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vor 13 Stunden schrieb Sebastian Schwittay:

Du meinst dann auch sowas wie Feigs eigenen BRIDESMAIDS? Der hat mich damals ja auch völlig weggepustet - ein kleines Meisterwerk! :wub:

Den habe ich vor sechs, sieben Jahren zuletzt gesehen. Ich kann mich nur noch dunkel erinnern, dass ich den ähnlich öde fand wie seinen GHOSTBUSTERS. ;) Vielleicht muss ich den noch mal schauen. Ich finde aber die Dinge, die aus diversen Körperöffnungen kommen, selten witzig. Aber auf dem Niveau sind ja mittlerweile auch Leute wie David Zucker angekommen.

Wo ich das witzig finde, ist bei der Mr-Creosote-Szene in Monty Pythons MEANING OF LIFE. Das Kotzen ist völlig übersteigert, aber witzig machen es eigentlich erst die anderen Rollen (der Kellner, die Putzfrau). Dazu ist das Timing und die Dialoge auf den Punkt, auch etwas, das in GHOSTBUSTERS meist völlig daneben war. Aber da das bei solchen Komödien und auch diversen Filmparodien heute leider Standard ist, dass alle Körperflüssigkeiten als wahnsinng komisch angesehen werden, kann ich damit wenig anfangen. Da hilft es dann auch wenig, wenn das Timing gewollt neben den Spur ist, das finde ich auf Dauer auch eher ermüdend als spannend.

Hier wäre die ganze Szene bis zum bitteren Ende. ;)

 

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vor einer Stunde schrieb bimbamdingdong:

ekelhafter, vulgärer pipikacka-humor-film von der schlimmsten sorte.

vor 26 Minuten schrieb Alexander Grodzinski:

Den habe ich vor sechs, sieben Jahren zuletzt gesehen. Ich kann mich nur noch dunkel erinnern, dass ich den ähnlich öde fand wie seinen GHOSTBUSTERS. ;) Vielleicht muss ich den noch mal schauen. Ich finde aber die Dinge, die aus diversen Körperöffnungen kommen, selten witzig. 

Aber warum sich immer nur auf das Offensichtliche konzentrieren? Letztendlich ist das ja alles nur selten reiner Selbstzweck, zumindest bei BRIDESMAIDS schien mir die Szene schon Ausdruck des zentralen Themas des Films zu sein. Habe mal kurz meine Einschätzung von damals rausgekramt: 

Zitat

BRIDESMAIDS (Paul Feig)

In seiner Porträtierung zutiefst verletzter und frustrierter Figuren ist der Film eher schmerzhaft und deprimierend als wirklich lustig - aber das macht ihn auch interessant und sehenswert. Feigs Film dreht sich um Eitelkeit, verletzten Stolz und all die hässlichen Dinge, die daraus erwachsen. Eine Hochzeitsvorbereitung unter sechs Freundinnen mutiert damit zum Psychokrieg der kaputten Persönlichkeiten. Ohne vulgären Furzhumor kommt das natürlich nicht aus, wobei eine zentrale Szene in einer blütenweiß eingerichteten Brautkleider-Boutique, in der die sechs Brautjungfern mit spontanem Brech-Durchfall zu kämpfen haben, schon recht witzig konzipiert ist, treibt sie doch das grundlegende Thema des Films auf die Spitze: die hervorbrechenden, hässlichen Innenwelten und die Kehrseiten der Attraktivität, die nur mühsam unter hübschen Masken zu verbergen sind.

 

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vor einer Stunde schrieb Sebastian Schwittay:

Aber warum sich immer nur auf das Offensichtliche konzentrieren?

