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Alle Inhalte von Sebastian Schwittay
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2 aus 6. Die Darstellerin der Hathor hat kambodschanische Wurzeln, und ist damit auch keine "Weiße". Ich finde diese ganzen Hick-Hack im Übrigen einfach nur lächerlich, teilweise sogar bedenklich - umgekehrter Rassismus, könnte man fast behaupten. Außerdem ist es ein Film, und Filme haben der historischen Realität gegenüber keinerlei Verpflichtung. Aber so weit denken Bette Midler und Co. leider nicht. Hauptsache, man kann sich medienwirksam "anti-rassistisch" echauffieren.
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- GODS OF EGYPT
- Marco Beltrami
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18/52 THE FINAL CONFLICT by Jerry Goldsmith
Sebastian Schwittay antwortete auf Markus Wippels Thema in Markus' Filmmusik-Kalender
Fand den Film eigentlich nie so schlecht, wie er immer gemacht wird. Hat einige tolle, blutige Schocksequenzen, schön ausgewählte ländliche Settings - und Sam Neill. Goldsmiths Musik fand ich im Film auch immer sehr überzeugend, in den CD-Player wanderte er aber selten. Da fehlte mir immer das Agitiert-Fratzenhafte der Vorgänger. Kurzum: war mir zu episch. -
Das Hauptmotiv ist übrigens das Dies Irae. Das wäre allerdings auch schon das einzig Positive, was mir zur Musik einfällt. Die ersten, überlangen Tracks treten harmonisch auf der Stelle, die Actionpassagen ("At the Door") sind ein heilloses Durcheinander krachiger Cluster und Percussion-Samples, es fehlt hier sowohl an kompositorischer Struktur als auch an einem grundlegenden Empfinden für Klangästhetik. Nicht nur im Actionmaterial ist alles ohne Ende mit Sample-Klängen aufgedonnert, die tiefen Streicher klingen wie aus dem E-Gitarren-Verstärker (also so wie bei Zimmer) und generell scheint McCreary verzweifelt zu versuchen, die Substanzlosigkeit der Musik mit einem dichten, vollgestopften Klangbild so gut es geht zu kaschieren. A propos Substanz: die zu Tode gerittene Mollterz im Sechzehntel-Ostinato darf natürlich auch nicht fehlen ("Hazmat Suit") - schon faszinierend, mit welch minimalem Arbeitsaufwand heutzutage drei (!) Minuten Actionsequenz gefüllt werden. Der letzte Track ist als Mini-Suite okay und hat auch einige nette klangfarbliche/instrumentatorische Variationen zu bieten - der ganze Rest ist in meinen Ohren echt vergessenswert. Ich kenne bislang kaum etwas von McCrearys TV-Arbeiten, aber wenn die substanziell ähnlich dünn sind (bei gleichzeitiger "Klangverfettung"), werde ich mich davon lieber fernhalten.
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- Bear McCreary
- 10 CLOVERFIELD LANE
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Ich höre gerade folgendes Album...(Teil 2)
Sebastian Schwittay antwortete auf Marcus Stöhrs Thema in Filmmusik Diskussion
Aus welchem Paralleluniversum stammt dein Spotify-Stream denn? -
Cinema World VERLOSUNGEN
Sebastian Schwittay antwortete auf horner1980s Thema in CINEMA WORLD - Die Filmmusik-Oase im Internet
Ich hatte insgeheim gehofft, dass ihr das Marius-Ruhland-Set verlost. An den anderen Titeln habe ich jetzt leider kein so großes Interesse. Dennoch: Glückwunsch zum Jubiläum, Anne! -
Was habt ihr zuletzt gesehen?
