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INTERSTELLAR (Christopher Nolan)

 

Ein spektakulärer Film, der mich durchaus (vage) beeindruckt, allerdings nicht nachhaltig fasziniert hat. Dafür fehlt mir einfach der Hochschulabschluss in Astrophysik. Ich verstehe viele Aspekte des Films einfach nicht. Ich möchte Nolan nicht vorwerfen, dass er sich verzettelt hat - aber INCEPTION hat auf mich einen logischeren, konsistenteren Eindruck gemacht. Aber wie gesagt, vielleicht bin ich einfach nur zu blöd.

 

Schade jedenfalls - das Kinoerlebnis war toll, aber letztlich unbefriedigend. Ich habe kein Problem damit, wenn ein ohnehin eher frei strukturierter, assoziativer Film am Ende Rätsel aufgibt (Stichwort Lynch), aber bei Nolans rationalistischem, technokratischem (ja!) Kino möchte ich am Ende doch einwandfreie logische Schlüsse präsentiert bekommen.

 

Zimmers Musik funktionierte im Film hervorragend. Obwohl das Konzept doch sehr an KOYAANISQATSI angelehnt ist, ist es doch letztlich der Score, der die größte Rolle im Film gespielt hat. Auf CD möglicherweise zu minimal, als FILMmusik aber Oscar-verdächtig. Durchaus der beste Zimmer seit Jahren.

 

Stimme dir 100%ig zu. Hatte ganz genau den selben Eindruck vom Film... als Kinoerlebnis ganz nett usw. Aber ich denke auch, ich war nicht schlau genug. 

Noch dazu kommen wirklich einige meiner Meinung nach dumme und nervige One-Liner die so gar nicht zu Nolan passen. Stört aber nicht ganz so viel wie die Tatsache, dass mich das Ende auch etwas unbefriedigt zurück lässt.

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Gast

In wie fern fandet ihr das Ende als nicht besonders abgerundet, wenn ich fragen darf? :-) Ich fand das eigentlich relativ abgerundet, sodass keine Fragen mehr offen geblieben sind.

Sicherlich etwas holprig, wenn man einige Grundbegriffe nicht im Sinn hat, aber einen Abschluss in Astrophysik braucht man dafür wirklich nicht. Ich glaube mit Blödheit hat das weniger zu tun, denn ich fand durchaus auch, dass der Zusammenhang zwischen Gravitation, Relation und Quantenmechanik im Film selbst nicht näher erläutert wurde, was - wie gesagt - vllt. holprig sein kann, aber doch sehr schnell auch greifbar. Eine wichtige Komponente lernt man aber dafür schon bei BTTF: "Man muss 4-dimensional denken".  ;)

 

Falls jemand noch ne Frage hat... (sorry, bin gerade im INTERSTELLAR Fieber).  :blush:

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Gast

Was ist Quantenmechanik? ;)

 

Wir könnten ja einen Thread mit Fragen zum Film aufmachen. Wegen Spoiler-Gefahr soll halt einfach niemand reinschauen, der den Film noch nicht gesehen hat.

 

Mache ich mal eben.  ^_^

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Den einzigen, aber für mich nicht unerheblichen "Fehler" den Nolan für mich macht ist, das er keinen Raum für Fantasie und eigene Interpretation lässt - ganz im Gegensatz zu z.B. 2001. Überspitzt gesagt es wird alles Vorgekaut - ich hätte gern ein paar Rätsel mehr ;)

Die Plotlöcher - so sie da sind - stören mich da eher weniger. Trotzdem ein mutiger, formal nahezu tadelloser und toller Blockbuster. 

Ich bleib bei meiner Bewertung 8/10

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An Adventure in Space and Time

 

Fantastisches Drama über die Entstehung der besten Serie der Welt, welche sehr unterhaltsam, mit Charme und nicht ohne ein klein wenig Gefühl erzählt wird. Die Darsteller waren brilliant und hatten auch viel Ähnlichkeit mit den Originalen.
Musik von Edmund Butt gefiel mir auch sehr und wird wohl auch mal in meine Score-Sammlung wandern.
Also rundum ein sehr gelungener Film, nicht nur für Whovians!

 

PS:  Ein Dialog sorgt übrigens für eine schmerzhafte Erinnerung an den 10. Doctor.

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Überspitzt gesagt es wird alles Vorgekaut - ich hätte gern ein paar Rätsel mehr ;)

 

Ich mag Lynch auch lieber. Aber wenn Nolan schon dermaßen Wert legt auf komplexe und logische narrative Strukturen (er ist ja einer der Protagonisten dieses filmischen Trends), dann muss er sich auch an seinen eigenen Maßstäben messen lassen.

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Gast

Und an seinen eigenen Maßstäben gemessen, schneidet Nolan ziemlich gut ab. ;-)

 

Weil ich es noch nicht getan habe: Wie sind denn die Stimmen so zu MEMENTO? So langsam glaube ich, den mir mal endlich anschauen zu "müssen".

