Jump to content
Soundtrack Board
Scorechaser

Was habt ihr zuletzt gesehen?

Empfohlene Beiträge

Das ist mir schon klar.. trotzdem fand ich die Größe absolut unpassend für Kong. Wenn man bedenkt, dass der sogar noch wachsen wird, da er ja noch nicht ausgewachsen ist. Keine Ahnung wer auf so eine meiner Meinung nach blöde Idee kam, denn das nimmt ihm viel von seiner Wirkung.. wenigstens für mich. Dazu wäre es ja viel spannender gewesen, wenn ein kleinerer Kong gegen Godzilla kämpfen würde, da es dann eher sowas wie David gegen Goliath wäre, was ich viel interessanter als nun zwei fast gleich große Riesen gegeneinander kämpfen zu sehen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

verstehe ich.aber ein grossteil der zuschauer denkt beim kampf der titanen wohl an das kommende.und dieser kong benutzt die umgebung als waffe und das wird sicher lustig.und natürlich sind andere titanen dabei.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Wenn ich da keine Bindung, egal auf welcher Art, zu den Charakteren finden kann, dann kann da das geilste und meinetwegen lustigste Gekloppe stattfinden.. ich würd es total langweilig finden. Deswegen finde ich den ersten Pacific Rim auch nicht gelungen, weil der eben keine Charaktere geschaffen hat, die mich bei dem Film auf Laune halten konnte und meine Ansprüche sind in Sachen Charaktere bei solchen Filmen ja auch nicht groß.. muss nur jemand sein, den ich irgendwie sympathisch oder auf einfache Art interessant genug finde.  Dann hat der Film mich.
Ich weiß aber, dass es viele gibt, und auf die werden wohl die Kong vs Godzilla-Macher am meisten zielen, die nur sehr viel Zerstörung haben wollen und die werden damit wohl auch bedient werden. Für mich bleibt dann die Hoffnung, dass es dann doch etwas gibt, was mich durch den Film bringt. Diese Hoffnung hatte ich übrigens bei "Skull Island" nicht, aber da wurde ich gestern positiv vom Gegenteil überzeugt.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hab bisher noch keinen Godzilla oder Monstergekloppe Film gesehen, bei dem die Charaktere so ausgebaut waren, dass mir die Figuren am Herzen lagen. Wenn ich denn mal mitgefiebert habe, lag es allein an der charismatischen Darstellerwahl. Solche Filme setzen schlicht andere Prioritäten. Das ist wie bei den Marvel Filmen, Wären die Figuren nicht durch die Bank weg mit charismatischen Darstellern besetzt gewesen wäre es mir völlig egal gewesen, was mit denen passiert. Großartig Tiefgang hatte da nämlich auch keiner. Und teilweise muss ich sagen, dass etliche Filme nur wegen der Darsteller, aber nicht wegen ihrer Figuren ertragbar waren.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hat hier schon jemand "Gangs of London" gesehen? Soll ja sowohl inhaltlich als auch vom Actiongehalt her bombastisch sein. Da ich kein Sky habe, überlege ich gerade, mir die englische BluRay zu holen. Oder wird die Serie auch definitiv hier in Deutschland auf BluRay/DVD erscheinen?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Ein persönlicher Rückblick anlässlich meiner neuerlichen 35mm-Wiedersichtung des Films (Text von Letterboxd): 

 

THE CASSANDRA CROSSING (George P. Cosmatos, GB/Italien/Deutschland/USA 1976)

THE CASSANDRA CROSSING war im Jahr 2004 einer der ersten Filme, der als Schnittstelle zwischen meiner (Retro-)Filmmusik- und Filmbegeisterung fungierte. Jerry Goldsmiths Musik kannte ich zu diesem Zeitpunkt bereits auswendig – wie fast alles andere von ihm aus den 60er und 70er Jahren, was ich mir bis dato in schicken Luxus-CD-Editionen amerikanischer Boutiquenlabels zugelegt hatte; die dazugehörigen Filme waren mir größtenteils unbekannt. Mit THE CASSANDRA CROSSING fiel der Startschuss für eine intensivere Goldsmith-Rezeption „am Film“: zuerst in einer ARD-Ausstrahlung, später von einer britischen DVD wurde George P. Cosmatos starbesetzter Katastrophenthriller meine erste Begegnung mit Goldsmiths dramaturgischer Meisterschaft in Verbindung mit den Filmbildern – es folgte ein langsames, kritisches Umdenken in Bezug auf eine (damals?) populäre Form der Filmmusikkultur, die den Film zu einer interessanten Kuriosität am Rande, zum Stichwortgeber für die musikalischen Höchstleistungen der geliebten Komponisten degradierte. 

