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Soundtrack Board
  • Ankündigungen

    • Marcus Stöhr

      Schließung des Forums zum 31.12.2017   25.11.2017

      Hallo zusammen. Ich habe mich dazu entschlossen das Forum zum 31.12.2017 zu schließen. Dieser Schritt fällt mir nicht leicht, ist aber notwendig, da ich die notwendige Zeit nicht mehr aufbringen kann. Bereits im Frühjahr gab es von mir diesen Schritt, aber dank eurer Unterstützung konnte die damalige Schließung verhindert werden. Im Verlauf des Sommers hat sich meine berufliche Situation aber so geändert, dass ich noch weniger Zeit habe mich dem Forum in einer Form zu widmen, die wirklich nachhaltige Änderungen bewirken würde. Ich habe lange überlegt, ob ich jemand anders die diese Community in die Hände legen sollte, mich aber letztlich dagegen entschieden. Ich möchte das Kapitel Soundtrack Board für mich zu einem Abschluss bringen. Ich würde mich freuen, wenn aus der Community - die weit über die Grenzen des Soundtrack Board hinausgeht - Menschen aktiv werden und eine neue Community starten. Ihren Enthusiasmus und ihre Liebe zum Hobby dort einbringen. Das durch die Spenden eingenommene und noch nicht ins Forum investierte Geld werde ich spenden und somit einem guten Zweck zukommenlassen. Mir ist durchaus bewusst, dass einige diese Entscheidung nicht nachvollziehen können, bitte aber um Verständnis. - Marcus

Empfohlene Beiträge

vor 6 Stunden schrieb Mike Rumpf:

Dem trägt die Williams-Musik Rechnung, in dem sie in manchen Szenen zurückhaltender und transparenter agiert. Ich finde daraus ergeben sich gerade erst die bemerkenswerten Kontraste, wenn das Rey-Thema dann in seinen vielen Variationen aufblüht. [...] Ich mag an TFA gerade die Klarheit im Ausdruck. 

Du verwechselst hier Transparenz und Klarheit des Ausdrucks mit bildbezogenem, nicht mehr wirklich sinfonisch durchkomponiertem Underscoring, wie es gerade in den vielen Passagen der zweiten Albumhälfte durchgehend zu hören ist ("The Abduction", "On the Inside", "Torn Apart", "The Ways of the Force"). Bei dem ganzen musikalischen "Stop-and-Go" und den ständigen Spannungsmomenten, die sich gänzlich dem Filmschnitt unterordnen, hat man kaum mehr den Eindruck eines bedacht konzipierten Albumschnitts, als viel mehr den eines Complete Scores, wo einfach uneditierte Filmversionen direkt aufs Album genommen wurden. Bin ich so von Williams nicht gewohnt, und höre ich auf den Albumschnitten wirklich starker Williams-Scores auch nirgends.  

vor 3 Stunden schrieb bimbamdingdong:

ich kann die seitenlange mäkelei am force awakens score im speziellen und john williams im allgemeinen nicht ansatzweise nachvollziehen, geschweige denn teilen. 

[...]

trotzdem landet nicht einer dieser obigen zehn tracks in meinem player, sondern ich bevorzuge andere tracks dafür deutlich.

Na, dann stimmst du mir ja zu. Wenn man fast die Hälfte eines STAR WARS-Scores herauskürzen kann, ohne dass dadurch Wesentliches verloren geht, ist das schlussendlich nicht besser als bspw. ein Beltrami, aus dem man genauso viel redundantes Material herausnehmen kann. Nur wird THE FORCE AWAKENS als Großtat gefeiert, THE SNOWMAN jedoch nicht. Verzerrte Verhältnisse - und mein Hauptkritikpunkt in der ganzen Debatte. 

