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Sebastian Schwittay

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  1. Eben. Schnell durchlaufen lassen und dann in acht Minuten einen vagen Eindruck hingeschmiert. Man will ja unbedingt der erste sein. Leute, gewöhnt euch diese Review-Schnellschüsse ab. Klar, dass man keine Themen erkennt, wenn man einmal schnell drüber hört.
  2. Wie kann man einen 77-minütigen Score um 15:05 Uhr anschmeißen und bereits um 16:25 eine stichfeste Einschätzung zur Musik abgeben?
  3. Leider nicht in Deutschland verfügbar. Mag das mal jemand beschreiben, der die GEMA-Sperre überbrücken kann?
  4. Vom ersten ANATOMIE habe ich die Promo, von Ruhland signiert. Mag den Score sehr gerne, daher greife ich hier zu.
  5. Alles, was ich bisher in den Clips gehört habe, hat mich echt ziemlich kalt gelassen. Geht's anderen auch so?
  6. Für mich jetzt umso interessanter. Leider schreibt Folk nur, was es alles in der Musik NICHT gibt - mich würde ja mal interessieren, was es konkret zu hören gab. Streichorchester? Elektronik? Collage?
  7. Jetzt fängt auch schon Quartet mit diesen sinnlosen Expandierungen an. (PS: In meinen Augen/Ohren war schon die Varèse-Deluxe-Ausgabe zu lang. Aber ich finde den Score generell arg überschätzt.)
  8. Promo-Material ist da sicher schon im Umlauf.
  9. Wenn Williams ein 60-Minuten-Album konzipiert und dabei viel benutzt, was so nicht im Film zu hören ist (Konzert-Arrangements?), wird das schon seinen musikdramaturgischen Grund haben. Ich vertraue da eher dem Komponisten als dem reflexhaften Geschrei der Fans nach einem Doppel-und-Dreifach-CD-Set.
  10. Der Pemberton ist gesichtsloses Underscoring, aber die sonstige Auswahl finde ich nicht uninteressant. In THE REVENANT liegen alle meine Hoffnungen für den Rest des Jahres, und die Burwell-Morricone-Desplat-Kombi erfrischt mich gerade auch irgendwie. Jedes Jahr uninteressanter? Ich sehe diesen Trend so nicht.
  11. Der Klang der alten CD ist völlig in Ordnung - außerdem enthält sie alles musikalisch Wesentliche. Wieder mal nur ein Release für Hardcore-Fans und Komplettisten.
  12. Dann dringend nachholen, zumindest MINORITY REPORT und JFK.
  13. Wie kann es einem nie aufgefallen sein, dass Williams Synthesizer benutzt? Man muss gar nicht zu obskuren Beispielen wie HEARTBEEPS greifen: aus MINORITY REPORT, MUNICH und JFK sind die elektronischen Klänge nicht wegzudenken.
  14. 'Ne ganze CD voll brauche ich von der Musik nicht unbedingt - aber ich bleib dabei: "As the Jurassic World Turns" ist für mich bisher einer der Top-Tracks 2015. Da hat er endlich mal ein kohärentes, dramaturgisch gut strukturiertes 5-Minuten-Stück hinbekommen. Schafft er ja sonst selten.
  15. Für seine Horrorscores. Action, Drama oder Comedy finde ich bei ihm meistens eher mäßig.
  16. THE GOOD GERMAN haste noch nicht? Hab jetzt nicht geschaut, ob der gerade bei den Angeboten dabei ist, aber den sollte man haben.
  17. Von Howard möchte ich DREAMCATCHER und THE HAPPENING empfehlen. Gute, stimmungsvolle Genre-Arbeiten. DANTE'S PEAK ist ebenfalls ein unterhaltsamer Score, auch wenn da eigentlich John Frizzell der Hauptkomponist ist (von Howard stammt thematisches Material und der erste lange Cue auf dem Album).
  18. STEVE JOBS (Danny Boyle) Aaron Sorkins fader Versuch, an seinen Drehbuch-Triumph THE SOCIAL NETWORK anzuknüpfen, wird von Regisseur Danny Boyle leider auch wenig packend umgesetzt: zwei Stunden streitet sich die Hauptfigur in kleinen Hinterzimmern mit immer denselben drei bis vier Figuren herum, dabei stehen abwechselnd die konventionell gezeichnete Beziehung zur Tochter und der Streit um Apples geschlossene Computersysteme im Zentrum. Jobs wird hier durchgehend in den Minuten vor einer Apple-Präsentation inszeniert, sein Leben scheint auf den halb-öffentlichen Moment zwischen Backstage-Räumen und Bühne reduziert. Das ist konzeptionell nicht uninteressant, aber wird eben auch schnell monoton, und der beschränkte thematische Rahmen der Dialoge (siehe oben) lässt einen dann endgültig das Interesse verlieren. Michael Fassbender müht sich redlich ab, das Ganze immerhin schauspielerisch eindrucksvoll zu gestalten, aber auch hier bleibt STEVE JOBS hinter der (vergleichbaren) Darstellung Jesse Eisenbergs in THE SOCIAL NETWORK zurück. Letztlich ist dann nicht mehr überraschend, dass es auch musikalisch kaum Raum zur Entfaltung gibt: im Gegensatz zu THE SOCIAL NETWORK, wo die Musik in ein cleveres, facetten- und anspielungsreiches Wechselspiel mit den Bildern tritt, gluckern in STEVE JOBS ein paar Desplat'sche Minimalismen vor sich hin, deren dramaturgische Funktion gegen Null tendiert. Insgesamt eine große Enttäuschung, auf nahezu allen Ebenen.
  19. Wow, vielen Dank, freut mich, wenn's gefällt. Beim Mittelteil habe ich mich in erster Linie vom frühen Penderecki inspirieren lassen - wollte mich einfach mal in der graphischen Notation ausprobieren. Die Außenteile sind klar Herrmann-orientiert - bzw. an Streicherscores wie Howard Shores THE BROOD oder Christopher Gordons CRAWL. Wollte ich schon immer mal machen, und das Streichorchester, das man beim Hollywood Music Workshop zur Verfügung hatte, war da natürlich eine optimale Gelegenheit.
  20. Morgen läuft auf dem Mainzer FILMZ-Festival der Kurzfilm SCHLÄFER, meine zweite Zusammenarbeit mit SUB ROSA-Regisseur Philipp Link. Meine Musik dazu (für Streichorchester) habe ich diesen Sommer im Rahmen des Hollywood Music Workshop unter der Leitung von Christopher Young aufnehmen können. Wer Interesse hat, hier eine Mini-Suite aus der Musik: https://soundcloud.com/sebastian-schwittay/schl-fer-suite-for-strings
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