Oktober 2020, 16 Jahre später: ich sehe THE CASSANDRA CROSSING zum mittlerweile sicher zehnten oder elften Mal, diesmal in der Karlsruher Schauburg, das erste Mal in analoger 35mm-Projektion. Nach wie vor finde ich den Film außerordentlich finster und kaltschnäuzig, besonders für ein kalkuliertes Projekt, das sich offen an den Erfolg amerikanischer Katastrophenfilme der ersten Dekadenhälfte hängen wollte. Carlo Ponti und George Cosmatos zeichnen ein eisiges Bild einer fremdbestimmten, ständig am seidenen Faden hängenden Gesellschaft, deren Schicksal in den Händen korrupter Institutionen und politischer Strategen liegt – toll die als dramaturgische Klammer fungierende Kamerafahrt an die geometrisierte Gebäudefassade der WHO in Genf, die den Zuschauer sofort mit der erkalteten Welt institutioneller Macht konfrontiert (die Fassaden moderner Gebäudekomplexe als Sinnbild repressiver Machtapparate haben vor allem im Paranoiathriller nach Watergate eine gewisse Tradition, siehe auch THE PARALLAX VIEW, 1974). Menschenmaterial wird verheizt wie Kraftstoff, und der Schauplatz des Zuges als schnaubende, unablässig konsumierende Maschine erweckt damit durchaus schauerliche Assoziationen. 

Goldsmiths Score ist natürlich erhaben, und zweifellos eine der Hauptattraktionen des Films, wenngleich er den Film nie überlagert oder sich dem Zuschauer aufdrängt. Der harsche Modernismus, die extremen Klangfarbenkontraste und die unbarmherzig mechanistische Motorik der Komposition sind der Kälte und Grausamkeit des Films jederzeit angemessen (Goldsmith orchestrierte die Musik komplett selbst und wählte mit dem kratzig aufspielenden Orchester der Unione Musicisti di Roma zudem den perfekten Klangkörper für die Musik). Abseits ihrer bohrenden, zerklüfteten Rhythmik ist die Vertonung aber auch als eindringliches Lamento angelegt, als Klagegesang über das oben beschriebene, kalte Ausgeliefertsein des Individuums – das Hauptmotiv des Films, bestehend aus einem schmerzhaft „aufschreienden“ Sextsprung (ein musikalischer Kassandra-Schrei), bildet dabei das musikalische Genom der gesamten Partitur, wird zum tragischen anmutenden Liebesthema ausgeweitet, und prägt überhaupt fast jedes einzelne Stück des Scores in mannigfaltigen Variationen. Es ist in jedem Fall schwer zu glauben, wie Goldsmith in dieser Schaffensphase ein solches Pensum an hochgradig individuellen Filmvertonungen bewältigen konnte, sprang er doch förmlich von einem Projekt zum Nächsten, und passte sich jedem neuen Film mit äußerster Empathie und maximalem Gestaltungswillen an – so auch den eher „zwischendurch“ vertonten Genrearbeiten wie THE CASSANDRA CROSSING. 

Ein unterschätzter, bedrückender Katastrophenfilm, der sein Szenario in genau die (angemessene) pessimistische Finsternis taucht, die seinen US-Vorbildern tendenziell eher abgeht. Und ein schönes Beispiel für die Fähigkeit Jerry Goldsmiths, realistische Angstvisionen über Katastrophen, Kriege und Verschwörungen fast noch unbequemer und angsteinflößender zu vertonen als Horror- und andere fantastische Stoffe. 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Bei mir war gestern und heute wohl das Thema "Deutsche Filme". Die ersten zwei Filme habe ich anläßlich des 40. Geburtstages von Christoph Zirngibl, einer meiner Lieblingskomponisten gesehen und den dritten heute, weil ich irgendwie in der Stimmung war.

