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Sebastian Schwittay

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Alle Inhalte von Sebastian Schwittay

  1. Oh, traurig. Jansen war ein großartiger Komponist - hab ihn gerade erst vor 2 Jahren für mich entdeckt.
  2. Ich bin auch (Film-)Komponist - und muss Babis doch im Großen und Ganzen zustimmen. Als Filmkomponist (besonders in Hollywood) schreibst du reine Gebrauchsmusik, die meistens nicht mal das waschechte Plagiat scheut. Wenn Elliot Goldenthal 2007 nicht juristisch gegen Warner Bros. vorgegangen wäre, wäre Tyler Bates' TITUS-Kopie vielleicht nie öffentlich "enttarnt" worden und der Hinweis "Derived in part from pre-existing compositions not authored by Tyler Bates" wäre nie in den Film aufgenommen worden. Es kümmert die Produzenten schlichtweg nicht. Ganz nach dem Motto: Goldenthal hat schon so oft für uns gearbeitet, da kann man ja ohne Probleme etwas von seiner Musik kopieren/wiederverwenden. So ist das Tagesgeschäft - völlig normal. Ein gut beschäftigter Filmkomponist aus Los Angeles, der u.a. einen SPIDER-MAN-Film vertont hat (ich möchte keine Namen nennen ), erzählte mir übrigens kürzlich, dass Goldenthal genau wegen dieser Klage nicht mehr in Hollywood arbeitet. Ein großes Studio wie Warner wegen so etwas Eigennützigem wie Urheberrecht zu verklagen war der unvernünftigste denkbare Karriere-Schachzug - seit dieser Sache (die sich unter den Studio-Executives natürlich herumgesprochen hat) ist Goldenthal in Hollywood nicht mehr erwünscht.
  3. Die eingebetteten Bilder hier im Thread sind anscheinend für Nicht-Moderatoren generell nicht sichtbar. Zumindest erhalte immer ich eine "You have no permission"-Meldung, wenn ich die Links anklicke.
  4. JUMANJI (ebenfalls '95) könnte auch eine Neuveröffentlichung vertragen - mit angehobenem Lautstärkepegel.
  5. Den Film muss ich mal im Auge behalten. Den Roman von David Foster Wallace, um den es geht, fand ich ziemlich interessant.
  6. In zwei Wiener CD-Geschäften gab es das Album schon Ende Juli zu kaufen. Mangels Interesse an Poledouris' Score hab ich da aber nicht zugegriffen.
  7. Dann mache ich mal ganz schamlos Eigenwerbung: https://soundcloud.com/sebastian-schwittay/die-wiedergefundene-melodie
  8. Bei mir geht das immer noch. Aber halt in der Klassik-Abteilung - die ist in vielen Saturn-Filialen immer noch sehr gut bestückt. Was die Score-Veröffentlichungen betrifft: zu viel ist es mir nicht. Ich selektiere eh sehr stark. Ich bin mit meinen üblichen Verdächtigen (Goldsmith, North, Rosenman, Fielding, hin und wieder Waxman und Herrmann, oder ein guter 90er-Score à la FALLING DOWN) gut bedient und es bleibt recht übersichtlich.
  9. Noch nicht genannt: David Shires 2010 und Bill Contis THE RIGHT STUFF.
  10. - A NIGHTMARE ON ELM STREET 2 (Christopher Young) (anlässlich meines kürzlich absolvierten Hollywood-Music-Workshop-Seminars mit Chris Young höre ich seine Musik gerade wieder etwas häufiger ) - THE DARK HALF (Christopher Young) - THE LAST RUN (Jerry Goldsmith) - INHERENT VICE (Jonny Greenwood) - THE JACKAL (Carter Burwell)
  11. Präpariertes Klavier, sehr schön. Muss ich mal ein Auge drauf halten.
  12. Western gibt es ja mittlerweile wieder haufenweise. Sehr spannend fand ich (neben den von Babis genannten Filmen) auch Kelly Reichardts realistischen Frauenwestern MEEK´S CUTOFF (2011).
  13. Dieser zwanghafte Düster-Look mit seinen Braun- und Gelb-Tönen geht mir mittlerweile echt auf den Zeiger. Wie gerne würde ich mal wieder einen Bond-Film ohne Farbstiche und geklauten Fincher-Look sehen.
  14. Das Katzenthema fand ich immer sehr süß - insbesondere aufgrund der BTTF-Nähe. Wenn ich mir die Clips jetzt so anhöre, bezweifle ich aber, dass ich den Score über 50 Minuten aushalten würde. Hab ich mir irgendwie immer auf CD gewünscht, aber da hang die Erinnerung wohl zu stark an dem einzelnen Thema.
