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Marcus Stöhr

Die Vorankündigungs-Veröffentlichungs-und-Gerüchte-Küche (Teil 2)

Empfohlene Beiträge

vor 5 Minuten schrieb Spark:

Da haben sich unsere beiden Recherchen und Antworten aber klasse überschnitten. 😊

Bingo. Ja, das fehlt auf der "complete" CD. War mir bislang nie aufgefallen. 🙂

Was Persönliches...: Ich habe den Film seit über 10 Jahren nicht mehr gesehen. Das kann ich irgendwie heute nicht mehr. Beim letzten Schauen kam mittendrin ein Anruf mit einer sehr traurigen familiären Nachricht. So etwas kann man nicht vergessen. ☹️

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vor 7 Stunden schrieb Stefan Jania:

Bingo. Ja, das fehlt auf der "complete" CD. War mir bislang nie aufgefallen. 🙂

 

Yepp, wundert mich auch. 

Erst dachte ich, vielleicht deswegen weil der cue relativ kurz ist, habe aber dann nochmal auf den Complete Score geguckt und festgestellt, dass dort ja auch so de eine oder andere relativ ,kurze cue dabei ist. ("December 7, 1941" und "The Japanese Navy")

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vor 13 Stunden schrieb Mephisto:

Mal schauen, wo soll denn die Neuauflage rauskommen? Kann man John Scott irgendwo kontaktieren?

Das ist einfach nur ein Reissue mit derselben Labelnummer wie bereits an 2002: JOS Records JSCD 129.
Die CD gibt es bei allen üblichen Soundtrack-Händlern zu kaufen.
Im Prinzip dürfte nur das Artwork etwas anders sein und vielleicht gibt es etwas ausführlichere Liner Notes. FINAL COUNTDOWN dürfte eben auch der Score sein, der von allen JOS Records-CDs am besten gelaufen ist.

Scott selber konnte man früher über info@josrecords.com kontaktieren. Du kannst es ja da mal probieren, aber ob die E-Mail-Adresse noch funktioniert, da es die Webseite des Labels ja schon lange gar nicht mehr gibt?
Scott selbst ist inzwischen eh fast 90 Jahre alt. Er hat sein Label schon vor Jahren deshalb ad acta gelegt, weil er dabei über die Jahre viel zuviel draufgezahlt hatte und es sich für ihn absolut nicht mehr rentiert hat. Das kann man alles in einem längeren Thread bei FSM nachlesen.
Vermutlich hat ihn jetzt jemand gedrängt, er soll wenigstens für ein Reissue von FINAL COUNTDOWN seine Zusage geben, da es für den Score eben schon eine größere Anzahl von Fans gibt.

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Re-Issues von JOS mit neuem Artwork gab es über die letzten Jahre schon öfters. Ich habe eben bei Screenarchives geschaut. Zum Beispiel ist das Artwork für Cousteau: Amazon 1 & 2 oder auch William The Conqueror anders als bei den Veröffentlichungen, die ich Ende der 80'er/Anfang der 90'er gekauft habe. Bei John Scott Conducts His Favorite Film Scores listet Screenarchives sogar beide. Ist schon schön, dass die meisten Scores immer noch erhältlich sind. Das Coverartwork bei JOS fand ich aber generell schon überaus, nun ja, eigenwillig hässlich.

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vor 3 Stunden schrieb Stefan Schlegel:

 Du kannst es ja da mal probieren, aber ob die E-Mail-Adresse noch funktioniert, da es die Webseite des Labels ja schon lange gar nicht mehr gibt?

Zwecklos. Die Domain wurde 2016 verkauft, nachdem sich seit 2007 auf der Webseite nichts mehr Neues getan hat. Heute gehört die Domain laut WhoIs einem Peng Fei Lin aus China.

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vor 17 Minuten schrieb Trekfan:

Sehr schön, dass man hier nicht dem Expandierungswahn nachgegeben, sondern die Integrität des alten Höralbums gewahrt hat.