JERRY COTTON

Zuerst.. ich hab kaum mehr Erinnerungen an die alten Jerry-Cotton-Filme. Gehörten nie zu den Favoriten von mir, daher konnte ich hier auch komplett neutral rangehen.
Daher muss ich sagen, dass er mich eher an einer leichten Parodie eines Bondfilms erinnert anstatt auf Jerry Cotton. Die Story selbst war schon überraschenderewise durchdacht und war nicht nur auf Humor aus. Doch hätte ich es begrüßt, wenn sich der Film dann noch ne Spur ernster genommen hätte, da ich nicht jeden Witz gelungen fand. Besonders Ulmen, den ich eigentlich mag, hatte den einen oder anderen eher schlechten Auftritt. Nur wenn es wirklich dramatisch wurde, konnte er überzeugen.
Etwas suboptimal von Cyrill Boss und Philipp Stennert fand ich, dass sie nach "Neues vom Wixxer" schon wieder Christiane Paul als die mysteriöse Böse besetzt haben. Dazu auch noch so charakterisiert hatten, dass es schnell klar war, dass sie wohl dahinter steckt. Daher war das am Ende, obwohl sie kurz vor dem Finale noch versucht hatten, von ihr abzulenken, nicht so überraschend. Vielleicht dachten sie sich aber auch.. keiner wird von uns erwarten, dass wir schon wieder die Paul auf so eine Rolle besetzen. Keine Ahnung.
Sehr gelungen fand ich die Inszenierung, die schon eher ernst und aufwändig war. Passend fand ich auch die dunkle Bildsprache und auch, dass sie wohl den Film nachsynchronisiert hatten. Sehr gut fand ich die dramatische Filmmusik, wie sie im Abspann genannt wurde, von Helmut Zerlett und Christoph Zirngibl, die wohltuend den Film sehr ernst nahm. Sie reagierten so gut wie gar nicht mit ihrer Musik auf den Humor im Film und schafften dadurch einen schönen Kontrapunkt. Sonst war er auch sehr themenreich und hatte einige schöne Momente. Für mich eigentlich das wahre Highlight des Films, da die Musik die Story auch spannender machte als sie es im Grunde war.
Trotz seiner eindeutigen Schwächen wusste der Film zu gefallen. Das überrascht mich doch, denn als der Film damals ins Kino kam, hab ich natürlich auch mal den Trailer geschaut und ehrlich gesagt schreckte der mich damals eher ab. Daher schön, wenn der Eindruck eines Trailers nicht den Film widerspiegelt.
 
LUNA
 
Zuerst mal der Inhalt des Films.
Die 17jährige Luna wird Zeuge, wie ihre Familie von Russen umgebracht wird. Sie schafft es ihnen zu entkommen und findet in einem Freund ihres Vaters, jemand dem sie vertrauen kann. Nach und nach erfährt sie, dass ihr Vater beim russischen Geheimdienst arbeitet, aber vom BND enttarnt wird und denen dann wichtige Informationen anbietet, damit er bei seiner Familie bleiben kann. Doch es gibt einen Maulwurf im BND, der diese Sache dem russischen Geheimdienst gesteckt hat, welcher daraufhin ihren Vater, ihre Mutter und ihre kleine Schwester getötet haben. Nun sucht sie mit dem Freund, der ebenfalls beim russischen Geheimdienst gearbeitet hat, nach diesen Informationen.
Daraus entwickelt sich wirklich ein sehr interesasanter, spannender und auch intensiver Film. Zu keiner Zeit spürte ich, wie das Interesse abklang. Was aber auch an Lisa Vicari lag, die Luna mit einer gehörigen Intensivität spielt. Für mich ist sie hier besser als noch in "Dark", auch weil sie glaubwürdiger rüberkommt.
Ich mag auch den Look des Films, der etwas düster daherkommt und sehr schön mit der Musik von Christoph Zirngibl und Heiko Maile harmoniert. Diese ist eher atmosphärisch, aber auch thematisch und mit einem Hauch 80er Synthie-Sound. Das in Kombination mit den Bildern ist auch ein Grund, warum der Film nie an Spannung und Interesse verliert.
Wirklich ein sehr guter deutscher Film, dem ich eine klare Empfehlung ausstelle. Derzeit ist er noch auf Prime zu finden, aber ich weiß jetzt schon, dass der wohl bald als DVD oder BluRay in meine Sammlung kommen wird.
 
