawa gehören (und sind in Vol. 13 enthalten) u. a. "Yojimbo", "Sanjuro", "Throne of Blood", "Red Beard" ... und eben "The Hidden Fortress"

- Der Film "The Hidden Fortress" gehört wohl zu den Inspirationen von George Lucas für "Star Wars" - insbesondere was die Charaktere R2-D2, C3PO und Prinzessin Leia betrifft. Nach längerer TV-Abwesenheit wird der Film mit deutschem Titel "Die verborgene Festung" heute Abend auf ARTE ausgestrahlt: heute um 22:45 Uhr oder schon jetzt über die ARTE-Mediathek: https://www.arte.tv/de/videos/089030-000-A/die-verborgene-festung/

- Hier eine 74 Sekunden lange Kurzvorstellung von ARTE:  https://www.arte.tv/de/videos/094657-090-A/die-verborgene-festung-von-akira-kurosawa-ein-film-eine-minute/

- Die Musik gibt es in verschiedenen Versionen, am umfangreichsten in der Kurosawa-Box Vol. 1 von 2001 mit über 70 Minuten. Persönlich ziehe ich die 25-minütige Suite aus Vol. 13 aber vor, auf youtube habe ich nur das kraftvolle Thema gefunden:

 

 

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Don Ellis: THE DEADLY TOWER

Hin und wieder fördert man in der eigenen Sammlung Perlen zutage, deren Existenz man schon fast vergessen hatte. Der Film stellt einen authentischen Fall nach, ist bei uns im Fernsehen unter dem Titel TURM DES SCHRECKENS ausgestrahlt worden und hat mich damals (vor ca. 30 Jahren) sehr beeindruckt. Es geht um einen Heckenschützen, der sich schwer bewaffnet auf dem Dach eines Hochhauses verschanzt und von dort aus wahllos auf Passanten schießt. Gerne würde ich ihn nochmal sehen, aber eine DVD gibt es bisher nicht. Ein Fall für Pidax?

Wirklich beeindruckend ist der 16-minütige Score, den Ellis mit einem 24-köpfigen Ensemble (16 Streicher, 4 Holzbläser, je 2 Keyboards und Schlagzeuger) eingespielt hat. Die Musik nimmt keinen Bezug auf einzelne Protagonisten, sondern beschreibt die Situation mit spannungsfördernden Klangflächen zwischen Schwermut und diffuser Bedrohlichkeit. Ein Score, der Aufmerksamkeit verlangt und diese auch reichlich belohnt. Das Hauptthema (erster und letzter Track) ist brillant, steht in seinem düsteren Timbre den Thriller-Scores von Michael Small nahe. Vielleicht habe ich damals nicht mit der nötigen Konzentration hingehört, oder war einfach nicht in der richtigen Stimmung, sonst hätte ich dieses Kleinod sicherlich nicht so lange unbeachtet gelassen.

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vor einer Stunde schrieb Angus Gunn:

Hin und wieder fördert man in der eigenen Sammlung Perlen zutage, deren Existenz man schon fast vergessen hatte.

Das passiert mir zur Zeit fast täglich, weil ich endlich mal damit angefangen habe, meine CD-Sammlung zu digitalisieren 😉

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Haunting_Morella-CD-Digital_cover_1024x1024.thumb.jpg.b298244e91a8c9a0b3010bec191305c0.jpg

Haunting Of Morella von Fredric Ensign Teetsel und Chuck Cirino. 1990'er Corman-Produktion nach Edgar Allan Poe ("loosely based", wie Randall Larson im Booklet schreibt). Den Download hatte mir Ford Thaxton schon vor einigen Wochen als "Thank You" (nebst anderen Sachen) geschickt, ich kam aber erst jetzt übers Wochenende zum Hören. Auf der positiven Seite. Ein überwiegend orchestraler Score (mit leichtem Synth-Chor und Synth-Addons an wenigen Stellen). Hätte ich nicht gedacht. Billig-Genie Cirino konnte den kompletten Score zeitbedingt nicht machen, so pinnte er die Themen und Fredric Ensign Teetsel machte daraus den dicken Horor-Score. Hellraiser lässt etwas grüßen, das Titelthema erinnert auch ein wenig an Richard Bands Puppet Master-Thema . Macht musikalisch beinahe Spaß. Leider, leider, leider ist die Aufnahme sehr grottig. Dumpf und blechern hohl. Das raubt viel am Spaß. "Through my involvement with the local musicians here in the state I was able to make some calls and found a few people who would rally the troops into a studio to record the score for THE HAUNTING OF MORELLA" schreibt Teetsel im Booklet. Wo dieses Studio war: wer weiß? Schade.

Gibt's auch bei Spotify.

https://open.spotify.com/album/0pMczsAI4b74p9rFHfDrEN

 

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