Die Aussage ist leider falsch, da es sich beim Originalalbum um die Casablanca-LP von 1980 mit insgesamt 15 Tracks und einer Länge von knapp 40 Minuten gehandelt hat. Mir hat das ehrlich gesagt auch immer gereicht :)
https://www.discogs.com/de/John-Scott-The-Final-Countdown-Music-From-The-Original-Motion-Picture-Soundtrack/release/6588540

Die JOS-CD von 2002 war dagegen bereits eine Expandierung mit rund 15 Minuten mehr.

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vor 11 Minuten schrieb Stefan Schlegel:

Die Aussage ist leider falsch, da es sich beim Originalalbum um die Casablanca-LP von 1980 mit insgesamt 15 Tracks und einer Länge von knapp 40 Minuten gehandelt hat. Mir hat das ehrlich gesagt auch immer gereicht :)
https://www.discogs.com/de/John-Scott-The-Final-Countdown-Music-From-The-Original-Motion-Picture-Soundtrack/release/6588540

Die JOS-CD von 2002 war dagegen bereits eine Expandierung mit rund 15 Minuten mehr.

lol

ist mir klar, das war Ironie ;)

 

 

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Ich wollte nochmal etwas wissen: vor ein paar Jahren habe ich irgendwo gelesen, daß es eine Regel/Klausel/Gesetz der Musikergewerkschaft gab, daß nur ca. 45 Minuten an original Score-Material auf eine CD gepreßt werden durften. Wenn ich die Zeiten der alten Star Trek- und Bond-Ausgaben überprüfe, scheint das auch zu stimmen. M.W. ist diese Regelung erst kurz oder nach dem Jahr 2000 abgeschafft worden. Ist das korrekt oder hat das etwas mit den o.g. "Reuse fees" zu tun?

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vor 3 Stunden schrieb magnum-p.i.:

Ich wollte nochmal etwas wissen: vor ein paar Jahren habe ich irgendwo gelesen, daß es eine Regel/Klausel/Gesetz der Musikergewerkschaft gab, daß nur ca. 45 Minuten an original Score-Material auf eine CD gepreßt werden durften. Wenn ich die Zeiten der alten Star Trek- und Bond-Ausgaben überprüfe, scheint das auch zu stimmen. M.W. ist diese Regelung erst kurz oder nach dem Jahr 2000 abgeschafft worden. Ist das korrekt oder hat das etwas mit den o.g. "Reuse fees" zu tun?

Die Regelung mit 45 Minuten ist mir nicht bekannt. Es wurde bei neuen Scores in den 90ern mit der AFM-Musikergewerkschaft in den USA dagegen immer in 15 Minuten-Blöcken abgerechnet - deshalb gab es dann meist diese 30 Minuten-CDs, denn ein nochmaliger 15-Minuten-Block darüber hinaus wäre für ein Soundtrack-Label wie Varese einfach viel zu teuer geworden. Vielleicht kommst Du deshalb auf 45 Minuten, weil über diese Länge hinaus dann vier 15-Minuten-Blöcke hätten berechnet werden müssen, was natürlich immense Re-Use-Summen verschlungen hätte?
Bei älteren Scores gab es allerdings schon in den frühen 90ern eine Lockerung der Re-Use-Fees, weshalb ja dann auch FSM´s Deal mit Fox an 1998 bei auf 3000 Stück limitierten CD-Veröffentlichungen plötzlich möglich wurde. Siehe hierzu Lukas Kendall:
 "For decades, high re-use fees prevented many soundtrack albums from being released at all (and limited those that were to 30 minutes in length). However, in the early 1990s the studios negotiated with the union, the American Federation of Musicians (AFM), a vastly reduced rate to cover historical recordings—those from the 1930s through (generally) the 1980s. While still expensive, the historical rates are proportional to our business plans—but to ensure the players would not be taken advantage of, the fees are only applicable for pressings up to 3,000 units. So that is why our releases are typically limited. (CDs of scores recorded in England, like Eye of the Devil, or Italy, like Guns for San Sebastian, do not need to be limited.)
In some cases, our CDs have sold out their 3,000-unit runs: The Poseidon Adventure, The Towering Inferno and Knight Rider are among the most popular. In those cases, because of the “cap” in the historical AFM rate, we could not press more copies even if we wanted to without busting our bank account."

https://www.filmscoremonthly.com/daily/article.cfm?articleID=6047

                                                              

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Ich weiß nicht wie diese 15 Minuten Blöcke funktionieren sollten, wenn die meisten Goldsmith-Alben von Varese eine Laufzeit von 35 Minuten hatten. 