DAS SCHÖNSTE MÄDCHEN DER WELT
 
Der Film basiert, was mir seit dem Trailer schon klar war, auf der Geschichte von Cyrano de Bergerac, doch wie er es schafft, trotz der teilweisen vulgären Sprache der Jugendlichen und den Inhalten der Rap-Battles, wo sie sich mit Raps gegenseitig fertig machen... ja, wie er es schafft, trotz allem diesen Zauber zu bewahren, das ist ganz große Kunst. Die Geschichte brachte mich zum Lachen, zum Nachdenken (Mobbing in der Schule ist mir leider nicht fremd) und zum Weinen.
Dann diese absoluten brillianten Schauspieler, allen voran der wunderbare Aaron Hilmer und ebenfalls großartige Luna Wedler. Ich kannte beide vorher nicht, aber wie sie diese Rollen spielten... ich nahm sie die beiden Rollen absolut ab. Nicht zu vergessen natürlich auch Damian Hardung, der die Rolle des sympathischen, aber doch eher dummen Jungen ebenfalls sehr gut darstellte. Die restlichen Schauspieler waren natürlich auch super. Lustig, aber dass gerade die Schauspielveteranin Heike Makatsch die schwächste Leistung bot, aber es war okay. Der andere bekannte Name war Anke Engelke, die mich in einer ruhigen Szene aber auch mit ihrem Talent überraschte.
Da die Musik in dem Film eine wichtige Rolle spielte, muss ich sie natürlich auch erwähnen. Die Sachen aus dem Rap-Battle, bis auf einen, war nicht mein Geschmack, aber die Stimmung dabei war schon mitreißend. Die anderen Songs IM Film waren einfach perfekt. Einen davon kannte ich ja... "Immer wenn wir uns sehen" und wegen dem Song von Lea wurde ich ja erst aufmerksam auf dem Film, aber auch der andere ist wirklich so toll, das ich mir wohl auch den Soundtrack besorgen werde.
Die beiden Komponisten des Scores, Boris Bojadzhiev und Konstantin Scherer, kenne ich nicht, aber ich fand ihren Score sehr gelungen. Laut Abspann war der Anteil von Bojadzhiev meist nur von der Gitarre gespielt, während die Aufnahmen von Scherer von den Babelsbergern eingespielt wurden.
Die Mischung Songs und Score gefiel mir wirklich sehr gut.
Ja, also ich bin echt überwältigt und auf diese Art und Weise war ich das schon lange nicht mehr. Mit Sicherheit für mich einer der besten neuen Filme, die ich in den letzten Jahren gesehen habe. Was für ein magischer Film.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Join the conversation

You can post now and register later. If you have an account, sign in now to post with your account.

Gast
Auf dieses Thema antworten...

×   Du hast formatierten Text eingefügt.   Formatierung jetzt entfernen

  Only 75 emoji are allowed.

×   Dein Link wurde automatisch eingebettet.   Einbetten rückgängig machen und als Link darstellen

×   Dein vorheriger Inhalt wurde wiederhergestellt.   Clear editor

×   Du kannst Bilder nicht direkt einfügen. Lade Bilder hoch oder lade sie von einer URL.


×
×
  • Neu erstellen...

Wichtige Information

Wir nutzen auf unserer Webseite Cookies, um Ihnen einen optimalen Service zu bieten. Wenn Sie weiter auf unserer Seite surfen, stimmen Sie der Cookie-Verwendung und der Verarbeitung von personenbezogenen Daten über Formulare zu. Zu unserer Datenschutzerklärung: Datenschutzerklärung/Impressum