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Es spricht ja auch immer überhaupt nichts dagegen, Freude und jede Menge Spaß an einem Score zu haben. Ich höre TFA gerne ab und an mal für die assoziative Film- und Star Wars Ästhetik (weshalb beispielsweise ein Beltrami erst einmal ohne diese Zusatzsicht bei mir auskommen muss). Sicher aber nicht aufgrund der Tiefe oder Breite der Komposition. Ich denke, es bricht sich auch niemand nen Zacken aus der Krone, wenn Wohlgefallen und positive Wertung nicht zusammen in einen Hut geworfen werden. Das eine hat mit dem anderen erst einmal nüschte am Hut.

vor 8 Stunden schrieb Mike Rumpf:

Im Grunde höre ich andere Williams-Musiken auch häufiger als Star Wars oder Indiana Jones. Ich habe da so meine persönlichen Hörfavoriten wie Seven Years in Tibet, A.I., Minority Report, Empire of the Sun, Angelas Ashes oder Jane Eyre. Ach und Jurassic Park/Lost World finde ich umwerfend. Aber das nur so am Rande. Zeigt aber vielleicht auch, dass Rezeption im Diskurs nicht ganz unwichtig ist. Also nicht nur die Frage: Was ist intendiert? Sondern auch Wie kommt es an und warum?

Ich glaube, man kann die Intention generell in die Frage integrieren, aus welchen unterschiedlichen Perspektiven Film und Musik wie funktionieren. Dann müsste eigentlich auch spielerisch der Schulterschluss zwischen nüchterner Analyse, objektiver Bewertung und subjektiver Affektivität gelingen. Ich fände es schön und zielbringend, wenn das wesentlich häufiger (auch hier) getan werden würde. :)

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vor 2 Stunden schrieb Sebastian Schwittay:

Du verwechselst hier Transparenz und Klarheit des Ausdrucks mit bildbezogenem, nicht mehr wirklich sinfonisch durchkomponiertem Underscoring, wie es gerade in den vielen Passagen der zweiten Albumhälfte durchgehend zu hören ist ("The Abduction", "On the Inside", "Torn Apart", "The Ways of the Force"). Bei dem ganzen musikalischen "Stop-and-Go" und den ständigen Spannungsmomenten, die sich gänzlich dem Filmschnitt unterordnen, hat man kaum mehr den Eindruck eines bedacht konzipierten Albumschnitts, als viel mehr den eines Complete Scores, wo einfach uneditierte Filmversionen direkt aufs Album genommen wurden. Bin ich so von Williams nicht gewohnt, und höre ich auf den Albumschnitten wirklich starker Williams-Scores auch nirgends.  

Na, dann stimmst du mir ja zu. Wenn man fast die Hälfte eines STAR WARS-Scores herauskürzen kann, ohne dass dadurch Wesentliches verloren geht, ist das schlussendlich nicht besser als bspw. ein Beltrami, aus dem man genauso viel redundantes Material herausnehmen kann. Nur wird THE FORCE AWAKENS als Großtat gefeiert, THE SNOWMAN jedoch nicht. Verzerrte Verhältnisse - und mein Hauptkritikpunkt in der ganzen Debatte. 

Nee, er stimmt Dir nich zu. Er hört bei allen seiner Lieblingsmusiken nur Ausschnitte. TFA ist da offenbar keine positive oder negative Ausnahme.

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vor 5 Minuten schrieb Mike Rumpf:

Nee, er stimmt Dir nich zu. Er hört bei allen seiner Lieblingsmusiken nur Ausschnitte. TFA ist da offenbar keine positive oder negative Ausnahme.

Freilich kann er nicht zustimmen, wenn folgende merkwürdige Prämisse gilt, die eine neutrale Einordnung gänzlich unmöglich macht:

vor 6 Stunden schrieb bimbamdingdong:

selbst bei einem perfekten score wie diesem hier.

Wem alles Trumpf ist, mit dem ist nicht gut Karten spielen.

Einiges scheint er aber in diesem Fall auch aus Sättigung auszusparen, so scheint mir, und nicht aufgrund grundsätzlicher Verkürzungen der Alben.

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vor 12 Stunden schrieb bimbamdingdong:

oh doch. phantastisches schauspiel von rylance, phantastisches setting/kamera/effekte und traumhaft schöne und auch witzige handlung und musik.

Production Design, Setting, Kamera, Schnitt und natürlich die Musik sind allesamt vom feinsten bei The BFG ... aber das Drehbuch, die Geschichte und das Mädchen sind eher was für 8 jährige Mädchen als für Erwachsene ;) ... letztendlich ist es natürlich ein Kinderfilm für Kinder. 

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