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Ich mag MEMENTO nicht (rein filmisch ist er mir zu langweilig), aber Nolans Konzept der komplexen Narration ist da wohl am schlüssigsten umgesetzt. INCEPTION verknüpft die schlüssige, komplexe Narration dann noch mit konkret filmischen Qualitäten, die MEMENTO gefehlt haben (großartiges Setdesign, beeindruckende Locations und Bildmotive), was ihn dann auch zu meinem Nolan-Favoriten macht.

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Und an seinen eigenen Maßstäben gemessen, schneidet Nolan ziemlich gut ab. ;-)

 

Weil ich es noch nicht getan habe: Wie sind denn die Stimmen so zu MEMENTO? So langsam glaube ich, den mir mal endlich anschauen zu "müssen".

Wenn man kleinere Filme mit verwirrenden/komplexen (im positiven Sinne) Handlungsverläufen und überraschenden Enden mag, kann man bei Memento sicher nichts falsch machen. Einen großen Blockbuster wie Inception darf man aber nicht erwarten.

 

Am Sonntag hab ich mich in meine Kindheit zurück versetzt und seit ca. 18 Jahren mal wieder "Sinbads gefährliche Abenteuer" gesehen. Ein toller Abendteuerfilm mit einer grandiosen Musik von Rosza! Es ist immer wieder faszinierend das man sogar nach 18 Jahren noch ganze Textpassagen noch mitsprechen kann :D

Auch die anderen Sinbadfilme von Columbia kann ich sehr empfehlen wenn man auf nostalgische Abendteuerfilme steht.

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Diese Filme machen Spaß.

Auch wenn bei Harryhausen niemals ein Monster auch nur annähernd echt aussah. :-)

Was auch ohne Computer möglich war, beeindruckt trotzdem noch heutezutage.

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INTERSTELLAR (aus mangel an Zeit hier nur für Englischkundige):

 

It was the first movie in a very long time i felt moved and inspired by (in a cosmic sense) - and that is besides the Hollywood hokum and huckster emotionalism that inevitably was attached to it. While it started a bit too didactic (the scene with the teacher robotically feeding Cooper the fake moon landing bullshit to be rightfully enraged about was the worst Stanley Kramer bleeding liberal impression since James Cameron discovered his eco conscience in AVATAR) but everything after they started became a beautifully packaged DRAMATIC journey.

 

I don't care much about the science (and Nolan didn't either, he just had a bunch of highly gifted scientists coaching him in what he could and couldn't get away with) - the movie treaded a very fine line between high concept sci-fi, action spectacle (which it thrice ventured into) and tearjerker about human beings and their need for love, exploration, endurance, fears and stubbornness. The journey to the planets was very thoughtfully designed, philosophically right up to Matt Damon's insane scientist who was as much a springboard for a big action sequence but also a well-done portrait of human faults at work that just had the right timing without becoming too textbook-like or pathetic. The decision to hang the story so much on human conscience made absolute (dramatic) sense to me and made the film much more moving to me than the sexless 2001 and the likes.

 

The only fault i could find, apart from being mildly disappointed by the lack of a totally fucked-up soundmix, was Nolan's over-eagerness to explain too much in the last 20 minutes. It felt too much like convenient wrap-up though though no one but McConaughey saved Nolan through this last big crying scene (why oh why Hollywood thinks people are only moved if they clobber us with sobbing actors i will never understand).

 

Zimmer's score didn't stood out a s much as i thought (hoped?), though the Koyaanisqatsi-organ was noticed and appreciated. So all said and done for a blockbuster movie it undoubtedly was the best of both worlds: good at being a mind-blowing spectacle (though i never saw so many people walk out on a big event movie) but also a philosophical excursion that may occupy the brain even after the end credits start rolling.

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Interstellar

 

Was für ein Glück für die Menschheit, das Amerikaner scheinbar Jahrzehntelang unbenutzte Kinderzimmer nicht ausräumen.......

 

Grandios getrickster Langweiler.

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Gast

Das ist in Häusern nun aber nicht gerade ein Kuriosum, zumal auch in Räumen mit Bücherregalen. Abgesehen davon hätte Cooper ja seine Tochter auch an einem anderen Ort benachrichtigen können. Von Glück kann also keine Rede sein. ;-)

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FLUCHT INS 23. JAHRHUNDERT

LOGAN'S RUN

Ein Film der mir früher gut gefiel und in den 80ern oft in den Videorecorder eingelegt habe.

Heute ist von der Begeisterung nichts mehr vorhanden.

Ein ziemlich schlampig inszenierter Schwachsinn, den lediglich Peter Ustinov und Jerry Goldsmith vor dem totalen Reinfall retten.

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BOYHOOD

 

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Ein sehr interessanter 2 Std. 45 Min. langer Film der über 12 Jahre lang gedreht worden ist und das Erwachsen-werden eines Jungen, seiner Schwester und die Entwicklung deren Mutter bzw. Vater verfolgt. 