Sebastian Schwittay antwortete auf Scorechasers Thema in Film & Fernsehen
Nicht nur Arrow - auch in Deutschland und Österreich übertrumpfen sich zahlreiche "Boutiquen"-Labels mittlerweile gegenseitig bei der Restaurierung und Wiederveröffentlichung solcher Filme. Angefangen bei Subkultur Entertainment, über Camera Obscura und Pidax, bishin zu ganz frisch gegründeten Mini-Labels wie filmArt oder Forgotten Films Entertainment. Ich würde mich aber ganz deutlich gegen eine Subsumierung dieser Filme unter dem Begriff "Trash" aussprechen. Die Bezeichnung "Trash" wird heute leider inflationär für alles Mögliche benutzt, selbst die Universal-Filme von Jack Arnold sind davor nicht sicher. D'Amato und seine italienischen Kollegen produzierten (ebenso wie vergleichbare Filmemacher in Deutschland oder in den USA) keine Trashfilme, sondern B-Movies - günstig finanzierte Genrefilme, die aber immer einen Produzenten und einen Grundstock an Professionalität und Know-How vorzuweisen hatten. Ein Trashfilm dagegen ist in der Regel eine Amateurproduktion im No-Budget-Bereich. Der Trash-Begriff ist hier nicht nur falsch verwendet, sondern schiebt viele Filme gedankenlos in eine Ecke, in die sie nicht gehören. Das sind keine Partyfilme, die man sich gröhlend in angetrunkener Runde gibt (dafür sind sie oft viel zu trist), das ist kein SchleFaZ-Programm à la Kalkofe und sollte auch nicht in dieser dümmlich-ironischen Form der "kultivierten Bierlaune" rezipiert werden. Lange Rede, kurzer Sinn: Ich bin für den ernsthaften Umgang mit diesen Filmen - diese ironisch-distanzierte Trash-Kultur finde ich furchtbar unproduktiv. -
Blutiges Zelluloid: Horror- und Actionfilme
Sebastian Schwittay antwortete auf ein Thema in Film & Fernsehen
Danke. Scheint also noch ein juristisches Hin und Her zu geben, aber es kommt immerhin Bewegung in die Sache. Mal schauen, wie sich das noch entwickelt. -
Meine neueste DVD / Blu-ray
Sebastian Schwittay antwortete auf Scorechasers Thema in Film & Fernsehen
Nicht die Ausgabe, wo auch das Original mit drin ist? Der 76er-Film ist gar nicht mal uninteressant. -
Ich fand von Koepp ehrlich gesagt auch noch nichts übel. Verstehe nicht, was so viele an dem auszusetzen haben. JURASSIC PARK ist m.E. ein Musterbeispiel für gelungene Filmdramaturgie, WAR OF THE WORLDS (bis auf das doofe Ende) ebenso. Ich freu mich drauf.
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Den ersten ausschnittsweise, hat mich mit seiner gewollt-coolen Aufmachung aber auch eher abgeschreckt. Zu INDY: freut mich. Ich bin ja sonst immer für Neues zu haben, aber hier bin ich beruhigt, dass Spielberg auf dem Regiestuhl bleibt - und die Reihe nicht einem unbeholfenen Nerd-Fanboy wie Abrams zum Fraß vorwirft.
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Ich höre gerade folgendes Album...(Teil 2)
Sebastian Schwittay antwortete auf Marcus Stöhrs Thema in Filmmusik Diskussion
Gottfried Huppertz ist, wenn man so will, der Williams der Stummfilmzeit. Mir persönlich ist manches auf Dauer etwas zu überladen - aber für Freunde ausschweifender, spätromantischer Kino-Sinfonik ist Huppertz durchaus Pflichtprogramm. -
Wurde hier nicht schon gesagt, dass es eher den Ethno-Sample-Pfad einschlagen wird? Bei Bekmambetov würde es mich eigentlich nicht wundern - der legt ja eher Wert auf "hippe" musikalische Konzepte. Von seinen Filmen hat mir bislang auch noch nichts gefallen. WANTED fand ich z.B. furchtbar stumpf und prollig. Ein Wunder, dass Elfman da so ein anmutiges, neobarock angehauchtes Hauptthema durchboxen konnte.
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Zwar kein Actionfilm, aber ein Film noir: LADY IN THE LAKE (Robert Montgomery, 1947)
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Wäre schön, wenn LaLa nach NOBODY'S FOOL mal mit Shore weitermachen würde. SE7EN und SINGLE WHITE FEMALE warten z.B. seit Ewigkeiten auf eine Veröffenlichung und es tut sich nix. Dabei sind die Filme populär und der Name Shore dürfte für viele auch ein Kaufargument sein. Vielleicht sitzt aber auch Howe Records auf den Rechten, bzw. gibt sie nicht raus. Dann frage ich mich allerdings, warum auch von denen nix kommt.
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Interessant? Verwurstet die Videospiel-Ästhetik moderner Actionfilme und hübscht es mit einem Gimmick auf, das seit Ewigkeiten immer mal wieder aus der Mottenkiste geholt wird. Und das wird den Ahnungslosen dann verkauft als "unlike everything you have ever seen"...
