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Du hast dich noch nicht so viel mit dem Produktionsprozess von Filmmusik befasst, oder? Macht aber nichts

 

Es steht eigentlich alles in Bonekings Antwort auf deine Sample-Frage drin. Tatsächlich wird jeder Ton mehrmals (in verschiedenen Klangstärken, Spieltechniken) für eine Sample-Library aufgenommen. Diese Sample-Librarys kauft sich der Komponist (Hans Zimmer z.B. hat sich selbst eine erstellt).

 

Wobei ich mich schon frage, ob sich das wirklich lohnt. Schließlich investieren die großen Library-Hersteller doch Jahrzehnte in ihre Produkte. Jeden Ton hundertfach in verschiedenen Verbindungen und Artikulationen von einzelnen Instrumenten und Ensembles aufnehmen, alles programmieren etc. - und das alles nur "nebenbei" als Teil des Arbeit neben den ganzen Filmvertonungen scheint mir doch sehr aufwändig. Können denn diese "Privatlibraries" so viel mehr?

 

An Bimbamdindong: Hier findest Du ein Einführungsvideo in die Spielweise der von Sebastian erwähnten Vienna Symphonic Library:

 

Jeder, der einen Computer, ein Midikeyboard oder E-Piano und so eine Library hat, kann damit letzten Endes eine ganze Beethovensinfonie alleine einspielen oder - wie dieser Nerd hier - "Adventures on Earth":

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Wobei ich mich schon frage, ob sich das wirklich lohnt. Schließlich investieren die großen Library-Hersteller doch Jahrzehnte in ihre Produkte. Jeden Ton hundertfach in verschiedenen Verbindungen und Artikulationen von einzelnen Instrumenten und Ensembles aufnehmen, alles programmieren etc. - und das alles nur "nebenbei" als Teil des Arbeit neben den ganzen Filmvertonungen scheint mir doch sehr aufwändig. Können denn diese "Privatlibraries" so viel mehr?

 

Glaube ich ehrlich gesagt nicht. Ich habe mal gelesen, wie Zimmer von seinen 16 Mikrofonpositionierungen geschwärmt hat und dass dies mit keinem anderen Sampler möglich wäre.

 

 

Jeder, der einen Computer, ein Midikeyboard oder E-Piano und so eine Library hat, kann damit letzten Endes eine ganze Beethovensinfonie alleine einspielen oder - wie dieser Nerd hier - "Adventures on Earth":

 

Tatsächlich ist das ET-Beispiel nicht von einem Nerd (obwohl, man weiß es nicht ;)), sondern von Jay Bacal, der für VSL Demos programmiert und abmischt.

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Tatsächlich ist das ET-Beispiel nicht von einem Nerd (obwohl, man weiß es nicht ;)), sondern von Jay Bacal, der für VSL Demos programmiert und abmischt.

..und hört sich meiner meinung nach absolut lausig an, total sythethisch wie mit nem sythesizer in den 80ern gespielt.

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..und hört sich meiner meinung nach absolut lausig an, total sythethisch wie mit nem sythesizer in den 80ern gespielt.

so schlecht hört sich das gar nicht an...da gibts wesentlich billiger klingendes. folgendes beispiel find ich für ein komplett synthetisches musikstück recht überzeugend....

 

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Jeremy Soule bzw. er und sein Bruder arbeiten bei den Elder Scrolls Soundtracks auch mit Samples. Man kann schön den technischen Fortschritt ihrer Library über die Jahre erkennen.

Morrowind klingt teilweise noch sehr synthetisch, das fünf Jahre später erschienene Oblivion hat aber schon sehr feine Nuancen zu bieten. Und mit Skyrim haben Sie diese Technik nochmal ein gutes Stück voran getrieben.

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Am 9.12.2016 um 14:36 schrieb Sebastian Schwittay:

 

Das Komplettpaket der Vienna Symphonic Library kostet knapp über 11.000 Euro - Einzelpakete, wie etwa nur die Streicher, kommen auf ca. 5000 Euro.

Die haben gerade eine Streicher-Rabattaktion, falls Du noch interessiert bist :)

https://www.vsl.co.at/de/News/2019-07_Vienna_Strings_Special

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Beim Konzert von James Newton Howard sprach er unter anderem kurz auch über solche Bibliotheken und wie sie ihn in seiner Arbeit prägen, erwähnte aber auch, dass er eine vergleichsweise kleine besäße, während Hans Zimmer wohl mehrere Millionen (!) bereits in seine investiert habe. Zimmer ist einfach ein Technikkind. 😉

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