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vor 29 Minuten schrieb Csongor:

Ich weiß nicht wie diese 15 Minuten Blöcke funktionieren sollten, wenn die meisten Goldsmith-Alben von Varese eine Laufzeit von 35 Minuten hatten. 

Für diese zusätzlichen 5 Minuten hat Varese bzw. Townson damals dann eben noch etwas tiefer in die Tasche greifen müssen. Alle weiteren Erklärungen zu diesem Thema finden sich in einem alten FSM-Heft aus dem Jahr 1998, wo es haufenweise Leserbriefe mit Beschwerden über die zu kurzen Varese-Alben gab.
Townson hat sich damals sehr ausführlich dazu geäußert. Hier ein längeres Zitat daraus:

"Did Jerry Goldsmith want a longer CD for Air Force One? He sure did. We both did. In fact, in this case we paid for an additional five minutes of music but still would have preferred to add more. Jerry very much wanted to add the Russian choral piece. The problem was that it was a big choir, overdubbed three times! Here re-use would need to be paid to each singer, for each overdub — this on top of the 90-piece orchestra! If I remember correctly, adding that extra minute and a half would have cost about $20,000.
Did Elliot Goldenthal want a longer CD for Sphere? Absolutely. Here the problem was compounded by the fact that he recorded part of the score in New York and finished it in San Francisco. To include music from the New York sessions, we have to pay the reuse. For Elliot to have included even one minute of music from San Francisco, since it was a different orchestra with different musicians, would have started the re-use clock back at zero and doubled the cost of the album. When we extended both of these releases by five minutes, seemingly no one was any happier. To do this we had to absorb significant expenses."

Für den kompletten Text und weitere detaillierte Infos zu den 15-Minuten-Blöcken einfach die "Mail Bag"-Rubrik in dem Heft ab Seite 10 durchlesen:
https://www.filmscoremonthly.com/backissues/viewissue.cfm?issueID=38

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vor einer Stunde schrieb Stefan Schlegel:

Für den kompletten Text und weitere detaillierte Infos zu den 15-Minuten-Blöcken einfach die "Mail Bag"-Rubrik in dem Heft ab Seite 10 durchlesen:
https://www.filmscoremonthly.com/backissues/viewissue.cfm?issueID=38

Bestialisch, wie die Fans auf Seite 12 andeuten, dass die Kosten des FIERCE CREATURES-Albums besser in ein paar Minuten mehr AIR FORCE ONE investiert gewesen wären... Komplettierungs- und Erweiterungswahn über Vielfalt des Veröffentlichungsprogramms. 

Ich weiß schon, warum mir die Fan-Blase schon immer so unsympathisch war. Wenn es nach denen gegangen wäre, wäre der Markt schon in den 90ern eine einzige, öde Monokultur von ausgequetschten Fan-Favorites gewesen. 

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Am 11.9.2020 um 19:18 schrieb Stefan Schlegel:

Die Regelung mit 45 Minuten ist mir nicht bekannt. Es wurde bei neuen Scores in den 90ern mit der AFM-Musikergewerkschaft in den USA dagegen immer in 15 Minuten-Blöcken abgerechnet - deshalb gab es dann meist diese 30 Minuten-CDs, denn ein nochmaliger 15-Minuten-Block darüber hinaus wäre für ein Soundtrack-Label wie Varese einfach viel zu teuer geworden. Vielleicht kommst Du deshalb auf 45 Minuten, weil über diese Länge hinaus dann vier 15-Minuten-Blöcke hätten berechnet werden müssen, was natürlich immense Re-Use-Summen verschlungen hätte?
https://www.filmscoremonthly.com/daily/article.cfm?articleID=6047

                                                              

Zumindest im Star Trek-Bereich ist das mit der 30 Minuten Laufzeit aber nicht der Fall. Mit Ausnahme von Star Trek IV (36 Minuten), hatten alle anderen alten Ausgaben der Soundtracks von II, III, V, VI, VII und VIII (MCA, GNP Crescendo) eine Laufzeit von 42 bis 46 Minuten. Auch die alte Varèse von "Stirb langsam 2" hat wenigstens 40 Minuten. Wahrscheinlich kam ich deshalb auf die "45 Minuten-Regel", weil diese Länge fast alle meine alten Ausgaben irgendwelcher Scores haben. Nur die alte MCA von "Jagd auf Roter Oktober" hatte wirklich nur knapp über 30 Minuten Laufzeit. Da hatte ich mich damals geärgert, weil doch einiges fehlte, was die Intrada-CD aber 20 Jahre später wettmachte.

