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Hard Target (Sneak Preview)

Dank der neuen französischen Blu-ray kann man sich nun auch die 117 Min. Sneak Preview versteckt als Easter Egg anschauen. Die Bildqualität ist zwar abgenudelte VHS Qualität, aber im Großen und Ganzen kann man alles erkennen. Insgesamt ist diese Version die rundeste, weil Action, Handlung und Dramatik gut ausbalanciert sind. Die zusätzlichen und längeren Szenen machen den Film einfach runder und geben den Figuren zumindest noch etwas mehr Tiefe. Einige Szenen sind hier noch etwas grafischer und einige wenige Actionszenen wurden zu spät geschnitten, aber dennoch kommt die sehr zeigefreudige Gewalt sehr rund inszeniert daher. Wesentlich besser als in der Unrated Version, die zwar auch zeigefreudiger als die Rated Version ist, aber doch irgendwie ab und zu ungelenk daherkommt, weil auch dort dann hier und da geschnitten wurde. Was auffällt ist die Temp Musik, die zwar stilistisch durchaus Revells Score vorweg nimmt, aber größtenteils ruhig und düster ist. Coole heitere Passagen wie Streetfighting Van Damme oder New Orleans Mission fehlen komplett. Entsprechenden Szenen feht dann auch der gewisse Kick. Auch das New Orleans Lokalkolorit ist dort noch nicht vorhanden. Temp Musik die mir aufgefallen ist, sind Lethal Weapon 3 (Street Fighting Van Damme Szene + Finale) sowie ein Liebesthema von Randy Edelman. Der Temp Score hat gepasst und funktioniert auch sehr gut, aber das gewisse Etwas, das Revells Score auch atmosphärisch letztlich bietet, fehlt hier doch sehr. Die Sneak Preview in vernünftiger Bild- und Tonqualität + Revells Score und man hätte die perfekte Version von Hard Target.

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Eher durch Zufall entdeckt, daß auf Tele5 die "Biographie" von Paul Potts ("One Chance" aus 2013) läuft.
Fand das ganz witzig, wie die Auditoren seines ersten Auftritts geschickt in den Film geschnitten wurden.

Bekomme dabei immer noch Gänsehaut...(ähnlich wie bei Susan Boyle 2 Jahre später)

 

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Passing (USA 2021, R: Rebecca Hall)

Das Regiedebüt der wunderbaren Rebecca Hall erzählt von der Freundschaft zweier farbiger Frauen im New York der 20er Jahre. Die eine wohnt in Harlem, die andere hat einen weißen Mann geheiratet und aufgrund ihres hellen Teints  ihre afro-amerikanische Herkunft verheimlicht. Leider ist das alles sehr abstrakt und episodisch inszeniert. Die SW-Bilder im 4:3 Format sind genauso elegant wie statisch. Wie bei Mank im Vorjahr hat mich aber irritiert, dass zwar das Kino der Zeit imitiert wird, gleichzeitig aber eine Hochglanz-Optik verwendet wird, die so nur mit digitalen Kameras möglich ist. Genauso inkonsistent wirkt es auf mich, dass die Inszenierung zwar einerseits sehr stilisiert ist, andererseits aber ausgerechnet der Musik nur wenig Raum gegeben wird, den Film zu tragen. Ein bisschen Klavier-Jazz ist da zu hören, der trägt aber nur wenig zum Film bei. Passing thematisiert natürlich den Rassismus der Zeit und die Lebenslügen, die dieser hevorgebracht und nötig gemacht hat. Aber das ist bei allen guten Ansätzen und der leider immer noch vorhandenen Aktualität leider sehr leblos inszeniert und inhaltlich über das Offensichtliche hinaus eher belanglos. Leider eine Enttäuschung. 

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Only Murders in the Building (Hulu/Disney+)

Eine äußerst vergnüglich-entspannte Krimi-Serie mit Steve Martin, Martin Short und Selena Gomez in den Hauptrollen, die in einem Apartmentkomplex für Reiche einen Mord aufklären und diesen gleichzeitig in einem True Crime-Podcast verarbeiten. Wer Knives Out mochte, wird hier auch seinen Spaß haben. Der eigentliche Who Dunnit ist  allerdings eher unterkomplex (und die Auflösung früh erkennbar), aber das mindert den Charme in keinerlei Hinsicht. Toll auch das Cameo von Sting, der sich hier selbst spielt und aufs Korn nimmt. Macht sehr viel Laune und langweilt aufgrund der knapp halbstündigen Episoden auch nicht. Sehr hübsch ist auch die Filmmusik von Siddhartha Khosla .