 

Der Film zeigt gleichzeitig auch die amerikanische Mittelschicht und ihre Denkweise. Er ist unterhaltsam und manchmal auch ein wenig nachdenklich mit ein wenig Drama vermischt. Ein guter Mix aus allem. 

 

8/10

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Fifty Dead Men Walking

 

 

Ein guter Film über den Nordirlandkonflikt. Unterhaltsam inszeniert, allerdings auch relativ durchschnittlich in der Gesamtbetrachtung. Für einen netten Abend.

 

5 von 10

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NIGHTCRAWLER (Dan Gilroy)

 

Die Glaubwürdigkeit stark überstrapazierender Film, der als vollkommen überzeichnete Mediensatire einigermaßen funktioniert, nicht jedoch als ernsthaftes Drama - das der Film aber durchaus sein möchte. Gyllenhaal als getriebener Protagonist zwischen Ambition und Wahnsinn ist dennoch recht sehenswert.

James Newton Howards Musik wirkt in den besten Passagen wie ein Update von Howard Shores CRASH, in den (vielen) schwachen Momenten ist's aber nicht viel mehr als austauschbares, pulsierendes Sounddesign mit ein paar warmen Zwischentönen für Streicher und Solo-Klarinette. Wäre mehr drin gewesen.

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Habe den großen Klassiker HEAT letztes We gesehen. Ich war sehr, sehr enttäuscht. Warum der Film so beliebt ist kann ich nicht nachvollziehen.

Wir haben uns beim schauen zu Tode gelangweilt. Der Film geht fast 3h und schafft es nur in der letzten Szene wirklich Spannung zu erzeugen. Der Rest ist gefüllt mit trägen Dialogen zwischen Figuren bei denen man bis zum Schluss nicht versteht warum sie überhaupt näher beleuchtet wurden, weil es für die Story völlig unerheblich ist ihren Charakter tiefer zu beleuchten.

 

Es ist wahrscheinlich wie bei Badlands. Vieleicht bin ich zu jung um den "Klassiker" im Klassiker zu sehen. Eine IMDB Wertung von 8,3 lässt mich an mir selbst und an auch an den IMDB-Usern zweifeln :D

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ich habe HEAT auch nur einmal gesehen. kam mir sehr langatmig vor und die action war jetzt auch nicht so bahnbrechend wie immer gesagt wird. da fand ich manns tv version L.A. Takedown von 1989 wesentlich stimmiger, zumal diese auch deutlich kürzer ausfiel.

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World War Z

 

Lange habe ich darauf gewartet und da ist er endlich.. ein Zombiefilm, der es nicht nötig hat, die ganzen Kills zu zeigen oder die Kamera auf alle ekligen Szenen draufzuhalten. Das ist etwas, was mich zum Beispiel bei der Serie "The Walking Dead" so stört, wo man fast glauben könnte, es geht da nur Staffel um Staffel darum, neue Kills zu erfinden und ja in so gut wie jeder Episode mit der Kamera irgendwas ekliges zu zeigen.

Aber das ist hier bei World War Z nicht der Fall... dazu ist auch die recht einfache Story spannend und mitreißend erzählt. Musik von Beltrami (trotz Inception-Möööp) und Muse (trotz ganz kleiner Dubstep-Elemente) gefiel mir auch recht gut und war im Film wenigstens sehr passend eingesetzt.

Also bitte mehr solcher Zombiefilme, die es nicht nötig haben, dem Zuschauer zu zeigen, wie brutal und eklig eine Welt der Zombies ist.

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THE HUNGER GAMES: MOCKINGJAY - PART 1 (Francis Lawrence)

 

Überraschend gute, sehr düstere Fortsetzung. Gefiel mir besser als Teil 2. Verarbeitet einige sehr interessante Gedanken zu filmischer Propaganda. Durchaus sehenswert.

 

 

NYMPHOMANIAC (Lars von Trier)

 

Die 5-stündige Langfassung. Viel zu lang. Und trotz der beklemmenden, unversöhnlich-pessimistischen Sicht auf die menschliche Natur und einem oft schmerzlich intensiven Realismus ist NYMPHOMANIAC filmisch eine recht biedere Angelegenheit. Mit seinem Vorgänger MELANCHOLIA verbindet den Film weder eine besonders interessante Form der Narration noch eine packende Visualisierung. In der Hälfte der Zeit wär´s gewesen, so aber muss ich sagen: eine ziemliche Zeitverschwendung.

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THE GREY

 

Sehr guter Film mit einem brillanten Liam Neeson.

Einfache Story sehr eindrucksvoll und intensiv vor einer atemberaubenden Kulisse erzählt.. sehr gut untermalt von der Musik von Marc Streitenfeld, welcher man die Orchestration von Ben Foster (dirigiert und orchestriert die fantastische Musik von Murray Gold für die Serien Doctor Who und Torchwood und bei letzterer hat er sogar mitkomponiert) schon anmerkt.

Bin angenehm überrascht von dem Film!

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