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vor 20 Stunden schrieb Sebastian Schwittay:

Bestialisch, wie die Fans auf Seite 12 andeuten, dass die Kosten des FIERCE CREATURES-Albums besser in ein paar Minuten mehr AIR FORCE ONE investiert gewesen wären... Komplettierungs- und Erweiterungswahn über Vielfalt des Veröffentlichungsprogramms. 

Ich weiß schon, warum mir die Fan-Blase schon immer so unsympathisch war. Wenn es nach denen gegangen wäre, wäre der Markt schon in den 90ern eine einzige, öde Monokultur von ausgequetschten Fan-Favorites gewesen. 

Da fragt man sich so langsam, wer von den Soundtrack -Fans eigentlich die Mehrheit darstellt: die, die alles so komplett wie möglich haben wollen und sich lieber die x-te Ausgabe eines Scores kaufen oder die, denen Vielfalt mehr bedeutet. Ich gehöre zur letzten Fraktion.

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vor 54 Minuten schrieb magnum-p.i.:

Zumindest im Star Trek-Bereich ist das mit der 30 Minuten Laufzeit aber nicht der Fall. Mit Ausnahme von Star Trek IV (36 Minuten), hatten alle anderen alten Ausgaben der Soundtracks von II, III, V, VI, VII und VIII (MCA, GNP Crescendo) eine Laufzeit von 42 bis 46 Minuten.

Selbstverständlich haben die AFM-Regelungen auch für die Star Trek-Film-Scores gegolten, als die in den 80ern und 90ern neu auf CD rauskamen. Nur weil da "Star Trek" davor stand, gabs da gewiss keine Ausnahme. Du mußt aber eins bedenken: MCA, wo diese Scores meist erschienen sind, ist ein riesiger Konzern gewesen (  sozusagen Unviersals hasueigenes Plattenlabel), für den diese Re-Use-Fees bei einem damals ja stets nagelneuen Blockbuster einigermaßen zu bewältigen gewesen sein dürften. Da war es dann hauptsächlich die Entscheidung des Labels selbst oder mit noch des Komponisten, wie lange schlußendlich ein solches Album wird. Du kannst MCA beispielsweise gar nicht mit Varese vergleichen, die ganz anders kalkulieren mußten und viele Scores zu neuen US-Filmen in den 90ern herausbrachten, die die ganz großen Labels überhaupt nicht bringen wollten, weil sichs nicht für sie gelohnt hätte, oder wo die Filme eben keine so großen Erfolge waren. Es spielt natürlich immer auch der Erfolg des Films eine Rolle bzw. welche Erfolgschancen diesem vor Start zugetraut werden - und je nachdem ist ein Label wie MCA eingestiegen oder auch nicht. Nur wenn MCA die Scores nicht gemacht hätte, dann wäre so was eventuell am Ende bei Varese gelandet.

Ich zitiere genau dazu nochmal was von Lukas Kendall aus dem oben angesprochenen FSM-Heft, damit es deutlich wird:

"Varèse releases many albums on which many (if not all) other labels have passed. They are perhaps the only label that consistently releases big re-use scores which is not part of a larger conglomerate (i.e. Hollywood Records often being a loss leader for Hollywood Pictures), or a record label that deals in many genres of music (i.e. Sony Classical) who can afford to “roll the dice” in the hopes of releasing a Titanic or E.T.
Varèse could “get out of the business” but I suspect no one would rush in to fill the void. Remember this law of the land: “survival of the fittest.” Varèse has been around for 21 years, and they’ve managed to put out some good albums. They must be doing something right—after all, whatever happened to Big Screen Records, Atlantic Classics, Fox Records and Virgin Movie Music?"