Wenn es sonst nichts interessantes gibt...;)...ich mag Dinge normalerweise ganz gerne, die oberflächlich scheinbar nur Unsinn sind, aber darunter verbirgt sich dann doch viel mehr. Auch in der Musik gibt es da ein paar Künstler, die ich sehr mag, bei denen das scheinbar auch so ist (PeterLicht, Andreas Dorau, Alexander Marcus). Vielleicht liegt es auch an der Art der Performance. Melissa McCarthy und Kristen Wiig haben immer so ein leichtes Funkeln in den Augen, so einen Ausdruck "Das ist jetzt gerade saukomisch". Dazu diese langen Improvisationen, die nicht lustig sind und nirgendwo hin führen, die auch das Timing solcher Szenen völlig vergessen. Vielleicht ist es diese Kombination, die GHOSTBUSTERS für mich so öde gemacht hat. Und obendrauf dann noch dieser "Humor". Ich fand einfach, dass keine der vier Darstellerinnen irgendeinen Charakter spielt. Jede Szene scheint vor sich hin improvisiert zu sein, deshalb gibt es kaum Charakterzeichnung, kaum Dramaturgie oder gar Spannung. Sie spielen meist sich selbst in einem SNL-Sketch. Für mich hatten die vier null Chemie als Charaktere und wenn das eben alles wegfällt, Charaktere, Dramaturgie, Spannung, dann bleibt nicht viel übrig, woran man sich halten kann.

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vor 2 Stunden schrieb Sebastian Schwittay:

Habe mal kurz meine Einschätzung von damals rausgekramt: 

BRIDESMAIDS (Paul Feig)

In seiner Porträtierung zutiefst verletzter und frustrierter Figuren ist der Film eher schmerzhaft und deprimierend als wirklich lustig - aber das macht ihn auch interessant und sehenswert. Feigs Film dreht sich um Eitelkeit, verletzten Stolz und all die hässlichen Dinge, die daraus erwachsen. Eine Hochzeitsvorbereitung unter sechs Freundinnen mutiert damit zum Psychokrieg der kaputten Persönlichkeiten. Ohne vulgären Furzhumor kommt das natürlich nicht aus, wobei eine zentrale Szene in einer blütenweiß eingerichteten Brautkleider-Boutique, in der die sechs Brautjungfern mit spontanem Brech-Durchfall zu kämpfen haben, schon recht witzig konzipiert ist, treibt sie doch das grundlegende Thema des Films auf die Spitze: die hervorbrechenden, hässlichen Innenwelten und die Kehrseiten der Attraktivität, die nur mühsam unter hübschen Masken zu verbergen sind.

🤨😳man kann auch noch in die hinterletzte, platte, unterirdische, niveaubefreite pipikackamödie krampfhaft irgendwelchen kunstsinn hineindeuteln.

dabei wird das vermutlich weder von feig, noch den anderen beteiligten so intendiert gewesen sein, sondern einfach nur eine fürs heutige beuteschema des platten vulgärhumors hingelatzte „komödie“ fürs gemeine volk.

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Blödsinn. Der Film ist weit entfernt von infantilem Schwachsinn á la Sandler & Co. Tatsächlich einer der besseren US-Komödien der letzten Jahre.

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Hier ein kleines Video über die Dreharbeiten in Budapest für den neuen Terminator-Film, und dabei ist es auch etwas traurig, denn im Video sieht man auch den leider verstorbenen Produzenten Andrew G. Vajna

 

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Am 25.1.2019 um 15:20 schrieb bimbamdingdong:

🤨😳man kann auch noch in die hinterletzte, platte, unterirdische, niveaubefreite pipikackamödie krampfhaft irgendwelchen kunstsinn hineindeuteln.

dabei wird das vermutlich weder von feig, noch den anderen beteiligten so intendiert gewesen sein, sondern einfach nur eine fürs heutige beuteschema des platten vulgärhumors hingelatzte „komödie“ fürs gemeine volk.

Es spricht der Connaisseur (der sich, wohlgemerkt, 17 mal hintereinander den gleichen Multiplex-Kintopp für's gemeine Volk reinzieht...). 

Erweitere mal deine Rezeptionsgewohnheiten ein wenig. Oder verzichte alternativ darauf, deinen eingeschränkten Blick zu verabsolutieren. 

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du mußt es ja wissen... ;) 

meine meinung über filme ist genauso viel wert, wie deine!

vor 39 Minuten schrieb Sebastian Schwittay:

Erweitere mal deine Rezeptionsgewohnheiten ein wenig. Oder verzichte alternativ darauf, deinen eingeschränkten Blick zu verabsolutieren. 

wie anmaßend von dir.

das halte ich aber, wie ICH will und nicht wie Du! 