  15. LAST BOY SCOUT hat ein paar der üblichen Kamen-Modernismen im Actionscoring, aber atonal ist der Score nicht. Wäre auch so ziemlich gegen jede Konvention, einen potentiellen Sommer-Blockbuster der 90er mit einem atonalen Score zu unterlegen.
  16. Den Kamen werde ich mir dann auch zulegen. Schöne Passagen für Solo-Horn. Beim Beltrami werde ich erstmal Probe hören. Beim derzeitigem Kreativ-Tief im Hause Pianella gehe ich lieber auf Nummer Sicher.
  17. Pro Track 2 Minuten Hörprobe? Warum nicht gleich den ganzen Score? Klingt bis auf die "Prelude" (hier hat wohl Glass noch ein bisschen mitgemischt) ziemlich uninspiriert und austauschbar.
  18. Ärgerlich. Wollte mir den Film auch zulegen. Aber eine wirkliche Alternative außer dieser Disc gibt es wohl nicht. Bei mir neu: DON'T LOOK IN THE BASEMENT (S.F. Brownrigg, 1973) Wollte ich schon ewig mal sehen. Für 'nen Euro in der Ramschkiste eines Wiener Klassik-Ladens entdeckt. Hübscher Fang.
  19. Bin da eher bei ataraxus: netter kleiner Sampler, mehr nicht. Und das Programm des Konzerts könnte allgemeiner und unspezifischer kaum sein.
  20. Sehr schön. Hab' mir die Harkit-Scheibe von 2009 noch nicht zugelegt, daher passt das jetzt ganz gut. Film kenne ich leider auch noch nicht. In Deutschland gar nicht verfügbar, scheint aber immerhin eine spanische Region-2-DVD zu geben.
  21. Ja, die Qualität ist natürlich nicht die Beste und das zurechtgestutzte Bildformat ebenfalls ärgerlich - letztlich finde ich das ramschige Feeling (insbesondere bei diversen B- und C-Movies der 70er und 80er) aber ganz passend. Und wie gesagt: ein Haufen alter Filme hat es noch gar nicht auf DVD geschafft, zumindest nicht in Deutschland. Wenn man an der deutschen Fassung Interesse hat oder keine Region-1-DVDs gebrauchen kann, hat man keine andere Möglichkeit als die VHS. Letztlich finde ich aber auch die Cover-Gestaltung vieler Videos weitaus ästhetischer als die der DVD-Neuveröffentlichungen. Oft waren es noch gezeichnete Cover oder gleich die alten Postermotive - bei DVDs und Blurays besinnt man sich ja erst seit kurzem wieder ein wenig auf die alten Original-Artworks. So, hier mal eine Auswahl meiner Errungenschaften aus dem Löhner VHS-Lager: Zweimal Richard Fleischer (mit Musik von Goldsmith): THE LAST RUN (1971) und THE DON IS DEAD (1973) Obskurer Söldner-Trash mit hübscher Besetzung (und ebenfalls hörenswerter Goldsmith-Musik): HIGH VELOCITY (1974) Und nochmal Goldsmith: TWILIGHT'S LAST GLEAMING (Robert Aldrich, 1977) und THE PRIZE (Mark Robson, 1963) - letzterer noch in Folie Auch was mit Williams: BLACK SUNDAY (John Frankenheimer, 1977) und HEARTBEEPS (Allan Arkush, 1981) Und einige Horrorfilm-Raritäten: THE VAGRANT (Chris Walas, 1992), THE PIT (Lew Lehman, 1981), MUNCHIES (Tina Hirsch, 1987), PARENTS (Bob Balaban, 1989), THE CORPSE (Viktors Ritelis, 1971), FRIGHTMARE (Pete Walker, 1974)
  22. Ob´s Mono ist, weiß ich gerade nicht - glaube ich aber weniger. Die Klangqualität der Originalaufnahme gilt allgemein als recht schlecht, weil der Score in irgendeiner ungeeigneten Location (Weinkeller oder Ähnliches) aufgenommen wurde. Ich habe mit dem Klang aber keinerlei Probleme.
  23. Ja, ist INCHON. Wieso nur davon eine Neueinspielung? Gibt´s doch komplett von Intrada.
  24. So viel wie 2007 hat der Saturn am Hansaring tatsächlich nicht mehr, aber immerhin ist die Auswahl doch noch besser als in jedem anderen Saturn. Sogar eine FSM-CD war noch da: WHERE EAGLES DARE von Goodwin. Ich habe mir nur eine Scheibe mitgenommen: die neue ERASERHEAD-Veröffentlichung von Sacred Bones Records.
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