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vor 1 Stunde schrieb magnum-p.i.:

Auch die alte Varèse von "Stirb langsam 2" hat wenigstens 40 Minuten.

Wenn Du "Finlandia" von Jean Sibelius abziehst, hat diese Varese-CD aber nicht mal mehr 35 Minuten. Es gilt also genau dieselbe Regel wie für die anderen Varese-CDs der Zeit auch.

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vor 51 Minuten schrieb Stefan Schlegel:

Selbstverständlich haben die AFM-Regelungen auch für die Star Trek-Film-Scores gegolten, als die in den 80ern und 90ern neu auf CD rauskamen. Nur weil da "Star Trek" davor stand, gabs da gewiss keine Ausnahme. Du mußt aber eins bedenken: MCA, wo diese Scores meist erschienen sind, ist ein riesiger Konzern gewesen (  sozusagen Unviersals hasueigenes Plattenlabel), für den diese Re-Use-Fees bei einem damals ja stets nagelneuen Blockbuster einigermaßen zu bewältigen gewesen sein dürften. Da war es dann hauptsächlich die Entscheidung des Labels selbst oder mit noch des Komponisten, wie lange schlußendlich ein solches Album wird. Du kannst MCA beispielsweise gar nicht mit Varese vergleichen, die ganz anders kalkulieren mußten und viele Scores zu neuen US-Filmen in den 90ern herausbrachten, die die ganz großen Labels überhaupt nicht bringen wollten, weil sichs nicht für sie gelohnt hätte, oder wo die Filme eben keine so großen Erfolge waren. Es spielt natürlich immer auch der Erfolg des Films eine Rolle bzw. welche Erfolgschancen diesem vor Start zugetraut werden - und je nachdem ist ein Label wie MCA eingestiegen oder auch nicht. Nur wenn MCA die Scores nicht gemacht hätte, dann wäre so was eventuell am Ende bei Varese gelandet.

Bei MCA hatte ich das schon so vermutet, weil ich weiß, daß Universal dahintersteht. Aber was ist mit GNP Crescendo? Das ist ja nun nicht so ein riesiger Laden und auch die haben es geschafft, 45-Minüter (Star Trek II, VII, VIII und IX) rauszubringen. Wie dem auch sei: ich bin froh, daß diese Regel nicht mehr existiert.

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vor 10 Minuten schrieb Stefan Schlegel:

Wenn Du "Finlandia" von Jean Sibelius abziehst, hat diese Varese-CD aber nicht mal mehr 35 Minuten.

33:06 :D

 

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vor 55 Minuten schrieb magnum-p.i.:

Bei MCA hatte ich das schon so vermutet, weil ich weiß, daß Universal dahintersteht. Aber was ist mit GNP Crescendo? Das ist ja nun nicht so ein riesiger Laden und auch die haben es geschafft, 45-Minüter (Star Trek II, VII, VIII und IX) rauszubringen.

GNP Crescendo war nie ein Label, das mich so besonders interessiert hat. Da müßtest Du eher einen richtigen Star Trek-Experten danach fragen.
Aber meines Wissens haben die doch mit der alten Star Trek-TV-Serie angefangen und dafür dürften die Re-Use-Kosten ja nicht mehr ganz so hoch gewesen sein wie bei einem neuen Score. Vermutlich haben sie das Geld halt dann gezahlt, da sie selbst Riesenfans waren..
Ford Thaxton hat das mal angemerkt bei FSM:

"All I can say is that Neil Norman and his father's company were in the right place at the right time...
The fact we got as many of the scores out as we did is nothing short of a miracle.
And you have Neil Norman and Mark Banning to thank for those releases."

Und ein Interview mit Labelchef Mark Banning gabs mal im Dezember-Heft 1995 von FSM (Seite 20/21):
https://www.filmscoremonthly.com/backissues/viewissue.cfm?issueID=168

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vor 43 Minuten schrieb Trekfan:

Laut Roger neues Remastering auf vier CDs.... ;)

 

Lasst mich raten: 100 Minuten Musik mit alternativen Versionen und nochmal den gesamten Soundtrack verteilt auf vier CDs :D 

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