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vor 4 Stunden schrieb bimbamdingdong:

meine meinung über filme ist genauso viel wert, wie deine!

wie anmaßend von dir.

Anmaßend warst eigentlich du. Dein obiger Beitrag ist in einem Ton verfasst, der impliziert, dass es völlig hirnrissig sei, BRIDESMAIDS so (positiv) zu interpretieren, wie ich es getan habe.

Wenn du den Film so oberflächlich und verkürzt wahrnehmen willst, ist das deine Sache. Aber wettere nicht gegen andere, die sich über Filme mehr Gedanken machen wollen als du. 

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Also man kann in filme ja viel interpretieren, aber solange man keine aussage vom Regisseur oder Drehbuchautor hat, ist es doch schlicht nur eine von vielen Sichtweisen.

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Man kann sich einen Film überhaupt erstmal ansehen, bevor man hier so oberflächlichen Quatsch postet.

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vor 21 Minuten schrieb sami:

Man kann sich einen Film überhaupt erstmal ansehen, bevor man hier so oberflächlichen Quatsch postet.

Zumal man hier auch gar nicht groß interpretieren, sondern einfach nur aufmerksam den Konflikten der Figuren folgen muss...

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Am 25.1.2019 um 14:09 schrieb Alexander Grodzinski:

Melissa McCarthy und Kristen Wiig haben immer so ein leichtes Funkeln in den Augen, so einen Ausdruck "Das ist jetzt gerade saukomisch". Dazu diese langen Improvisationen, die nicht lustig sind und nirgendwo hin führen, die auch das Timing solcher Szenen völlig vergessen. Vielleicht ist es diese Kombination, die GHOSTBUSTERS für mich so öde gemacht hat. Und obendrauf dann noch dieser "Humor". Ich fand einfach, dass keine der vier Darstellerinnen irgendeinen Charakter spielt. 

Genau das ist auch eins der Probleme in brautalarm. 2 Schauspielerinnen, die versuchen glaubwürdige Figuren darzustellen. Leider sieht man nur 2 darstellerinnen, die von einer aufgesetzten "lustigen" Szene in die nächste stolpern. Rose byrnes figur und der cop waren die einzig greifbaren "glaubwürdigen" Figuren, wenn auch teilweise klischeehaft. Der humor war sicherlich nicht selbstzweckhaft, jedoch war er auch meistens nicht lustig sondern peinlich. Und das dies vom Regisseur bzw. Drehbuchautor so beabsichtigt war, trifft meiner Meinung nach nur auf eine szene zu, du brautjungfernparty. Die Sex Szene, die brautladen Szene und auch die im Flugzeug dienten meiner Meinung nach nur dazu, das Publikum zu bedienen. Man hätte aus dem Konkurrenzkampf zwischen der hauptfigur sowie rose byrnes figur deutlich mehr machen können, und schon gar nicht wären 2 h dafür nötig gewesen. Der film ist ein überlanger unausgewogener mix aus Drama und komödie, der auch aufgrund seiner aufgesetzten Figuren und dem überwiegend unlustigen humor  nicht überzeugen kann. Gut, bei 2 Szenen musste ich wirklich schmunzeln. Terry crews auftritt fand ich ganz witzig, und die sitznachbarin der Hauptfigur im Flugzeug hatte auch lustige Momente.

 

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Ich würde 'Brautalarm' jetzt auch nicht als geilsten Film aller Zeiten beschreiben, aber bei dem, was das geneigte Bordpublikum demgegenüber oft positiv bespricht, wundern mich solche Aussagen schon. Der Film ist sicher zu lang, und der Fäkalhumor unnötig, aber darunter analysiert er relativ genau die Abgründe, Enttäuschung und Zorn von Frauen im Korsett der modernen Gesellschaft. Das mag nicht jedermanns Ding sein, aber es verdient sicher ein wenig mehr Anerkennung als der x-te Aufguss von 'Kindsköpfe' & Co.

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