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Der beliebteste Kino-Soundtrack 2016 / Nominierungen
Sebastian Schwittay antwortete auf Stempels Thema in 2016
Kinostart war in Deutschland am 31. Dezember 2015, in anderen europäischen Ländern schon einige Wochen vorher. Der Score wurde am 11. Dezember 2015 als Download veröffentlicht. Da unsere Nominierungsphase immer bis zum 31. Januar läuft, bleibt eigentlich genug Zeit für solche Dezember-Kandidaten. -
Milan Records : THE WITCH - Mark Korven
Sebastian Schwittay antwortete auf ronin1975s Thema in Scores & Veröffentlichungen
Interessanter Score, erinnert mich etwas an meine eigenen Arbeiten, v.a. an WOODEN ANGEL. Ein paar Tracks würde ich noch rauskürzen, 37 Minuten trägt es leider nicht ganz. Der Film wird von verschiedenen politischen Aktivisten, u.a. vom "Satanic Temple", sehr gelobt - muss ich mir mal vormerken. -
Der beliebteste Kino-Soundtrack 2016 / Nominierungen
Sebastian Schwittay antwortete auf Stempels Thema in 2016
Der müsste raus - laut IMDb ist der Film schon 2015 in vielen Ländern regulär im Kino gelaufen. -
veröffentlichung Lakeshore Records: Marc Shaiman - LBJ
Sebastian Schwittay antwortete auf horner1980s Thema in Scores & Veröffentlichungen
Tolle Besetzung! -
Was habt ihr zuletzt gesehen?
Sebastian Schwittay antwortete auf Scorechasers Thema in Film & Fernsehen
Kein Pornogequatsche? Och... A propos: Habe mir gestern meinen zweiten Joe-D'Amato-Film angesehen - nach meiner kürzlichen D'Amato-Entjungferung mit LE NOTTI EROTICHE DEI MORTI VIVENTI (1980). (Randnotiz: Momentan wird das Werk des Italieners in Filmblogger-Kreisen wieder stärker rezipiert und aufgearbeitet, auf einigen deutschen Filmfestivals gibt es auch kleinere Retrospektiven. Für mich ein guter Anlass, mich mit D'Amato mal etwas näher auseinanderzusetzen.) Nachdem mich sein Zombie-Hardcoreporno LE NOTTI EROTICHE insgesamt eher gelangweilt hat, war nun also gestern mein zweiter D'Amato dran - und zwar EVA NERA (1976), eins seiner früheren Werke. Der Film mit Laura Gemser in der Rolle einer Schlangentänzerin, die in Hongkong von zwei reichen Männern umworben wird, lässt sich motivisch-thematisch in der Nachbarschaft der BLACK EMANUELLE-Filme verorten, in denen meist ebenfalls Laura Gemser die Titelfigur spielte (und von denen Joe D'Amato auch einige inszenierte). Bei EVA NERA erwartete ich ein schmieriges Sleaze-Fest, doch im Gegensatz zu vielen der recht anstößigen BLACK EMANUELLE-Filme ist EVA NERA regelrecht subtil und psychologisierend und überschreitet nie die Grenzen des dezent-geschmackvollen Softpornos. D'Amato zeichnet ein Leben der Dekadenz und Oberflächlichkeit im Hongkong der 70er Jahre - alles wirkt steril und künstlich, leblos und leer, und dennoch mit einer seltsam traumwandlerischen, fast surrealen Poesie behaftet. Wie die BLACK EMANUELLE-Filme spielt auch EVA NERA mit dem kolonialistisch-europäischen (Angst-)Bild der wilden schwarzen Frau, die sowohl mit exotischer Sinnlichkeit als auch mit dem Tod assoziiert wird. Am Ende wird die dezente Reserviertheit des Films dann auch von Tod und Hässlichkeit durchbrochen, wenn die Protagonistin Eva den Mord an ihrer heimlichen lesbischen Geliebten rächt und einen ihrer beiden männlichen Liebhaber mit einer in den Anus eingeführten Schlange foltert. Insgesamt war ich von EVA NERA durchaus angetan, wenngleich ich mit D'Amatos Stil, sich in Sterilität und Oberflächenglanz zu suhlen, erst noch warm werden muss. Ein Faszinosum sind seine Filme dennoch und ich bin gespannt auf weitere Entdeckungen.