 

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vor 3 Stunden schrieb Mike Rumpf:

Only Murders in the Building (Hulu/Disney+)

Eine äußerst vergnüglich-entspannte Krimi-Serie mit Steve Martin, Martin Short und Selena Gomez in den Hauptrollen, die in einem Apartmentkomplex für Reiche einen Mord aufklären und diesen gleichzeitig in einem True Crime-Podcast verarbeiten. Wer Knives Out mochte, wird hier auch seinen Spaß haben. Der eigentliche Who Dunnit ist  allerdings eher unterkomplex (und die Auflösung früh erkennbar), aber das mindert den Charme in keinerlei Hinsicht. Toll auch das Cameo von Sting, der sich hier selbst spielt und aufs Korn nimmt. Macht sehr viel Laune und langweilt aufgrund der knapp halbstündigen Episoden auch nicht. Sehr hübsch ist auch die Filmmusik von Siddhartha Khosla .

 

Danke.. die Serie steht auch auf meiner "Will ich gucken"-Liste, was vor allem daran liegt, dass ich dieses klassische Who Dunnit sehr mag und weil ich Steve Martin und Martin Short einfach zu gerne sehe. 

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Free Guy (R: Shawn Levy, USA 2021)

Es ist schon drollig, wie der Film wie Realfilm-Remake von The Lego Movie daherkommt, das in einer virtuellen Welt à là Ready Player One spielt. Kevin Reynolds spielt einen naiven Bank-Angestellten, der plötzlich herausfindet, dass er ein NPC (Non Player Character) in einem Videospiel ist. Der resultierende Film ist temporeich, virtuos getrickst und mit ein paar netten ironischen Gags versehen, aber auch im belanglosen Comedy-Erzählgestus vieler leichter Hollywood-Filme gehalten. Aus der interessanten Prämisse wird deshalb erstaunlich wenig gemacht. Lego Movie für die Gamer-Bubble. Bei allem Unterhaltungswert hat mir schon sauer aufgestoßen wie offensichtlich durchkalkuliert das Ganze ist.  

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Am 7.1.2022 um 19:23 schrieb Mike Rumpf:

Passing (USA 2021, R: Rebecca Hall)

Das Regiedebüt der wunderbaren Rebecca Hall erzählt von der Freundschaft zweier farbiger Frauen im New York der 20er Jahre. Die eine wohnt in Harlem, die andere hat einen weißen Mann geheiratet und aufgrund ihres hellen Teints  ihre afro-amerikanische Herkunft verheimlicht. Leider ist das alles sehr abstrakt und episodisch inszeniert. Die SW-Bilder im 4:3 Format sind genauso elegant wie statisch. Wie bei Mank im Vorjahr hat mich aber irritiert, dass zwar das Kino der Zeit imitiert wird, gleichzeitig aber eine Hochglanz-Optik verwendet wird, die so nur mit digitalen Kameras möglich ist. Genauso inkonsistent wirkt es auf mich, dass die Inszenierung zwar einerseits sehr stilisiert ist, andererseits aber ausgerechnet der Musik nur wenig Raum gegeben wird, den Film zu tragen. Ein bisschen Klavier-Jazz ist da zu hören, der trägt aber nur wenig zum Film bei. Passing thematisiert natürlich den Rassismus der Zeit und die Lebenslügen, die dieser hevorgebracht und nötig gemacht hat. Aber das ist bei allen guten Ansätzen und der leider immer noch vorhandenen Aktualität leider sehr leblos inszeniert und inhaltlich über das Offensichtliche hinaus eher belanglos. Leider eine Enttäuschung. 

finde auch, dass die interessante Idee nicht entsprechend umgesetzt wurde. Dachte, gut, der Film hat auch sicher kaum was gekostet, aber war dann doch geradezu schockiert zu lesen, das Budget war so 10-15millionen... man fragt sich wofür... bisweilen wirkt es wie ein Home Movie... schön gespielt, gute Story, aber da hätte man wirklich auch grosses Kino draus machen können... die Dialoge aus dem Buch sind auch fast 1:1 abgeschrieben, wofür Rebecca da 10 Jahre brauchte das fertigzustellen ist mir auch ein Rästel... trotzdem, kann man sich anschauen, nach sehr zähem Start wirds auch irgendwann besser...  Musik fand ich auch total verschenkt.

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The World's End (USA 2013, R: Edgar Wright)

Ich hab den Regisseur erst durch den großartigen Last Night in Soho kennengelernt und hab wohl etwas nachzuholen. The World's End beginnt als Trinkerfilm, bei dem eine Clique von Jugendfreunden nochmals in die Heimat zurückkehrt, um eine berüchtigte Kneipentour zu machen. Und endet wie der Titel schon sagt mit dem Ende der Welt. Auch wenn ich Alkoholexzesse im Kino generell nicht so mag (und  Vinterbergs Rausch für reaktionäres Dreckskino halte) ist das hier schon sehr irrwitzig und bei allem Humor auch sehr hintersinnig und doppelbödig inszeniert. Vielleicht schielt das ganze hier und da etwas zu sehr auf selbstreflexives Kultkino, aber es verkommt nicht zum albernen Selbstzweck wie bei vielen vergleichbaren Produktionen.

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